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Deutschland: Ausschreibungen/Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg/Objektplanung Fassade
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    20. juni 2025 kl. 06:3820. juni 2025 kl. 06:38
  2. Fragefrist

    16. juli 2025 kl. 08:0016. juli 2025 kl. 08:00
  3. Eröffnungstermin

    21. juli 2025 kl. 08:0021. juli 2025 kl. 08:00
  4. Angebotsfrist

    21. juli 2025 kl. 08:0021. juli 2025 kl. 08:00
  5. Vertragsbeginn

    31. aug. 2025 kl. 22:0031. august 2025 kl. 22:00
  6. Bindefrist

    15. okt. 2025 kl. 08:0015. oktober 2025 kl. 08:00
  7. Vertragsende

    31. aug. 2032 kl. 22:0031. august 2032 kl. 22:00

Brief

Objektplanung Fassade

Abgelaufen

Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

Frist
21. juli 2025Abgelaufen
Zuschlag
Preis 35 %
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen
Geschätzter Wert
971.922,1 €bis sep. 2032

Brief

Justizgebäude Nürnberg, Fürther Str. 110 Bau- u. Installationsmaßnahmen - 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme Maßnahmenbeschreibung Im unter Denkmalschutz stehenden Justizgebäude Nürnberg in der Fürther Straße wurden in den letzten etwa 20 Jahren verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Rahmen sogenannter „Großer Baumaßnahmen“ umgesetzt. Mit den anstehenden Sanierungsmaßnahmen 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme sollen nachfolgend aufgeführte Maßnahmen fortgesetzt werden: 1 Fassadensanierung einschl. Fenster u. Dach Im Rahmen der Maßnahme sollen die noch nicht sanierten Fassaden einschl. sämtlicher Fenster (ggf. mit Rollläden) saniert bzw. erneuert bzw. in Teilbereichen restauriert und die Dachflächen einschl. aller Gauben übergangen werden. Die Fassadensanierung ist über einen Zeitraum von etwa 4 Jahren in 4 Bauabschnitten in 2 Ausschreibungs-Paketen umzusetzen (Vertragslaufzeiten je ca. 2 Jahre je Ausschreibungs-Paket). Für die geplanten Baumaßnahmen sind durch den Objektplaner im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Gerüstarbeiten, Natursteinarbeiten (Burgsandstein) mit Fugensanierung einschl. Reinigung der Fassadenflächen, Tischlerarbeiten Fenster (Erneuerung u. Restaurierung) mit Holz-Rollladenarbeiten (einschl. Dämmung), Dachdeckungs-, Flaschner- u. Blitzschutzarbeiten, Metallbauarbeiten (Absturzsicherungen/Ösen) und in Teilbereichen Taubenabwehrmaßnahmen. Mit der Fenstererneuerung bzw. -sanierung sind auch sich hieraus ergebende, raumseitige Arbeiten (Innenputz, Maler u. Schreinerarbeiten) umzusetzen.Im Rahmen der Erstellung der Projektunterlage ist in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ein Bericht mit Sanierungskonzept für die geplante Fassadensanierung vorzulegen. Im Zusammenhang mit der bereits erfolgten Fassadensanierung wurde mit dem Landesamt für Denkmalpflege bereits ein Maßnahmenkonzept abgestimmt. Dieses ist, soweit für die aktuell geplanten Sanierungsmaßnahmen anwendbar, Grundlage für die weitere Abstimmung.Für die überwiegend zu erneuernden Fenster wurde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis auf Grundlage von Musterfenstern mit Bescheid vom 09.09.2014 bereits erteilt. Diese sind die Grundlage für die Planung. Die Schadenskartierung für die Ausführung der Natursteinarbeiten erfolgt nach Gerüststellung durch das Planungsbüro für die Objektplanung bzw. durch einen Nachunternehmer des Planungsbüros für die Objektplanung. Als Grundlage dienen digitale photogrammetrischen Fassadenaufnahmen bzw. Orthofotos (Drohnenfotos). Die Beauftragung dieser Orthofotos für die Schadenskartierung erfolgt durch den Auftraggeber.Die Fachplanung Elektroinstallationsmaßnahmen umfasst die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Verkabelungsarbeiten für die geplanten motorisierten Holzrollläden in den Büroräumen und die Blitzschutzarbeiten. 2 Sanierung von 23 Sitzungssälen und 3 Beratungszimmern Die Fortsetzung der Sitzungssaalsanierung umfasst eine grundlegende Überarbeitung und teilweise Erneuerung der Ausstattung der betreffenden Sitzungssäle und Beratungszimmer. Es sollen jeweils bis zu drei Sitzungssäle gleichzeitig pro Bauabschnitt in voraussichtlich 8 aufeinander folgenden Bauabschnitten ausgeführt werden. Für die Bauausführung sind etwa ein bis zwei Jahre vorgesehen. Die Sitzungssäle sind in Größe und Ausstattung unterschiedlich. Durch den Objektplaner sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Bodenbeläge einschl. Anpassungen u. Reparaturen am Estrich, Malerarbeiten der Wände und Decken sowie Trockenbauarbeiten (Decken, evtl. Akustikmaßnahmen, ggf. Vorsatzschalen o.Ä.) sowie Tischlerarbeiten (Erneuerung der Richtertische und Tische der Staatsanwaltschaft o.Ä., evtl. Reparaturen fest eingebauter zu erhaltender Bestuhlung u. Abtrennungen (Zuschauerbereich) sowie Anpassung oder ggf. Erneuerung der Richterpodeste und die Sanierung / Aufarbeitung und ggf. Anpassung und Ergänzung der Wandvertäfelungen (in etwa einem Drittel der Sitzungssäle vorhanden), Sonnen- bzw. Sichtschutzmaßnahmen. Die Fachplanung für die Elektroinstallationsmaßnahmen beinhaltet die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung folgender Leistungen: Teilweise Erneuerung und Ergänzung der vorhandenen Elektroinstallation (Starkstrom), Einbau von verschiedenen Leitungsführungssystemen und von Unterflurbodentanks, Erneuerung der Beleuchtung, teilweise Erneuerung der Beleuchtungsverkabelung, Ergänzung der vorhandenen fernmelde- und informationstechnischen Verkabelung (LWL und Kupfer), Einbau von neuen Anschlüssen für Strom und Informationstechnik in den Vorbauten der neuen Richtertische und in den Unterflurbodentanks, Installation von Medientechnik-Anschlüssen, Einbau von induktiven Höranlagen in den größeren Sitzungssälen, Demontage und Wiedereinbau der Sicherheitstechnik. Die zu planende Ausstattung der Sitzungssäle wurde bereits - mit den in den letzten Jahren umgebauten Sitzungssälen – (weitestgehend) definiert bzw. bemustert und ist dem entsprechend umzusetzen. Diese Sitzungssäle können nach Auftragsvergabe der Planungsleistungen in Rücksprache mit dem Bauamt / der Justizverwaltung für die Planung besichtigt bzw. aufgenommen werden. Die hierdurch entstehende Erleichterung bei der Planung ist in Form geringer Minderungen der Leistungsumfänge der Leistungsphasen Vor- und Entwurfsplanung berücksichtig. 3 Sanierung Umfassungsmauer / Zaunelemente einschl. Tore Die Fachplanungen Naturstein- und Metall-Restauration für die Sanierung der Umfassungsmauer des Justizgebäudes beinhalten die Reinigung und Restaurierung der Umfassungsmauern (einschl. der Füll- bzw. Zaunelemente aus Stahl) einschl. der Zugangstore. Allgemeine Angaben zum Justizgebäude Die geplanten Baumaßnahmen am Justizgebäude in der Fürther Straße sind während des laufenden Dienstbetriebes mit Publikumsverkehr und mit Rücksicht auf die Anforderungen an ein denkmalgeschütztes Gebäude bzw. eine denkmalgeschützte Umfassungsmauer auszuführen.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Es wird ein Mindestjahresumsatz von 297.000 Euro netto in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gefordert.

    Dokumentationsanforderung

    Zur Nachweisführung genügt die Eintragung in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Ingenieur mit Zusatzqualifikation in Denkmalpflege oder Dipl. Restaurator oder gleichwertig). Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen gemäß Eigenerklärung nachzuweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen gemäß Eigenerklärung (Unterlage III.106.1).

    Quelle

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  • Beschreibung

    Referenzen für vergleichbare Leistungen. Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2020 - 30.06.2025 liegen. Es sind drei Referenzen abzugeben. Jedes der nachfolgenden Mindestkriterien muss in mindestens einer Referenz erfüllt sein: 1) Mindestanforderung: Planung Natursteinrestaurierung fränkischer Sandstein / Burgsandstein an denkmalgeschützten Objekt, bearbeitete Fläche mind. 1500m² 2) Mindestanforderung: Planung Instandsetzung Fenster an denkmalgeschützen Objekt, bearbeitete Fenster mind. 50 Stück 3) Mindestanforderung: Instandsetzung Gebäudehülle an denkmalgeschützen Objekt inkl. Gerüst, Dach, Fenster, Fassade mit restaurator. Arbeiten, bearbeitete Gesamtfläche mind. 5000m² 4) Mindestkriterium: Abdeckung gefordertes Leistungsbild: ausgeführte Leistungsphasen Lph 2-8 5) Mindestkriterium: Projektabwicklung mit öffentlichen Auftragswesen; Land/Bund 6) Mindestkriterium: Projekte Bauen im Bestand/Umbau und Denkmalschutz ab Honorarzone III gem. HOAI 2021, Objektliste 10.2 7) Bauen bei laufenden Betrieb 8) Projekte mit sensibler, straffer Zeittaktung (Terminmatrix, Sperrzeiten). Aus der Beschreibung der Referenzen müssen die Mindestanforderungen eindeutig hervorgehen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet. Zusätzlich werden max. zwei A4-Seiten je Referenz z.B. für Fotos, Grundriss, Ansichten berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Die geforderte durchschnittliche Beschäftigtenzahl in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beträgt mindestens 10 Mitarbeiter.

    Dokumentationsanforderung

    Zur Nachweisführung ist die Zahl der in den letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben. Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Die geforderte Berufserfahrung des eingesetzten Fachpersonals muss mindestens betragen: Projektleiter (Dipl. Ing. o. glw. mit Zusatzausbildung Denkmlaschutz o. Dipl. Restaurator): mind. 15 Jahre. - Stellv. Projektleiter (Dipl. Ing. o. glw.): mind. 15 Jahre. Als Mindestqualifikation gilt ein Hochschulstudium.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.

    Quelle

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Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/282599

