Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe einer Baukombi-Versicherung für den Neubau Postblock Nord für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Direktion Berlin (VOEK 037-26)
Forsikringstjenester
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben benötigt Versicherungsdienstleistungen für eine kombinierte Bauleistungs- und Montageversicherung sowie Betriebs-, Umwelt- und Planungshaftpflichtversicherung für den Neubau Postblock Nord in Berlin. Die Vergabe erfolgt in zwei Losen: Los 1 bewertet die Höhe der Prämie zu 65 % und die Qualität des Versicherungsschutzes zu 35 %, während Los 2 die Höhe der Prämie zu 100 % bewertet. Für die Qualifikation sind Deckungssummen von mindestens 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden sowie 15 Millionen Euro für Vermögensschäden erforderlich. Zudem müssen Anbieter über einen ausreichenden Rückversicherungsschutz verfügen, die Regelungen zum Risikomanagement beachten und ein Mindest-Rating (z.B. Standard & Poor's A-) einer unabhängigen Ratingagentur vorweisen. Es sind mindestens 3 vergleichbare Referenzen pro Leistungsart aus den letzten drei Jahren nachzuweisen, wobei die Projektsumme pro Referenz mindestens 300 Millionen Euro betragen muss oder eine vergleichbare Exzedenten-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro vorliegen muss.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- verdingung@bundesimmobilien.de
- Adresse
- Ellerstraße 56, 53119 Bonn
Ausgeschrieben wird eine kombinierte Bauleistungs- und Montageversicherung sowie Betriebs-, Umwelt- und Planungshaftpflichtversicherung für das Bauvorhaben Postblock Nord
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen: Los 1: 1. Höhe der Prämie 65 % 2. Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes 35 % Informationen, die die Zuschlagskriterien näher beschreiben sowie die Inhalte der dazu erwarteten Erklärungen näher spezifizieren, werden in den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren enthalten sein. Den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren wird ein Vertragstext zum ausgeschriebenen Versicherungsschutz beigefügt. Dieser Vertragstext gilt als Richtlinie für die Indikationsangebote. Bietern ist es jedoch gestattet, im Indikationsangebot sowohl einschränkend als auch erweiternd von diesem Vertragstext abzuweichen. Die Abweichungen sind im Indikationsangebot zu erläutern. Die Vergabestelle behält sich vor, für die folgende Runde des Verfahrens Änderungen des Vertragstextes vorzunehmen. Es können z. B. Erweiterungsvorschläge von Bietern aufgegriffen und diese können zum Gegenstand des Versicherungsschutzes gemacht werden. Negative Abweichungen, also Einschränkungen des Versicherungsschutzes, können zugelassen werden. In diesem Falle werden diese dann in die inhaltliche Bewertung weiterhin einbezogen, oder den Bietern wird für die Verhandlungsrunde mitgeteilt, dass diese Einschränkungen nicht zulässig sind. Ein Angebot, das in der zweiten Runde diese Einschränkungen dann immer noch enthält, ist auszuschließen. Ziel ist es, für das letztverbindliche Angebot (dieses wird nach der mündlichen Verhandlungsrunde abgegeben) möglichst inhaltlich weitestgehend übereinstimmende Angebote von sämtlichen Bietern zu erhalten. Sofern alle Angebote im letztverbindlichen Angebot inhaltlich identisch sind, erhalten diese unter dem Wertungskriterium Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes die gleiche Punktzahl. Bei der Prämienhöhe erhält das Angebot mit der niedrigsten Prämie 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt). Bei Los 1 fließt die Punktzahl der Qualität des Versicherungsschutzes zu 35 % in die Endpunktzahl ein, die Punktzahl für die angebotene Prämie fließt zu 65 % in die Endpunktzahl ein. Das Angebot mit der höchsten Endpunktzahl ist zu bezuschlagen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass aufgrund der Struktur des Verfahrens voraussichtlich Zuschläge an mehrere Bieter erfolgen werden (Angebote auf Teilquoten sind zulässig).
Bewertungsmethode
Bei der Prämienhöhe erhält das Angebot mit der niedrigsten Prämie 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt).
Beschreibung
Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes 35 %
Bewertungsmethode
Sofern alle Angebote im letztverbindlichen Angebot inhaltlich identisch sind, erhalten diese unter dem Wertungskriterium Qualität des angebotenen Versicherungsschutzes die gleiche Punktzahl.
