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Deutschland: Ausschreibungen/Landeshauptstadt München, Baureferat/Planungsleistungen HLS - Ausweichquartier
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    30. okt. kl. 07:3330. oktober 2026 kl. 07:33
  2. Fragefrist

    26. nov. kl. 10:0026. november 2026 kl. 10:00
  3. Eröffnungstermin

    2. des. kl. 10:002. desember 2026 kl. 10:00
  4. Angebotsfrist

    2. des. kl. 10:002. desember 2026 kl. 10:00
  5. Vertragsbeginn

    24. jan. 2027 kl. 23:0024. januar 2027 kl. 23:00
  6. Bindefrist

    31. jan. 2027 kl. 10:0031. januar 2027 kl. 10:00
  7. Vertragsende

    2. jan. 2028 kl. 23:002. januar 2028 kl. 23:00

Brief

Planungsleistungen HLS - Ausweichquartier

Frist
2. des.Fragen bis 26. nov.
Zuschlag
Preis 20 %
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungenbis jan. 2028

Brief

Die Landeshauptstadt München, Baureferat, sucht Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 nach HOAI, Leistungsphasen 2–9, für ein temporäres Ausweichquartier der Grundschule an der Hirschbergstraße 33 in München. Geplant ist ein dreigeschossiger Pavillon in modularer Holz-Systembauweise mit rund 4.050 m² Bruttogrundfläche, der zunächst eine Grundschule und anschließend teilweise ein benachbartes Gymnasium aufnehmen soll; die Planung muss einen möglichst umbauarmen Nutzungswechsel, klimagerechtes Bauen und angesichts der innerstädtischen Lage besonderen Lärmschutz berücksichtigen. Für die Teilnahme sind ein einschlägiger Hochschulabschluss in Versorgungstechnik oder gleichwertig sowie mindestens eine Referenz zu modularen Neubau- oder Erweiterungsbauten erforderlich, bei der der Anbieter die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 sowie die Leistungsphasen 2–8 selbst erbracht hat; die Kosten der Gewerke 410, 420, 430 und 480 müssen dabei mindestens 1,2 Millionen Euro netto betragen. Zudem gelten ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz von 250.000 Euro und Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung. Die Zuschlagswertung gewichtet Qualität mit 80 % und Preis mit 20 %.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Der Bieter muss seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Versorgungstechnik oder gleichwertig nachweisen. Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

    Dokumentationsanforderung

    Nachweis über die berufliche Qualifikation ist mit dem Angebot zu erbringen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es wird ein Mindestumsatz gemittelt über die drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 250.000,00 EUR/Jahr gefordert.

    Dokumentationsanforderung

    Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

    Dokumentationsanforderung

    Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit dem geforderten Inhalt vorgelegt wird.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Vorlage von mindestens einer Referenz vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2018 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss jeweils folgende Mindestkriterien erfüllen: LPH 2- 8 gem. § 55 HOAI selbst erbracht und im Referenzeitraum 201otsfrist abgeschlossen; Maßnahme mit vergleichbarer Größenordnung (KG 410+420+430+480 nach DIN 276) mind. 1,2 Mio. EUR netto; Selbst erbrachte Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 (gem. § 53 HOAI); Modulare Systembauweise als Neu- oder Erweiterungsbau. Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden. Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Landeshauptstadt München, Baureferat gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-9 für die Errichtung einer Pavillonanlage für die Grundschule in der Hirschbergstraße 33, 80634 München. --- Die Landeshauptstadt München plant den Neubau einer Mobilen Raumeinheit (MRE) als Ausweichquartier für verschiedene Schulen auf den Außensportflächen der Grundschule Hirschbergstraße 33. Die MRE soll in Holz-Systembauweise durch einen Generalunternehmer (GU) errichtet werden. Ein BPlan liegt nicht vor. Aufgrund der geplanten Nutzungsdauer ist ein unbefristeter baurechtlicher Antrag erforderlich. Die Anforderungen zum klimagerechten Bauen sind zu beachten. --- Der Neubau ist für zwei Schulformen mit unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zu konzipieren. Zunächst soll die ortsansässige Grundschule für die Dauer der Generalinstandsetzung mit Erweiterungsbau in das Ausweichquartier ausgelagert werden. Im Anschluss daran ist die temporäre Teil-Auslagerung eines benachbarten Gymnasiums vorgesehen. Nach Möglichkeit sollen Freiflächen der Bestandsschule, z.B. Pausenhof und Parkplatz auch von der MRE genutzt werden. --- Das Ziel ist es, beim Wechsel der Schulausrichtung nach Möglichkeit ohne Umbaubauerfordernis auszukommen. --- In Abhängigkeit der Rahmenbedingungen ist die finale Dimensionierung der MRE abzustimmen. Es wird eine Gestaltung nach Flurschulprinzip angestrebt, ohne Lernhauskonzept. Durch die innerstädtische Lage und Beeinträchtigungen durch Verkehrslärm ist von besonderen Anforderungen an den Lärmschutz auszugehen. --- Das Ausweichquartier soll auf dem südlichen Teil des Gesamtgrundstückes entstehen. Dort befinden sich derzeit Außensport- und Rasenspielflächen sowie eine davon abgetrennte, öffentlich zugängliche Grün- und Spielfläche. --- Der für die MRE vorgesehene Grundstücksbereich ist weitgehend eben und von geschützten Bäumen und Sträuchern umgeben. Die nördlich angrenzende Fläche mit Schulpausenhof und Parkplatz liegt etwas tiefer und ist mittels denkmalgeschützter Einfriedung (Mauer) bzw. Zäunen abgetrennt. --- Gemäß einer im Jahr 2024 durchgeführten Flächenstudie ist von einem drei-geschossigen Baukörper mit einer BGF von ca. 4.050 m² auszugehen. Die vorgesehene Grundstücksfläche der MRE beträgt ca. 3.550 m² zzgl. ca. 600 m² öffentliche Grün- und Spielfläche. Das Gesamtgrundstück inklusive Gebäude ist ca. 12.870 m² groß.

  • Kontakt

    bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    München, Kreisfreie Stadt
  • Hauptcode
    Planungsleistungen im Bauwesen
    71320000

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