Nichtoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteilen und vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb "Erweiterung Iven-Agßen-Schule" der Stadt Husum
Veröffentlichte Frist abgelaufen
Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.
- Teilnahmefrist
- 2. feb. 2025Abgelaufen
- Verfahrensart
- Mit PräqualifikationZwei Stufen
- Vertrag
- Einkauf von Dienstleistungen
Brief
Die Iven-Agßen-Schule (IAS) wurde 2009 errichtet. Dennoch entspricht das Raumangebot der Bildungseinrichtung, bei der bereits die Kinderbetreuung des offenen ganztags bereits in eine temporäre Containerlösung auf dem Schulgelände verlagert wurde, nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Stadt Husum zielt auf Grund der Anforderungen an das Bildungsangebot und den Umfang des Betreuungsangebotes darauf ab die IAS, die auf eine sehr lange Historie bis in das Jahr 1620 zurückblicken kann, zu erweitern. Die Grundschule besteht derzeit aus 9 Klassen und soll zukünftig dreizügig mit 12 Klassen und als offene Ganztagsschule mit DaZ -Zentrum betrieben werden. Durch die projektierte Erweiterung des Schulbaus von 2009, der als rechteckiger Baukörper mit einem grünen Patio errichtet wurde, soll auch der offene Ganztag, der derzeit nördlich des Schulgebäudes, östlich der dem Hauptgebäude vorgelagerten Sporthalle in einer temporären Containerlösung ausgelagert ist, wieder in das Hauptgebäude integriert werden. Der Bestandsbau ist eingeschossig und mit hellem Klinker verleidet. Der Anbau soll als kompakter Baukörper zweigeschossig errichtet werden und kann auf Grund der Flächenverfügbarkeiten nach Osten angebaut werden. Neben dem offenen Ganztag und dem DaZ-Angebot soll ein multifunktionaler Aula- und Mensabereich mit Küche entstehen. Als weiterer Teil der Aufgabe ist die vorhandene Sporthalle um einen Bewegungsraum mit Geräteraum und Umkleiden zu ergänzen.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Es ist eine Referenz von den Büros mit aufgabenbezogener Berufserfahrung einzureichen, die am vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb teilnehmen. Die Referenz muss einen Bildungsbau oder ein vergleichbares Vorhaben mit einem Realisierungsvolumen von mindestens 3,5 Millionen Euro netto nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Das Format und die aufgeführten Inhalte sind indes beizubehalten.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Bei jungen Büros wird zur Förderung des Nachwuchses auf Referenzen verzichtet.
Dokumentationsanforderung
Nicht erforderlich.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
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Aus der Bekanntmachung
Die Iven-Agßen-Schule (IAS) wurde 2009 errichtet. Dennoch entspricht das Raumangebot der Bildungseinrichtung, bei der bereits die Kinderbetreuung des offenen ganztags bereits in eine temporäre Containerlösung auf dem Schulgelände verlagert wurde, nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Stadt Husum zielt auf Grund der Anforderungen an das Bildungsangebot und den Umfang des Betreuungsangebotes darauf ab die IAS, die auf eine sehr lange Historie bis in das Jahr 1620 zurückblicken kann, zu erweitern. Die Grundschule besteht derzeit aus 9 Klassen und soll zukünftig dreizügig mit 12 Klassen und als offene Ganztagsschule mit DaZ -Zentrum betrieben werden. Durch die projektierte Erweiterung des Schulbaus von 2009, der als rechteckiger Baukörper mit einem grünen Patio errichtet wurde, soll auch der offene Ganztag, der derzeit nördlich des Schulgebäudes, östlich der dem Hauptgebäude vorgelagerten Sporthalle in einer temporären Containerlösung ausgelagert ist, wieder in das Hauptgebäude integriert werden. Der Bestandsbau ist eingeschossig und mit hellem Klinker verleidet. Der Anbau soll als kompakter Baukörper zweigeschossig errichtet werden und kann auf Grund der Flächenverfügbarkeiten nach Osten angebaut werden. Neben dem offenen Ganztag und dem DaZ-Angebot soll ein multifunktionaler Aula- und Mensabereich mit Küche entstehen. Als weiterer Teil der Aufgabe ist die vorhandene Sporthalle um einen Bewegungsraum mit Geräteraum und Umkleiden zu ergänzen.Hauptmerkmale des VerfahrensDurch einen vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb wird die Teilnehmerzahl auf insgesamt 15 Teilnehmende begrenzt. Es werden fünf Büros gesetzt und zehn, inkl. zwei "jungen" Büros, in einem Losverfahren (nach EU-Bekanntmachung) ausgewählt. Bei einem jungen Büro dürfen alle Inhaber-/Partner*innen nicht vor dem 01.01.1985 geboren sein. Ein entsprechender Nachweis ist mit den Bewerbungsunterlagen zu erbringen. Der Nachweis ist ausschließlich von den federführenden Architekt*innen erforderlich. Die Landschaftsarchitekt*innen unterliegen dieser Anforderung nicht. Zur Teilnahme am Losverfahren ist eine Bewerbung nur durch die federführenden Architekturbüros, durch Abgabe des Bewerbungsbogens (Stufe 1) erforderlich. Die Benennung der Landschaftsarchitekt*innen erfolgt im Rahmen der verbindlichen Teilnahmeerklärung innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe des Ergebnisses der Losziehung durch Abgabe des Anmeldebogens (Stufe 2). Hier ist das federführende Architekturbüro zu benennen, die Angaben, Erklärungen und die Unterschriften erfolgen jedoch nur für und durch die Landschaftsarchitekt*innen. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 8 (2) RPW 2013 sowie § 72 (2) VgV. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung wird gemäß § 80 VgV ein Verhandlungsverfahren mit dem*der ersten Preisträger*in durchgeführt. Sollte eine Beauftragung des*der ersten Preisträger*in aus wichtigem Grunde nicht möglich sein, beabsichtigt die Ausloberin, die Verhandlungen mit allen weiteren Preisträger*innen fortzuführen. Im Verhandlungsverfahren werden die Zuschlagskriterien wie folgt gewichtet: Wettbewerbsergebnis 50 % Honorar 30% Präsentation 20%. Die mit dem Bewerbungsbogen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs abgefragten Angaben, gelten auch als Eignungskriterien gem. § 70 VgV für das Verhandlungsverfahren. Die endgültigen Vergabeunterlagen mit den Zuschlagskriterien einschließlich des verbindlichen Vertragsentwurfs werden den Teilnehmenden zum Verhandlungsverfahren mitgeteilt. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).
Kontakt
gebaeudemanagement@husum.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- NordfrieslandOrt
- 71221000HauptcodeDienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
- 71222000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen