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    Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan

    Stadt Kaufbeuren

    Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan

    1. Vertragsbeginn

      Mar 2, 12:00 AMMarch 2, 2026 12:00 AM
    2. Zuschlagsentscheidung

      Apr 2, 12:00 AMApril 2, 2026 12:00 AM
    3. Vertragsunterzeichnung

      Apr 17, 12:00 AMApril 17, 2026 12:00 AM
    4. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

      Apr 17, 5:02 AMApril 17, 2026 5:02 AM
    5. Vertragsende

      Dec 29, 12:00 AMDecember 29, 2028 12:00 AM

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Stadt Kaufbeuren/Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan

    Zuschlag erteilt

    Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

    Brief

    Landskapsarkitektur

    Die Stadt Kaufbeuren hat mit Architektin & Stadtplaner im PLANKREIS eine Vereinbarung über Dienstleistungen zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan als Leitplanung für die städtebauliche Innenentwicklung in Kaufbeuren getroffen. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3 der Stadtplanung gemäß HOAI 2021 und soll bis Dezember 2028 abgeschlossen sein. Die Vergabe erfolgte auf Basis der Qualität, bewertet nach auftragsbezogenen Qualifikationen und Organisation des Projektteams, der Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung sowie der Qualität der fachlich-inhaltlichen Antworten, und des Preises. Es wurden 5 Angebote eingereicht.

    Ergebnis

    Gewinner
    Architektin & Stadtplaner im PLANKREIS
    Anzahl Angebote
    5
    Vertragswert
    0 €

    Über das Angebot

      Die Stadt Kaufbeuren beabsichtigt die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes (FNP) mit integriertem Landschaftsplan (LSP) als Leitplanung für die Erfordernisse der städtebaulichen Innenentwicklung. Kernaufgabe des Flächennutzungsplans ist es, die verbindliche Bauleitplanung vorzubereiten. Als kreisfreie Stadt im bayerischen Allgäu, am Rande der Europäischen Metropolregion München gelegen, ist die Stadt Kaufbeuren nicht nur ein prosperierendes Oberzentrum mit ca. 46.000 Einwohnern, sondern auch die viertgrößte Stadt im Regierungsbezirk Schwaben. Die verkehrsgünstige, überregionale Erschließung über die Bahnstrecke München Lindau, sowie über die B 12 und B 16 an die A 96, sowie nach Kempten und Füssen stellen einen bedeutenden Standortvorteil dar. Kaufbeuren ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität und großem Freizeitwert. Neben einer intakten historischen Altstadt in reizvoller Lage, zeichnet sich Kaufbeuren auch durch ein gutes Angebot im kulturellen Bereich, im Sport, sowie durch eine attraktive Lage im Voralpengebiet aus. In Zeiten des Wandels und Wachstums gilt es diese Qualitäten zu bewahren. Ebenso sollen künftige Veränderungen wie beispielsweise die demographische Entwicklung, das Mobilitätsverhalten, sowie die Siedlungs- und Wirtschaftsstrukturen aktiv gestaltet werden. Um der Stadt Kaufbeuren hervorragende Zukunftschancen zu gewährleisten, ist zudem sicherzustellen, dass die Ziele des Klimaschutzes, der Klimaanpassung und der Erhalt und die Förderung der Biodiversität erreicht werden. Eine besondere Bedeutung kommt dem Flächennutzungs- mit integriertem Landschaftsplan bei der Steuerung der Zulässigkeit von bestimmten Vorhaben im Außenbereich, insbesondere der erneuerbaren Energien, zu. Diese Vorhaben sind gemäß § 35 Abs. 3 Satz 3 Baugesetzbuch im Außenbereich grundsätzlich zulässig, ihnen stehen jedoch in der Regel öffentliche Belange entgegen, soweit hierfür durch Darstellungen im Flächennutzungsplan (oder als Ziele der Raumordnung) eine Ausweisung an anderer Stelle erfolgt ist. Grundlage der Darstellung solcher Flächen muss eine nachvollziehbare und begründete planerische Konzeption sein. Bei der Erstellung des LSP sollen auch die Ziele der EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur (W-VO) berücksichtigt werden. All dies zu gewährleisten bedarf sorgfältiger planerischer Vorbereitung durch strategische und langfristige Konzeptplanungen, unter Einbeziehung von Fachplanungen, wie dem Innenentwicklungskonzept (mit dessen Bestandteilen Nachverdichtungskonzept, Mobilitätskonzept und dem gesamtstädtischen Freiraumkonzept), sowie dem Klimaschutzkonzept. Hierbei soll der zu erstellende Flächennutzungs- und Landschaftsplan als Leitlinie für die Verteilung verschiedener Nutzungen innerhalb des gesamten Stadtgebietes (40 km²), dienen und die Grundzüge der beabsichtigten räumlichen, städtebaulichen Entwicklung für das ganze Stadtgebiet darstellen. Insbesondere das gesamtstädtische Freiraumkonzept kann als Grundlage für den Landschaftsplan herangezogen werden. Der aktuelle Flächennutzungsplan gilt bereits seit 1984, der Landschaftsplan seit 2005. Der FNP wurde entsprechend der Erfordernisse der Stadtentwicklung in Teilbereichen geändert; eine gesamtstädtische Fortschreibung steht jedoch seit langer Zeit aus. Es ist daher nach über 40 Jahren notwendig, den FNP neu aufzustellen, weil er trotz Fortschreibung kaum mehr Hinweise zu anstehenden Aufgaben und Fragestellungen der Stadtentwicklung gibt. Terminschiene VgV- Verfahren Oktober 2025 - Januar 2026 Die Vergabeverhandlung wird voraussichtlich im Januar 2026 stattfinden. Beauftragung Januar/Februar 2026 Projektstart Februar 2026 Fertigstellung Dezember 2028 Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Stadtplanung gem. § 18 ff. HOAI 2021, LPH 1 bis 3, bei stufenweiser Beauftragung.

      Kontaktperson
      Vergabestelle Stadt Kaufbeuren
      Kontakttelefon
      +49 8341437587
      Kontakt-E-Mail
      vergabe@kaufbeuren.de
      Adresse
      Kaiser-Max-Straße 1, 87600 Kaufbeuren

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Honorarermittlung im Rahmen der HOAI (s. h. Vergabeunterlagen).

      Bewertungsmethode

      Das günstigste Honorarangebot wird mit 250 Punkten bewertet. Falls ein Angebot um 100 % oder mehr davon abweicht, erhält es 0 Punkte. Dazwischen wird linear Interpoliert.

    • Beschreibung

      Qualität der angebotenen Leistungen.

      Bewertungsmethode

      1 Auftragsbezogene Qualifikationen und Organisation des Projektteams:
      1.1 Projektleitung FNP - max. mögl. Punktzahl 40
      1.2 stellvertretende Projektleitung FNP - max. mögl. Punktzahl 40
      1.3 Organisation Projektteam FNP - max. mögl. Punktzahl 45
      1.4 Projektleitung LSP - max. mögl. Punktzahl 40
      1.2 stellvertretende Projektleitung LSP - max. mögl. Punktzahl 40
      1.3 Organisation Projektteam LSP - max. mögl. Punktzahl 45
      2 Qualität der Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung
      2.1 Herangehensweise - max. mögl. Punktzahl 250
      2.2 Darlegung der geplanten Zusammenarbeit - max. mögl. Punktzahl 100
      2.3 Terminkontrolle / Optimierung - max. mögl. Punktzahl 75
      3 Qualität der fachlich-inhaltlichen Antworten
      3.1 Qualität der fachlich-inhaltlichen Antworten - max. mögl. Punktzahl 75

      Unterkriterien

      Beschreibung

      Bewertung der Qualifikationen und Organisation des Projektteams.

      Bewertungsmethode

      1.1 Projektleitung FNP - max. mögl. Punktzahl 40 1.2 stellvertretende Projektleitung FNP - max. mögl. Punktzahl 40 1.3 Organisation Projektteam FNP - max. mögl. Punktzahl 45 1.4 Projektleitung LSP - max. mögl. Punktzahl 40 1.2 stellvertretende Projektleitung LSP - max. mögl. Punktzahl 40 1.3 Organisation Projektteam LSP - max. mögl. Punktzahl 45

      Beschreibung

      Bewertung der Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung.

      Bewertungsmethode

      2.1 Herangehensweise - max. mögl. Punktzahl 250 2.2 Darlegung der geplanten Zusammenarbeit - max. mögl. Punktzahl 100 2.3 Terminkontrolle / Optimierung - max. mögl. Punktzahl 75

      Beschreibung

      Bewertung der Qualität der fachlich-inhaltlichen Antworten.

      Bewertungsmethode

      3.1 Qualität der fachlich-inhaltlichen Antworten - max. mögl. Punktzahl 75

    Qualifikationsanforderungen

      Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Stadt Kaufbeuren
    Titel
    Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan
    Typ
    ErgebnisPräqualifikation
    Hauptcode
    71400000Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
    Zusätzliche Codes
    71420000Landschaftsgestaltung
    Ort
    Kaufbeuren, Kreisfreie Stadt

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Stadt Neustadt an der Weinstraße für die Landesgartenschau 2027 Neustadt an der Weinstraße gGmbH

      Rådgivende ingeniører VVA

      Neugestaltung Bayernplatz - Planungsleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen, Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke & Planungsbegleitende Vermessung

      Die Stadt Neustadt an der Weinstraße benötigt Planungsleistungen für die Neugestaltung des Bayernplatzes, einschließlich Objektplanung für Verkehrsanlagen, Freianlagen und Ingenieurbauwerke sowie planungsbegleitende Vermessung. Die Vergabe erfolgt auf Basis der Leistungsfähigkeit des Unternehmens (20 %), des Gestaltungskonzepts Freianlagen (30 %) und des Preises (50 %). Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt für Verkehrsanlagen (Planung gemäß § 47 HOAI, Leistungsphasen 1-8, Honorarzone III, Abschluss LP 8 zwischen 01.08.2020 und 31.08.2026), ein Referenzprojekt für Freianlagen (Planung gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen 1-8, Honorarzone III, Abschluss LP 8 zwischen 01.08.2020 und 31.08.2026) und ein Referenzprojekt für Ingenieurbauwerke (Planung gemäß § 41 HOAI, Leistungsphasen 1-8, Honorarzone II, Abschluss LP 8 zwischen 01.08.2020 und 31.08.2026) nachweisen. Zudem ist eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 € für Personenschäden und 1.000.000 € für Sach- und Vermögensschäden erforderlich.

      WettbewerbOct 6, 2026
      Oct 13, 2026(2 Tage)
    • Gemeinde Baienfurt

      Landskapsarkitektur

      RadgleisPark (Geh- und Radweg auf ehemaliger Bahntrasse) in Baienfurt. Vergabe von Leistungen nach HOAI 2021, Teil 2 Flächenplanung, Abschnitt 2 Landschaftsplanung, § 26 LB Landschaftspflegerischer Begleitplan und Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 2 Freianlagen, § 39 LB Freianlagen, Leistungsphasen 3 - 9

      Die Gemeinde Baienfurt benötigt Planungsleistungen für den RadgleisPark (Geh- und Radweg auf ehemaliger Bahntrasse) in Baienfurt, Deutschland. Der Auftrag umfasst die Objektplanung der Freianlage, einschließlich der Gestaltung von Querungsstellen, Beleuchtungsanlagen sowie landschaftspflegerischer Begleitplanung und artenschutzrechtlicher Untersuchungen. Die geschätzten Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 4.662.000 Euro. Die Vergabe erfolgt in mehreren Phasen, wobei die Vorplanung bereits abgeschlossen ist. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (70%, aufgeteilt in Projektteam/Bürovorstellung 10%, Präsentation Referenzprojekt Freianlagen mit Artenschutz des Projektleiters 15%, Präsentation Referenzprojekt Landschaftspflegerischer Begleitplan 5%, Vorgehensweise beim anstehenden Projekt 30%, Gesamteindruck der Präsentation 10%) und Honorar (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der beruflichen Qualifikation als Landschaftsarchitekt gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV, Referenzen in der Freianlagenplanung, insbesondere für Rad- und Fußwege mit Anschluss/Querungsstellen an öffentliche Verkehrsflächen und mit Förderantrag, sowie Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten im Bereich Freianlagenplanung und Umwelt-/Landschaftsplanung.