Beschreibung
Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen: Los 2: 1. Höhe der Prämie 100 % (keine inhaltlichen Unterschiede der Angebote) Den Unterlagen zum Verhandlungsverfahren wird ein Vertragstext zum ausgeschriebenen Versicherungsschutz beigefügt. Dieser Vertragstext gilt als Richtlinie für die Indikationsangebote. Bietern ist es jedoch gestattet, im Indikationsangebot sowohl einschränkend als auch erweiternd von diesem Vertragstext abzuweichen. Die Abweichungen sind im Indikationsangebot zu erläutern. Die Vergabestelle behält sich vor, für die folgende Runde des Verfahrens Änderungen des Vertragstextes vorzunehmen. Es können z. B. Erweiterungsvorschläge von Bietern aufgegriffen und diese können zum Gegenstand des Versicherungsschutzes gemacht werden. Negative Abweichungen, also Einschränkungen des Versicherungsschutzes, können zugelassen werden. In diesem Falle werden diese dann in die inhaltliche Bewertung weiterhin einbezogen, oder den Bietern wird für die Verhandlungsrunde mitgeteilt, dass diese Einschränkungen nicht zulässig sind. Ein Angebot, das in der zweiten Runde diese Einschränkungen dann immer noch enthält, ist auszuschließen. Ziel ist es, für das letztverbindliche Angebot (dieses wird nach der mündlichen Verhandlungsrunde abgegeben) möglichst inhaltlich weitestgehend übereinstimmende Angebote von sämtlichen Bietern zu erhalten. Die Prämienhöhe ist alleiniges Zuschlagskriterium. Das Angebot mit der niedrigsten Prämie erhält 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt). Bei Los 2 fließt die Prämienpunktzahl zu 100 % in die Endpunktzahl ein. Das Angebot mit der höchsten Endpunktzahl (niedrigste Prämie) ist zu bezuschlagen.
Bewertungsmethode
Die Prämienhöhe ist alleiniges Zuschlagskriterium. Das Angebot mit der niedrigsten Prämie erhält 100 Punkte. Ein Angebot mit einer Prämienüberschreitung, dieses Bestangebotes von z. B. 10 % erhält 90 Punkte (pro Prozentpunkt Überschreitung erfolgt ein Abzug von einem Punkt).
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (nur bei Versicherungsvermittlern) mit folgenden Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert): Personenschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall) Sachschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall) Vermögensschäden: mindestens 15 Mio. € (pro Schadensfall)
Dokumentationsanforderung
Auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle: Nachweis der bestehenden Versicherung bzw. der Bestätigung des Versicherers über die zum Leistungsbeginn vorzunehmende Anpassung/Erhöhung
Beschreibung
Der Bieter erklärt, dass er unter Berücksichtigung der Objekte und Höchstentschädigungssummen über ausreichenden Rückversicherungsschutz verfügt. Die Versicherungsverträge sind bei bonitätsstarken deutschen oder internationalen Rückversicherungsgesellschaften abgeschlossen. Der Bieter erklärt, dass sein Unternehmen der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegt, oder der Versicherungsaufsicht eines anderen Staates. Im letzteren Fall müssen die Anforderungen und Grundsätze zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Rückversicherungsunternehmen aus den benannten nationalen Regelungen, die dieser Erklärung als Anhang beigefügt worden sind, beachtet werden.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz. Bei Unternehmen, die nicht der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen, sind die nationalen Regelungen als Anhang beizufügen.
Beschreibung
Der Bieter erklärt, dass er die Regelungen der §§ 23 – 29 VAG in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG in seinem Unternehmen beachtet. Falls das Unternehmen nicht der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegt, muss es die nationalen Regelungen des Aufsichtslandes in Verbindung mit Artikel 9 der Richtlinie 2002/87/EG beachten.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Risikomanagement. Bei Unternehmen, die nicht der deutschen Versicherungsaufsicht unterliegen, sind die einschlägigen nationalen Regelungen als Anhang beizufügen und die zuständige Aufsichtsbehörde sowie ein Sachbearbeiter/Sachgebiet zu benennen.
Beschreibung
Erforderlich für jeden Versicherer (auch beteiligte Versicherer in einer Bietergemeinschaft/einem Konsortium) ist ein Mindest-Rating einer unabhängigen Ratingagentur mit folgender Bewertung: Standard & Poor's A- Fitch A- Moody´s A3 Assekurata A-
Dokumentationsanforderung
Aktuelle Ratings sind beizufügen. Es ist zu erklären, ob eine Verschlechterung der Ratingsituation in den letzten sechs Monaten eingetreten ist.
Beschreibung
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Die Projektsumme pro Referenz muss mindestens EUR 300 Mio. betragen.
Dokumentationsanforderung
Für jede Referenz sind anzugeben: Name des Auftraggebers, Art des Referenzobjektes, Beschreibung des Referenzauftrages, Ausführungsort, Projektsumme, Bauzeit.
Beschreibung
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Die Projektsumme pro Referenz muss mindestens EUR 300 Mio. betragen oder es liegt pro Referenz eine vergleichbare Excedenten-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 10 Mio. vor.
Dokumentationsanforderung
Für jede Referenz sind anzugeben: Name des Auftraggebers, Art des Referenzobjektes, Beschreibung des Referenzauftrages, Ausführungsort, Projektsumme, Bauzeit.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Titel
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe einer Baukombi-Versicherung für den Neubau Postblock Nord für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Direktion Berlin (VOEK 037-26)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin