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    UNtangling our SEAs (UNSEA) – Ein holistischer Lösungsansatz zur Vermeidung der Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten

    Umweltbundesamt

    UNtangling our SEAs (UNSEA) – Ein holistischer Lösungsansatz zur Vermeidung der Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      15. juli kl. 03:4815. juli 2026 kl. 03:48
    2. Änderung in Wettbewerb

      1. sep. kl. 06:151. september 2026 kl. 06:15
    3. Änderung in Wettbewerb

      18. sep. kl. 05:0618. september 2026 kl. 05:06
    4. Fragefrist

      20. sep. kl. 22:0020. september 2026 kl. 22:00
    5. Angebotsfrist

      1. okt. kl. 12:001. oktober 2026 kl. 12:00
    6. Eröffnungstermin

      1. okt. kl. 12:151. oktober 2026 kl. 12:15
    7. Bindefrist

      13. nov. kl. 13:0013. november 2026 kl. 13:00
    8. Vertragsende

      31. des. kl. 00:0031. desember 2033 kl. 00:00

    Brief

    Ausschreibungssuche/Umweltbundesamt/UNtangling our SEAs (UNSEA) – Ein holistischer Lösungsansatz zur Vermeidung der Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten
    Brief

    Das Umweltbundesamt benötigt Dienstleistungen für das Projekt „UNtangling our SEAs (UNSEA)“, um die Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten in der Nord- und Ostsee zu verhindern, zu reduzieren und Altlasten zu bergen. Das Projekt zielt darauf ab, einen kohärenten Handlungsrahmen zu schaffen, der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Management von Fischfanggeräten verankert und langfristige Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten für Bund und Länder etabliert. Die Dienstleistungen sollen in Dessau-Roßlau erbracht werden. Die Zuschlagskriterien sind Qualität und Preis, wobei der Preis durch die Qualitätspunktzahl geteilt wird, um den Punktpreis zu ermitteln. Als Qualifikationsanforderung sind Tätigkeitsprofile, Qualifikationen und Ergebnisberichte von zwei erfolgreich abgeschlossenen Referenzprojekten (maximal 5 Jahre alt) zur Projektsteuerung nachzuweisen.

    Über das Angebot

      Trotz eines gewachsenen Bewusstseins der Konsequenzen der Plastikverschmutzung für die marine Umwelt besteht eine anhaltende Bedrohung durch ALDFG, welches neu in die Meeresumwelt eingetragen wird oder sich dort teilweise bereits seit Jahrzehnten befindet. Ziel von UNSEA ist es daher, den weiteren Eintrag von ALDFG in die Nord- und Ostsee sys-tematisch zu verhindern, die negativen ökologischen und sozioökonomischen Auswirkungen zu reduzieren und Altlasten insbesondere in ökologisch sensiblen Gebieten zu identifizieren und zu bergen. Dabei sind sowohl die kommerzielle, die Nebenerwerbs- sowie die Sportfischerei in Nord- und Ostsee zu adressieren. Ausgenommen vom Projektumfang sind Aqua- und Marikulturen und die Binnenfischerei. Existierende Vorgaben und Vereinbarungen relevanter nationaler und internationaler Rechtsvorgaben sind momentan noch fragmentiert, ohne finanziellen Unterbau und stehen teilweise aus verschiedenen Gründen zur Disposition. UNSEA soll daher die verschiedenen Teilaspekte in einem kohä-renten Handlungsrahmen zusammenführen, wobei die Umsetzung kosteneffizienter und operationaler Maßnahmen im Fokus stehen. Dabei gilt es, den Umgang mit Fanggeräteabfällen aus der Fischerei neu und gesamtheitlich zu denken, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Management von Fischfanggeräten zu verankern und dabei auch spezielle Befunde wie Dolly Ropes (Scheuerschutzfäden an Grundschleppnetzen) und Netzteile aus Reparaturarbeiten zu adressieren, die sich häufig in der Meeresumwelt finden. Das Projekt soll über die Laufzeit die dafür erforderliche Anschubfinanzierung leisten und parallel langfristige Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten für die Verstetigung durch Bund und Länder schaffen. Dabei soll erstmalig ein sek-torübergreifender Mechanismus festgelegt und umgesetzt werden, welcher auch Wissens- und Informationsaustausch beinhaltet. Das Projekt kann auf bestehende rechtliche Rahmenbedingungen, Empfehlungen aus For-schung und Politik, Vorarbeiten im Rahmen von Maßnahmen- und Aktionsplänen und freiwilligen Industrieinitiativen aufbauen. Insbesondere der 2016 etablierte Runde Tisch Meeresmüll (RTM, www.muell-im-meer.de), welcher durch das Umweltbundesamt und das Land Niedersachsen koordiniert wird, hat bereits umfassende konzeptionelle Vorarbeiten geleistet, die als Arbeitsgrundlagen für UNSEA genutzt werden können. Hierüber wurden Erkenntnisse über die Dimension des Problems gewonnen und geeignete Methoden sowie vorhandene und fehlende Elemente in der Kette von der Suche bis zur möglichst um-weltgerechten Verwertung von ALDFG identifiziert. Weiterhin sind die Ergebnisse und Empfehlungen zweier Pilotprojekte zur Umsetzung der Bergung verlorener Fischereigeräte in Mecklenburg-Vorpommern (MV) und Schleswig-Holstein (SH) zu berücksichtigen. Während das Projekt in MV bereits abgeschlossen ist (https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Deutschland/WWF-Abschlussbericht-Landesprojekt-Verlorene-Fischereigeraete.pdf), wird die Veröffentlichung des Abschlussberichtes des SH-Projektes für August 2026 erwartet mit geplanten Folgeaktivitäten zur Kartierung und Bergung von Fanggeräteabfällen. Die Arbeiten unter UNSEA sollen eng mit diesen Aktivitäten koordiniert werden, um Doppelarbeit zu vermeiden.

