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    Sanierung des Hallenbades "MarienBad", Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 5-9

    MarienBad GmbH

    Sanierung des Hallenbades "MarienBad", Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 5-9

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      1. sep. kl. 07:451. september 2026 kl. 07:45
    2. Fragefrist

      24. sep. kl. 21:5924. september 2026 kl. 21:59
    3. Angebotsfrist

      2. okt. kl. 10:002. oktober 2026 kl. 10:00
    4. Bindefrist

      9. nov. kl. 11:009. november 2026 kl. 11:00

    Brief

    Ausschreibungssuche/MarienBad GmbH/Sanierung des Hallenbades "MarienBad", Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 5-9
    Brief

    Arkitekttjenester

    Die MarienBad GmbH benötigt Planungsleistungen für die Objektplanung von Gebäuden und Innenräumen (Leistungsphasen 5-9 gemäß § 34 HOAI) für die umfassende Sanierung und Modernisierung des Freizeitbades "MarienBad" in Bad Marienberg, Westerwaldkreis. Die Leistungen umfassen die Prüfung und Fortentwicklung bestehender Planungsunterlagen zur ausführungsreifen Planung, wobei der Fokus auf energetischer Sanierung, Verbesserung der Betriebsabläufe, Attraktivitätssteigerung und Optimierung der Barrierefreiheit liegt. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (70%) und Preis (30%). Bewerber müssen als Architekt zugelassen sein, einen durchschnittlichen spezifischen Jahresumsatz von mindestens 200.000 EUR in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen und eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden, 1.500.000 EUR für Sachschäden und 1.500.000 EUR für Vermögensschäden vorweisen. Zudem ist mindestens ein Referenzauftrag aus den letzten zehn Jahren erforderlich, der die Objektplanung für Gebäude gemäß § 34 HOAI für die Sanierung eines Gebäudes eines öffentlichen Auftraggebers umfasst, alle wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1-7 sowie prägende Teile der Leistungsphase 8 beinhaltet, größtenteils fördermittelfinanziert war und Netto-Baukosten der KG 300 und KG 400 von mindestens 5,0 Mio. EUR aufweist.

    Über das Angebot

      Die Marienbad GmbH beabsichtigt die umfassende Sanierung und Modernisierung des Freizeitbades "MarienBad" in Bad Marienberg. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI, beginnend mit der Leistungsphase 5. Die Planungsleistungen sollen die Leistungsphasen 5 bis 9 umfassen. Der Auftragnehmer übernimmt die vorliegenden Planungsunterlagen, prüft diese auf Plausibilität, Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und Ausführbarkeit und entwickelt sie zur ausführungsreifen Planung fort. Die vorliegenden Unterlagen sind als Anlagen Bestandteil der Aufgabenstellung. In der Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Rheinland-Pfalz/Westerwaldkreis) wird nur ein einziges Hallenbad für rund 20.000 Einwohner bereitgehalten. Das MarienBad als Erlebnisbad (Aktiv- und Bewegungsbad, mit Sauna und Wellnessbereich sowie Gastronomie und Wohnmobilpark) wurde am 04.11.1995 in Betrieb genommen. Das Gebäude befindet sich in der Bismarckstraße 65, 56470 Bad Marienberg, Gemarkung Langenbach bei Bad Marienberg, Flur 22, Flurstück 29/3. Die Hauptnutzung als Hallenbad mit Saunalandschaft bleibt erhalten. Nach einer Betriebszeit von knapp 30 Jahren ist eine grundlegende energetische Sanierung erforderlich. Dies betrifft insbesondere die technische Gebäudeausrüstung, die Badtechnik, die Gebäudehülle sowie wesentliche Innenbereiche. Die Maßnahme dient zugleich der Verbesserung der Betriebsabläufe, der Steigerung der Attraktivität und der Herstellung beziehungsweise Optimierung der Barrierefreiheit. Das MarienBad soll als barrierefreies Hallenbad für Menschen aller Altersgruppen, für Menschen mit und ohne Behinderung sowie für Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft ein Ort der Begegnung sein. Die Infrastruktur für Rollstuhlfahrer wird im Zuge der Planungsarbeit geprüft und, in Abstimmung mit dem Behindertenbeauftragten des Kreises, weitergehend optimiert.

      Kontaktperson
      abante Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Co. KG
      Kontakttelefon
      +49 341238203-00
      Kontakt-E-Mail
      vergabeverfahren@abante.de

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Preis

    • Beschreibung

      Erfahrung des Projektteams, Herangehensweise; siehe Vergabeunterlagen

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Als Berufsqualifikation wird der Beruf des Architekten gefordert. Zugelassen wird, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorbezeichneten Sinn (d. i., wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden) benennen. Die Berufsqualifikation ist nachzuweisen.

      Dokumentationsanforderung

      Als Nachweis werden akzeptiert: - eine Eintragung der betreffenden Person bzw. des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen in die Architektenliste der jeweils zuständigen Architektenkammer i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65); auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie sowie auf die Maßgaben des richtlinienkonform auszulegenden § 64 Abs. 3 bis 5 LBauO wird ausdrücklich hingewiesen; - bei juristischen Personen - zusätzlich zur Berufsregistereintragung für den benannten verantwortlichen Berufsangehörigen - einen aktuellen Handelsregisterauszug i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.02.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65); auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen; - der Nachweis im vorstehenden Sinne darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als zwölf Monate sein. Bei Einsatz eines Unterauftragnehmers oder bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die vorgenannten Eintragungen bzw. Auszüge für jeden der beteiligten Unternehmensträger bzw. jede der beteiligten Personen bzw. jeden benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen. Dies ist nachzuweisen durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderungen von Auszügen aus dem Handelsregister vorbehält. Die Eigenerklärung/en ist/sind mit dem Angebot einzureichen für den Bieter, für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft und für den/die Eignungsleihgeber. Für den/die Unterauftragnehmer ist sie erst auf gesonderte Anforderung des AG einzureichen, außer der Unterauftragnehmer ist zugleich Eignungsleihgeber; in diesem Fall ist die Erklärung mit dem Angebot und nicht erst auf Anforderung einzureichen.

    • Beschreibung

      Der Bieter, die Mitglieder der Bietergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer dürfen keine Ausschlussgründe verwirklichen, insbesondere nicht nach §§ 123, 124 GWB. Sollten sie Ausschlussgründe verwirklichen, haben sie hierzu nähere Angaben zu machen und ggf. eine Selbstreinigung nachzuweisen.

      Dokumentationsanforderung

      Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderungen von Registerauszügen etc. vorbehält. Die Eigenerklärung/en ist/sind mit dem Angebot einzureichen für den Bieter, für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft und für den/die Eignungsleihgeber. Für den/die Unterauftragnehmer ist sie erst auf gesonderte Anforderung des AG einzureichen, außer der Unterauftragnehmer ist zugleich Eignungsleihgeber; in diesem Fall ist die Erklärung mit dem Angebot und nicht erst auf Anforderung einzureichen.

    • Beschreibung

      Falls das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die jeweils anderen Mitglieder der Bietergemeinschaft benennen und mitteilen, welche Leistungsteile sie im Rahmen der Bietergemeinschaft voraussichtlich erbringen werden. Falls der Einsatz von Unterauftragnehmern vorgesehen ist, muss der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft die Leistungen benennen, die er bzw. sie voraussichtlich an Unterauftragnehmer zu vergeben beabsichtigt. Falls eine Eignungsleihe vorgesehen ist, muss der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft angeben, wofür und in welchem Umfang dies vorgesehen ist, und der Unterauftragnehmer, der seine Eignung verleiht, bzw. der Eignungsleihgeber, ob und ggf. welchen Leistungsteil er übernimmt, welche Kapazitäten er verleiht, dass er die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stellt, dass er - bei Leihe der beruflichen Leistungsfähigkeit - den betreffenden Leistungsteil auch selbst erbringt, und dass er - bei Leihe der wirtschaftlich-finanziellen Leistungsfähigkeit - die gesamtschuldnerische Haftung übernimmt.

      Dokumentationsanforderung

      Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen. Die Eigenerklärungen sind mit dem Angebot einzureichen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft sowie für den/die Unterauftragnehmer, der seine Eignung verleiht/verleihen, bzw. den Eignungsleihgeber.

    • Beschreibung

      Der Bieter, die Mitglieder der Bietergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen sowohl seinen/ihren jeweiligen Gesamtumsatz (netto) als auch seinen/ihren jeweiligen Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich Planungsleistungen in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 (dies sind die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre) angeben. Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen spezifischen Umsatzerlös in den letzten drei Geschäftsjahren von mindestens 200.000 EUR pro Jahr.

      Dokumentationsanforderung

      Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderung von Gewinn- und Verlustrechnungen etc. vorbehält. Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot einzureichen für den Bieter, für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie für den/die Unterauftragnehmer, der seine Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht/verleihen, bzw. den Eignungsleihgeber in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht.

    • Beschreibung

      Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen das Bestehen einer Haftpflichtversicherung ab Leistungsbeginn bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgender Deckung nachweisen: Personenschäden mindestens 2.000.000 EUR, Sachschäden mindestens 1.500.000 EUR, Vermögensschäden, die weder durch Personen- noch durch Sachschäden entstanden sind, mindestens 1.500.000 EUR. Als versicherte Risiken müssen alle wesentlichen Tätigkeiten umfasst sein, die der Auftragnehmer nach dem ausgeschriebenen Vertrag erbringt.

      Dokumentationsanforderung

      Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderungen der Versicherungspolice oder einer Versicherungsbestätigung. Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot einzureichen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft sowie für den/die Unterauftragnehmer, der seine Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht/verleihen, bzw. den Eignungsleihgeber in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht.

    • Beschreibung

      Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen mindestens einen Referenzauftrag aus den letzten zehn Jahren, gerechnet ab dem Tag der Absendung der EU-weiten Veröffentlichung, nachweisen. Zu diesem Zweck muss er bzw. müssen sie Angaben zum Referenznehmer (wer hat die vergleichbaren Leistungen erbracht?), zum Referenzgeber (an wen wurden die vergleichbaren Leistungen erbracht?) und zum Referenzinhalt (worin bestanden die vergleichbaren Leistungen?) machen. Im Einzelnen wird verlangt, das Projekt und die erbrachte Leistung dem Inhalt, dem Zeitraum, dem Umfang und dem Wert nach zu beschreiben. Vergleichbare Referenzleistungen liegen vor, wenn nachfolgende Mindestanforderungen an die Referenz vollständig erfüllt sind: a) Erbringungszeitraum der Leistung: Der Beginn der Leistungserbringung muss nach dem 01.07.2016 erfolgt sein. Die Leistung muss - mit Ausnahme der LPH 8 und der LPH 9 - spätestens bis zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote vollständig erbracht worden sein. b) Leistungsumfang der Referenz: Die Referenz muss die Objektplanung für Gebäude gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers betreffend die Sanierung eines Gebäudes umfassen. Sie muss dabei alle wesentlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 sowie prägende Teile der Leistungsphase 8 umfassen. Zudem muss das Vorhaben zum Großteil fördermittelfinanziert sein und die Referenzleistung die Unterstützung des Auftraggebers im Umgang mit dem Fördermittelgeber umfassen. c) Netto-Baukosten der Referenz: Die Summe der Netto-Baukosten der KG 300 und KG 400 der DIN 276 muss mindestens 5,0 Mio. EUR betragen.

      Dokumentationsanforderung

      Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderung von Referenzbestätigungen vorbehält. Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot einzureichen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, für den/die Eignungsleihgeber (falls er/sie die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) sowie für den/die Unterauftragnehmer, wenn er/sie zugleich seine Eignung verleiht/verleihen. Für den/die Unterauftragnehmer ist die Eigenerklärung erst auf gesonderte Anforderung des AG einzureichen, soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen, außer der Unterauftragnehmer ist zugleich Eignungsleihgeber; in diesem Fall ist die Erklärung mit dem Angebot und nicht erst auf Anforderung einzureichen.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    MarienBad GmbH
    Titel
    Sanierung des Hallenbades "MarienBad", Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 5-9
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
    Zusätzliche Codes
    71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71223000Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten71246000Festlegung und Aufstellung der für den Bau benötigten Mengen71247000Beaufsichtigung der Bauarbeiten
    Ort
    Westerwaldkreis

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Markt Teisendorf

      TEISTU_HLS_offenes_verf

      Der Markt Teisendorf benötigt Architekten-, Konstruktions-, Ingenieur- und Inspektionsdienstleistungen für die umfassende Sanierung und funktionale Neuordnung der Turnhalle in Neukirchen, die sich im Berchtesgadener Land befindet. Der Vertrag hat eine maximale Gesamtlaufzeit von 19 Monaten und einen geschätzten Gesamtwert von 126.000 EUR. Die Leistungen umfassen die Instandsetzung konstruktiver Bauteile, den Rückbau und Neubau von Innenräumen, die Umstrukturierung von Umkleide- und Sanitärbereichen, eine bauliche Erweiterung, die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, energetische Maßnahmen sowie die Ausstattung des Halleninnenraums. Die Zuschlagskriterien sind wie folgt gewichtet: Qualität der technischen Herangehensweise (40%), Qualität der organisatorischen Herangehensweise (30%) und Preis (30%). Als Qualifikationsanforderungen sind unter anderem folgende Nachweise zu erbringen: * Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister als Ingenieur/Master der Fachrichtung Versorgungstechnik oder als Meister im Installateur- und Heizungsbau bzw. Lüftungstechnik mit mindestens 20 Jahren Berufstätigkeit. * Ein Gesamtjahresumsatz von mindestens 200.000 EUR pro Jahr im Tätigkeitsbereich der HLS-Planung gemäß § 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. * Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 1.500.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden. * Nachweis von mindestens 3 Ingenieuren oder Meistern/Technikern (inkl. Geschäftsführung). * Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 55 HOAI, wobei die Leistungsphase 8 innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen sein muss, mindestens LPH 2-8 durchgängig erbracht wurde, alle Referenzen mindestens Honorarzone II zugeordnet sind, mindestens 1 öffentlich gefördertes Referenzprojekt nach SKS "Sanierung kommunaler Sportstätten" oder vergleichbarem Förderverfahren, mindestens 2 Referenzprojekte für Umbau/Ertüchtigung/Instandsetzung mit energetischen HLS-Sanierungsmaßnahmen zur Erreichung eines Effizienzgebäude-Standards KfW 70, und mindestens 1 Referenzprojekt inklusive Varianten mit Wirtschaftlichkeitsberechnung für Betriebskosten. * Die Projektleitung muss eine Berufsqualifikation als Diplomingenieur/Master Versorgungstechnik oder Techniker/Meister Versorgungstechnik mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 7-8 sowie mindestens 2 persönliche Referenzprojekte in Funktion als Projektleitung für die LPH 2-8 nachweisen. * Die stellvertretende Projektleitung muss eine Berufsqualifikation als Diplomingenieur/Master Versorgungstechnik oder Techniker/Meister Versorgungstechnik mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 7-8 sowie mindestens 2 persönliche Referenzprojekte in Funktion als Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung für die LPH 2-8 nachweisen. * Kumulativ muss von der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung ein persönliches Referenzprojekt inklusive Mitwirkung bei der Erstellung des Fördermittelantrags und Verwendungsnachweises nachgewiesen werden.

      Wettbewerb15. sep. 2026
      16. okt. 2026(22 Tage)
      126.000 €
    • Stadt Creglingen

      Arkitekttjenester

      Sanierung und Umbau Ärztezentrum Creglingen (Gebäudeplanung und dazugehörige Fachplanungen)

      Die Stadt Creglingen benötigt Dienstleistungen für die Gebäudeplanung (LPH 1-9) und zugehörige Fachplanungen (Tragwerksplanung LPH 3-6, TGA Elektrotechnik LPH 1-9, TGA Heizung Lüftung Sanitär LPH 1-9, TGA Medizintechnik LPH 3-9) für die Sanierung und den Umbau eines ehemaligen Krankenhauses zu einem Ärztezentrum in Creglingen, Main-Tauber-Kreis, über einen Zeitraum von 6 Jahren mit einem maximalen Gesamtwert von 1.930.890 EUR. Die Leistungen umfassen die Planung und den Umbau während des laufenden Betriebs, wobei das Ärztezentrum bis spätestens 2032 in Betrieb genommen werden soll. Die Vergabe erfolgt in einem Verhandlungsverfahren ohne vorgelagerten Planungswettbewerb mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb, und die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Zuschlagskriterien umfassen Qualitätskriterien wie Referenzobjekt (Planung und Funktionalität 21,0526%, Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb 21,0526%), Projektmanagement (Fachkunde: Projektorganisation und Projektteam, Baustellenpräsenz, Bereitschaft/Ideen zu kostenbewusstem Bauen, Umbau im laufenden Betrieb, Schnittstellenmanagement, jeweils 15,7895%) und das Preiskriterium (Honorarparameter: Gesamthonorarangebot inkl. Nebenkosten 15,7895%). Qualifikationsanforderungen beinhalten den Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 5.000.000 EUR für Personen- und sonstige Schäden, die Bauvorlageberechtigung für den Projektleiter und Projektbearbeiter bei Los 1 (Gebäudeplanung), sowie drei Referenzen vergleichbarer Leistungen aus den letzten zehn Jahren, die spezifische Leistungsphasen und Nettobaukosten (KG 300 + 400) von mindestens 5 Mio. EUR für Gebäude- und Tragwerksplanung, und 2,5 Mio. EUR für Elektro-, HLS- und Medizintechnikplanung nachweisen. Die Referenzen müssen zudem vergleichbare Objekte im Medizin-, Praxis- oder Krankenhausbau mit OP-Saal, öffentlich ausgeschriebene Projekte und Bestandsumbauten/-modernisierungen im laufenden Betrieb umfassen. Für Los 5 (Medizintechnik) sind drei verschiedene Referenzen erforderlich.

      Wettbewerb mit Qualifikation18. sep. 2026
      19. okt. 2026(25 Tage)
      1.930.890 €
    • Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung

      Arkitekttjenester

      MPI für Geoanthropologie, Jena - Umbau und Generalsanierung zum Institutsgebäude von zwei denkmalgeschützten Klinikgebäuden - Objektplaner

      Die Max-Planck-Gesellschaft, GV-Bauabteilung, benötigt Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 zur HOAI 2021 in den Leistungsphasen 1 bis 9 sowie besondere Leistungen für den Umbau und die Generalsanierung von zwei denkmalgeschützten Klinikgebäuden zu neuen Verwaltungs- und Laborräumen für das Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 58 Monaten und einen geschätzten Gesamtwert von 0,01 EUR. Das Projekt wird als BIM-Projekt im Open-BIM-Verfahren durchgeführt, und es sind Leistungen der BIM-Gesamtkoordination erforderlich. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (90 %) und Preis (10 %). Als Qualifikationsanforderungen sind ein durchschnittlicher Personalbestand von mindestens 8 Personen in den letzten 3 Jahren, ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 1.200.000 € netto in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und 3.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden erforderlich. Zudem sind Referenzen für vergleichbare Leistungen im Umbau/Sanierung eines Institutsgebäudes oder vergleichbaren Objekts mit besonderen technischen und organisatorischen Anforderungen, mindestens 3 erbrachten Leistungsphasen (LPH 3, 5 & 8) und Baukosten (KG 300 + 400) von mindestens 15.000.000 € netto, abgeschlossen innerhalb der letzten 8 Jahre, nachzuweisen.

      Wettbewerb mit Qualifikation7. sep. 2026
      8. okt. 2026(14 Tage)
      0 €
    • Stadtbau Moers Entwicklungs-, Erschließungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH

      Arkitekttjenester

      VgV-Ausschreibung Planungsleistungen "Neubau, Modernisierung und Ausbau Gymnasium In den Filder Benden""

      Die Stadtbau Moers Entwicklungs-, Erschließungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH benötigt Planungsleistungen für den Neubau, die Modernisierung und den Ausbau des Gymnasiums In den Filder Benden in Moers, Deutschland. Die Dienstleistungen umfassen Architektur- und verwandte Dienstleistungen. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Preis (40 %), Qualität der Herangehensweise und des Lösungsvorschlags (30 %) sowie Stringenz der Angebotspräsentation (30 %). Bewerber müssen einen durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) von mindestens 1,0 Mio. EUR (Los 1), 300.000 EUR (Los 2-4) oder 100.000 EUR (Los 5) in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen und eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5,0 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (mind. 2-fach maximiert) vorweisen. Für Los 1 sind mindestens ein Referenzprojekt für Neubaumaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich mit Baukosten über 10,0 Mio. EUR (KG 300-400) und Planungsleistungen im Rahmen einer Komplettleistung sowie mindestens ein Referenzprojekt für Umbaumaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich mit Baukosten über 10,0 Mio. EUR (KG 300-400) und Planungsleistungen im Rahmen einer gewerkeweisen Ausführung erforderlich. Die Projektleitung muss einen einschlägigen Studienabschluss (Architektur, Bauingenieur oder vergleichbar) und mehr als 10 Jahre Berufserfahrung nachweisen.

      Wettbewerb mit Qualifikation7. sep. 2026
      15. okt. 2026(21 Tage)
    • Gemeinde Westendorf

      Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg

      Neubau Feuerwehrhaus Westendorf (Ostallgäu) - Leistungen der Technischen Ausrüstung ALG 1 - 3, 7 und 8 (HLS) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung.

      Die Gemeinde Westendorf benötigt Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung (ALG 1-3, 7 und 8, d.h. Heizung, Lüftung, Sanitär) gemäß HOAI 2021, Leistungsphasen 1-9, für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Westendorf (Ostallgäu). Das Feuerwehrhaus wird eine Nutzfläche von rund 950 m² umfassen, inklusive einer Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und einer integrierten Waschhalle. Die Vergabe erfolgt stufenweise. Die Zuschlagskriterien sind Qualität des Projektteams (35%), Qualität der Projektdarstellung (35%) und Honorar (30%). Bewerber müssen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 190.000 EUR brutto in den letzten drei Geschäftsjahren im Leistungsbild Technische Ausrüstung ALG 1-3 und 7-8 (HLS) nachweisen, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden besitzen, durchschnittlich 2 technisch festangestellte Vollzeit-Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführung) im Leistungsbild Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) in den letzten drei Jahren vorweisen, sowie einen Geschäftsführer oder eine Führungskraft mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur", "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o.ä. mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung in diesem Leistungsbild. Des Weiteren sind zwei Referenzprojekte für TA-Leistungen (HLS) bei Hochbaumaßnahmen mit Neukonzeption einer versorgungstechnischen Anlage HLS nachzuweisen, wobei die Leistungsphasen 2-8 in den Jahren 2019-2026 abgeschlossen sein müssen und ein Bauvolumen von 500.000 EUR brutto (Referenz 1) bzw. 300.000 EUR brutto (Referenz 2) aufweisen müssen.

      Wettbewerb4. sep. 2026
      6. okt. 2026(12 Tage)