Realschule Fürstenfeldbruck Erweiterung
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
- Teilnahmefrist
- Apr 16,Abgelaufen
- Zuschlag
- Auftragsbezogenes Organisationskonzept, Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter 18 % und 4 weitere
Brief
Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat die Absicht, einen Vertrag mit Balda architekten GmbH über Architektenleistungen für die Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule in Fürstenfeldbruck abzuschließen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1-9, die stufenweise beauftragt werden, und beinhalten die Erarbeitung von zwei Planungsvarianten (Massivbauweise und Holz- oder Holzhybridbauweise) für den Neubau im Pausenhof sowie die energetische Sanierung des Altbaus. Ein wesentliches Ziel ist die Schaffung zusätzlicher Klassenräume und Räume für Ganztagsunterricht, die Berücksichtigung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts und die Sicherstellung der Förderfähigkeit der Maßnahmen. Es wurde ein Wert von 1 € angegeben, und es gingen 2 Angebote ein.
Arkitekttjenester
Ergebnis
- balda architekten GmbHGewinner
- 2Anzahl Angebote
- 1 €Vertragswert
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Zusammensetzung des Projektteams5 %
Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms über die gesamte Baumaßnahme einschl. Subunternehmer / Mitglieder einer Bietergemeinschaft. Angaben zu Namen der Mitarbeiter (inkl. Vertretung), Zuständigkeiten, Funktionen, Entscheidungsbefugnis, bezogen auf die einzelne Leistungsphasen.
- Textliche Erläuterung des Organigramms5 %
Textliche Erläuterung des Organigramms des Bieters: Beschreibung der Kompetenzen und fachlichen Verantwortungen, prozentuale Angabe des Einsatzumfanges im Projekt, Darstellung der organisatorischen und fachlichen Einbindung vorgesehener Subunternehmer bzw. der Arbeitsaufteilung zwischen den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft. (FB III.15 Personaleinsatz).
- Nachweis des Berufsabschlusses und der Erfahrung5 %
Nachweis des Berufsabschlusses und der Erfahrung des Projektteams mit Angabe von Referenzprojekten (mindestens zwei Referenzen des Projektleiters und eine Referenz andere Projektmitglieder) FB III.15 Personaleinsatz.
- Örtliche Präsenz3 %
Örtliche Präsenz: Organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung der erforderlichen örtlichen Präsenz, Angaben zum Umfang der Präsenz von Projektbearbeitern vor Ort, Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Qualitätssicherung der Leistungen5 %
Qualitätssicherung der Leistungen im Büro in Bezug auf Kostenkontrolle, Terminkontrolle, Planung, Ausschreibung, Bauleitung.
- Erläuterung der Schnittstellenkoordination5 %
Erläuterung der Schnittstellenkoordination und der Koordination und Integration der Ergebnisse anderer an der Planung Beteiligter.
- Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten5 %
Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten (Bauherr, Nutzer, Fachplaner, Projektsteuerung, Behörden, Gremien, Projektbegleitende Arbeitsgruppe, Ausführende Firmen) / Organisation des Berichtswesens.
- Organisation der Planungsunterlagen2 %
Organisation der Planungsunterlagen und des Datenaustauschs.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Risikoanalyse5 %
Risikoanalyse: Darstellung der zu erwartenden Herausforderungen.
- Baustellenorganisation und -abgrenzung3 %
Baustellenorganisation und -abgrenzung zum Schulbetrieb.
- Terminplanung und Lärmmanagement3 %
Terminplanung und Lärmmanagement / Schadstoffkontrolle / Schutzmaßnahmen.
- Fluchtwege und Verkehrssicherung2 %
Fluchtwege und Verkehrssicherung.
- Umzugsmanagement2 %
Umzugsmanagement.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Integration der bestehenden Machbarkeitsstudie5 %
Integration der bestehenden Machbarkeitsstudie (Nachvollziehbarkeit der Übernahme und Weiterentwicklung der Ergebnisse; Identifikation von Optimierungs- oder Ergänzungsbedarf; Umgang mit etwaigen offenen Punkten aus der Studie).
- Berücksichtigung und Umsetzung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts5 %
Berücksichtigung und Umsetzung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts in der architektonischen Planung (Darstellung des planerischen Umgangs mit dem bestehenden pädagogischen Lernkonzept der Flurschule und dessen Integration in die Entwurfs- und Planungsstrategie; Raumfunktionen und -beziehungen im Sinne des pädagogischen Konzepts; Gestaltungsideen zur Förderung von Lernen, Kommunikation und Inklusion; Einbindung pädagogischer Nutzerbedarfe in die frühen Planungsphasen).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Konzept der Objektüberwachung4 %
Konzept der Objektüberwachung während der Baudurchführung (z.B. Frequenz und Dauer der Objektüberwachung; Angabe der Reaktionszeit der Objektüberwachung für Einsatz auf der Baustelle; Organisation von Jour-Fixen).
- Organisation der Bauphasen4 %
Organisation der Bauphasen (Rechnungsprüfung, Aufmaß-, Qualitätsüberwachung in Bezug auf Kosten und Termine, Koordination bzw. Mitwirken an der Koordination der fachlich Beteiligten).
- Umgang mit Störungen im Bauablauf2 %
Umgang mit Störungen im Bauablauf (Nachtrags- und Änderungsmanagement).
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Architektenleistung für das Bauvorhaben Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule Fürstenfeldbruck. LPH 1-9. Stufenweise Beauftragung. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule liegt in einem Areal in der Nähe des S-Bahnhofs Fürstenfeldbruck. Das Gesamtareal wird eingegrenzt von der Bahnhofstraße im Südwesten, der Oskar-von-Miller-Straße im Süden, der Hans-Sachs-Straße im Norden und dem Stockmeierweg (Fuß- und Radweg) im Osten. Die Realschule liegt damit auf dem Gebiet des Bebauungsplans Nr. 39/1 der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf dem Areal befinden sich Gebäude mehrerer Institutionen: Gebäude der Ferdinand-von-Miller-Realschule, der Berufsschule Fürstenfeldbruck, der AOK Bayern und der Agentur für Arbeit. Der Haupteingang für die Schüler und Schülerinnen der Realschule liegt zur Bahnhofsstraße hin und erfolgt über den Westanbau. Eine Zufahrt für KFZ zur Realschule ist ebenfalls über die Bahnhofsstraße hin möglich. Fußgänger und Radfahrerinnen können das Gelände auch über den Stockmeierweg erreichen. Zugang zur Oskar-von-Miller-Straße besteht nicht. Im Jahr 2025 findet der Schulunterricht in fünf Gebäuden statt: - Dem Hauptgebäude - Dem Pavillon im Pausenhof - Der Mehrzweckhalle - Der Wittelsbacher Halle - Dem AOK-Pavillon Die zweigeschossige Containeranlage auf dem Schulgelände wird aktuell nicht durch die Realschule, sondern die naheliegende Berufsschule genutzt. Sie kann bei Bedarf um ein Geschoss aufgestockt werden, um während der Umbaumaßnahme temporär zusätzliche Klassenzimmer für die Realschule zu schaffen. Mit dem Ende des Projekts muss die gesamte Containeranlage abgebaut werden. In der Schule ist auch die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) für Realschulen in Oberbayern angesiedelt. Die Räume der Dienststelle sind im westlichen Gebäudeteil des Altbaus. Im Rahmen des Projekts wird von dem Planungsteam auch verlangt, für die Realisierung des Neubaus im Pausenhof zwei Varianten zu erarbeiten: Einmal in traditioneller Massivbauweise und einmal in Holz -oder Holzhybridbauweise. Bei beiden Varianten muss geprüft werden, ob eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) von 50% - 65% (Bronze) oder höher innerhalb des Projektkostenrahmens erreicht werden kann. Das LRA Fürstenfeldbruck strebt für die Maßnahme die Förderung nach BayFAG Art. 10 an. Die projektbegleitende Arbeitsgruppe Ferdinand-von-Miller-Realschule