      Kontakttelefon
      000
      Kontakt-E-Mail
      Z1.5@uba.de
      Adresse
      Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Mit dem Angebot sind eindeutige und nachvollziehbare Ausführungen zu machen, die eine Beurteilung der in der Leistungsbeschreibung definierten Bewertungskriterien gem. Nr. 8 ermöglichen.

    • Beschreibung

      Der Angebotsbruttopreis (Wertungssumme aus dem Angebotsformular) wird durch die jeweils erreichte Qualitätspunktzahl dividiert. Hierdurch erhält man einen Preis pro Leis-tungspunkt (sogenannter Punktpreis). Das Angebot mit dem niedrigsten Punktpreis erhält den Zuschlag.

      Bewertungsmethode

      Der Angebotsbruttopreis (Wertungssumme aus dem Angebotsformular) wird durch die jeweils erreichte Qualitätspunktzahl dividiert. Hierdurch erhält man einen Preis pro Leis-tungspunkt (sogenannter Punktpreis). Das Angebot mit dem niedrigsten Punktpreis erhält den Zuschlag.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Fachkunde Projektsteuerung

      Dokumentationsanforderung

      Nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile, Qualifikation und Ergebnisberichte von zwei erfolgreich abgeschlossenen Referenzprojekten, die max. 5 Jahre alt sein dürfen.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Umweltbundesamt
    Titel
    UNtangling our SEAs (UNSEA) – Ein holistischer Lösungsansatz zur Vermeidung der Belastung der Meeresumwelt mit Fischfanggeräten
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    75130000Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Ort
    Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt

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      Rahmenvereinbarung2. sep. 2026
      21. sep. 2026(0 Tage)
    • Fraunhofer UMSICHT

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      Rahmenvereinbarung3. sep. 2026
      21. sep. 2026(0 Tage)
    • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

      Avfallshåndtering

      Gesamtvertrag zu den Ökologischen Untersuchungen der Schutzgüter Benthos und Fische in der Deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee für die Flächenvoruntersuchung

      Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie plant die Beschaffung von Dienstleistungen zur Erfassung, Auswertung und Dokumentation von Meeresumweltdaten, insbesondere meeresbiologische Untersuchungen der Schutzgüter Benthos und Fische, im Rahmen der Voruntersuchung von Flächen für Offshore-Windenergie in der deutschen AWZ der Nordsee. Die Leistungen umfassen Probenahmen auf See, taxonomische Bearbeitung, Datenlieferung an das Fachinformationssystem MARLIN sowie die Erstellung von Berichten. IfAÖ Institut für Angewandte Ökosystemforschung GmbH hat heute einen ähnlichen Vertrag.

      Planung20. aug. 2026
      15. okt. 2026(23 Tage)
    • Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg

      Erfahrungsaustausch zu Vergrämungsmaßnahmen (Los 1) und Planung von koordinierten Vergrämungsabschüssen (Los 2) für das Interreg-Projekt "Fischartenschutz und Kormoranmanagement am Bodensee"

      Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg benötigt Dienstleistungen für den Erfahrungsaustausch zu Vergrämungsmaßnahmen (Los 1) und die Planung von koordinierten Vergrämungsabschüssen (Los 2) im Rahmen des Interreg-Projekts "Fischartenschutz und Kormoranmanagement am Bodensee". Ziel ist es, den Schutz gefährdeter Fischarten in der Bodenseeregion zu verbessern, unter anderem durch die Erarbeitung einer internationalen Strategie zum Kormoranmanagement, die auch den Einsatz von Drohnentechnologie umfasst. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Preis (19,6078% für Los 1, 49,0196% für Los 2) und Konzept zur Durchführung eines Workshops (29,4118% für Los 1, 1,9608% für Los 2). Es werden zwei Referenzen aus den letzten 5 Jahren über Erfahrung mit interdisziplinärer Projektarbeit (wenn vorhanden länderübergreifend) in der Bodenseeregion mit Schwerpunkt auf Fischartenschutz-, Natur- und/oder Umweltschutzthematiken oder in einem vergleichbaren Bereich gefordert.

      Wettbewerb1. sep. 2026
      5. okt. 2026(13 Tage)
    • Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

      Kartlegging og geospatiale tjenester

      Hydrographische Vermessungen zur Baugrundvorerkundung für Offshore-Windparks innerhalb der Zonen 3 und 4 der deutschen AWZ der Nordsee gemäß FEP in den Jahren 2027 und 2028

      Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie benötigt hydrographische Vermessungsdienstleistungen zur Baugrundvorerkundung für Offshore-Windparks in den Zonen 3 und 4 der deutschen AWZ der Nordsee in den Jahren 2027 und 2028. Die Leistungen umfassen flächendeckende Fächerecholotvermessung inklusive Backscatter-Datenaufzeichnung, flächendeckende Seitensichtsonaraufnahme inklusive "ground truthing" mittels Greiferproben und Videountersuchungen, linienhafte Magnetometeruntersuchung, linienhafte Sedimentecholotaufnahme sowie lokale Videountersuchungen zur Verifizierung von Objekten und Verdachtspunkten mittels ferngesteuerter Unterwasserfahrzeuge (ROV). VBW Weigt GmbH hat heute einen ähnlichen Vertrag. Als Qualifikationsanforderung muss der durchschnittliche Jahresumsatz des Wirtschaftsteilnehmers in den letzten 3 Geschäftsjahren mindestens 2.500.000,00 EUR betragen haben, nachzuweisen durch Eigenerklärung oder Geschäftsabschlüsse/Bestätigung des Steuerberaters.

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