Umgestaltung der Nebenflächen der Reeperbahn zwischen Holstenstraße und Davidstraße
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer hat mit Treibhaus.Land einen Vertrag über Planungsleistungen zur Umgestaltung der Nebenflächen der Reeperbahn zwischen Holstenstraße und Davidstraße in Hamburg abgeschlossen. Der Vertrag hat einen Wert von 741.840 € und umfasst Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI 2021 LPH 1-3, 5, 6 sowie Besondere Leistungen, darunter 3D-Visualisierungen und fachliche Unterstützung bei der Auswahl von Pflanzen und Bäumen. Zusätzlich sind Grundleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI 2021 LPH 1-3, 5, 6 sowie Besondere Leistungen wie Leitungstrassenkoordination und Bauphasenpläne enthalten. Die Freiraumplanung muss in enger Abstimmung mit der Verkehrsplanung erfolgen und das Thema Entwässerung berücksichtigen. Die Beauftragung erfolgt in zwei Stufen, wobei zunächst LPH 1-3 beauftragt werden. Es gingen 5 Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- Treibhaus.Land
- Anzahl Angebote
- 5
- Vertragswert
- 741.840 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Zentraler Einkauf und Vergabe
- Kontakttelefon
- +49 4028280
- Kontakt-E-Mail
- zentralereinkauf@lsbg.hamburg.de
- Adresse
- Sachsenfeld 3-5, 20097 Hamburg
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) beabsichtigt die Umgestaltung der Nebenflächen der Reeperbahn im Abschnitt zwischen Holstenstraße und Davidstraße. Ziel ist ein harmonischer Lückenschluss zu dem bereits 2006 im Bereich Spielbudenplatz erneuerten, östlichen Teil der Reeperbahn. Das Bauvolumen wird auf ca. 8,1 Mio. € brutto geschätzt. Das Projekt umfasst die Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 LPH 1-3, 5, 6 (tlw. anteilig) sowie Besondere Leistungen für die Nebenflächen und Nebenfahrbahnen der Reeperbahn zwischen Holstenstraße und Davidstraße. Die Leistungen der Freianlagenplanung beinhalten insbesondere die Umgestaltung und Neuordnung der Nebenfahrbahnen. Besondere Leistungen sind die Unterlagenerstellung für die Sachverständigenbeauftragung, 3D-Visualisierungen, fachliche Unterstützung bei der Auswahl von Pflanzen und Bäumen. Desweiteren umfasst das Projekt die Grundleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2021 LPH 1-3, 5, 6 (tlw. anteilig) sowie Besondere Leistungen für die Fahrbahn und Nebenfahrbahnen der Reeperbahn zwischen Holstenstraße und Davidstraße mit geringerem Umplanungsaufwand aufgrund eines bereits verstetigten Verkehrsversuchs zum Planungsbeginn. Besondere Leistungen sind die Leitungstrassenkoordination, Berücksichtigung von ruhendem Verkehr, Liefer- und Ladevorgängen, Erschließungen und Abwicklungen von Taxiverkehren, Planung von Schutzvorrichtungen gegen Überfahrtaten, Bauphasenpläne, Koordinationsaufgaben, Verkehrsführungsplanung für die Bauzeit. Weitere von den Leistungsbildern unabhängige Besondere Leistungen sind die Teilnahme an Sitzungen in politischen Gremien, Öffentlichkeitsarbeit, Planung von Elementen des Themenfeldes Blue-Green-Streets, Koordination mit anderen Projekten, Nutzung des virtuellen Projektraums. Die Freiraumplanung muss in engster Abstimmung mit der Verkehrsplanung erfolgen. Neben der verkehrsplanerischen Leistung ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema der Entwässerung verpflichtend. Die Beauftragung der genannten Planungsleistungen soll in zwei Stufen erfolgen: Stufe 1: LPH 1-3 sowie Besondere Leistungen Stufe 2: LPH 5-6 sowie Besondere Leistungen Es ist vorgesehen, zunächst nur die Leistungen der o.g. Stufe 1 zu beauftragen. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer bei Fortsetzung der Planung unter Beachtung der o.g. Kriterien die weitere Stufe 2 zu übertragen. Die Beauftragung der Stufe 2 erfolgt schriftlich mit einem entsprechenden Stufenvertrag. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Stufe 2 besteht nicht.Hauptmerkmale des VerfahrensDas Vergabeverfahren erfolgt im zweistufigen Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gemäß §17VgV. Vorliegend handelt es sich um den öffentlichen Teilnahmewettbewerb. Dazu haben die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften mit dem Teilnahmeantrag folgende Dokumente einzureichen: 1.0_Teilnahmeantrag; 1.1_Eigenerklärung zur Eignung; 1.2.1_Referenzblatt Freianlagenplanung inkl. Anlagen; 1.2.2_Referenzblatt Verkehrsanlagenplanung inkl. Anlagen; 1.2.3_Referenzblatt Besondere Leistung Entwässerung inkl. Anlagen; 1.3_Nachweis Berufshaftpflichtversicherung (ohne Vordruck); 2_Eigenerklärung Tariftreue und Mindestlohn; 3_5. RUS-Sanktionspaket; 4_falls erforderlich: Erklärung Bewerbergemeinschaft; 5_falls erforderlich: Leistungen anderer Unternehmen (Eignungsleihe); 6_falls erforderlich: Verpflichtungserklärung Eignungsleihe; 7_falls erforderlich: Leistungen Unterauftragnehmer; 8_falls erforderlich: Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbererklärung vorzulegen, siehe Vordruck "4_Bewerbergemeinschaft". Der Vordruck "1.1_Eigenerklärung zur Eignung" ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen, Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Beabsichtigt der Bewerber sich Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) zu bedienen, muss er in seinem Teilnahmeantrag die Vordrucke „5_Leistungen anderer Unternehmen (Eignungsleihe)“, "6_Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" ausfüllen. Der Vordruck "1.1_Eigenerklärung zur Eignung" ist von den Unterauftragnehmern, die zur Eignungsleihe herangezogen werden, auszufüllen. Beabsichtigt der Bewerber Teile der Leistung von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnahmeantrag die durch Unterauftragnehmer auszuführenden Leistungen im Vordruck "7_ Leistungen Unterauftragnehmer " angeben. Die Bewerber müssen im Teilnahmeantrag ansonsten keine Angaben über die vom Auftragnehmer (AN) beteiligten Nachunternehmer machen. Alle Vordrucke zum Teilnahmeantrag stehen in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet u. ein Mitglied als Projektleiter u. Ansprechpartner dem Auftraggeber (AG) gegenüber benannt u. mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Nimmt ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft u. das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften (§47Abs.3VgV). Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber u. gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig u. führen zum Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch der Bewerbergemeinschaft. Mehrfachangebote von Unterauftragnehmern sind zugelassen. Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben u. die genannten Eignungskriterien erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der AG bildet eine Rangliste auf der Grundlage der angegebenen Punkteverteilung für die vorgesehenen Auswahlkriterien. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen u. ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gem. §51VgV, §75Abs.6VgV unter den verbliebenen, punktgleichen Bewerbern zu losen. Die Bewerber, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, werden gebeten ein Erstangebot abzugeben. Der AG behält sich das Recht vor, gemäß §17Abs.11VgV, den Zuschlag bereits auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in die Verhandlungen einzutreten. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Teilnehmer müssen mit dem Angebot einen Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger od. einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters), die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern desjeweiligen Finanzamtes (gültig, nicht älter als 12 Monate) gemäß den Angaben in der "1.1_Eigenerklärung der Eignung" einreichen. Die Angebotsaufforderung erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Plattform. Die Termine sind der Angebotsaufforderung zu entnehmen. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gem. §58VgV, welches unter Berücksichtigung der genannten Zuschlagskriterien und Wichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Sofern mehrere Angebote punktegleich sind, entscheidet der Preis über die Rangfolge. Sind zwei oder mehr Angebote sowohl hinsichtlich der erreichten Gesamtpunktzahl als auch bzgl. des Preises identisch und bestbietend, wird das zuschlagerhaltende Angebot durch ein unabhängiges Gremium gelost. Die bereitgestellten Anlagen und Vordrucke sind bindend und zu berücksichtigen. Für die Erstellung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Rechtsgrundlage: RL 2014/24/EU VGV Fragen zum Teilnahmeantrag bzw. zur Angebotsabgabe sind ausschließlich über die Bieterkommunikation der eVergabe-Plattform zu stellen. Der AN wird im Rahmen der Maßnahme auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten gesondert verpflichtet, sofern für den AN noch keine Verpflichtung von einer zuständigen Stelle der Freien und Hansestadt Hamburg nach dem Verpflichtungsgesetz vorliegt und die Verpflichtung für den Zeitraum der Leistungserbringung noch wirksam ist.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis
Beschreibung
Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Dokumentationsanforderung
Es ist der Vordruck "1.1. - Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden.
Beschreibung
Erklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 (1) und (4) GWB und Erklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 (1) GWB.
Dokumentationsanforderung
Es ist der Vordruck "1.1. - Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
- Titel
- Umgestaltung der Nebenflächen der Reeperbahn zwischen Holstenstraße und Davidstraße
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Geschätzter Wert
- 805.864,00 €