FFB des Landkreises FFB verlangt die Prüfung beider Alternativen, um insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beider Bauweisen vergleichen zu können. Es sind daher beide Varianten für den Neubau bis einschließlich LPH 2 zu entwickeln, durch die Arbeitsgruppe wird dann diejenige Variante ausgewählt, die ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Außerdem muss im Rahmen der LPH 1 bis 3 geprüft werden, ob eine Förderung nach KFW für den Erweiterungsbau und den Nordanbau erreicht werden kann. Ein Nachhaltigkeitskoordinator und ein Energieeffizienzberater werden durch den AG ins Projekt eingebunden. Energetisch saniert werden muss der Altbau, hier sind vor allem Fassaden und Fenster zu erneuern, weitere Maßnahmen sind zu prüfen. Der genaue Umfang dieser Sanierung ist im Zuge der LPH 1 und 2 zu ermitteln, durch den AG wird entschieden, was ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Soweit möglich sollen auch hier Fördermittel für die Sanierung der Fassade erlangt werden. Die Projektanforderungen sind - Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen und Räumen für den Fachunterricht gemäß Raumbedarf - Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagsunterricht und modernes Lernen gemäß Machbarkeitsstudie - Abbau des Containerbaus - Sanierung und Erweiterung der Büroräume im Bestand, Neuschaffung von Verwaltungsräumen, Neuaufteilung der Raumnutzung von Verwaltung und der MB-Dienststelle - Erarbeiten von zwei Planungsalternativen für den Neubau im Pausenhof (Holz- bzw. Holzhybridbau, Massivbau) - Förderfähigkeit der Maßnahmen nach BayFAG, Prüfung der Förderfähigkeit für Neubauten nach KFW - Energetische Sanierung im Bestand - Störungsfreie Fortführung des Unterrichts über die gesamte Projektlaufzeit Eine Machbarkeitsstudie und die detaillierte Projektbeschreibung sind der Ausschreibung als Anlage beigefügt. In ihr wird ein Lösungsvorschlag erörtert, der einen Anbau Nord, eine Erweiterung Süd mit Tiefgarage und eine partielle Neugestaltung und Umbau des Bestandes vorsieht. Diese Machbarkeitsstudie ist bereits umfangreich abgestimmt und die Basis für die notwendige Befreiung vom Bebauungsplan durch die Stadt Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben der Machbarkeitsstudie müssen daher eingehalten werden. Gestaltungsspielraum besteht nur bei: - Der Raumzuordnung (z.B. können Fachunterrichtsräume alle im Nordanbau untergebracht werden) - Der Bauphasenplanung Sofern möglich soll das Projekt durch den Objektplaner so strukturiert werden, dass auf die Aufstockung des Containerbaus verzichtet werden kann. Jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie muss mit dem AG abgestimmt werden. Das Projekt gliedert sich in 3 Teile: 1. Anbau Nord, Erweiterung Süd, Umbau Bestand, 2. Verbau Baugrube, 3. Containeranlage. Die Beauftragung findet stufenweise statt: Stufe 1: LPH 1-2, Stufe 2a: LPH 3, Stufe 2b: LPH4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8-9. Einige Leistungen sind als projektweite besondere Leistungen durch die Objektplanung zu erbringen: - Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, alle Stufen, jeweils pro Stufe) - Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (pauschal, Stufe 4, LPH 9) Das Architekturbüro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beteiligt sich voraussichtlich an dem Teilnahmewettbewerb. Der Leistungsbeginn erfolgt direkt nach Auftragserteilung mit der Einholung der notwendigen Unterlagen.
Kontakt
Kreiseigener Hochbauhochbau@lra-ffb.de- Ergebnis · PräqualifikationTyp
- FürstenfeldbruckOrt
- 71200000HauptcodeDienstleistungen von Architekturbüros
- 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden