Stadt Krumbach (Schwaben) - Vermietung einer noch zu errichtenden Containeranlage inkl. Rückbau
- Frist
- 27. nov.Fragen bis 16. nov.
- Zuschlag
- Bauablauf- und Termineinhaltungskonzept 15 % und 1 weitere
Brief
Die Stadt Krumbach (Schwaben) benötigt für die Generalsanierung der Mittelschule die Planung, Lieferung und Montage einer schlüsselfertigen Containeranlage zur vorübergehenden Unterbringung des gesamten Mittelschulbetriebs; anschließend ist die Anlage zurückzubauen. Aufgestellt wird sie auf dem Parkplatz östlich der Schule in Krumbach. Vorgesehen sind eine Grundmietzeit von 30 Monaten sowie eine Verlängerungsoption von 18 Monaten; der Preis umfasst Lieferung und Montage, Miete einschließlich Versicherungs- und Erhaltungskosten sowie den Rückbau. Gewertet werden der Gesamtpreis (70 %), das Bauablauf- und Termineinhaltungskonzept (15 %) sowie das Baustellenlogistik- und Montagekonzept (15 %). Gefordert sind zwei Referenzen über schlüsselfertige Lieferung und Montage von Containeranlagen mit jeweils mindestens 2 Millionen Euro netto Auftragswert; mindestens eine Referenz muss zusätzlich eine Vermietung von mindestens drei Monaten mit Erhaltungsmaßnahmen umfassen. Zudem sind ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 3 Millionen Euro netto in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und eine Haftpflichtversicherung mit festgelegten Mindestdeckungssummen nachzuweisen.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eigenerklärung über eine bestehende Haftpflichtversicherung des Bieters mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 10.000.000,00 EUR für Personenschäden, 5.000.000,00 EUR für Vermögens- und Sachschäden, und 1.000.000,00 EUR für Umweltschäden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssummen pro Kalenderjahr betragen. Die Versicherung muss bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen bestehen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen und/oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend genannt, hat der Bieter zu erklären, dass er über eine Haftpflichtversicherung verfügt und diese im Auftragsfall an die vorstehenden Anforderungen anpassen wird. Bei Bietergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über eine bestehende Haftpflichtversicherung.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto. Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bieters von mindestens 3.000.000 EUR netto in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei Bietergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Die Summe ist maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters für die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Quelle
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Beschreibung
Eigenerklärung des Bieters/ der Mitglieder der Bietergemeinschaft über ausgeführte Referenzprojekte. Es sind zwei (2) Referenzprojekte gefordert, die jeweils alle folgenden drei Anforderungen erfüllen: 1. Es handelt sich um ein Referenzprojekt über die schlüsselfertige Lieferung und Montage einer Containeranlage, die dem nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Personen dient und nicht als Baustelleneinrichtung genutzt worden ist. 2. Auftragssumme des Referenzprojekts: mindestens 2.000.000,- EUR netto. 3. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Angebotsfrist in diesem Verfahren: Das Referenzprojekt muss im Zeitraum 01.09.2021 bis zum Fristablauf der Abgabe des Angebots abgenommen oder übergeben worden sein. Von den zwei (2) Referenzprojekten muss ein Referenzprojekt die nachfolgende Mindestanforderung erfüllen: i. Der Bieter hat die gelieferte und montierte Containeranlage an den Referenzauftraggeber für einen Zeitraum von mindesten 3 Monaten vermietet und in diesem Zeitraum Maßnahmen zur Erhaltung der Containeranlage (Inspektionen, Wartungen, Instandsetzungen oder vergleichbare Maßnahmen) erbracht. Bei Bietergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Anforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bietergemeinschaft zugerechnet.