SGB II - Maßnahme "Kenntnisfeststellung und Förderung von Flüchtlingen (KFF)" für den Kreis Borken - Rahmenvereinbarung
- Frist
- 3. des.Fragen bis 26. nov.
- Verfahrensart
- OffenEinstufig
- Vertrag
- Rahmenvereinbarungbis juni 2028
Brief
Der Kreis Borken benötigt im Rahmen einer Rahmenvereinbarung die Konzeption und Durchführung der Maßnahme „Kenntnisfeststellung und Förderung von Flüchtlingen“ nach SGB II/SGB III am Standort Borken. Die Leistung umfasst eine Einführungsphase, ein Clearing-Modul, die Kompetenzfeststellung und die Erstellung eines Handlungsplans; bewertet werden die Qualität des Konzepts und das Leistungs-Preis-Verhältnis. Erforderlich sind eine einschlägige AZAV-Trägerzulassung sowie Angaben zur Personalqualifikation und zum Nachweis geeigneter Räumlichkeiten. Die Maßnahme wurde an die Bietergemeinschaften BBS/GEBA sowie EWIBO/Akademie Klausenhof/DRK/GEBA vergeben.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Alle Träger, die Arbeitsförderungsmaßnahmen nach dem SGB III oder § 16 SGB II durchführen, benötigen eine Trägerzulassung nach AZAV durch eine fachkundige Stelle (vgl. §§ 176 ff SGB III, 16 SGB II, 443 SGB III). Für neu ausgeschriebene Maßnahmen muss seit dem 01.01.2013 grundsätzlich eine fachbereichsbezogene Zulassung vorliegen (vgl. § 5 Abs. 1 AZAV). Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine Zulassung für den konkreten Durchführungsstandort vorzulegen. Keiner Zulassung bedürfen Arbeitgeber, die ausschließlich betriebliche Maßnahmen oder betriebliche Teile von Maßnahmen durchführen. Bietende, die sich noch im Zertifizierungsverfahren befinden, teilen dies und den aktuellen Stand des Zertifizierungsverfahrens (einschließlich Name des beauftragten Zertifizierungsunternehmens) in ihrem Angebot schriftlich mit. Der Erklärung ist eine schriftliche Zusicherung beizufügen, dass spätestens zum Maßnahmebeginn der Nachweis uneingeschränkt erbracht wird. Der Bieter hat sicherzustellen, dass vor Maßnahmebeginn die Zulassung für den konkreten Durchführungsstandort dem Auftraggeber auf Verlangen vorgelegt werden kann. Hinsichtlich der Auswirkungen auf den Vertragsschluss sh. B 3 - Muster Rahmenvereinbarung, § 1 Pkt. 3.4. Im Falle der Bildung von Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot den Nachweis der Trägerzulassung vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist es ausreichend, wenn auf Verlangen des Auftraggebers von mindestens einem Mitglied der Bietergemeinschaft die Anlage, in der die Standorte mit den jeweiligen Fachbereichen aufgeführt sind, nachgereicht wird. Das Zulassungserfordernis gilt auch für Subunternehmen, sofern das Subunternehmen ebenfalls mit Trägereigenschaft auftritt und es sich nicht nur um die punktuelle Einschaltung von Beratungs- und Fachdiensten sowie anderweitig fachlich genau abgegrenzte Einheiten handelt. Soweit das Subunternehmen nicht nur unwesentliche Teilleistungen erbringt (i.d.R. unter 10%), ist eine Trägerzulassung somit erforderlich. Es gelten dann auch hier die vorstehenden Ziffern 3. und 4.
Dokumentationsanforderung
Zum Nachweis der Trägerzulassung kann das AZAV-Zertifikat des Trägers bereits mit dem Angebot hochgeladen werden. Bei Abgabe des Angebots ist aber zunächst auch eine Eigenerklärung im Vordruck C 1 Bietererklärung (sh. dort: Ziffer 3) ausreichend. Das Trägerzertifikat ist in diesem Fall auf Verlangen des Auftraggebers im laufenden Verfahren nachzureichen. Auf Verlangen des Auftraggebers ist zudem eine Anlage nachzureichen, in der die Standorte mit den jeweiligen Fachbereichen aufgeführt sind und die fortlaufend aktualisiert wird (vgl. § 5 Abs. 6 S.1 AZAV).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nachweis, dass sie im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften ihres Herkunftslandes eingetragen sind. Berufsregister in Deutschland sind das Handelsregister, die Handwerksrolle und das Vereinsregister.
Dokumentationsanforderung
Auf Verlangen haben Bietende den Nachweis vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Bescheinigung der Berufsgenossenschaft bzw. des entsprechenden zuständigen Versicherungsträgers.
Dokumentationsanforderung
Auf Verlangen haben Bietende die Bescheinigung vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Angaben und Erklärungen der/des Bietenden.
Dokumentationsanforderung
Vordrucke C1 - C2 sind vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen.
Dokumentationsanforderung
Formular 521 EU ist vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU.
Dokumentationsanforderung
Formular 523 EU ist vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Angaben zur Qualifikation des Personals, siehe auch Teil B, Leistungsbeschreibung, Ziffer 1.7.
Dokumentationsanforderung
Vordruck C3 ist vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nachweis der Räumlichkeiten, siehe auch Teil B, Leistungsbeschreibung, Ziffer 1.6.
Dokumentationsanforderung
Vordruck C4 ist vorzulegen. Auf Anforderung ist ein schriftlicher Nachweis zu den Räumlichkeiten (z.B. Mietvertrag) vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nur bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung.
Dokumentationsanforderung
Formular 531 EU ist vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nur bei Unteraufträgen.
Dokumentationsanforderung
Formular 533a EU oder 533b EU ist vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nur bei Eignungsleihe.
Dokumentationsanforderung
Formular 534a EU oder 534b EU (letzteres vom Eignungsleiher unterschrieben) ist vorzulegen.
Quelle
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Beschreibung
Nachweis der Anlage zur Zertifizierung mit den Standorten und Fachbereichen (sh. A. II. 6).
Dokumentationsanforderung
Auf Anforderung ist der Nachweis vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erklärung zur Erforderlichkeit der Bietergemeinschaft sowie den Vertrag, der die vertraglichen Beziehungen der gemeinschaftlich Bietenden untereinander darlegt (nur bei Bietergemeinschaften, sh. A. I. 4).
Dokumentationsanforderung
Auf Anforderung ist die Erklärung vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Benennung der Subunternehmen, Verpflichtungserklärung und Eignungsnachweise der Subunternehmen (nur bei Unteraufträgen/ Eignungsleihe).
Dokumentationsanforderung
Auf Anforderung sind die Dokumente vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Angaben zur Höhe der Jahresumsätze.
Dokumentationsanforderung
Auf Anforderung sind die Angaben vorzulegen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Krankenkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft, sh. A. II. 6).
Dokumentationsanforderung
Auf Anforderung sind die Bescheinigungen vorzulegen.
Quelle
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität des von dem/der Bietenden vorgelegten Konzepts zur angebotenen Leistung wird anhand einer Bewertungsmatrix bewertet. Kriteriengruppen: 1. Einführungsphase (15 Gewichtungspunkte) 2. Clearing Modul (30 Gewichtungspunkte) 3. Kompetenzfeststellung (35 Gewichtungspunkte) 4. Handlungsplan (20 Gewichtungspunkte) (teilweise sind die Kriteriengruppen in Kriterien untergliedert.)
Unterkriterien
- Einführungsphase
Einführungsphase
- Clearing Modul
Clearing Modul
- Kompetenzfeststellung
Kompetenzfeststellung
- Handlungsplan
Handlungsplan
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Schritt 1 Ermittlung der Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis (Z): Z = L / P x 100 L = Gesamtsumme der Leistungspunkte P = angebotener Gesamtpreis lt. Preisblatt B4 in Euro Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen. Schritt 2 Ermittlung eines Wertes als Korridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes (=höchste Kennzahl) und einer Kennzahl, die sich aus der Kennzahl des führenden Angebotes minus 10% ergibt. Es erfolgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen. Schritt 3 Ermittlung aller Angebote, die innerhalb des Kennzahlenkorridors liegen (inkl. der Randwerte). Diese Angebote werden zunächst als gleichwertig betrachtet. Entscheidungskriterium innerhalb dieser Gruppe ist die höchste Gesamt-Leistungspunktzahl laut Bewertungsmatrix. Haben mehrere Angebote im Kennzahlenkorridor die gleiche Gesamt-Leistungspunktzahl, wird unter diesen das preisgünstigste ausgewählt.
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Konzeption und Durchführung einer Maßnahme "Kenntnisfeststellung und Förderung von Flüchtlingen" im Sinne des § 16 Abs.1 S. 2 Nr. 2 SGB II i.V.m. § 45 Abs.1 S. 1 Nr. 1, 3 und 5 SGB III - Rahmenvereinbarung
Kontakt
Zentrale Vergabestellevergabeplattform@kreis-borken.de- Wettbewerb · RahmenvereinbarungTyp
- BorkenOrt
- 85312300HauptcodeOrientierungs- und Beratungsdienste