Stadt Bochum: Totalunternehmerleistungen / Totalübernehmerleistungen Neubau Gesamtschule Berliner Straße, Bochum-Wattenscheid
Oppføring av bygninger
Die Stadt Bochum benötigt Totalunternehmerleistungen für die Planung und Errichtung eines Schulgebäudekomplexes für rund 1.400 Schülerinnen und Schüler, einschließlich eines räumlich abgegrenzten Gebäudeteils für die Musikschule Bochum Wattenscheid, mit einem maximalen Gesamtwert von 90 Millionen Euro. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche für den Betrieb erforderlichen Ausstattungen, nutzerspezifische Einbauten, Außenanlagen sowie die verkehrliche und mediale Erschließung in Bochum-Wattenscheid. Die Planung muss moderne Lern- und Fachraumbereiche, Forum, Mensa, Verwaltungs-, Aufenthalts-, Technik- und Nebenräume sowie Freianlagen berücksichtigen und soll dauerhaft, nachhaltig, wirtschaftlich sowie wartungs- und instandhaltungsfreundlich sein. Die Zuschlagskriterien sind Honorar (40%), Qualität des Planungskonzepts (45%), Qualität des Umsetzungskonzepts (10%) und Erfahrung des Schlüsselpersonals (5%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 70 BauO NRW, eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden sowie 10 Millionen Euro für Vermögensschäden, einen Mindestumsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau von durchschnittlich 75 Millionen Euro (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und mindestens zwei Unternehmensreferenzen als Totalunternehmer, die nicht vor 2015 begonnen wurden, bis spätestens 30. September 2026 an den Nutzer übergeben sein müssen, Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 von mindestens 25 Millionen Euro (netto) aufweisen und bei mindestens einer Referenz eine öffentliche Bildungseinrichtung umfassen sowie eine Erweiterung, Kernsanierung oder Neubaumaßnahme darstellten.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0201922024014
- Kontakt-E-Mail
- stefan.mager@luther-lawfirm.com
- Adresse
- Hans-Böckler-Str. 19, 44777 Bochum
Die Stadt Bochum realisiert im Rahmen ihres Schulbau- und Schulmodernisierungsprogramms die Erweiterung der Gesamtschule Mitte von vier auf sechs Züge und verlagert deren Standort an die Berliner Straße in Bochum-Wattenscheid. Gegenstand der Beschaffung sind Totalunternehmer-/Totalübernehmerleistungen für Planung und Errichtung eines Schulgebäudekomplexes für rund 1.400 Schülerinnen und Schüler einschließlich eines funktional zugehörigen, räumlich abgegrenzten Gebäudeteils für die Musikschule Bochum Wattenscheid. Der Leistungsumfang umfasst neben den Schul- und Musikschulgebäuden sämtliche für den Betrieb erforderlichen Ausstattungen und nutzerspezifischen Einbauten, Außenanlagen sowie die verkehrliche und mediale Erschließung einschließlich erforderlicher Maßnahmen außerhalb des unmittelbaren Baugrundstücks. Zu realisieren sind insbesondere moderne Lern- und Fachraumbereiche, Forum und Mensa, Verwaltungs-, Aufenthalts-, Technik- und Nebenräume sowie Freianlagen einschließlich Entwässerungsmulden mit einer Gesamtgröße von rund 1.500 m². Die Planung hat die räumliche Trennung der Bereiche der Sekundarstufen I und II, jahrgangsbezogene Lerncluster, barrierefreie und übersichtliche Raumkonzepte sowie die funktionalen Anforderungen einer Gesamtschule und Musikschule zu berücksichtigen. Das Bauwerk soll dauerhaft, nachhaltig, wirtschaftlich sowie wartungs- und instandhaltungsfreundlich ausgestaltet und an künftige Anforderungen des Schulbetriebs anpassbar sein. Der Leistungsraum umfasst insbesondere die ehemalige Sportanlage, eine derzeit als Tankstelle genutzte Fläche, die angrenzende Zufahrtsstraße sowie gegebenenfalls Flächen des benachbarten Parkplatzes; Höhenunterschiede des Geländes sind planerisch zu berücksichtigen. Der aktuelle Stand des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans Nr. 1001 "Gesamtschule Berliner Straße" wird den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Unternehmen als Grundlage zur Verfügung gestellt.Hauptmerkmale des Verfahrens1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VOB/A 2. Abschnitt (EU). Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ist gemäß § 3a Abs. 2 Nr. 1 lit. a und lit. c VOB/A EU zulässig, da es sich um ein komplexes Vorhaben auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung handelt. Für eine erfolgreiche Leistungserbringung ist der Auftraggeber auf die Expertise des Marktes angewiesen. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Die mit dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen enthalten weitere Informationen zum Teilnahmewettbewerb, insbesondere Angaben zu Eignungs- und Reduzierungskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar. 3. Die weiteren Vergabeunterlagen, die zur Einreichung eines Teilnahmeantrags nicht erforderlich sind, werden erst mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Hierzu zählen insbesondere die Angebotsbedingungen zur näheren Konkretisierung der Zuschlagskriterien, die Funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Totalunternehmervertrag / Totalübernehmervertrag. 4. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden. 5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. Nach der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird ein technisches Erläuterungsgespräch stattfinden. 6. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. ---- Fortsetzung folgt unter zusätzliche Informationen ----
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.
Beschreibung
Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.
Beschreibung
Qualität des Umsetzungskonzepts (insb. Terminablauf, Bauablauf- und Baulogistikkonzept, Einsatz von Nachunternehmern, Möglichkeiten zur Erweiterbarkeit des Gebäudes, Darstellung projektspezifischer Besonderheiten sowie dem Umgang hiermit). Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.
Beschreibung
Eine Konkretisierung des Zuschlagskriteriums ist dem Dokument "Angebotsbedingungen" zu entnehmen. Dieses wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Die Angebotsbedingungen enthalten keine gegenüber der Bekanntmachung neuen oder abweichenden Zuschlagskriterien oder Gewichtungen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für eine Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Dokumentationsanforderung
1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden; 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden; 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, in der jeweils geltenden Fassung (zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2025/2033 des Rates vom 23. Oktober 2025) zu verwenden. 6. Eigenerklärung zur Einhaltung der Bestimmungen des LkSG. Hierfür ist das Formular V. "Eigenerklärung LkSG" zu verwenden. 7. Nachweis über die Bauvorlageberechtigung gem. § 70 BauO NRW. Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung der Diplome, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden (2-fach maximiert) und 10 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) haben oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Mindeststandards: Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden (2-fach maximiert) und 10 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu der Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung" zu verwenden.
Beschreibung
Der Bewerber muss einen Mindestumsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau von mindestens 75 Mio. EUR (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Mittel erreicht oder überschritten haben. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss. Mindestanforderungen: Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Umsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.
Beschreibung
Angaben zum Unternehmen, einschließlich Hauptsitz, Gründungsjahr, Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen der Auftrag umgesetzt wird, und Aufstellung der Mitarbeitenden nach Berufsgruppen unterteilt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Unternehmen mit Ausführungen zu folgenden Angaben: (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Gründungsjahr, (iii) Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, (iv) Standorte, von denen der Auftrag umgesetzt werden tätigen, (v) Aufstellung der Mitarbeitenden nach Berufsgruppen unterteilt. Hierfür ist das Formular VIII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden und vollständig auszufüllen. Es ist ein eigens erstelltes Organigramm beizufügen.
Beschreibung
Jeder Bewerber muss mindestens zwei Unternehmens-Referenzen als Totalunternehmer einreichen, die folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen: a) Das Referenzprojekt wurde nicht vor 2015 begonnen und muss bis spätestens zum 30. September 2026 an den Nutzer übergeben sein. b) Der Bewerber - auch als Teil einer ARGE - war in den Referenzen Totalunternehmer (Hinweis: Totalunternehmer bedeutet, dass der Referenzinhaber mindestens alle wesentlichen Leistungen der KG 300 und 400 nach DIN 276 sowie mindestens alle wesentlichen Planungsleistungen mindestens der Leistungsphasen 3-5 und 8 HOAI ausgeführt hat). c) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen mindestens 25 Mio. EUR netto. Zusätzlich müssen bei mindestens einer Referenz die folgenden Mindestanforderungen (d) und (e) erfüllt sein: d) Die Referenz umfasste die Erweiterung, Kernsanierung oder eine Neubaumaßnahme. e) Gegenstand der Bauleistungen war eine öffentliche Bildungseinrichtung. Mindestanforderungen: Es sind mindestens zwei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die die festgelegten Mindestanforderungen (a) - (c) kumulativ erfüllen. Mindestens eine der einzureichenden Referenzen muss die Anforderungen (d) und (e) erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über mindestens zwei Unternehmens-Referenzen Totalunternehmer. Es sind Angaben über die Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, im beigefügten Referenzformblatt darzulegen. Referenzen sind als Eigenerklärung einzureichen. Eine Adresse und Telefonnummer des/der jeweiligen Auftraggebers des Referenzprojekts ist zwingend anzugeben, alternativ eine Projektemailadresse. Die Referenzformblätter sind bei Bedarf entsprechend zu kopieren. Es ist das Formular IX.1 "Eigenerklärung zu den Unternehmens-Referenzen - Totalunternehmer" zu verwenden. Jedes Referenzobjekt ist zusätzlich auf mindestens einem und höchstens auf sechs weiteren A4-Blättern näher zu erläutern. Es sind der Erläuterung mindestens 3 Fotos des abgeschlossenen Objekts beizulegen.
Beschreibung
Ein Bewerber kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular X zu benennen. Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlich jährliche Belegschaft" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen") für diesen Dritten, soweit sich der Bewerber auf die Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeitenden (in FTE) des Eignungsverleihers beruft, (ii) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" bezeichnete Unterlage (Formular IX.1 bis IX.4 ) für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iii) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI. Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlicher Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XII. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Dokumentationsanforderung
Die Dokumentationsanforderungen variieren je nach Fall (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe, Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf technische/berufliche Leistungsfähigkeit, Eignungsverleiher bezogen auf wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit). Es sind Formular X zur Benennung, sowie je nach Fall weitere Formulare (VII, IX.1 bis IX.4, XI, XII) und Unterlagen aus dem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" einzureichen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Stadt Bochum, Referat Zentrale Vergabestelle
- Titel
- Stadt Bochum: Totalunternehmerleistungen / Totalübernehmerleistungen Neubau Gesamtschule Berliner Straße, Bochum-Wattenscheid
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bochum, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 90.000.000,00 €