Suche
  • Suche


Deutschland: Ausschreibungen/Stadt Rottweil - Abt. 5.1 Hochbau/Objektplanung von Ingenieurbauwerken - Neubau der Neckarbrücke am Wehr und Neubau der Neckarbrücke unterhalb Primmündung, Rottweil
  1. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

    4. jan. 2024 kl. 11:584. januar 2024 kl. 11:58
  2. Fragefrist

    20. jan. kl. 11:0020. januar 2026 kl. 11:00
  3. Angebotsfrist

    3. feb. kl. 11:003. februar 2026 kl. 11:00
  4. Vertragsbeginn

    30. april kl. 22:0030. april 2026 kl. 22:00
  5. Bindefrist

    3. mai kl. 10:003. mai 2026 kl. 10:00

Brief

Objektplanung von Ingenieurbauwerken - Neubau der Neckarbrücke am Wehr und Neubau der Neckarbrücke unterhalb Primmündung, Rottweil

Zuschlag erteilt

Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

Teilnahmefrist
3. jan. 2024Abgelaufen
Zuschlag
Projektmanagement 30 % und 2 weitere
Verfahrensart
Mit VerhandlungZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen

Brief

Die Stadt Rottweil wird im Jahre 2028 die baden-württembergische Landesgartenschau austragen. Für die Gestaltung und die inhaltliche Weiterführung des Landesgartenschau-Rahmenplans wurde bereits ein landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Im Rahmen der weiteren Umsetzung des Gewinnerentwurfs von A24 Landschaft werden nun zwei Fuß- und Radwegebrücken über den Neckar geplant. Die beiden Brücken stellen im Rahmen der Landesgartenschau eine Brückenfamilie dar, die sich trotz unterschiedlicher Anforderungen und Spannweiten gleichen sollen. Für die Leistungen der Objektplanung von Ingenieurbauwerken §§ 41-44 HOAI LPH 1-8, +9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Architekten sind allein oder in Bewerbergemeinschaft mit Tragwerksplanern ebenfalls teilnahmeberechtigt für die Objektplanung Ingenieurbauwerke. Die Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, LPH 8 Objektüberwachung als besondere Leistung, wird in einem separaten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Ein wesentliches Ziel der Landesgartenschau ist es, neben der Revitalisierung des Neckars, eine weitestgehend barrierefreie Verbindung zwischen der historischen Innenstadt und dem Neckartal zu schaffen. Bestehende und neu entstehende öffentliche Park- und Erholungsflächen sollen hindernisfrei und auf kurzem Weg angebunden werden. Das Kerngelände der Landesgartenschau erstreckt sich südlich und östlich der historischen Innenstadt entlang des Stadtgrabens und Neckars zwischen Viaduktbrücke bis zur Mündung der Prim. Der Neckar wird auf diesem Abschnitt revitalisiert und das bisherige ENRW-Neckarwehr wird zurückgebaut. Entlang des Neckars entsteht ein neuer Geh- und Radweg. Entlang des Neckars entsteht ein neuer Geh- und Radweg. Von der Primmündung her kommend wird dieser auf der rechten Neckarseite geführt und dann über die Brücke Primmündung auf die linke Neckarseite. Dort verläuft der Weg an der oberen Böschungskante zwischen Bahngelände und Fluss bis vor das ENRW-Gelände. Die Brücke am Wehr führt den Weg wieder auf die rechte Neckarseite und von dort weiter Richtung Gartenschaubrücke als Anbindung an die historische Innenstadt. Die Brückenbauwerke sollen sich als gestalterische Elemente behutsam in den Landschaftsraum einfügen. Der Neckar soll ohne Zwischenstütze überspannt werden. Das ermöglicht eine natürliche Gewässerdynamik und lässt Veränderungen im Laufe der Zeit zu. Die neuen Brücken sind nicht nur Teil des Neckartalradweges, sondern bilden gegebenenfalls auch die Zufahrt zum neuen Neckarpegel, der stromaufwärts zwischen den beiden Brücken am linken Neckarufer errichtet wird. Die Zufahrt zum Pegel muss für den Pegelbetrieb gewährleistet sein. Die Lastannahmen sind in der Machbarkeitsstudie zusammengefasst. Da die beiden Neckarquerungen an diesen Stellen im Rottweiler Radverkehrswegenetz wichtige Querverbindungen darstellen, müssen die Belange des Radverkehrs im Entwurf besondere Beachtung finden. Ein weiteres Ziel ist eine landschaftsgerechte Ausführung der Auf- und Abgangsbauwerke zur neuen Fuß- und Radverkehrsbrücke für Fußgänger und Radfahrer sowie das barrierefreie Passieren der neuen Brücke auch für Rollstuhlfahrer. Die DIN 18040-3 ist dabei einzuhalten. Bei der Ausbildung der Rampen und Auf- und Abgänge ist die Hochwassersituation zu beachten. Rampen und Radien sind auf die Bedürfnisse der Bewirtschaftungsmobilität der Landesgartenschau anzupassen. Außerdem sind Ideen zur Beleuchtung der Übergänge erwünscht, welche sich harmonisch in ein noch zu entwickelndes Gesamtbeleuchtungskonzept der Neckar-Revitalisierung integrieren lassen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 22.11.2023 statt.

Ergebnis

TED
  • Anzahl Angebote
    2
  • Vertragswert
    Nicht angegeben

Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

  • Antworten auf Ihre Bid/No-Bid-Kriterien

    Einmal einrichten, Cobrief beantwortet sie in jeder Ausschreibung

Geben Sie ein Angebot ab?

Der Agent richtet das Angebot ein und schreibt den ersten Entwurf. 14 Tage kostenlos.

Zuschlagskriterien

  • Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Stadt Rottweil - Abt. 5.1 Hochbau gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Die Stadt Rottweil wird im Jahre 2028 die baden-württembergische Landesgartenschau austragen. Für die Gestaltung und die inhaltliche Weiterführung des Landesgartenschau-Rahmenplans wurde bereits ein landschaftsarchitektonischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Im Rahmen der weiteren Umsetzung des Gewinnerentwurfs von A24 Landschaft werden nun zwei Fuß- und Radwegebrücken über den Neckar geplant. Die beiden Brücken stellen im Rahmen der Landesgartenschau eine Brückenfamilie dar, die sich trotz unterschiedlicher Anforderungen und Spannweiten gleichen sollen. Für die Leistungen der Objektplanung von Ingenieurbauwerken §§ 41-44 HOAI LPH 1-8, +9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Architekten sind allein oder in Bewerbergemeinschaft mit Tragwerksplanern ebenfalls teilnahmeberechtigt für die Objektplanung Ingenieurbauwerke. Die Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, LPH 8 Objektüberwachung als besondere Leistung, wird in einem separaten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Ein wesentliches Ziel der Landesgartenschau ist es, neben der Revitalisierung des Neckars, eine weitestgehend barrierefreie Verbindung zwischen der historischen Innenstadt und dem Neckartal zu schaffen. Bestehende und neu entstehende öffentliche Park- und Erholungsflächen sollen hindernisfrei und auf kurzem Weg angebunden werden. Das Kerngelände der Landesgartenschau erstreckt sich südlich und östlich der historischen Innenstadt entlang des Stadtgrabens und Neckars zwischen Viaduktbrücke bis zur Mündung der Prim. Der Neckar wird auf diesem Abschnitt revitalisiert und das bisherige ENRW-Neckarwehr wird zurückgebaut. Entlang des Neckars entsteht ein neuer Geh- und Radweg. Entlang des Neckars entsteht ein neuer Geh- und Radweg. Von der Primmündung her kommend wird dieser auf der rechten Neckarseite geführt und dann über die Brücke Primmündung auf die linke Neckarseite. Dort verläuft der Weg an der oberen Böschungskante zwischen Bahngelände und Fluss bis vor das ENRW-Gelände. Die Brücke am Wehr führt den Weg wieder auf die rechte Neckarseite und von dort weiter Richtung Gartenschaubrücke als Anbindung an die historische Innenstadt. Die Brückenbauwerke sollen sich als gestalterische Elemente behutsam in den Landschaftsraum einfügen. Der Neckar soll ohne Zwischenstütze überspannt werden. Das ermöglicht eine natürliche Gewässerdynamik und lässt Veränderungen im Laufe der Zeit zu. Die neuen Brücken sind nicht nur Teil des Neckartalradweges, sondern bilden gegebenenfalls auch die Zufahrt zum neuen Neckarpegel, der stromaufwärts zwischen den beiden Brücken am linken Neckarufer errichtet wird. Die Zufahrt zum Pegel muss für den Pegelbetrieb gewährleistet sein. Die Lastannahmen sind in der Machbarkeitsstudie zusammengefasst. Da die beiden Neckarquerungen an diesen Stellen im Rottweiler Radverkehrswegenetz wichtige Querverbindungen darstellen, müssen die Belange des Radverkehrs im Entwurf besondere Beachtung finden. Ein weiteres Ziel ist eine landschaftsgerechte Ausführung der Auf- und Abgangsbauwerke zur neuen Fuß- und Radverkehrsbrücke für Fußgänger und Radfahrer sowie das barrierefreie Passieren der neuen Brücke auch für Rollstuhlfahrer. Die DIN 18040-3 ist dabei einzuhalten. Bei der Ausbildung der Rampen und Auf- und Abgänge ist die Hochwassersituation zu beachten. Rampen und Radien sind auf die Bedürfnisse der Bewirtschaftungsmobilität der Landesgartenschau anzupassen. Außerdem sind Ideen zur Beleuchtung der Übergänge erwünscht, welche sich harmonisch in ein noch zu entwickelndes Gesamtbeleuchtungskonzept der Neckar-Revitalisierung integrieren lassen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 22.11.2023 statt.

  • Kontakt

    vergabestelle@rottweil.de
  • Typ
    Ergebnis · Präqualifikation
  • Ort
    Rottweil
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    71000000

Ähnliche aktive Vergabeverfahren

  • Landratsamt Rottweil

    Landskapsarkitektur

    Neubau Verwaltungsgebäude Landratsamt Rottweil - Freianlagen

    Das Landratsamt Rottweil benötigt Bauleistungen für die Freianlagen des neuen Verwaltungsgebäudes in Rottweil. Die Vergabe erfolgt ausschließlich nach dem Preis (100%). Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) ohne Radiusklausel (mit 2-facher Maximierung) nachweisen.

    Wettbewerb
    5. nov. 2026(0 Tage)
  • Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle

    Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

    Durchflussreaktivierung und Sanierung Räderbach und Kanalstrukturen - Planungsleistungen Ing.bauwerk und Tragwerksplanung

    Die Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, benötigt Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung zur Durchflussreaktivierung und Sanierung des Räderbachs und der Kanalstrukturen im Ortenaukreis. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (70%, aufgeteilt in Teamstruktur und Berufserfahrung 20%, Erfahrung im Umgang mit Fließgewässerausbau und Ufersanierung 30%, Maßnahmen zur Kosten-, Termin- und Qualitätssicherung 10%, Methoden der örtlichen Präsenz 10%) und Preis (30%). Bewerber müssen ein Referenzprojekt vergleichbarer Komplexität (Ingenieurbauwerke Honorarzone III oder höher, Baukostenvolumen mind. 750.000,- € brutto in KG 300, abgeschlossen 2016 bis heute) nachweisen und eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.500.000,00 EUR für Personenschäden und 500.000,00 EUR für sonstige Schäden vorweisen.

    Wettbewerb mit Qualifikation
    5. nov. 2026(0 Tage)
  • Stadt Rottweil - Abt. 5.1 Hochbau

    Anleggs- og infrastrukturbygging

    Bau eines Rampenbauwerks an der Suppengasse in 78628 Rottweil

    Die Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH benötigt in Rottweil den Bau eines Rampenbauwerks an der Suppengasse. Der Auftrag umfasst Spezialtiefbauarbeiten mit Mikropfahlgründungen zur Rückverankerung im tiefer liegenden Fels, den abschnittsweisen Bau flach gegründeter Ortbetonmauern über drei Gründungsebenen sowie die Herstellung der Fundamente, der Wegebauplatte und der angrenzenden Außenanlagen. Die Gestaltung und technische Ausführung müssen an eine bereits errichtete Rampenmauer anschließen; der Zuschlag erfolgt ausschließlich nach dem niedrigsten Gesamtpreis.

    Wettbewerb
    3. des. 2026(27 Tage)