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters/ der Mitglieder der Bietergemeinschaft über ausgeführte Referenzprojekte mit Angabe des Namens des Unternehmens, der Rolle des Bieters, der Projektbezeichnung, Projektbeschreibung, Auftragswert, Zeitraum der Leistungserbringung, Name und Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Bieter hat mit dem Angebot einen Wertungsgesamtpreis brutto zu benennen und hierzu - die vollständig bepreiste Leistungsbeschreibung sowie - Angaben zur Preisermittlung entsprechend den VHB Bayern Formblättern 221 oder 222 zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Wertungsgesamtpreis brutto umfasst - die Pauschalvergütung für Lieferung und Montage der Container, - den Preis für eine Vermietung der Containeranlage für eine Grundmietzeit von 30 Monaten inkl. Versicherungs- und Erhaltungskosten, - den Preis für eine Vermietung der Containeranlage für eine Mietzeitverlängerung von 18 Monaten inkl. Versicherungs- und Erhaltungskosten, - die Pauschalvergütung für den Rückbau der Containeranlage. - Hinzu kommen Stundenlohnarbeiten, die nach Bedürfnis vom AG abgerufen werden können. Hinweis: Der angebotene Netto-Preis für die Lieferung und Montage der Container (Gesamtpreis aller Positionen gem. Pos. 01.01 der Leistungsbeschreibung ) darf maximal 40 % der Netto-Angebotssumme für den Titel 01 "Containeranlage" gemäß Leistungsbeschreibung betragen.
Quelle
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Beschreibung
Der Bieter hat mit dem Angebot das Formblatt - "Bauablauf- und Termineinhaltungskonzept" nebst den darin geforderten Anlagen zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Auftraggeber erwartet eine nachvollziehbare, auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie der Bieter die termingerechte Planung, Genehmigungseinholung, Herstellung, Lieferung, Montage und betriebsbereite Übergabe der Containeranlage sicherstellen wird. Der zuverlässigen Einhaltung des Übergabetermins kommt für den Auftraggeber besondere Bedeutung zu. Bewertet wird, inwieweit die Darstellungen in der prognostischen Beurteilung des Auftraggebers eine zuverlässige Einhaltung des Übergabetermins, erwarten lassen. Hierzu hat der Bieter mindestens die nachfolgenden Unterlagen zu erstellen bzw. dem Konzept beizufügen und mit dem Angebot einzureichen: - einen auftragsbezogenen Masterterminplan über die wesentlichen Leistungsschritte von der Auftragserteilung, über die Planung bis zum Übergabetermin inklusive Angabe vorgesehener Terminpuffer und Zeitfenster für erforderliche Prüfungen und Freigaben durch den Auftraggeber und Sachverständige. Aus dem Masterterminplan muss erkennbar sein, wann die Übergabe (Mietbeginn) spätestens erfolgt. Benötigt das angebotene System eine vorhabenbezogene Bauartgenehmigung, ist der hierfür erforderliche Zeitbedarf einschließlich der behördlichen Bearbeitungsdauer im Masterterminplan darzustellen. Hinweis zum Masterterminplan: Der Auftraggeber gibt weder für die vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG) noch für Prüf- und Freigabezeiten des AG und der Sachverständigen einen verbindlichen Zeitrahmen vor; der Bieter hat eigene, realistische Zeitfenster anzusetzen. Mit der Zuschlagserteilung ist voraussichtlich Ende Dezember 2026 zu rechnen. Für die bauseitige Herstellung der Fundamente ab Übergabe der vollständigen Vorgaben (Ziffer 3.9.1 Vertrag) bis zur Fertigstellungsanzeige (Ziffer 3.9.2 Vertrag) ist ein Zeitraum von 70 Kalendertagen anzusetzen. Daran schließt sich die Prüfung und Freigabe durch den Auftragnehmer an (Ziffer 3.9.3 Vertrag). Diese Angabe dient der Vergleichbarkeit der Masterterminpläne und begründet keinen Vertragstermin. Hinweis zur vBG (sofern angeboten): Die vBG ist vom AN selbst zu erwirken. Nach den "Allgemeinen Hinweisen zu Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) nach Art. 20 BayBO und zu vorhabenbezogenen Bauartgenehmigungen (vBG) nach Art. 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BayBO" des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB), Fassung Mai 2023, Ziffer 5, kann den Antrag jeder "am Bau Beteiligte" stellen. Ausdrücklich genannt werden dort auch der Hersteller des Bauprodukts und die ausführende Baufirma. Den Zeitpunkt der Antragstellung kann der AN grundsätzlich frei wählen, solange gewährleistet ist, dass die vBG vor Anwendung der Bauart, d.h. vor Beginn der Montage der Raummodule vorliegt; - textliche Ausführungen zur Sicherstellung der Einhaltung des Übergabetermins, bspw. zu Kompensations- und Beschleunigungsmaßnahmen bei Störungen oder Verzögerungen im Ablauf. Grundlage der Darstellung sind die Vergabeunterlagen, insbesondere die Vertragstermine gemäß Ziffer 5 des Vertrags. Die vorgenannten Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten Bauablauf- und Termineinhaltungskonzept zu erbringen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Der Bieter hat mit dem Angebot das Formblatt - "Baustellenlogistik- und Montagekonzept" nebst den darin geforderten Anlagen zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Auftraggeber erwartet eine nachvollziehbare, auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie der Bieter die Montage organisieren wird. Bewertet wird, inwieweit die Darstellungen in der prognostischen Beurteilung des Auftraggebers einen sicheren, störungsarmen und mit dem laufenden Schulbetrieb verträglichen Montageablauf erwarten lassen. Hierzu hat der Bieter mindestens die nachfolgenden Aspekte im Konzept darzustellen und mit dem Angebot einzureichen: - Darstellung der konkreten Baustellenlogistik für die Montage auf Grundlage des Baustelleneinrichtungsplans; - Maßnahmen zum Schutz des laufenden Schulbetriebs und Dritter unter Berücksichtigung der konkreten Ortsverhältnisse; - Maßnahmen zur Minimierung von Lärm- und Staubemissionen. Über die gesetzlichen Vorgaben, die Leistungsbeschreibung und den Vertrag hinaus gibt der Auftraggeber keine projektspezifischen Vorgaben zu Arbeits-, Liefer- und Kranzeiten, zur Taktung der Anlieferungen, zu Lärm- und Staubgrenzwerten oder zu Verkehrs- und Sicherheitskonzepten vor. Die vorgenannten Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten Baustellenlogistik- und Montagekonzept zu erbringen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
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Aus der Bekanntmachung
Der Auftraggeber plant die Generalsanierung der Mittelschule Krumbach (Schwaben), Talstraße 70, 86381 Krumbach (Schwaben). Während der Generalsanierungsarbeiten soll der Schulbetrieb der gesamten Mittelschule Krumbach in ein Interimsschulgebäude in Modul-/Containerbauweise verlegt werden. Die Verlegung betrifft allein die Mittelschule und nicht die unmittelbar angrenzende Realschule Krumbach. Die Aufstellung des Interimsbaus erfolgt auf dem zugehörigen, zum Zeitpunkt der Ausführung erschlossenen Parkplatzareal östlich des Schulgebäudes. Der Zugang zum Interimsgebäude erfolgt über den Parkplatzbereich auf demselben Grundstück. Die Baugenehmigung für die Maßnahme liegt vor. Der Auftraggeber schreibt die nachfolgend beschriebenen Leistungen als Baulos der Generalsanierung der Mittelschule Krumbach (Schwaben) nach VOB/A-EU europaweit aus. Die Leistungen sind funktional betrachtet ein Gewerk dieser Gesamtbaumaßnahme.
Kontakt
handel@stadt.krumbach.de- WettbewerbTyp
- GünzburgOrt
- 45223800HauptcodeMontage und Errichtung von Fertigkonstruktionen
- 45214000Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten45214200Bauarbeiten für Schulgebäude