„Sanierung des Verwaltungsgebäudes der ehem. Stadtbrauerei Penig“
- Teilnahmefrist
- Dec 1,Noch 24 Tage
- Zuschlag
- Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung 25 % und 2 weitere
Brief
Die Stadt Penig sucht Planungsleistungen für die Sanierung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Stadtbrauerei in Mittelsachsen, aufgeteilt in vier Lose: Objektplanung, Tragwerksplanung sowie technische Ausrüstung für Anlagengruppen 1–3 und 8 beziehungsweise 4–7. Die geschätzten Baukosten betragen insgesamt rund 5,4 Millionen Euro netto; ein Vertragshonorar oder eine Laufzeit ist nicht genannt. Gesucht werden Architekten und Ingenieure mit einschlägiger Berufszulassung; für die Objektplanung und Tragwerksplanung ist zudem eine Bauvorlageberechtigung nachzuweisen. Erforderlich sind drei abgeschlossene Referenzprojekte zur Sanierung oder zum Umbau, fertiggestellt ab 2019, mit mindestens 1,5 Millionen Euro Bruttobaukosten je Projekt und aus den Bereichen etwa Verwaltung, Kultur, Bildung, Betreuung oder Sport. Die Projektleitung muss Deutsch in Wort und Schrift beherrschen. Gewertet werden je nach Los vor allem die Projektdurchführung (30 % bei Los 1, 40 % bei Losen 2–4), das Kostenmanagement (25 % beziehungsweise 35 %), der Preis (20 % beziehungsweise 25 %) und bei Los 1 zusätzlich das standort- und bestandsbezogene Aufgabenverständnis (25 %); vorgesehen ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist. Die Bezeichnung „Ingenieur“ bezieht sich ausschließlich auf eine bautechnische Ausrichtung, die mit der Aufgabenstellung unmittelbar in Verbindung steht. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis/die Nachweise sind beizulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Berechtigung der Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen. Der Nachweis zur Bauvorlage für die Lose 2 bis 4 ist optional zu erbringen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist beizulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden für alle Lose und 3,0 Mio. Euro (Lose 1 und 2) bzw. 1,0 Mio. Euro (Lose 3 und 4) für Sach- und Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, ist zu erklären. Alternativ kann der Bieter erklären, dass eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Es ist darüber hinaus zu erklären, dass dieser Versicherungsschutz, während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten und auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen für jedes Mitglied abzugeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zur Haftpflichtversicherung (Formblatt 2, Punkt D).
Quelle
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Beschreibung
Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formblatt 2, Punkt C).
Quelle
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Beschreibung
Es ist eine Übersicht von drei fertiggestellten Projekten aus den Bereichen Sanierung und/oder Umbau der letzten acht Jahre einzureichen. Die Referenzleistungen müssen dabei die im Folgenden definierten Angaben erfüllen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), erbrachte Leistungen / Leistungsphasen gemäß HOAI, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Für alle Projekte: Datum der Fertigstellung nicht vor dem 01.01.2019. Ausreichend sind nur solche Projekte, bei denen die Leistungen des Bieters abgeschlossen sind und mindestens die Leistungen bis LP 8 erbracht wurden. Gehört die Leistungsphase 9 zum Leistungsumfang und ist nur diese zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht abgeschlossen, wird die Referenz berücksichtigt. Folgende Mindestanforderungen sind beim Referenzvortrag sind zu beachten: Für alle Projekte (alle Lose) gilt: Gesamtbaukosten brutto (KG 200 bis 600) mindestens 1,5 Mio. Euro nach Kostenfeststellung, Für alle Projekte (alle Lose) gilt: Einrichtungen aus z.B. Kultur, Verwaltung, Bildung und Betreuung oder Sport. Bei Bietergemeinschaften für das gleiche Los müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein, bei Bewerbungen in verschiedenen Losen sind die Referenzen pro Los zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Referenzliste des Unternehmens (Formblatt 3). Die Vorlage von jeweils mehr als drei Referenzen je Los ist nicht erwünscht. Weitere Anlagen sollen nicht eingereicht werden.
Quelle
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Beschreibung
Die Bieter der Lose 1 bis 4 müssen mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Darstellung einreichen, aus der ersichtlich wird, wie das Projekt personell abgewickelt werden soll, um die qualitativen Anforderungen, den angestrebten Fertigstellungstermin und den Kostenrahmen einhalten zu können. Der entscheidungsbefugte Projektleiter eines jeden Loses muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Die Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Teilaspekten erhalten: Vorlage eines Organigramms mit Darstellung der Hierarchie und namentliche Benennung der Mitglieder des Projektteams entsprechend der EU-Bekanntmachung. Folgende Personaleinsätze sind losbezogen sind zu berücksichtigen: Projektleiter (Mindestanforderung MF), Stellvertretender Projektleiter (Mindestanforderung MF), Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Bauüberwachung (LP 8, alle Lose). Darstellung des Personaleinsatzes anhand der Terminschiene, Punkt 3 für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit vor Ort und ggf. Reaktionszeit im Bedarfsfall. Erläuterung zum internen Qualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Einbindung des Auftraggebers sowie zur Art der Anwendung bzw. Umsetzung für das Vorhaben.
Dokumentationsanforderung
Schriftliche Darstellung (formlos) auf maximal 4 Seiten DIN A4. Die Seiten sind zu nummerieren.
Quelle
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Auftraggeber wertet als Zuschlagskriterium das Kriterium „Vorstellung der Projektdurchführung“. Anknüpfungspunkt ist das Streben des Auftraggebers, das Bauvorhaben bis 31.12.2029 fertiggestellt zu haben. Die vom Bieter einzureichende Darstellung soll Aussagen zu folgenden Aspekten enthalten: - Darstellung einer Terminschiene für die auszuführenden Planungs- und Bauleistungen mit der Angabe von Meilensteinen, die für die Einhaltung des angestrebten Fertigstellungstermins von besonderer Wichtigkeit sind, Darstellung der Umsetzung/Ausführungstechnologie und kreuzungsfreien Organisation von Baustellenein-richtung und Baustellenbetrieb unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen, konzeptionelle Ausführungen zur eigenen Koordinierungsleistung zu den jeweiligen Objekt- und/oder Fachplanern sowie weiteren Beteiligten mit dem Ziel der Minimierung von Konfliktpotentialen und der Verhinderung von Ablaufstörungen, Darstellung der Präsenz vor Ort während der Planungsphase. - Erörterung des Arbeitsumfanges „Bauüberwachung“, - Erörterung zur unternehmenseigenen Umsetzung der Präsenz vor Ort mit Angabe einer Terminanzahl pro Monat für die Planungsphase sowie während der Bauüberwachung, - Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebten Terminschiene zu erwarten sind. Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren.
Quelle
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Beschreibung
Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Kriterium „Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung“ des Bauvorhabens. Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der Vorgehensweise der Bieter hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw. explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür sollen die Bieter anhand des Referenzprojekts (Formblatt 4) darlegen, wie Kostenmanagement im Unternehmen durchgeführt wird. Darüber hinaus soll anhand des Referenzprojektes beispielhaft (mind. zwei Beispiele) erläutert werden, wie Konflikte bzgl. Kostenänderungen gegenüber Projektbeteiligten, jedoch insbesondere dem Auftraggeber, dargestellt und gelöst wurden. Die vom Bieter eingereichte Darstellung zum unternehmenseigenem Kostenmanagement soll Aussagen zu folgenden Fragen enthalten: - Zu welchem Zeitpunkt wurde der Auftraggeber über Kostenveränderungen informiert? - Wie erfolgte die Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber? - Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze wurden zur Konfliktbewältigung eingesetzt? Darüber hinaus wird der Bieter um Erörterung folgender Aspekte gebeten: - Zu welchem Zeitpunkt wird der Auftraggeber (Stadtverwaltung Penig) über Kostenveränderungen informiert? Wie erfolgt diese Information und Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber? - Welche Probleme können bereits heute aus der von Seiten des Auftraggebers angestrebten Budgetgröße erwartet werden? Welche möglichen Lösungsansätze bzw. Strategien können bereits mit Beginn der Planung zu einer Konfliktminderung zielführend umgesetzt werden? - Nur Los 3: Welche Schnittstellen in Planung und Kosten ergeben sich aus der Forderung der Nicht - Verwendung fossiler Brennstoffe? Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren.
Quelle
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Beschreibung
Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Verständnis der dokumentierten Standort- und Bestandssituation sowie die Herangehensweise zur Bearbeitung daraus folgender projektspezifischer Herausforderungen nach Auftragserteilung. Grundlage sind ausschließlich die im Vergabeverfahren bereitgestellten Unterlagen zum Verwaltungsgebäude der ehemaligen Stadtbrauerei Penig und die darin beschriebenen Standortbedingungen, Gebäudestrukturen und Abhängigkeiten. Gegenstand ist keine vom Bieter neu zu erstellende Standort- oder Bestandsanalyse. Erwartet wird eine begrenzte qualitative Auseinandersetzung mit bereits dokumentierten Sachverhalten und deren Bedeutung für das angebotene Vorgehen nach Auftragserteilung. Die Darstellung soll folgende Aspekte enthalten: • Ein projektspezifisches Risiko: Benennung eines aus den bereitgestellten Unterlagen erkennbaren Konflikts, einer Unsicherheit oder einer Abhängigkeit sowie Erläuterung der möglichen Bedeutung für die weitere Projektbearbeitung. • Ein projektspezifisches Potenzial: Benennung einer aus den bereitgestellten Unterlagen erkennbaren Chance für den weiteren Planungs- und Abstimmungsprozess sowie Erläuterung ihres möglichen Nutzens für die Projektbearbeitung. Gemeint ist insbesondere die Nutzung dokumentierter Grundlagen, vorhandener Erkenntnisse oder beschriebener Abstimmungsstände; eine neue bauliche oder technische Optimierung ist nicht zu entwickeln. • Für das benannte Risiko und das benannte Potenzial sind jeweils der konkrete Bezug zu den bereitgestellten Unterlagen sowie das angebotene methodische Vorgehen nach Auftragserteilung darzustellen. Dieses umfasst die vorgesehenen Klärungsschritte, die Einbindung erforderlicher Beteiligter und die Beteiligung des Auftraggebers an notwendigen Entscheidungen. Die Durchführung der Untersuchungen, deren Ergebnisse oder konkrete planerische Lösungen werden nicht verlangt. Bewertet werden die nachvollziehbare Herleitung des benannten Risikos und Potenzials aus den bereitgestellten Unterlagen, die schlüssige Erläuterung ihrer Bedeutung für die Projektbearbeitung sowie die Plausibilität der vorgesehenen Klärungsschritte, der Einbindung erforderlicher Beteiligter und der Entscheidungsbeteiligung des Auftraggebers. Nicht bewertet werden die Entwicklung neuer baulicher oder technischer Lösungen sowie zusätzliche Untersuchungen oder Erkenntnisse außerhalb der bereitgestellten Unterlagen. Nicht verlangt werden insbesondere eigene Standortuntersuchungen, Bestandsaufnahmen oder Zustandsbegutachtungen, vollständige Erfassungen oder Priorisierung sämtlicher Probleme, Risiken und Potenziale oder die Fortschreibung der Vorplanung. Ebenso wenig werden eigene Berechnungen, Machbarkeitsnachweise oder Kostenermittlungen sowie Empfehlungen konkreter baulicher oder technischer Lösungen verlangt. Nicht geforderte planerische Ausarbeitungen bleiben bei der Bewertung dieses Kriteriums unberücksichtigt. Die volle Punktzahl kann ohne solche Ausarbeitungen erreicht werden. Eine Vergütung erfolgt nicht. Die Ausführungen sind auf maximal drei nummerierte Seiten DIN A4 zu begrenzen. Eine textliche, stichpunktartige oder tabellarische Darstellung genügt. Zeichnungen und ergänzende Anlagen werden nicht verlangt.
