RE:START KAMPSTR. - Generalplanung Neugestaltung der Kampstraße, des Umfeldes der Reinoldikirche und der Straßen Petergasse und Lühringhof
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Das Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund hat mit BOGL einen Vertrag über Generalplanungsleistungen für die Neugestaltung der Kampstraße, des Umfeldes der Reinoldikirche sowie der Straßen Petergasse und Lühringhof in Dortmund abgeschlossen. Die Leistungen umfassen insbesondere die Verkehrs- und Freianlagenplanung und zielen auf eine bauliche Umsetzung ab, wobei die Bauvorhaben mindestens bis Ende 2031 geplant sind. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 71 Monaten und einen Wert von 3.612.915 €. Bei der Vergabe, an der 3 Bieter teilnahmen, wurden die Qualität der eingereichten Konzeptunterlagen (65 %), der Preis (30 %) und die Qualität des zur Bearbeitung vorgesehenen Teams (5 %) berücksichtigt.
Ergebnis
- Gewinner
- BOGL
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 3.612.915 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0231 50 16369
- Kontakt-E-Mail
- cmcgoldrick@stadtdo.de
- Adresse
- Viktoriastraße 15, 44135 Dortmund
Zu vergeben sind Planungsleistungen als Generalplanung insbesondere der Leistungsbilder Verkehrsanlagen- und Freianlagenplanung, die auf eine bauliche Umsetzung zielen. Baumaßnahmen, die Teil des Projekts sind, werden nicht gleichzeitig, sondern terminlich zueinander (bezogen auf Titel 1, 2 und 3, jedoch auch innerhalb der Titel in Form von Bauabschnitten) versetzt realisiert. Die Laufzeit der Bauvorhaben ist mindestens bis Ende 2031 geplant.Hauptmerkmale des VerfahrensEs handelt sich um ein mehrstufiges Vergabeverfahren, bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und mehreren Angebotsphasen (Verhandlungsverfahren) entsprechend § 17 Abs. 12 VgV. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden Eignungskriterien abgefragt. Die Anzahl geeigneter Bewerbungen, die als Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs aufgefordert werden, ein Erstangebot zu unterbreiten, beträgt maximal 10. Ergeben sich anhand der Eignungskriterien mehr als 10 geeignete Bewerber*innen werden unter den geeigneten Büros die 10 aufzufordernden Bewerber*innen per Los ermittelt. Anschließend erfolgt eine zweistufige Erarbeitung eines Lösungsvorschlags. In der ersten Stufe ist mit dem Erstangebot ein Konzeptpapier einzureichen, gegen eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 5.000 EUR (netto). Aus den abgegebenen Beiträgen werden unter Anwendung der Zuschlagkriterien durch eine Jury die 3 besten Angebote ermittelt. Im Rahmen der Bewertung des Konzeptpapiers ist eine Präsentation durch die Bietenden in Form einer Videokonferenz vorgesehen. Dies stellt keine Verhandlung dar. Die ausgewählten 3 Bietenden werden anschließend aufgefordert, planerische Lösungsvorschläge für die Aufgabenstellung zu erarbeiten und diese als Teil des Angebotes einzureichen. Anschließend wird mit den Bietenden über die von ihnen eingereichten Angebote verhandelt. Für die Erarbeitung der Lösungsvorschläge und, sofern dies relevant wird, für deren Überarbeitung im Rahmen des Verhandlungsverfahrens, wird eine Aufwandsentschädigung i.H.v. 50.000 EUR (netto) gewährt, unter der Voraussetzung, dass der erarbeitete Lösungsvorschlag Teil eines wertbaren Angebotes ist. Es wird sich vorbehalten und es ist vorgesehen, je Angebot ein Verhandlungsgespräch zu führen. Die ausschreibende Stelle behält sich ferner ausdrücklich vor, mehr als ein Gespräch zu führen, wobei bis zur Vergabeentscheidung Zahl und Umfang der Gespräche bezogen auf alle zur Verhandlung eingeladenen Büros gleich sein werden. Für Details s. Vergabeunterlagen
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis (Honorarangebot)
Beschreibung
Die Qualität des vorgelegten Beitrages wird mit einer umso höheren Wertigkeit beurteilt, je besser die folgenden Aspekte umgesetzt bzw. eingebracht werden: - Differenzierte Auseinandersetzung mit dem Bearbeitungsraum, seiner Identität, seinen Möglichkeiten, seinen Restriktionen - Ansprechende Gestaltung - kreative Lösungsansätze - Herausarbeitung von Lösungen und Strategien zu funktionalen, u.a. verkehrlichen, klimaresilienten und sozialräumlichen Aspekten der Aufgabe, die versprechen, einen attraktiven Begegnungsraum entstehen lassen.
Beschreibung
Hier wird die Erfahrung der mit der Bearbeitung vorgesehenen Personen in der Rolle der verantwortlichen und der stellvertretenden Projektbearbeitenden mit Aufgabenstellungen ähnlicher Art, betrachtet.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Angaben zu Eintragungen im Berufs- bzw. Handelsregister, Gewerbezentral- und Wettbewerbsregister, sowie zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Dokumentationsanforderung
Die berufliche Befähigung/Berufszulassung muss für die im Teilnahmeantrag aufgeführten Personen mit den entsprechenden, der Bewerbung beizufügenden Dokumente (z.B. Mitgliedsbescheinigung der Ingenieurkammer / Architektenkammer) nachgewiesen werden.
Beschreibung
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Garten- oder Landschaftsarchitekt*in berechtigt sind. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG bzw. 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Juristische Personen werden als Auftragnehmer*innen zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die Voraussetzungen von § 75 Abs. 1 VgV erfüllt.
Dokumentationsanforderung
Die berufliche Befähigung/Berufszulassung muss für die im Teilnahmeantrag aufgeführten Personen mit den entsprechenden, der Bewerbung beizufügenden Dokumente (z.B. Mitgliedsbescheinigung der Ingenieurkammer / Architektenkammer) nachgewiesen werden.
Beschreibung
Mindestnötige Deckung 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Dokumentationsanforderung
Sofern noch kein entsprechender Versicherungsschutz besteht, ist der*die Auftragnehmer*in ist verpflichtet, den Nachweis der bestehenden Haftpflichtversicherung mit den genannten Mindestsummen spätestens 10 Kalendertage nach Erteilung des Zuschlages, jedenfalls aber vor Beginn der Leistungserbringung zu erbringen und den Versicherungsschutz mit mindestens den vorgenannten Merkmalen über die gesamte Laufzeit des Vertrags vorzuhalten.
Beschreibung
Umsatz (Honorar) mind. 1 Mio. EUR netto im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre für die Fachdisziplinen Verkehrsanlagenplanung und / oder Freianlagenplanung.
Dokumentationsanforderung
Die im Vordruck "Teilnahmeantrag" gemachten Angaben zum Jahresumsatz sind auf Verlangen der Vergabestelle durch geeignete Belege nachzuweisen.
Beschreibung
Mind. 15 Mitarbeiter*innen i. Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre bezogen auf alle Angestellten inklusive den*die Inhaber*in, hiervon mindestens mit der folgenden Anzahl von Beschäftigten in den angegebenen Fachdisziplinen: Ingenieur*innen gesamt (Dipl.-Ing. bzw. Master oder Dipl.-Ing. (FH) bzw. Bachelor): 10 MA
Beschreibung
Es sind bis zu 3 Referenzen zu 3 Referenzrubriken über in den letzten 8 Kalenderjahren abgeschlossene Planungsleistungen vorzulegen (Projekte des Büros seit 2017 einschl.). Mehrfachnennungen von Referenzen in mehreren Referenzrubriken sind möglich. Referenzrubrik 1: Erfolgreiche Projektbearbeitung Freianlagenplanung (mit geringen oder ohne Verkehrsflächenanteilen) Die Referenz muss die folgenden Mindestkriterien erfüllen: - Projektgröße mindestens 10.000m², davon mindestens 4.000m² nicht versiegelt ausgeführt - Die Referenz beinhaltet eine Fläche mit Bepflanzungen und Baumsetzungen - Mindestens Leistungsphasen 2, 3 und 5 beauftragt und bearbeitet
Beschreibung
Referenzrubrik 2: Erfolgreiche Projektbearbeitung gemäß Leistungsbild Freianlagen- oder Verkehrsanlagenplanung (mit dem Nutzungsschwerpunkt einer Verkehrsfläche z.B. Platz, Veranstaltungsfläche) Die Referenz muss die folgenden Mindestkriterien erfüllen: - Die Baukosten (Kosten ohne Neben- und Finanzierungskosten) des Referenzprojektes betragen mind. 2,5 Mio. EUR brutto. - Mindestens Leistungsphasen 2, 3 und 5 beauftragt und bearbeitet - Die Referenz beinhaltet eine öffentliche Fläche mit Platzcharakter mit einem Anteil versiegelter Flächen von mind. 1.000 m² i.V. mit Bepflanzungen und Baumsetzungen)
Beschreibung
Referenzrubrik 3: Bearbeitung eines Projekts mit dem Einsatz von Systemen zur Baumpflanzungen mit Baumrigolen und/oder Baumpflanzsystem nach dem Schwammstadt-Prinzip (wie Stockholmer-/Wienermodell oder abgeleiteten/ähnlichen Methoden) Die Referenz muss folgendes Mindestkriterium erfüllen: - Projekt mit dem Einsatz von Systemen von Baumpflanzungen mit Baumrigolen und/oder dem Stockholmer Baumpflanzsystem oder mit einer abgeleiteten oder mit ähnlichen Methoden bearbeitet, mind. in den abgeschlossenen Lph. 5+6
Beschreibung
Gemeinsame Mindestkriterien zu Referenzrubriken 1 und 2: Die Referenz(en) muss/müssen das folgende Mindestkriterium erfüllen: - Referenzprojekt 1 oder 2 muss abgeschlossen sein (beauftragte und abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3, 5, 6 und 8)
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Vergabe und Beschaffungszentrum Dortmund
- Titel
- RE:START KAMPSTR. - Generalplanung Neugestaltung der Kampstraße, des Umfeldes der Reinoldikirche und der Straßen Petergasse und Lühringhof
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Dortmund, Kreisfreie Stadt
- Dauer
- 71 Monate