      Wettbewerb mit QualifikationSep 10, 2026
      Oct 13, 2026(2 Tage)
    • Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      Planungsleistungen - Nationalparktor Wildenburg (Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald

      Das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald benötigt Planungsleistungen für die Sanierung und Erweiterung eines Wildfreigeheges von ca. 40 ha und den Neubau einer Futterküche nebst Maschinenhalle in 55758 Kempfeld, um dort ein Nationalparktor einzurichten. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Honorars (60%) und einer mündlichen Präsentation der planerischen Herangehensweise (40%), wobei die Qualifikation und Erfahrung des Projektteams bewertet wird.

      Wettbewerb mit QualifikationSep 8, 2026
      Oct 14, 2026(3 Tage)
    • Stadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle

      Landskapsarkitektur

      Landschaftsrahmenplan

      Die Stadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle benötigt Dienstleistungen im Bereich Landschaftsarchitektur für die Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans für die Stadt Braunschweig über einen Zeitraum von 69 Monaten. Die Leistungen umfassen Grundleistungen gemäß Anlage 6 zu § 25 Abs. 2 HOAI, weitere besondere Leistungen, die Erstellung von Ziel- und Maßnahmenkonzepten sowie verfahrensbegleitende Leistungen. Die Zuschlagskriterien sind die Erfahrung der Projektleitung (25 %), die Umsetzung der Planungsaufgabe (35 %) und der Preis (40 %). Bewerber müssen eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. € für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachweisen, einen durchschnittlichen spezifischen Jahresumsatz von mindestens 50.000 € netto in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) im Leistungsbild Landschaftsplanung § 25 HOAI 2021 erbringen, mindestens drei Referenzaufträge aus den letzten zehn Jahren vorweisen, die vergleichbare Projekte im Bereich Großraumplanung (z.B. Landschaftsrahmenplan, Flächennutzungsplan) umfassen, alle Leistungsphasen nach HOAI § 18, 23, 25, 26 oder 27 abdecken, Honorarkosten von mindestens 50.000,- EUR brutto aufweisen und mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber beinhalten. Zudem ist mindestens eine Fachplanerin/ein Fachplaner im Bereich der Landschafts-/Umweltplanung, Landschaftsarchitektur mit Berufserfahrung in den LPH 1 bis 4 und einem entsprechenden Hochschulabschluss (Bachelor/Master oder Diplom FH) nachzuweisen, die in Vollzeit (mind. 35h/Woche) beschäftigt ist.

      Wettbewerb mit QualifikationSep 10, 2026
      Oct 15, 2026(4 Tage)
    • Landkreis Ostallgäu

      Landskapsarkitektur

      Gymnasium Buchloe - Erweiterung Campushaus - Freianlagenplanung

      Der Landkreis Ostallgäu benötigt Dienstleistungen im Bereich Landschaftsarchitektur für die Erweiterung des Campushauses des Gymnasiums Buchloe in Ostallgäu. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (70 %) und Preis (30 %). Für die Qualifikation sind zwei Referenzen aus den letzten zehn Jahren für die Objektplanung von Freianlagen (mindestens Leistungsphasen 2-8) bei vergleichbaren Bauvorhaben (Neubau, Umbau oder Generalsanierung einer Schule, Bildungseinrichtung oder ähnliches) erforderlich. Zudem ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden pro Schadensfall nachzuweisen.

      WettbewerbSep 30, 2026
      Nov 4, 2026(24 Tage)