Stadt Lehrte - Neubau Feuerwehrgerätehaus Arpke - Totalunternehmerleistung
- Teilnahmefrist
- Nov 30,Noch 24 Tage
- Verfahrensart
- Mit VerhandlungZwei Stufen
- Vertrag
- Bauarbeiten
Brief
Die Stadt Lehrte sucht einen Totalunternehmer für Planung und Bau eines eingeschossigen Feuerwehrgerätehauses mit rund 1.400 m² Bruttogrundfläche im Ortsteil Arpke. Vorgesehen sind eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, zeitgemäße Umkleide-, Wasch- und Sanitärbereiche sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Verwaltungsräume; zusätzlich sollen Räume für dorfgemeinschaftliche und multifunktionale Nutzungen entstehen. Die Vergabe erfolgt in einem zweistufigen Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, anschließendem Angebot und Präsentation; der Auftraggeber kann nach der Präsentation bereits auf Grundlage der Erstangebote vergeben. Für die Teilnahme sind mindestens zwei vergleichbare Neubau-Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren erforderlich; sie müssen mindestens 1.000 m² BGF umfassen, als Total- oder Generalunternehmerleistung ausgeführt und nach dem 1. Januar 2021 abgenommen und in Betrieb genommen worden sein. Erforderlich ist außerdem eine Haftpflichtversicherung mit mindestens 5 Millionen Euro Deckung für Personenschäden und 2,5 Millionen Euro für sonstige Schäden. Die Realisierung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung beantragter Fördermittel.
Bygningsarbeid og installasjoner
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Dokumentationsanforderung
Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden, mindestens 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Dokumentationsanforderung
Formlose Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025).
Dokumentationsanforderung
Formlose Eigenerklärung über den Gesamtumsatz. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich beschäftigten Personen, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal.
Dokumentationsanforderung
Formlose Eigenerklärung. Der Nachweis kann mit der vom Auftraggeber direkt abrufbaren Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder ein vergleichbares Präqualifikationssystem erfolgen. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Unternehmen/s) in Form der Benennung von mindestens zwei Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 01.01.2020 bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags) über die Erbringungen von Baumaßnahmen, welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (vorzugsweise Erbringung von Planungs- und Bauleistungen als Totalunternehmer für den Neubau von Feuerwehrgebäuden). Es sind mindestens zwei vergleichbare Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt. Es werden nur Referenzprojekte als vergleichbar berücksichtigt, die folgende Anforderungen erfüllen: a) Es muss sich um einen Neubau handeln. b) Es muss eine Fläche von mindestens 1.000 m² BGF haben. c) Art der Beauftragung muss als Totalunternehmer, Generalunternehmer mit Ausführungsplanung oder Generalunter-/Generalübernehmer erfolgt sein. d) Es darf sich nicht um reine Wohn- und Industriebauten handeln. e) Das Referenzprojekt muss nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags abgenommen und vom Nutzer in Betrieb genommen sein.
Dokumentationsanforderung
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: Auftraggeber/Bauherr (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Kurze Beschreibung des Projekts, Art der Nutzung, Art des Beschaffungsmodells, Auftragswert (brutto), Projektzeitraum (Baubeginn / Abnahme / Inbetriebnahme).
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Die Stadt Lehrte beabsichtigt die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Arpke im gleichnamigen Ortsteil. Die Feuerwehr Arpke wird als Stützpunktfeuerwehr geführt und verfügt über rund 80 aktive Mitglieder. Darüber hinaus bestehen eine Jugendfeuerwehr sowie eine Kinderfeuerwehr. Die vorhandenen Gebäude entsprechen sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch ihrer funktionalen Ausgestaltung nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort. Insbesondere bestehen Defizite aufgrund fehlender Kapazitäten, unzureichender Funktionsflächen sowie nicht zeitgemäßer Umkleide- und Sanitärbereiche. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde die Entwicklung des bestehenden Standorts untersucht. Aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten und der räumlichen Rahmenbedingungen am Bestandsstandort wurde die Errichtung eines Neubaus an einem neuen Standort als erforderlich eingestuft. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen wurden der Bebauungsplan Nr. 03/22 "Feuerwehr Arpke" sowie die 16. Änderung des Flächennutzungsplans aufgestellt. Der künftige Standort befindet sich südlich der Schwüblingser Straße am Ortsrand von Arpke. Das Grundstück wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und grenzt westlich an bestehende Wohnbebauung. Aufgrund seiner Lage im Ortseingangsbereich kommt dem Neubau neben seiner funktionalen Aufgabe auch eine städtebauliche Bedeutung zu. Vorgesehen ist die Realisierung eines eingeschossigen Feuerwehrgerätehauses mit einer Bruttogrundfläche von rund 1.400 m². Das Raumprogramm umfasst neben den einsatzrelevanten Bereichen insbesondere eine Fahrzeughalle mit insgesamt fünf Stellplätzen, wobei ein Stellplatz zunächst als Lagerfläche genutzt werden soll. Ergänzend sind zeitgemäße Umkleide-, Wasch- und Sanitärbereiche für die Einsatzkräfte sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Verwaltungsbereiche vorgesehen. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt über die Schwüblingser Straße. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines funktionalen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandorts, der die betrieblichen Anforderungen einer modernen Stützpunktfeuerwehr erfüllt und gleichzeitig optimale Voraussetzungen für den Einsatzdienst, die Aus- und Fortbildung sowie die Nachwuchsarbeit der Jugend- und Kinderfeuerwehr bietet. Darüber hinaus sollen im Zuge des Neubaus Räumlichkeiten für eine dorfgemeinschaftliche und multifunktionale Nutzung geschaffen werden. Hierdurch soll das Gebäude neben seiner Funktion als Feuerwehrstandort auch einen Beitrag zur Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens im Ortsteil leisten. Für diese Nutzungen wurde eine entsprechende Förderung beantragt. Die Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten soll zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für das örtliche Gemeinschaftsleben schaffen. Die Realisierung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung von Fördermitteln. Es ist beabsichtigt, die Vergabe im Rahmen einer Totalunternehmervergabe durchzuführen. Im Rahmen der Totalunternehmervergabe sollen die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen von einem Unternehmen erbracht werden. Die Vergabe von weiteren Bewirtschaftungsleistungen ist nicht beabsichtigt.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Das Verfahren gliedert sich in den Teilnahmewettbewerb, in dem Bewerber ihr Interesse bekunden und ihre Eignung nachweisen, und das Verhandlungsverfahren, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Bewerbern zugelassen und zur Angebotsabgabe aufgefordert wird. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs werden die Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit bei den Bewerbern ermittelt und entsprechende Nachweise verlangt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Überprüfung der Eignung der Bewerber und mit der Auswahl der Bewerber durch den Auftraggeber ab, die in dem weiteren Verfahren zur Einreichung von Angeboten aufgefordert werden. Die nicht berücksichtigten Bewerber werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung um Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren informiert. Den ausgewählten Bewerbern - ab diesem Zeitpunkt Bieter genannt - wird eine Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt. Die Bieter können ein verbindliches Erstangebot abgeben. Die Bieter werden zudem aufgefordert, ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Auf der Grundlage der eingereichten Angebote und Präsentationen wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix gebildet. Diese wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt. Der Auftraggeber behält sich vor, nach Durchführung der Präsentation, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote zu erteilen. Soweit erforderlich, werden die Bieter zur Überarbeitung der Angebote aufgefordert. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.
Kontakt
vergabestelle@bbt-kanzlei.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- 45000000HauptcodeBauarbeiten
- 45216120Bauarbeiten an Gebäuden für Not- und Rettungsdienste45216121Bau von Feuerwachen