UzK, Geb.213, Campus-Nord, Schadstoffgutachten
Die Universität zu Köln Vergabestelle Bau benötigt Sachverständigendienstleistungen für ein Schadstoffgutachten im Rahmen einer Frühphasenuntersuchung (Phase 0) für Gebäude 213 auf dem Campus-Nord in Köln. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 6 Monaten. Ziel ist die systematische Erfassung, Analyse und Bewertung schadstoffbelasteter Gebäudeteile, um Quellen, Art und Zusammensetzung der Schadstoffe zu ermitteln, Konzentrationen zu messen, potenzielle Gefahren zu prüfen, die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen zu bewerten und die Einhaltung von Umwelt- und Gesundheitsvorschriften nachzuweisen. Es wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 2 Mio. EUR für Personen-, Sach- sowie Umwelt- und Gewässerschäden gefordert, wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Dreifache der Deckungssumme betragen muss. Zudem sind mindestens acht festangestellte Mitarbeiter mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss in Umwelt-, Chemie-, Geowissenschaften bzw. Ingenieurwesen oder vergleichbarer Spezialisierung im Bereich Schadstoffe erforderlich. Es müssen mindestens drei Referenzen aus den letzten drei Jahren vorgelegt werden, die Schadstoffanalyse und -erkennung, Gutachtenerstellung und eine Projektgröße ab 10.000 m² Nutzfläche umfassen. Eine Zertifizierung als Sachverständiger (z.B. durch die DGS) und die nachweisliche Zusammenarbeit ausschließlich mit akkreditierten Fachlaboren für Material- und Luftprobenanalysen sind ebenfalls erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 221
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle-d5@verw.uni-koeln.de
- Adresse
- Robert-Koch-Str. 46-50, 50931 Köln
Die Ausschreibung für das Schadstoffgutachten erfolgt im Rahmen einer Frühphasenuntersuchung (Phase 0). Im Vorfeld der Sanierungs-, bzw. Rückbauarbeiten wird ein Sachverständiger für die Analyse und Bewertung schadstoffbelasteter Gebäudeteile benötigt. Eine systematische Erfassung, Analyse und Bewertung der verbauten Schadstoffe soll folgende Ziele erreichen: - Ermittlung der Quellen der Schadstoffbelastung - Erfassung der Art u. Zusammensetzung der Schadstoffe (Schadstoffidentifikation) - Messung der Konzentrationen in Proben u. Abgleich mit gesetzlichen Grenzwerten - Prüfung der potenziellen Gefahren für Mensch und Umwelt - Bewertung der Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen - Nachweis der Einhaltung von Umwelt- und Gesundheitsvorschriften (z. B. für Baugenehmigungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen)
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Zuschlagskriterien
Keine zuschlagskriterien in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen nachweisen. Die Deckungssumme muss mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden, 2 Mio. EUR für sonstige Schäden/Sachschäden und 2 Mio. EUR für Umwelt- und Gewässerschäden betragen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das dreifache der Deckungssumme betragen. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über eine Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe verfügen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über Berufshaftpflichtversicherung (Mindestanforderung) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung). Eine Bestätigung der Versicherung zur Erhöhung auf die geforderten Summen (Deckungssummen und / oder Maximierung) im Auftragsfall wird als Nachweis akzeptiert. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag zwingend beizufügen.
Beschreibung
Der Bieter muss mindestens acht (8) festangestellte Mitarbeiter mit Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss in Umwelt-, Chemie-, Geowissenschaften bzw. Ingenieurwesen oder alternativ Ausbildung mit fachlicher Spezialisierung im Bereich Schadstoffe bzw. Schadstoffbelastung Baustoffe haben. Bei Bewerbergemeinschaften ist die jeweilige Anzahl der festangestellten Mitarbeitern mit Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss in Umwelt-, Chemie-, Geowissenschaften bzw. Ingenieurwesen oder alternativ Ausbildung mit fachlicher Spezialisierung im Bereich Schadstoffe bzw. Schadstoffbelastung Baustoffe zu addieren.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung.
Beschreibung
Es sind mindestens 3 separat voneinander geeignete Referenzen vorzulegen, die die Mindestanforderung 'Schadstoffanalyse und -erkennung' erfüllen. Die Referenzprojekte müssen aus den letzten drei Jahren (Bearbeitung im Zeitraum 01.09.2023 bis 01.09.2026) stammen.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung auf nachfolgenden Referenz-Datenblättern.
Beschreibung
Es sind mindestens 3 separat voneinander geeignete Referenzen vorzulegen, die die Mindestanforderung 'Gutachtenerstellung' erfüllen. Die Referenzprojekte müssen aus den letzten drei Jahren (Bearbeitung im Zeitraum 01.09.2023 bis 01.09.2026) stammen.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung auf nachfolgenden Referenz-Datenblättern.
Beschreibung
Es sind mindestens 3 separat voneinander geeignete Referenzen vorzulegen, die die Mindestanforderung 'Projektgröße ab 10.000 m2 Nutzfläche' erfüllen. Die Referenzprojekte müssen aus den letzten drei Jahren (Bearbeitung im Zeitraum 01.09.2023 bis 01.09.2026) stammen.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung auf nachfolgenden Referenz-Datenblättern.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Zertifizierung als Sachverständiger (z.B. durch die Deutsche Gesellschaft für Sachverständige (DGS) oder andere anerkannte Verbände) besitzen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung im Bewerberbogen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung).
Beschreibung
Der Bieter muss nachweislich ausschließlich mit akkreditierten Fachlaboren für die Material- und Luftprobenanalyse zusammenarbeiten.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung im Bewerberbogen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung).
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Universität zu Köln Vergabestelle Bau
- Titel
- UzK, Geb.213, Campus-Nord, Schadstoffgutachten
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Köln, Kreisfreie Stadt
- Dauer
- 6 Monate