Quelle
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Beschreibung
Bitte geben Sie ein Honorarangebot ab, welches sämtliche unten genannten Parameter berücksichtigt. Die Umsatzsteuer ist getrennt auszuweisen. Die Werte sind in das Formblatt 5 einzutragen und mit dem Angebot vorzulegen. Das Honorarangebot ist nach der aktuellen Rechtsprechung der HOAI auszurichten und kann seitens des Bieters anhand der veränderlichen Parameter angepasst werden. Die nachfolgend genannten unveränderlichen Parameter sind hingegen verbindliche Vorgaben seitens des Auftraggebers. Eine Änderung dieser Parameter führt zum Ausschluss gemäß § 57 Abs. 1, Nr. 4 VgV. Unveränderliche Parameter: Anrechenbare Kosten: Als anrechenbare Kosten sind dem Angebot die Werte aus der nachfolgenden Tabelle zugrunde zu legen. KG 200 Herrichten und Erschließen: 175.000 (EURO netto), KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 3.855.000 (EURO netto), KG 400 Bauwerk - Techn. Anlagen: 1.287.000 (EURO netto), KG 500 Außenanlagen: 0 EURO, KG 600 Ausstattung und Kunstwerke: 0 EURO. Die Angaben (gerundet) beruhen auf der fortgeschriebenen Kostenschätzung der Stadt Penig, auf Grundlage der Kostenschätzung vom 19.11.2024, erstellt durch h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Partnerschaft mbB, Dresden. Eine Detaillierung findet sich in der Anlage A. Demnach sind für die genannten Anforderungen entsprechend Punkt 2.3 Aufwendungen in Höhe von ca. 5,4 Mio. Euro netto über die KG 200 bis 600 anzunehmen. Die Abrechnung des Honorars für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen erfolgt nach den Bestimmungen des abzuschließenden Architekten- bzw. Ingenieurvertrages. - Honorarzone: Die Honorarzone wird gemäß HOAI losbezogen wie folgt vorgegeben. Die Angabe ist dem jeweiligen Leistungsbild im Punkt 4 ff. dieser Unterlage zu entnehmen. - Mitzuverarbeitende Bausubstanz: Entsprechend § 2 Abs. 7 HOAI ist für die Lose 1 und 2 eine anrechenbare Bausubstanz anzusetzen. Diese ist mit Fertigstellung der LP 3 Kostenberechnung begründet und nachvollziehbar vorzulegen. Veränderliche Honorarparameter: - Honorarsatz: Der Honorarsatz ist vom Bieter anzugeben. - Umbauzuschlag gemäß §§ 6 Abs. 2, 36 HOAI: Es ist ein Umbauzuschlag zu vereinbaren und vom Bieter dementsprechend seinem Angebot zugrunde zu legen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es keinen gesetzlichen Mindestumbauzuschlag gibt. Der Prozentwert des Umbauzuschlags ist im Honorarangebot anzugeben. Dieser kann auch „0“ sein. - Nebenkostenpauschale: Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch „0“ sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 14 HOAI abgegolten. Der Prozentwert ist im Honorarangebot anzugeben. - Zuschlag oder Abschlag: Es kann auf den Gesamtbetrag der Grundleistung netto zzgl. Nebenkosten ein Zuschlag oder Abschlag, der in % anzugeben ist, im Rahmen des rechtlich Zulässigen angeboten werden. Stundensätze und Pauschalen: Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den Projektleiter, Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker), Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen, welche u. a. als „Besondere Leistung“ gesondert beauftragt werden, sofern sie nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an. Das Formblatt 5 ist zwingend pro Los zu verwenden. Die Kalkulation des Honorarangebotes ist als Anlage beizufügen. Gewertet wird das geprüfte Gesamthonorar brutto über die Grundleistungen (inklusive Nebenkosten, Zu- und Abschläge).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
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Aus der Bekanntmachung
„Sanierung des Verwaltungsgebäudes der ehem. Stadtbrauerei Penig“Hauptmerkmale des VerfahrensDas Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV i.V.m. § 74 VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt. Ziel ist die Zuschlagserteilung der losweisen Leistungsbilder gemäß §§ 34 ff. HOAI (Objektplanung), §§ 49 ff. HOAI (Tragwerksplanung), §§ 53 ff. HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3, 8) und §§ 53 ff. HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 bis 7) für die Planung und Umsetzung des kommunalen Bauvorhabens „Sanierung des ehem. Verwaltungsgebäudes der Stadtbrauerei Penig“. Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten. Eine frühestmögliche Information gemäß § 134 GWB ist ab der 04. KW 2027 möglich.
Kontakt
die STEG Stadtentwicklung GmbHvergabe.steg@steg.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- MittelsachsenOrt
- 71240000HauptcodeDienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen