Neubau Förderschule GE - Freianlagenplanung
Veröffentlichte Frist abgelaufen
Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.
- Teilnahmefrist
- May 19, 2025Abgelaufen
- Verfahrensart
- Mit VerhandlungZwei Stufen
- Vertrag
- Einkauf von DienstleistungenLaufzeit 40 Monate
Brief
Auf dem Grundstück (Flur 9, Flurstück 363/11) der Berufsbildenden Schule (BBS) Ammerland mit der postalischen Adresse Elmendorfer Str. 30a, 26160 Rostrup Bad Zwischenahn soll basierend auf einem vom Auftraggeber vorgegebenen Raumprogramm ein 1- 3-geschossiger Neubau einer Förderschule GE (Geistige Entwicklung) für 180 Schüler mit einer Gesamtfläche von ca. 9.000 m² BGF entstehen. Neben der Gestaltung des Schulgebäudes mit schlüssiger städtebaulicher Einbindung sollen auch die Flächen und Räume zur aufbauenden Planung der Außenanlagen und Erschließungen einschließlich dem Halten- und Wartebereich der Schulbeförderung konzeptionell angedacht werden Die Hauptzufahrt soll ausgehend von der Elmendorfer Str. entlang der dort vorhandenen Parkplatzflächen der BBS erfolgen. Neben der städtebaulichen Situation an dem vorgesehenen Standort sind die Randbedingungen aus dem Schulbetrieb und den schulpädagogischen Anforderungen einer Förderschule GE planerisch zu berücksichtigen. Bei mobilitätseingeschränkten Personen kommt der Barrierefreiheit der zu planenden Gebäude (und Außenanlagen) eine hohe Bedeutung zu. Aus Gründen des Flächenverbrauchs, der Flächenversiegelung, der Gebäudekompaktheit, des Wärmeschutzes, der Wirtschaftlichkeit u.ä. ist vorliegend die Möglichkeit der Mehrgeschossigkeit zu betrachten. Es sind dabei auch Mischformen hinsichtlich einzelner Baukörper und ihrer Geschossigkeit möglich. Derzeit werden von der Gemeinde Bad Zwischenahn für den im beigefügten Lageplan (Anlage 1 zum Vertragsentwurf) rot umrandeten Bereich ein städtebauliches Entwicklungskonzeptes sowie ein Angebotsbebauungsplan für den Neubau einer Förderschule GE in dem blau umrandeten Bereich der Anlage 1 erstellt. In enger Abstimmung mit dem AG und den Objekt- und Fachplanern soll vom Freianlagenplaner zunächst das Konzept für die Außenanlagen der Förderschule entwickelt und dessen Realisierung anschließend weiter geplant und überwacht werden. Es sollen dazu insbesondere ein "Innenhof als sog. "Grünes Klassenzimmer", ein Ruhepausenhof, ein Schulhof für den Primarbereich mit ausreichenden Spiel- und Ruhezonen, ein Schulhof für Sek.I und Sek. II mit Zugang zu Schülerfirmenräumen, ein Gewächshaus etc., eine Ballspielfläche (Wiese für Fußball), eine Fläche für Verkehrserziehung, eine Garage für Fahrzeuge, Schuppen für Gartengeräte, Hochbeete, Obst- und Kräutergarten, Außensportanlagen, möglicherweise auch ein Lehrschwimmbecken und Therapiebecken, etc. geplant werden. Die Planung soll so erfolgen, dass ein Baubeginn spätestens im Sommer 2026 möglich ist. Das Bauvorhaben soll im Winter 2027/28 fertiggestellt sein. Die (grob) geschätzten Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. brutto EUR 27 Mio. (KG 200 bis 600 gem. DIN 276-1:2008-12). Hiervon entfallen etwa EUR 1,5 Mio. brutto auf die Freianlagen. Ziel dieser Ausschreibung ist, einen Freianlagenplaner gem. der §§ 38 ff. HOAI zu gewinnen, der in seinem Fachbereich die Umsetzung der Maßnahme kompetent plant und begleitet.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Verlangt wird die Vorlage von Eignungsnachweisen betreffend die fachliche Befähigung der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder) und der verantwortlichen Führungskräfte.
Dokumentationsanforderung
Studiennachweise, Diplomurkunden (in Kopie)
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Verlangt wird der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
Dokumentationsanforderung
Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Jahresnettohonorarumsätze des Freianlagenplaners nach §§ 38 ff. HOAI für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 9 und "Wertungsmatrix").
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bewerbers über die jeweiligen Jahresnettohonorarumsätze für Freianlagenplanung nach §§ 38 ff. HOAI.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Verlangt wird die Eigenerklärung, ob und ggf. in welchem Umfang auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Architekten und Ingenieure (oder jeweils gleichwertige Ausbildung - Master- oder Bachelor-Abschluss oder Meisterprüfung in einem technischen Beruf oder staatl. gepr. Techniker ist gleichwertig - jeweils: ohne freie Mitarbeiter) inkl. Führungskräfte für Freianlagenplanung nach §§ 38 ff. HOAI für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 10 und "Wertungsmatrix").
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Referenzprojekte "Freianlagen" des Freianlagenplaners nach §§ 38 ff. HOAI. Für jedes Referenzprojekt müssen folgende Informationen enthalten sein: die Aufgabe: Freianlagenplanung nach §§ 38 ff. HOAI im Bereich "Freianlage mit Sportbereich oder Spielplatz im Zusammenhang mit öffentlichem Gebäude wie Schule, Kindergarten, Universität, Krankenhaus u.ä." (kurze Beschreibung der Maßnahme ist erforderlich) mit mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen (Honorarzone III gem. § 5 Abs. 1 HOAI); die Beauftragung der Leistungsphasen: 2-8 zu § 39 HOAI; den Zeitraum der Leistungsdauer mit Angabe, wann mit der Leistungsphase 3 begonnen wurde, wann diese abgeschlossen wurde und wann mit der Leistungsphase 8 begonnen wurde; die Netto-Baukosten in den KG 500 (gem. Kostenberechnung) ohne technische Anlagen und ohne Verkehrsanlagen; den jeweiligen Auftraggeber und den dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer. Es werden nur Referenzprojekte zugelassen, bei denen die Baukosten gem. Kostenberechnung für die KG 500 (ohne technische Anlagen und ohne Verkehrsanlagen) >= EUR 500.000,00 (netto) sind/waren und die vom Bewerber ganz oder teilweise in den Referenzjahren 2019 bis 2025 bearbeitet wurden, wobei im Referenzzeitraum mindestens die Erbringung der Leistungsphasen 3 - 7 und der Beginn der Leistungsphase 8 liegen muss. Mindestanforderung: 2 Referenzprojekte im Referenzzeitraum 2019 bis 2025. Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: Kriterium 11 und "Wertungsmatrix").
Dokumentationsanforderung
Referenzliste Bewerber zu §§ 38 ff. HOAI.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
vergl. die dieser Bekanntmachung beigefügten Anlage "Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien und- matrix Freianlagenplanung"
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
vergl. die dieser Bekanntmachung beigefügten Anlage "Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien und- matrix Freianlagenplanung"
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Frühere Gewinner
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Aus der Bekanntmachung
Auf dem Grundstück (Flur 9, Flurstück 363/11) der Berufsbildenden Schule (BBS) Ammerland mit der postalischen Adresse Elmendorfer Str. 30a, 26160 Rostrup Bad Zwischenahn soll basierend auf einem vom Auftraggeber vorgegebenen Raumprogramm ein 1- 3-geschossiger Neubau einer Förderschule GE (Geistige Entwicklung) für 180 Schüler mit einer Gesamtfläche von ca. 9.000 m² BGF entstehen. Neben der Gestaltung des Schulgebäudes mit schlüssiger städtebaulicher Einbindung sollen auch die Flächen und Räume zur aufbauenden Planung der Außenanlagen und Erschließungen einschließlich dem Halten- und Wartebereich der Schulbeförderung konzeptionell angedacht werden Die Hauptzufahrt soll ausgehend von der Elmendorfer Str. entlang der dort vorhandenen Parkplatzflächen der BBS erfolgen. Neben der städtebaulichen Situation an dem vorgesehenen Standort sind die Randbedingungen aus dem Schulbetrieb und den schulpädagogischen Anforderungen einer Förderschule GE planerisch zu berücksichtigen. Bei mobilitätseingeschränkten Personen kommt der Barrierefreiheit der zu planenden Gebäude (und Außenanlagen) eine hohe Bedeutung zu. Aus Gründen des Flächenverbrauchs, der Flächenversiegelung, der Gebäudekompaktheit, des Wärmeschutzes, der Wirtschaftlichkeit u.ä. ist vorliegend die Möglichkeit der Mehrgeschossigkeit zu betrachten. Es sind dabei auch Mischformen hinsichtlich einzelner Baukörper und ihrer Geschossigkeit möglich. Derzeit werden von der Gemeinde Bad Zwischenahn für den im beigefügten Lageplan (Anlage 1 zum Vertragsentwurf) rot umrandeten Bereich ein städtebauliches Entwicklungskonzeptes sowie ein Angebotsbebauungsplan für den Neubau einer Förderschule GE in dem blau umrandeten Bereich der Anlage 1 erstellt. In enger Abstimmung mit dem AG und den Objekt- und Fachplanern soll vom Freianlagenplaner zunächst das Konzept für die Außenanlagen der Förderschule entwickelt und dessen Realisierung anschließend weiter geplant und überwacht werden. Es sollen dazu insbesondere ein "Innenhof als sog. "Grünes Klassenzimmer", ein Ruhepausenhof, ein Schulhof für den Primarbereich mit ausreichenden Spiel- und Ruhezonen, ein Schulhof für Sek.I und Sek. II mit Zugang zu Schülerfirmenräumen, ein Gewächshaus etc., eine Ballspielfläche (Wiese für Fußball), eine Fläche für Verkehrserziehung, eine Garage für Fahrzeuge, Schuppen für Gartengeräte, Hochbeete, Obst- und Kräutergarten, Außensportanlagen, möglicherweise auch ein Lehrschwimmbecken und Therapiebecken, etc. geplant werden. Die Planung soll so erfolgen, dass ein Baubeginn spätestens im Sommer 2026 möglich ist. Das Bauvorhaben soll im Winter 2027/28 fertiggestellt sein. Die (grob) geschätzten Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. brutto EUR 27 Mio. (KG 200 bis 600 gem. DIN 276-1:2008-12). Hiervon entfallen etwa EUR 1,5 Mio. brutto auf die Freianlagen. Ziel dieser Ausschreibung ist, einen Freianlagenplaner gem. der §§ 38 ff. HOAI zu gewinnen, der in seinem Fachbereich die Umsetzung der Maßnahme kompetent plant und begleitet.
Kontakt
Vergabevergabe@ammerland.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- AmmerlandOrt
- 71000000HauptcodeDienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen