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Deutschland: Ausschreibungen/Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung/Rahmenvereinbarung Stakeholder Monitoring & Stakeholder Management zur nuklearen Entsorgung
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    27. okt. kl. 08:4727. oktober 2026 kl. 08:47
  2. Fragefrist

    2. des. kl. 09:002. desember 2026 kl. 09:00
  3. Angebotsfrist

    9. des. kl. 09:009. desember 2026 kl. 09:00
  4. Eröffnungstermin

    9. des. kl. 09:019. desember 2026 kl. 09:01
  5. Bindefrist

    9. april 2027 kl. 08:009. april 2027 kl. 08:00

Brief

Rahmenvereinbarung Stakeholder Monitoring & Stakeholder Management zur nuklearen Entsorgung

Frist
9. des.Fragen bis 2. des.
Zuschlag
Preis 40 %
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
1,6 Mio. €Laufzeit 4 Jahre

Brief

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) benötigt eine vierjährige Rahmenvereinbarung für Stakeholder-Monitoring und -Management mit einem maximalen Gesamtwert von 1,6 Millionen Euro; die Leistungen werden in Berlin erbracht und unterstützen den gesetzlichen Auftrag des BASE, öffentliche Wahrnehmungen und Diskussionen zur nuklearen Entsorgung zu beobachten und den Dialog mit Anspruchsgruppen zu fördern, insbesondere zur Endlagersuche und Zwischenlagerung. Erfasst werden sollen veröffentlichte Meinungen und Stimmungsbilder, auch im Umgang mit politischen Äußerungen nach Art. 9 DSGVO. Gefordert sind mindestens drei und höchstens fünf vergleichbare Referenzen aus den letzten fünf Jahren, die zusammen Stakeholder-Monitoring, Stakeholder-Management, Analysen und Mappings sowie die Begleitung politischer Prozesse abdecken; außerdem sind durchschnittlich mindestens sieben Vollzeitäquivalente in den letzten drei Kalenderjahren und ein einschlägiger Jahresumsatz von mindestens 250.000 Euro netto nachzuweisen. Interessenkonflikte, insbesondere im Zusammenhang mit der Nuklearbranche, müssen ausgeschlossen oder durch Maßnahmen beherrscht werden. Bewertet werden Qualität mit 60 % und Preis mit 40 %.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Der Bieter bestätigt durch Eigenerklärung mit dem Angebot, dass eine branchenübliche Haftpflichtversicherung für Sach- Personen- und Vermögensschäden besteht und soweit eine branchenübliche Haftpflichtversicherung keine Versicherung von Sach- und/oder Personenschäden und/oder Vermögensschäden umfasst, eine weitere Versicherung über die Abdeckung dieser Schadenspositionen besteht. Eine Versicherung aus dem EU-Ausland sowie eines GPA-Staates hat diese Voraussetzungen ebenfalls nachzuweisen. Sollte zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein oben genannter Versicherungsschutz bestehen, verpflichtet sich der Bieter eine solche im Auftragsfall unverzüglich abzuschließen und gegenüber der Auftraggeberin binnen 2 Wochen nach Zuschlagserteilung unaufgefordert nachzuweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Zum Nachweis des Bestehens dieser Versicherung ist ein Nachweis (Kopie) der Versicherung mit einer aktuellen Gültigkeit, nicht älter als sechs Monate, entweder zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe oder nach späterer Aufforderung durch die Auftraggeberin beizubringen (siehe auch Abschnitt 4.1.2.1 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Jahresumsatz der letzten drei Kalenderjahre in dem für den Auftrag relevanten Geschäftsfeld (d. h. in Tätigkeitsbereichen, die mit dem Gegenstand der Ausschreibung vergleichbar sind) von mind. 250.000 Euro (netto). Bei einer Bietergemeinschaft werden die Umsätze zusammengerechnet. Eine Erklärung ist dennoch für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln einzureichen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Erklärung ist als Eigenerklärung im Formblatt 08 „Erklärung zur Eignung“ mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Abschnitt 4.1.2.2 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Mindestens 7 Vollzeit-Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente); Teilzeitstellen können anteilig berücksichtigt werden (ein Aufrunden ist nicht zulässig), ermittelt als Durchschnitt der letzten drei Kalenderjahre. Bei einer Bietergemeinschaft werden die Personalzahlen zusammengerechnet.

    Dokumentationsanforderung

    Die Erklärung ist als Eigenerklärung im Formblatt 08 „Erklärung zur Eignung“ mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Abschnitt 4.1.3.1 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Einzureichen sind min. drei, jedoch maximal fünf Referenzen, wobei die Referenzenprojekte nicht mehr als 5 Jahre alt sein dürfen, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist. Hierbei ist es nicht zwingend erforderlich, dass das betreffende Referenzprojekt bereits abgeschlossen ist. Es ist aber notwendig, dass die geforderten Leistungsbestandteile bereits erbracht worden sind. Die Referenzprojekte müssen mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein, d. h. tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden Auftrag notwendige Erfahrung und Fachkunde, auch im Umgang mit politischen Meinungsäußerungen (Art. 9 DSGVO), zulassen. Die Referenzen müssen kumulativ folgende Aufgabenbereiche abdecken: Stakeholder Monitoring, Stakeholder-Management, Stakeholder Analysen und -Mappings, Begleitung politischer Prozesse.

    Dokumentationsanforderung

    Die Angaben sind im Formblatt 08 „Erklärung zur Eignung“ mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Abschnitt 4.1.3.2 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es dürfen keine Interessen bestehen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. Dies gilt insbesondere für Tätigkeiten oder Abhängigkeiten im Zusammenhang mit der Nuklearbranche. Sofern potenzielle Interessenkonflikte bestehen, ist darzulegen, durch welche strukturellen, personellen und/oder organisatorischen Maßnahmen eine nachteilige Beeinflussung der Auftragsausführung ausgeschlossen wird.

    Dokumentationsanforderung

    Die Angaben sind im Formblatt 08 „Erklärung zur Eignung“ mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Abschnitt 4.1.3.3 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Die Bietenden bestätigen durch Eigenerklärung, dass eine Eintragung im einschlägigen Berufs- oder Handelsregister vorliegt, oder dass eine Eintragung für sie nicht erforderlich ist.

    Dokumentationsanforderung

    Die Angaben sind im Formblatt 08 „Erklärung zur Eignung“ mit dem Angebot einzureichen (siehe auch Abschnitt 4.1.1 der Bewerbungsbedingungen).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Qualität der angebotenen Leistung, siehe Abschnitt 4.2 der Bewerbungsbedingungen

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Preis

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

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Aus der Bekanntmachung

  • Das BASE ist Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde des Bundes für nukleare Sicherheit und kerntechnische Entsorgung und Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Der Auftragnehmer (AN) unterstützt das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) bei der Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen, indem er öffentliche Diskussionen, Wahrnehmungen, Meinungsbilder und Entwicklungen beobachtet und das BASE dabei unterstützt, einen zielgerichteten Dialog mit Akteuren aus der Öffentlichkeit zu führen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Endlagersuche und damit zusammenhängenden Themenfeldern der nuklearen Entsorgung. Es ist zentrale Aufgabe des BASE, Information und Beteiligung verschiedener Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen (u. a. Bürger:innen, kommunale Gebietskörperschaften, gesellschaftliche Organisationen, Wissenschaftler:innen) zu ermöglichen. Ein umfassendes und aktuelles Stimmungsbild der öffentlichen (veröffentlichten) (d.h. „offensichtlich öffentlich gemachten“ im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. e DSGVO) Wahrnehmungen und Meinungen zur nuklearen Entsorgung mit besonderem Fokus auf die Endlagersuche und die Zwischenlagerung bildet dafür eine wichtige Grundlage. - Weitere Einzelheiten zum Vertragsgegenstand und zur konkreten Leistungserbringung ergeben sich aus der Vergabeunterlage 04 „Leistungsbeschreibung“.

  • Kontakt

    Vergabestellevergabestelle@base.bund.de
  • Typ
    Wettbewerb · Rahmenvereinbarung
  • Ort
    Berlin
  • Hauptcode
    Öffentlichkeitsarbeit
    79416000

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