Objektplanung - Freianlagen Bestandsgebäude (Maßnahmen-Nr. 15008 E 0001)
Abgelaufen
Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.
- Frist
- Feb 7, 2025Abgelaufen
- Zuschlag
- Preis 30 %
Brief
Leistung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2. Freianlagenplanung im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) Neu zu gestaltende Außenanlagenflächen Bestandsgebäude: ca. 2250 m² II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die Freianlagen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Freianlagen in der Leistungsphase 2. Das Bestandsgebäude befindet sich an der Universitätsstraße Ecke Krankenhausstraße und liegt im Bodendenkmalbereich der Erlanger Innenstadt. Die bauzeitliche Einfriedung ist im Bereich der Krankenhausstraße zum Großteil noch vorhanden, wodurch die historische Absicht der gestalterischen Einheit aus Gebäude, Vorgarten und Umzäunung nachvollzogen werden kann. Im Bereich der Universitätsstraße sind von der ursprünglichen Umzäunung nur noch die Zaunsockel verblieben. Der Vorgarten wurde als Parkplatz umgenutzt und stellt nicht mehr seinen ursprünglichen Charakter dar. Rückwärtig schließt der Schlossgarten an das Grundstück an. Das Grundstück und Gelände ist eben. Der Vorgarten entlang der Universitätsstraße sowie der Schlossgarten sind als Biotop kartiert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange, sowie die bereits vorhandenen Sparten zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen, welche in die Freianlagenplanung integriert werden müssen. Die Freianlagenplanung umfasst unter anderem Stellplätze, Fahrradstellplätze (ggf. mit Überdachung) und Müllräume sowie Containerabstellflächen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Arkitekttjenester
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
Antworten auf Ihre Bid/No-Bid-Kriterien
Einmal einrichten, Cobrief beantwortet sie in jeder Ausschreibung
Geben Sie ein Angebot ab?
Der Agent richtet das Angebot ein und schreibt den ersten Entwurf. 14 Tage kostenlos.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, Stadtplaner). Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Der Bieter muss einen jährlichen Gesamtumsatz nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Der Bieter muss sonstige wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Es sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Jahren (Fertigstellung innerhalb Referenzzeitraum 01/2020 bis 12/2024) abzugeben. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet. Über die Angaben in der Eigenerklärung hinaus sind max. zwei DIN A4 Seiten als Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Der Bieter muss seine durchschnittliche jährliche Personalstärke nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Der Bieter muss relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/273961
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/273961
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Frühere Gewinner
Gegen wen treten Sie an?
Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg gewonnen haben
Aus der Bekanntmachung
Leistung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2. Freianlagenplanung im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977 und geplanter neuer unterirdischer Technikzentralen auf einer Liegenschaft der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Das Bestandsgebäude dient der Forschung und Lehre für die Institute der Anatomie der Medizinischen Fakultät. Der Flächenbedarf beinhaltet neben Büro-, Seminar- und Technikräumen auch hochinstallierte Bereiche für Labornutzung und Tierhaltung. Über den Hörsaalbereich mit 300 Plätzen ist das Gebäude mit dem Nachbargebäude verbunden. Die aktuell im Bestandsgebäude untergebrachte anatomische Präparation bzw. Prosektur wird zukünftig ausgelagert. Der Teilneubau wird auf einem ca. einen Kilometer entfernten Grundstück in der Gebbertstraße errichtet und ist NICHT Teil der Leistung. BGF Bestandsgebäude: ca. 7100 m² (exklusive geplante Erweiterungen im UG) Neu zu gestaltende Außenanlagenflächen Bestandsgebäude: ca. 2250 m² II.2 Beschreibung II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg, beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen. Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde im letzten Jahrhundert mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt. Das Bestandsgebäude entspricht nicht mehr den funktionellen, technischen und hygienischen Anforderungen an ein Institutsgebäude mit Lehrbetrieb. Die Bausubstanz bedarf einer Grundsanierung – dies betrifft in gleicher Weise die dazugehörigen technischen Einrichtungen. Das seitens der Nutzer vorgegebene Raumprogramm ist im Bestandsgebäude unterzubringen. Um die technische Versorgung des Gebäudes auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, müssen zusätzliche unterirdische Technikflächen geschaffen werden. Neben der Sanierung des Gebäudes und der Errichtung der unterirdischen Technikzentralen, wird im Zuge der Maßnahme eine ehemalige unterirdische Dampfübergabestation (Verortung im Schlossgarten, Entfernung ca. 10m) zur Mittelspannungszentrale umgebaut. Die Bauphasen umfassen die Sanierung des Hörsaals, die Errichtung der unterirdischen Technikzentralen und die Einrichtung der Mittelspannungszentrale. Zudem wird ein Teilneubau für die Makroanatomie auf einem separaten Grundstück einen Kilometer entfernt in der Gebbertstraße errichtet. Nach dem Freizug des Bestandsgebäudes wird dieses saniert. Die Freianlagen für den Teilneubau werden separat vergeben, die terminlichen Abhängigkeiten sind bei der Planung zu berücksichtigen. Das Planungsteam für das Bestandsgebäude und den Teilneubau besteht aufgrund einer vorgeschalteten Machbarkeitsstudie bereits seit 2024. Hierdurch begründet sich die verkürzte Planungszeit für die Freianlagen in der Leistungsphase 2. Das Bestandsgebäude befindet sich an der Universitätsstraße Ecke Krankenhausstraße und liegt im Bodendenkmalbereich der Erlanger Innenstadt. Die bauzeitliche Einfriedung ist im Bereich der Krankenhausstraße zum Großteil noch vorhanden, wodurch die historische Absicht der gestalterischen Einheit aus Gebäude, Vorgarten und Umzäunung nachvollzogen werden kann. Im Bereich der Universitätsstraße sind von der ursprünglichen Umzäunung nur noch die Zaunsockel verblieben. Der Vorgarten wurde als Parkplatz umgenutzt und stellt nicht mehr seinen ursprünglichen Charakter dar. Rückwärtig schließt der Schlossgarten an das Grundstück an. Das Grundstück und Gelände ist eben. Der Vorgarten entlang der Universitätsstraße sowie der Schlossgarten sind als Biotop kartiert. Bei der Umsetzung der Maßnahme sind denkmalpflegerische Belange, sowie die bereits vorhandenen Sparten zu berücksichtigen und Umbauten, Trassenführungen, etc. dahingehend abzustimmen. Für die Versickerung sind Rigolen vorgesehen, welche in die Freianlagenplanung integriert werden müssen. Die Freianlagenplanung umfasst unter anderem Stellplätze, Fahrradstellplätze (ggf. mit Überdachung) und Müllräume sowie Containerabstellflächen. Die Baumaßnahme stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Planer. Nicht nur aufgrund des vor beschrieben Bauablaufs, sondern auch an die Konzeption einer gut funktionierenden, aber wirtschaftlichen Baudurchführung.
Kontakt
vergabe@stbaer.bayern.de- WettbewerbTyp
- Erlangen, Kreisfreie StadtOrt
- 71222000HauptcodeDienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen