Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. – Architektenleistungen
Arkitekttjenester
Das Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen benötigt Architektenleistungen für die Teilsanierung und Erweiterung der Nikolaus-Trischberger-Schule in Bad Tölz. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1-9 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2021, einschließlich energetischer Sanierung, Umstrukturierung des Bestands und zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen und einem Ersatzwerkraum. Das Bauvolumen wird auf rund 10,5 Millionen Euro (brutto) geschätzt. Die Leistungen beginnen voraussichtlich im Januar 2027 und enden im Dezember 2030, wobei die LPH 9 darüber hinausläuft. Die Zuschlagskriterien sind: Darlegung des vorgesehenen Projektteams (35%), Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe (45%) und Honorar (20%). Qualifikationsanforderungen umfassen einen jährlichen Durchschnitt von einem technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeiter (zusätzlich zur Projektleitung), mindestens eine Führungskraft mit Architektenqualifikation und vier Jahren Berufserfahrung in diesem Leistungsbild, sowie zwei Referenzprojekte (LPH 1-8) für energetische Sanierung eines schulischen Hochbaus und Erweiterung eines schulischen Hochbaus, jeweils mit einem Bauvolumen von mindestens 2,0 Millionen Euro und abgeschlossen zwischen 2016 und 2025. Bei mindestens einem Referenzprojekt muss die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung erfolgt sein. Der Bieter muss einen Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 300.000 EUR (brutto) im Leistungsbild Gebäude und Innenräume in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen und eine Berufshaftpflichtversicherung über 3,0 Millionen EUR für Personen- und Sachschäden vorweisen oder die Bereitschaft zum Abschluss erklären.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 8041505601
- Kontakt-E-Mail
- Hauptamt@lra-toelz.de
- Adresse
- Prof.-Max-Lange-Platz 1, 83646 Bad Tölz
Der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen beabsichtigt die bestehende Nikolaus-Trischberger-Schule teilweise zu sanieren und teilweise zu erweitern. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 der LPH 1-9. Umgesetzt werden die energetische Sanierung (Fassaden- und Dachflächen) und die teilweise Umstrukturierung des Gebäudebestands sowie zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen (EG, OG) und einem Ersatzwerkraum für Zimmererarbeiten (EG). Zusätzlich soll ein erdgeschossiger Anbau die bestehende Pausenhalle erweitern und die Integrierung eines Sekretariats ermöglichen. Der Bedarf an zusätzlichen Differenzierungsräumen für die Berufsvorbereitungsjahrgänge wird im Bestand realisiert. Auch die Sanitärbereiche (EG) im Bestand sind umzustrukturieren und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Um die Vorgaben an die Raumlufthygiene zu gewährleisten, sind in den Klassenräumen Lüftungseinzelgeräte vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über eine Nahwärmeleitung durch ein Landkreiseigenes Heizwerk mit Biomasseanteil. Angestrebt wird der energetische Standard EG 70. Der zu sanierende Gebäudebestand verfügt über eine Grundfläche (GR) von 2.846m2, einer Hüllfläche von ca. 10.060m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 24.850 m³ einschließlich Teilunterkellerung. Die Ergänzungsneubauten und die Pausenhallenerweiterung sind mit einer GR von insgesamt ca. 468,5m2 und einem BRI von ca. 3.470m³ veranschlagt. In den Anschlussbereichen an den Gebäudebestand ist außerdem ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes von insgesamt ca. 1.100m3 zu berücksichtigen. Die Abbrucharbeiten sind ggf. im Rahmen von Vorabmaßnahmen (Sanierung Drainage) bereits 2027 umzusetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die konventionelle Massivbauweise des Bestandsgebäudes auch in den Ergänzungsbauten fortsetzt. Außerdem wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung als Besondere Leistung honoriert. Für den Bauablauf ist zu beachten, dass sich das Baugrundstück mitten im Ort befindet und über eine beengte Zufahrtsstraße erschlossen ist. Im Hinblick auf die Sicherheit ist besonders zu beachten, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes stattfinden werden. Auf Grund des geringen Umfanges der Leistungen für die Freianlagen werden die dazu erforderlichen Architektenleistungen mitbeauftragt. Die Leistungen beginnen im Januar 2027 und enden voraussichtlich im Dezember 2030. Das genannte Ende der Leistungen bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 (inklusive der Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen o.ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat wie z.B. eine nicht zeitnahe Freigabe von Fördermitteln. Nach aktueller Grobkostenschätzung hat das Bauvolumen einen Umfang von rd. 10,5 Mio. € (brutto).
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen definierten Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien.
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen definierten Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien.
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen definierten Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft (BiGe) muss eine Erklärung über die Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (2023, 2024, 2025) gemäß §46 Abs. 3 Nr. 8 VgV abgeben. Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von einem technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeiter – zusätzlich zur genannten Projektleitung im Leistungsbild Gebäude und Innenräume. Dabei sind freie Mitarbeiter wie Unterauftragnehmer im Eignungsnachweis aufzuführen.
Dokumentationsanforderung
Die Erklärung ist in Anlage 6 - Seite E7 (A6 - Seite E7) abzugeben. Der Nachweis über die entsprechende Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen gemäß § 47 Abs. 1 VgV ist im Eignungsnachweis separat von diesen freien Mitarbeitern auszufüllen.
Beschreibung
Der Bieter erfüllt die fachliche Mindestanforderung, wenn in der Geschäftsführung oder unter den Führungskräften mindestens eine Person im jeweiligen Herkunftsstaat des Bieters berechtigt ist, die Berufsqualifikation Architekt (Diplom, Master, Bachelor, o.ä.) gemäß §75 VgV zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung eines Architekten nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist durch Vorlage eines Abschlussdokumentes mit Angabe der jeweiligen Fachrichtung im Bereich Architektur und dem Abschlussdatum zu erbringen. Dies geschieht durch Befähigungsnachweise entsprechend der Richtlinie 2013/55/EU-Berufsanerkennungsrichtlinie.
Beschreibung
Die Berufserfahrung des Geschäftsführers oder der Führungskraft im Leistungsbild Gebäude und Innenräume muss mindestens vier Jahre betragen.
Dokumentationsanforderung
Die Berufserfahrung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
Beschreibung
Referenz 1: energetische Sanierung eines schulischen Hochbaus. Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2016 und 31.12.2025 liegen, die LPH 1 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Gegenstand des Referenzprojektes ist die entsprechende Architektenleistung bei einer Sanierungsmaßnahme im Bereich des gesamten schulischen Hochbaues mit einem Bauvolumen von mind. 2,0 Mio. €, wobei vom Bieter die LPH 1-8 vollständig erbracht wurden.
Dokumentationsanforderung
Die vollständige Projektdarstellung des Referenzprojektes ist auf je höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite mit einer kurzen Beschreibung in Textform (und evtl. erforderlichen, graphischen Darstellungen wie Grundrissen, Ansichten, Fotos etc. zu dokumentieren).
Beschreibung
Referenz 2: Erweiterung eines schulischen Hochbaus. Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2016 und 31.10.2025 liegen, die LPH 1 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Gegenstand des Referenzprojektes ist eine Leistung bei einer Neubaumaßnahme als Erweiterung eines Schulgebäudes mit einem Bauvolumen von mind. 2,0 Mio. € (brutto). Der Bieter muss dabei die LPH 1 -8 vollständig erbracht haben.
Dokumentationsanforderung
Die vollständige Projektdarstellung des Referenzprojektes ist auf je höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite mit einer kurzen Beschreibung in Textform (und evtl. erforderlichen, graphischen Darstellungen wie Grundrissen, Ansichten, Fotos etc. zu dokumentieren).
Beschreibung
Bei mindestens einem der eingereichten Referenzprojekte wurde bei der Beschaffung von öffentlichen Fördermitteln mitgewirkt (z.B. Zuarbeit hinsichtlich förderfähiger Kosten).
Dokumentationsanforderung
Die Mitwirkung ist im Rahmen der Projektdarstellung der Referenzprojekte zu dokumentieren.
Beschreibung
Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft muss eine Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV abgeben. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 300.000 EUR (brutto) im Leistungsbild Gebäude und Innenräume.
Dokumentationsanforderung
Die Erklärung ist in Anlage 6 - Seiten E6 ff. (A6 - Seite E6) abzugeben.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung über 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und über 3,0 Mio. EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen (VU) haben, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Personen- und Sach- und Vermögensschäden) ist eine Erklärung des VUs erforderlich, dass die Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung im Eignungsnachweis über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 VgV ist erforderlich. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des VUs nachgewiesen werden, in der das VU den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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- Auftraggeber
- Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen
- Titel
- Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. – Architektenleistungen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bad Tölz-Wolfratshausen