Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) benötigt Dienstleistungen für die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKO) für die Sanierung eines Labor- und Bürogebäudes in der Robert-Hooke-Str. 5 am Standort Bremen. Die Sanierung umfasst die Erneuerung aller Oberflächen, die Aktualisierung der technischen Ausstattung, die Anpassung an Brandschutzvorgaben, die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie die barrierefreie Zugänglichkeit. Das Projekt hat einen geschätzten Kostenrahmen von 1.888.462 € netto für KG 300, 400 und 500. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, wobei zunächst die Leistungsstufe 1 beauftragt wird und Leistungsstufe 2 schrittweise abgerufen wird. Die Zuschlagskriterien sind Qualifikation und Erfahrung des Personals (50%) sowie das Honorarangebot (50%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Qualifikation als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator*in gemäß Baustellenverordnung (RAB 30 oder gleichwertig), eine Berufshaftpflichtversicherung von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden, durchschnittlich mindestens 2 vollzeitbeschäftigte technische Mitarbeiter in den letzten drei Jahren sowie Referenzprojekte, die eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme im Hochbau, eine Schadstoffsanierung, eine vergleichbare Größenordnung (KG 300 + 400) von ≥ 1,5 Mio. € netto und die Erbringung von SiGeKo-Leistungen nach dem 1. Januar 2016 umfassen. Diese Mindestanforderungen können durch ein einziges Referenzprojekt oder bis zu drei Referenzprojekte erfüllt werden.
Om anbudet
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- +49 531 295-2000
- Kontakt e-post
- TI-ZVM@DLR.de
- Adresse
- Münchner Str. 20, 82234 Weßling
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen/ NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbetoninnenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das orliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028-Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029 Abschluss Maßnahme Q1 2030 Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO); Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsstufe 1 beauftragt. Die Leistungsstufe 2 wird stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Beskrivelse
Wertungskriterien Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung vorgesehenen Personals: 2 Referenzprojekte für die Projektleitung und 2 Referenzprojekte für die stv. Projektleitung. Details können der Wertungsmatrix E entnommen werden. (Es werden je Referenzprojekt für die Projektleitung 15 Punkte und für die stv. Projektleitung 10 Punkte vergeben; Details zu den Kriterien können der Wertungsmatrix E entnommen werden. Die Wertungskriterien sowie die Bepunktung für die Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung vorgesehenen Personals setzen sich wie folgt zusammen: - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um einen Büro, Labor- oder Forschungsbau (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme im Hochbau. (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (KG 300 + 400) ≥ 1,5 Mio. € netto. (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Schadstoffsanierung(z.B. Asbest, KMF, Minerallwolle, ...). (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL) - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein abgeschlossenes (d.h. baulich fertiggestelltes und in Betrieb genommenes) Projekt. (max. 3 Punkte für PL; max. 2 Punkte für stv. PL))
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- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) - Oberpfaffenhofen
- Tittel
- Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination (SiGeKO)
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