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    Planung zur Instandsetzung des Fördergerüsts des Schachtes 371 im Bereich Sanierung Aue der Wismut GmbH

    Wismut GmbH

    Planung zur Instandsetzung des Fördergerüsts des Schachtes 371 im Bereich Sanierung Aue der Wismut GmbH

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      18. des. kl. 11:5818. desember 2025 kl. 11:58
    2. Vertragsbeginn

      1. mai kl. 00:001. mai 2026 kl. 00:00
    3. Vertragsunterzeichnung

      7. juli kl. 00:007. juli 2026 kl. 00:00
    4. Ergebnisbekanntmachung veröffentlicht

      17. juli kl. 08:4517. juli 2026 kl. 08:45
    5. Vertragsende

      1. okt. kl. 00:001. oktober 2034 kl. 00:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Wismut GmbH/Planung zur Instandsetzung des Fördergerüsts des Schachtes 371 im Bereich Sanierung Aue der Wismut GmbH

    Zuschlag erteilt

    Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.

    Brief

    Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

    Die Wismut GmbH hat mit H2 ARCHITEKTUR by hendrik heine einen Vertrag über Planungsleistungen zur Instandsetzung des Fördergerüsts des Schachtes 371 im Bereich Sanierung Aue in Hartenstein geschlossen. Das Fördergerüst, das als Technisches Denkmal gilt und Teil des UNESCO Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří ist, befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand aufgrund von Korrosion. Ziel ist es, den mängelfreien Allgemeinzustand und den Korrosionsschutz des gesamten Fördergerüstes wiederherzustellen, wobei die Denkmalbehörde in die Entscheidungen einzubeziehen ist. Der Vertrag hat einen Wert von 250.289 € und wurde nach einer Bewertung vergeben, bei der Qualität zu 75 % und Preis zu 25 % berücksichtigt wurden.

    Ergebnis

    Gewinner
    H2 ARCHITEKTUR by hendrik heine
    Anzahl Angebote
    2
    Vertragswert
    250.289 €

    Über das Angebot

      Erbringung von Leistungen der Objekt- und Fachplanung der HOAI 2021 mit zugehörigen Besonderen Leistungen. Das Fördergerüst befindet sich im Bereich Sanierung Aue der Wismut GmbH an der Talstraße 7 der Stadt Hartenstein. Das Fördergerüst gilt, neben den Gebäuden Schacht-, Maschinen- und Zechenhaus, seit 2007 als Technisches Denkmal (Amt für Bauordnung und Denkmalpflege Zwickau). Der Schacht 371 sowie die umgebende Haldenlandschaft sind seit 2019 Teil der „Bergbaulandschaft Uranerzbergbau“ innerhalb des UNESCO Welterbes Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří. Aufgrund der historisch wichtigen Rolle bei der Gewinnung von Uranerz soll künftig das Gelände des Schachtes 371 als Präsentationsort für das „Erbe der Wismut“ durch die Wismut Stiftung gGmbH für die breite Öffentlichkeit erlebbar gestaltet werden. Bezüglich seiner Authentizität, Singularität und außergewöhnlichen historischen Bedeutung als verbliebene Zeugnisse des Uranbergbaus, verfolgt die Wismut Stiftung gGmbH das denkmalpflegerische Ziel, das Gebäudeensemble mit Fördergerüst zu erhalten. Das ca. 50 m hohe Stahlfördergerüst ist in das Schachthaus integriert und „wächst“ aus diesem heraus. Das 4-geschossige Schachthaus besteht aus einer Skelettbau-Konstruktion aus Stahlbeton mit Klinkermauerwerk ausgefacht. Die monolithischen Decken bestehen ebenfalls aus Stahlbeton mit teilweise eingefügten Stahlbühnen. Das Fördergerüst wurde im Werk 536 Cainsdorf gefertigt und 1958 aufgebaut. Zur Förderung diente eine zweitürmige Vier-Etagen-Förderkorbanlage, welche im Bereich der Personenbeförderung drei untereinander liegende Förderkörbe für je 20 Personen (jeweils nach oben und nach unten) antrieb und in der Lastenförderung in vier Etagen Haltepunkte aufwies, in welchen jeweils zwei Hunte auf- bzw. eingeladen werden konnten. Sie erreichte eine Leistung von 12 m/s bei Seilfahrt und 14 m/s bei Güterfahrt. Die Förderkorbanlage wurde 1996 außer Betrieb gesetzt. Der Schacht wurde im Jahr 2011 mittels einem Betonpfropfen verwahrt. Im Laufe der vergangenen Jahre sind am Fördergerüst vereinzelte Korrosionsschutzmaßnahmen und kleinere Umbauten vorgenommen worden. Das Fördergerüst des Schachthauses befindet sich, aufgrund der äußeren Einflüsse durch die Bewitterung in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Für das Fördergerüst wurde im April 2023 ein Sachstandsbericht mit Maßnahmenkatalog nach Sichtprüfung zum Erhaltungszustand erstellt. Auf dieser Grundlage müssen, unter statischen Gesichtspunkten, die Maßnahmen zum Erhalt umgesetzt werden. Das Fördergerüst befindet sich nicht mehr in Betrieb und soll auch für die Nachnutzung weder in Betrieb, noch für Besucher außerhalb des Schachthauses begehbar gemacht werden. Eine Befahrung des Schachtfördergerüstes soll lediglich zu Kontroll- und Wartungszwecken fungieren. Vorrangig ist hier der Erhalt des Fördergerüstes als Technisches Denkmal für die Dauerhaftigkeit anzusetzen. Das Fördergerüst ist ein stählernes Einstrebengerüst bestehend aus einem 8-stieligen Führungsgerüst aus Profilstahl. Das Führungsgerüst hat eine rahmenartige Tragstruktur. Zudem sind an das Führungsgerüst Hängebankträger angeschlossen. Die Streben sind in Hohlkastenschweißkonstruktionen ausgeführt. Die Seilscheibenträger sind in die Streben eingebunden und das Fördergerüst besitzt einen Kranbahnaufbau mit Hebezeug. Die Übertreibsicherung sind mit Spurlattenverdickung und Prellhölzer noch tlw. vorhanden. Es gibt 4 Seilscheiben mit einen Scheibendurchmesser von 7 m. Der Allgemeinzustand des Fördergerüstes ist von mäßiger bis starker Korrosion gekennzeichnet. Die tragenden Konstruktionsteile besitzen noch ausreichend Querschnitte. Allerdings befindet sich der Gesamtzustand des Gerüstes in einem sehr sanierungswürdigen Zustand. Es gilt, wieder einen mängelfreien Allgemeinzustand und einen Korrosionsschutz des gesamten Fördergerüstes, sowie aller verbindlichen Elemente zum Gerüst, im und außerhalb des Schachthauses, herzustellen. Die Denkmalbehörde ist in die Entscheidungen der einzelnen Maßnahmen einzubeziehen. Ebenso ist die Fundamentierung des Fördergerüstes zu prüfen und falls notwendig die Tragfähigkeit und den witterungsfesten Schutz wieder herzustellen. Leistungsort: Wismut GmbH, Bereich Sanierung Aue

      Kontakttelefon
      +493718120431
      Kontakt-E-Mail
      beschaffung@wismut.de

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Der Preis wird mit 25 % bei der Bewertung des Angebots gewichtet. Alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

    • Beschreibung

      Die Qualität wird mit 75 % bei der Bewertung des Angebots gewichtet. Alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Der Bieter muss berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Ingenieur einer Studienrichtung des Bauwesens oder die Berufsbezeichnung Architekt zu führen und nach Landesrecht des Freistaates Sachsen berechtigt sein, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.

      Dokumentationsanforderung

      Mit dem Teilnahmeantrag sind die Voraussetzungen des geforderten besonderen Berufsstands zu bestätigen. Mit dem Teilnahmeantrag ist zu bestätigen, dass Inhaber(in) bzw. die Führungskräfte des Unternehmens über die erforderliche Ausbildung und Erlaubnis zur Berufsausübung verfügen. Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Bestätigung der Erklärung die Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis der Berufsausübung beizulegen. Die Angaben sind im Bewerberbogen zum Teilnahmeantrag vorzunehmen.

    • Beschreibung

      Der Bieter muss in die von der Ingenieurkammer Sachsen geführte Liste der Bauvorlageberechtigten eingetragen sein oder gemäß § 65 Abs. 2 SächsBO zur Bauvorlage berechtigt sein.

      Dokumentationsanforderung

      Mit dem Teilnahmeantrag sind die Voraussetzungen des geforderten besonderen Berufsstands zu bestätigen. Mit dem Teilnahmeantrag ist zu bestätigen, dass Inhaber(in) bzw. die Führungskräfte des Unternehmens über die erforderliche Ausbildung und Erlaubnis zur Berufsausübung verfügen. Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Bestätigung der Erklärung die Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis der Berufsausübung beizulegen. Die Angaben sind im Bewerberbogen zum Teilnahmeantrag vorzunehmen.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Wismut GmbH
    Titel
    Planung zur Instandsetzung des Fördergerüsts des Schachtes 371 im Bereich Sanierung Aue der Wismut GmbH
    Typ
    ErgebnisPräqualifikation
    Hauptcode
    71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    Zusätzliche Codes
    71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros71310000Technische Beratung und Konstruktionsberatung71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau71330000Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Wismut GmbH

      Arkitekttjenester

      Planung der Grubenbauverwahrung im Revier Wiesa/Falkenbach in Thermalbad Wiesenbad und Wolkenstein

      Die Wismut GmbH, Projektträger des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Wismut-Altstandorte, benötigt Planungsleistungen gemäß § 43 HOAI 2021 für Ingenieurbauwerke in den Leistungsphasen 1-3 und optional 5-8 sowie Besondere Leistungen in den Leistungsphasen 2, 3 und optional 8. Diese Dienstleistungen umfassen die Untersuchung, Priorisierung und Verwahrung von 15 Wismut-Altstandorten, darunter Schacht 292 und 14 Tiefschürfe mit untertägigen Grubenhohlräumen, in den Revieren Wiesa und Falkenbach in Thermalbad Wiesenbad und Wolkenstein, um unzureichend gesicherte Bruchtrichter zu beseitigen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis (50 %) und Qualität (50 %). Bewerber müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Ingenieur der Studienrichtung Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik oder Markscheidewesen zu führen und dies durch Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Berufserlaubnisse belegen. Es sind mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Jahren vorzulegen, die Planung und Bauoberleitung/Örtliche Bauüberwachung von Sanierungsleistungen im untertägigen Altbergbau (Erzbergbau) umfassen, die Leistungsphasen 1-3 und 5-8 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke abdecken und Baukosten von mindestens 500.000,00 € aufweisen.

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      9. nov. 2026(32 Tage)
    • Große Kreisstadt Dippoldiswalde

      Stillas og stillastjenester

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      Die Große Kreisstadt Dippoldiswalde benötigt Gerüstarbeiten für die Sanierung und Erweiterung der Oberschule Schmiedeberg in Dippoldiswalde OT Schmiedeberg. Gegenstand der Ausschreibung ist die Errichtung, Vorhaltung und Demontage von Arbeits- und Schutzgerüsten für Fassaden- und Dachbereiche, einschließlich Zugängen, Überbrückungen, Seitenschutz- und Schutzmaßnahmen. Die Gerüste müssen abschnittsweise vorgehalten und an die Bauzustände angepasst werden, wobei die Ausführung bei laufendem Schulbetrieb unter erhöhten Anforderungen an Baustellenorganisation sowie Lärm- und Erschütterungsbegrenzung erfolgen muss. Die Vergabe erfolgt nach dem Kriterium des niedrigsten Gesamtpreises. Als Qualifikationsanforderungen sind Nachweise der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der Eignung zur Berufsausübung erforderlich, die mittels Eigenerklärung oder PQ-Qualifizierung erbracht werden können.

      Wettbewerb5. okt. 2026
      9. nov. 2026(32 Tage)
    • Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      75-2026-40 | Zwickauer Mulde, Zwickau-Crossen, rechts, Deichertüchtigung mit Vorlandabsenkung von Pölbitzer Brücke - Wismut, F-km 82+765 bis 84+500, M-45 - Tragwerksplanung

      Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, benötigt Tragwerksplanungsdienstleistungen für die Deichertüchtigung mit Vorlandabsenkung an der Zwickauer Mulde in Zwickau-Crossen. Die Dienstleistungen umfassen die Tragwerksplanung für eine Hochwasserschutzmauer oder eine vergleichbare Stützmauer. Die Vergabe erfolgt ausschließlich nach dem Preis (100 %). Für die Qualifikation sind ein Studienabschluss als Master, Dipl. Ing. oder vergleichbar im Bauingenieurwesen mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter erforderlich. Es müssen jeweils zwei Referenzen für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter vorgelegt werden, die jeweils die Leistungsphasen 1 bis 6 der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI umfassen, in Honorarzone III liegen und Gesamtbaukosten von mindestens 270.000 € netto aufweisen, wobei der Abschluss der Leistungsphase 6 nicht länger als 10 Jahre zurückliegen darf.

      Wettbewerb8. sep. 2026
      16. okt. 2026(8 Tage)
    • Landratsamt Mittelsachsen

      Arkitekttjenester

      Fachplanung Tragwerksplanung für den Umbau und die Sanierung Schloss Rochsburg, Schlossstraße 1 in 09328 Lunzenau, OT Rochsburg

      Das Landratsamt Mittelsachsen benötigt Fachplanungsleistungen für die Tragwerksplanung im Rahmen des Umbaus und der Sanierung von Schloss Rochsburg in Lunzenau, OT Rochsburg. Die geschätzten Gesamtkosten (KG 200-600) belaufen sich auf ca. 18,43 Millionen Euro brutto, wovon ca. 15,18 Millionen Euro brutto auf die Bauwerkskosten (KG 300+400) entfallen. Die Vergabe erfolgt auf Basis der Qualität (70%), bewertet nach der Darstellung der Herangehensweise (70%), und des Preises (30%). Als Qualifikationsanforderung ist der Nachweis der Eintragung in das Handels- oder Partnerschaftsregister erforderlich, der nicht älter als 12 Monate sein darf.

      Wettbewerb25. sep. 2026
      12. okt. 2026(4 Tage)
    • eins energie in sachsen GmbH & Co. KG

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      Bauüberwachung (öBÜ, SK, FÜ) Limbach-Oberfrohna (ehem. Gaswerk)

      eins energie in sachsen GmbH & Co. KG benötigt Bauüberwachungsdienstleistungen (öBÜ, SK, FÜ) in Zwickau. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (Projektorganisation, konzeptionelle Herangehensweise: 30%; Vertragsbedingungen: 10%) und Preis (Wertungssumme: 55%; Stundensätze: 5%). Bewerber müssen Referenzprojekte der letzten 8 Jahre nachweisen, sowie persönliche Referenzprojekte des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters der letzten 5 Jahre. Des Weiteren ist der Nachweis der Einhaltung von Qualitätssicherungsnormen gemäß § 49 Abs. 1 SektVO erforderlich, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR für Personen- und sonstige Schäden (zweifach maximiert) sowie eine Eigenerklärung über den Jahresumsatz der letzten 3 Jahre.

      Wettbewerb mit Qualifikation9. sep. 2026
      12. okt. 2026(4 Tage)