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/282599

    Quelle

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Frühere Gewinner

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    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Justizgebäude Nürnberg, Fürther Str. 110 Bau- u. Installationsmaßnahmen - 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme Maßnahmenbeschreibung Im unter Denkmalschutz stehenden Justizgebäude Nürnberg in der Fürther Straße wurden in den letzten etwa 20 Jahren verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Rahmen sogenannter „Großer Baumaßnahmen“ umgesetzt. Mit den anstehenden Sanierungsmaßnahmen 2. Bauabschnitt 3. Teilbaumaßnahme sollen nachfolgend aufgeführte Maßnahmen fortgesetzt werden: 1 Fassadensanierung einschl. Fenster u. Dach Im Rahmen der Maßnahme sollen die noch nicht sanierten Fassaden einschl. sämtlicher Fenster (ggf. mit Rollläden) saniert bzw. erneuert bzw. in Teilbereichen restauriert und die Dachflächen einschl. aller Gauben übergangen werden. Die Fassadensanierung ist über einen Zeitraum von etwa 4 Jahren in 4 Bauabschnitten in 2 Ausschreibungs-Paketen umzusetzen (Vertragslaufzeiten je ca. 2 Jahre je Ausschreibungs-Paket). Für die geplanten Baumaßnahmen sind durch den Objektplaner im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Gerüstarbeiten, Natursteinarbeiten (Burgsandstein) mit Fugensanierung einschl. Reinigung der Fassadenflächen, Tischlerarbeiten Fenster (Erneuerung u. Restaurierung) mit Holz-Rollladenarbeiten (einschl. Dämmung), Dachdeckungs-, Flaschner- u. Blitzschutzarbeiten, Metallbauarbeiten (Absturzsicherungen/Ösen) und in Teilbereichen Taubenabwehrmaßnahmen. Mit der Fenstererneuerung bzw. -sanierung sind auch sich hieraus ergebende, raumseitige Arbeiten (Innenputz, Maler u. Schreinerarbeiten) umzusetzen.Im Rahmen der Erstellung der Projektunterlage ist in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ein Bericht mit Sanierungskonzept für die geplante Fassadensanierung vorzulegen. Im Zusammenhang mit der bereits erfolgten Fassadensanierung wurde mit dem Landesamt für Denkmalpflege bereits ein Maßnahmenkonzept abgestimmt. Dieses ist, soweit für die aktuell geplanten Sanierungsmaßnahmen anwendbar, Grundlage für die weitere Abstimmung.Für die überwiegend zu erneuernden Fenster wurde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis auf Grundlage von Musterfenstern mit Bescheid vom 09.09.2014 bereits erteilt. Diese sind die Grundlage für die Planung. Die Schadenskartierung für die Ausführung der Natursteinarbeiten erfolgt nach Gerüststellung durch das Planungsbüro für die Objektplanung bzw. durch einen Nachunternehmer des Planungsbüros für die Objektplanung. Als Grundlage dienen digitale photogrammetrischen Fassadenaufnahmen bzw. Orthofotos (Drohnenfotos). Die Beauftragung dieser Orthofotos für die Schadenskartierung erfolgt durch den Auftraggeber.Die Fachplanung Elektroinstallationsmaßnahmen umfasst die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Verkabelungsarbeiten für die geplanten motorisierten Holzrollläden in den Büroräumen und die Blitzschutzarbeiten. 2 Sanierung von 23 Sitzungssälen und 3 Beratungszimmern Die Fortsetzung der Sitzungssaalsanierung umfasst eine grundlegende Überarbeitung und teilweise Erneuerung der Ausstattung der betreffenden Sitzungssäle und Beratungszimmer. Es sollen jeweils bis zu drei Sitzungssäle gleichzeitig pro Bauabschnitt in voraussichtlich 8 aufeinander folgenden Bauabschnitten ausgeführt werden. Für die Bauausführung sind etwa ein bis zwei Jahre vorgesehen. Die Sitzungssäle sind in Größe und Ausstattung unterschiedlich. Durch den Objektplaner sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu planen, auszuschreiben und zu überwachen: Bodenbeläge einschl. Anpassungen u. Reparaturen am Estrich, Malerarbeiten der Wände und Decken sowie Trockenbauarbeiten (Decken, evtl. Akustikmaßnahmen, ggf. Vorsatzschalen o.Ä.) sowie Tischlerarbeiten (Erneuerung der Richtertische und Tische der Staatsanwaltschaft o.Ä., evtl. Reparaturen fest eingebauter zu erhaltender Bestuhlung u. Abtrennungen (Zuschauerbereich) sowie Anpassung oder ggf. Erneuerung der Richterpodeste und die Sanierung / Aufarbeitung und ggf. Anpassung und Ergänzung der Wandvertäfelungen (in etwa einem Drittel der Sitzungssäle vorhanden), Sonnen- bzw. Sichtschutzmaßnahmen. Die Fachplanung für die Elektroinstallationsmaßnahmen beinhaltet die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung folgender Leistungen: Teilweise Erneuerung und Ergänzung der vorhandenen Elektroinstallation (Starkstrom), Einbau von verschiedenen Leitungsführungssystemen und von Unterflurbodentanks, Erneuerung der Beleuchtung, teilweise Erneuerung der Beleuchtungsverkabelung, Ergänzung der vorhandenen fernmelde- und informationstechnischen Verkabelung (LWL und Kupfer), Einbau von neuen Anschlüssen für Strom und Informationstechnik in den Vorbauten der neuen Richtertische und in den Unterflurbodentanks, Installation von Medientechnik-Anschlüssen, Einbau von induktiven Höranlagen in den größeren Sitzungssälen, Demontage und Wiedereinbau der Sicherheitstechnik. Die zu planende Ausstattung der Sitzungssäle wurde bereits - mit den in den letzten Jahren umgebauten Sitzungssälen – (weitestgehend) definiert bzw. bemustert und ist dem entsprechend umzusetzen. Diese Sitzungssäle können nach Auftragsvergabe der Planungsleistungen in Rücksprache mit dem Bauamt / der Justizverwaltung für die Planung besichtigt bzw. aufgenommen werden. Die hierdurch entstehende Erleichterung bei der Planung ist in Form geringer Minderungen der Leistungsumfänge der Leistungsphasen Vor- und Entwurfsplanung berücksichtig. 3 Sanierung Umfassungsmauer / Zaunelemente einschl. Tore Die Fachplanungen Naturstein- und Metall-Restauration für die Sanierung der Umfassungsmauer des Justizgebäudes beinhalten die Reinigung und Restaurierung der Umfassungsmauern (einschl. der Füll- bzw. Zaunelemente aus Stahl) einschl. der Zugangstore. Allgemeine Angaben zum Justizgebäude Die geplanten Baumaßnahmen am Justizgebäude in der Fürther Straße sind während des laufenden Dienstbetriebes mit Publikumsverkehr und mit Rücksicht auf die Anforderungen an ein denkmalgeschütztes Gebäude bzw. eine denkmalgeschützte Umfassungsmauer auszuführen.

  • Kontakt

    vergabe@stbaer.bayern.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    Nürnberg, Kreisfreie Stadt
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architekturbüros
    71200000

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