Neubau 2-gruppige KiTa mit Vereinsräumen IG Waid, Weinheim - Elektroplanung
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Stadt Weinheim benötigt Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4+5 gemäß §§ 53ff. HOAI) für den Ersatzneubau einer zweigruppigen Kindertagesstätte mit Vereinsräumen in Weinheim. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1-9, wobei zunächst die Leistungsphasen 1-3 und anschließend 4-9 beauftragt werden. Der Kostenrahmen für das Bauvorhaben (KG 300 und KG 400) beträgt brutto 4.088.444,56 €. Die Vergabe erfolgt auf Basis der fachlichen Qualifikation der Projektleitung (35%), der Präsentation eines vergleichbaren Projektes (15%), der Eindrücke aus dem Bietergespräch (15%) und des Honorars (35%). Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung von mindestens 2,0 Millionen Euro für Personen- und sonstige Schäden nachweisen, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 0,19 Millionen Euro in den letzten drei Geschäftsjahren, mindestens ein Referenzprojekt für einen Neubau (Honorarzone III, LPH 2-8, Baukosten KG 300+400 mindestens 1,5 Millionen Euro netto) aus den letzten 5 Jahren, die namentliche Benennung der Projektleitung und deren Stellvertretung, Angaben zur technischen Ausrüstung und Qualitätssicherung, den Nachweis der Berufszulassung sowie die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur für Elektrotechnik“ und durchschnittlich mindestens 2 Beschäftigte in den letzten drei Jahren.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Frau Kathrin Mühlbauer (Harrer Ingenieure GmbH)
- Kontakttelefon
- +49 721 1819-714
- Kontakt-E-Mail
- k.muehlbauer@harrer-ing.net
- Adresse
- Obertorstr. 9, 69469 Weinheim
Die Stadt Weinheim beabsichtigt den Ersatzneubau der Kindertagesstätte „Kita Waid“ auf dem Grundstück Hammerweg 7 in 69469 Weinheim, Flurstück Nr. 13113. Gegenstand des Projekts ist die Errichtung einer zweigruppigen Kindertagesstätte einschließlich Räumlichkeiten für die IG Waid. Anlass für die Neubauplanung sind erhebliche bauliche Mängel am Bestandsgebäude. Das rund 1.750 m² große Grundstück befindet sich am östlichen Rand eines bestehenden Wohngebietes. Auf dem Grundstück befindet sich derzeit die bestehende Kindertagesstätte in einem unterkellerten Gebäude, das ursprünglich als Schulgebäude errichtet wurde. Die vorhandenen Freiflächen werden überwiegend als Außenspielflächen genutzt und sind größtenteils begrünt. Das Grundstück weist eine leichte Neigung in westlicher Richtung auf. Darüber hinaus besteht im nordwestlichen Grundstücksbereich ein deutlicher Höhensprung von knapp 3 m. Die topografischen Gegebenheiten sind insbesondere bei der Gebäudeanordnung, der barrierefreien Erschließung und der Grundstücksentwässerung zu berücksichtigen. Eine besondere Randbedingung des Projekts stellen die vorhandenen Baugrundverhältnisse dar. Nach den Ergebnissen der vorliegenden orientierenden Baugrunduntersuchung sind die anstehenden gering tragfähigen, weichen bis teilweise breiigen Schluffschichten für eine konventionelle Flachgründung ungeeignet. Für den geplanten Ersatzneubau wird daher eine Tiefgründung mittels Pfahlsystemen empfohlen. Als technisch und wirtschaftlich geeignete Gründungsart werden in der Baugrunduntersuchung duktile Gussrammpfähle mit Mantelverpressung genannt. Die geotechnischen Randbedingungen sind im weiteren Planungsprozess entsprechend zu berücksichtigen und mit der Tragwerks- und Entwässerungsplanung abzustimmen. Für die Entwicklung des Ersatzneubaus liegt ein mit den beteiligten Stellen abgestimmtes Raumprogramm vor. Neben den funktionalen Anforderungen an eine moderne zweigruppige Kindertagesstätte, der Integration der Räume der IG Waid, sind auch die erforderlichen Außenspielflächen sowie die notwendigen Erschließungs- und Stellplatzflächen auf dem Grundstück zu berücksichtigen. Der vorhandene Baumbestand ist im weiteren Planungsprozess hinsichtlich seines Erhaltungswertes sowie gegebenenfalls erforderlicher Schutzmaßnahmen zu bewerten. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden vier Planungsvarianten entwickelt und hinsichtlich ihrer städtebaulichen, funktionalen, wirtschaftlichen und technischen Umsetzbarkeit untersucht und miteinander verglichen. Als Grundlage für die weitere Planung wurde ein eingeschossiger Ersatzneubau mit Erhalt des prägenden Baumbestands ausgewählt. Die bevorzugte Variante sieht einen eingeschossigen Ersatzneubau im östlichen Bereich des Grundstücks mit einer Bruttogrundfläche von knapp 1.000 m² vor. Vorgesehen ist ein rechteckiger Baukörper mit gezielten Gebäudeeinschnitten und einer hierdurch aufgelockerten, pavillonartigen Gebäudestruktur. Ein wesentliches Entwurfsziel stellt der weitgehende Erhalt und die Integration des vorhandenen prägenden Baumbestands dar. Die Erschließung des Grundstücks und die Anordnung der erforderlichen Stellplätze erfolgen über den Hammerweg. Aufgrund der eingeschossigen Konzeption kann das Gebäude vollständig barrierefrei organisiert werden. Während der Bauzeit ist nach derzeitigem Planungsstand eine Interimslösung für die Kindertagesstätte erforderlich, welche nicht Bestandteil der Ausschreibung sind. Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie entwickelte und bevorzugte Variante bildet die Grundlage für die weitere Planung. Weitere Planungsziele sind nachfolgend gelistet: Untersuchung konventioneller und modularer Bauweisen, Passivhausorientierung und perspektivisch angestrebte Plusenergiebilanz, regenerative Energieversorgung, CO²-Fußabdruck und ökologische Kriterien, Prüfung Dachnutzung als zusätzliche Spielfläche. Der Kostenrahmen (Stand 07/2026) beläuft sich auf 4.088.444,56 € brutto und untergliedert sich wie folgt: KG 300: 2.950.537,50 € brutto KG 400: 1.137.907,07 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 4+5 gemäß §§ 53ff. HOAI mit den Leistungsphasen 1-9. Es erfolgt zunächst eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphase 1-3 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 4-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. Folgende Terminschiene ist angedacht: - Planungsbeginn: Mai 2027 - Baubeginn: 3. Quartal 2028
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung
Beschreibung
Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden
Beschreibung
Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Beschreibung
Honorar
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG)
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht spezifiziert.
Beschreibung
Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 2,0 Mio. € für Personenschäden und min. 2,0 Mio. € für sonstige Schäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden.
Dokumentationsanforderung
Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) oder alternativ eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Beschreibung
Der geforderte Mindestumsatz beträgt im Mittel 0,19 Mio. €.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu den Gesamtumsätzen des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV.
Beschreibung
Darstellung einer Referenzliste für vergleichbare Leistungen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen gem. § 5 HOAI der letzten 5 Jahre (Fertigstellung muss zwischen 01.10.2021 und 01.10.2026 erfolgt sein). Die Angaben sind für min. 1 Referenzprojekt mit folgenden Mindestanforderungen zu machen: Neubau (min. Honorarzone III, min. LPH 2-8, Baukosten (KG 300+400) min. 1,5 Mio. € netto).
Dokumentationsanforderung
Referenzliste mit folgenden Angaben gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Projekt, Projektart, -größe (NF in m²) und Komplexität (Honorarzone), öffentliche oder private Auftraggeberschaft, Bearbeitete Leistungsphasen, Baukosten (KG 300+400 netto) nach Kostenfeststellung, Leistungs- /Bearbeitungszeitraum.
Beschreibung
Verbindliche namentliche Benennung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung.
Dokumentationsanforderung
Dokumentation gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV.
Beschreibung
Angaben zur technischen Ausrüstung und zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Dokumentationsanforderung
Dokumentation gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV.
Beschreibung
Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister).
Dokumentationsanforderung
Dokumentation gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
Beschreibung
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur für Elektrotechnik“ oder vergleichbare Qualifikation. Die Person muss maßgeblich am Projekt beteiligt sein.
Dokumentationsanforderung
Dokumentation (z.B. Kammereintrag) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
Beschreibung
Die geforderte Mindestanzahl beträgt im Mittel 2 Beschäftigte inkl. Teilzeitkräfte.
Dokumentationsanforderung
Nachweis zu den in den letzten drei Jahren Beschäftigten und der Führungskräfte des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
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- Auftraggeber
- Stadt Weinheim
- Titel
- Neubau 2-gruppige KiTa mit Vereinsräumen IG Waid, Weinheim - Elektroplanung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Rhein-Neckar-Kreis
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