Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing) inkl. Pathologie - Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
Helse- og sosial tjenesteyting
Die Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH benötigt Dienstleistungen für den Betrieb eines Vor-Ort-Labors inklusive Organisation des Blutdepots (Transfusionsmedizin) sowie Pathologie-Dienstleistungen in Mittelsachsen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Die Vergabe erfolgt auf Basis der Angebotssumme (50 %) und der Güte der vorgelegten Konzepte (50 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Eintragung in ein Handelsregister, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 5.000.000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (mindestens zweifach maximiert im Versicherungsjahr), eine Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags, mindestens eine Referenz über den Betrieb eines Vor-Ort-Labors in einem Krankenhaus im 24/7-Betrieb und mindestens eine Referenz über die Erbringung pathologischer Untersuchungsleistungen für Krankenhäuser aus den letzten drei Jahren, Angaben zum ärztlichen Personal (Facharztbezeichnung, Anzahl) sowie eine Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement (ggf. ISO 9001 Zertifikat) und zum Umweltmanagement (ggf. ISO 14001 Zertifikat).
Über das Angebot
- Kontaktperson
- UBCouturier GmbH
- Kontakttelefon
- +49 641-480 920 09
- Kontakt-E-Mail
- ausschreibung-labor@ubc.de
- Adresse
- Donatsring 20, 09599 Freiberg
Im Ergebnis des vorliegenden offenen Verfahrens soll der Betrieb des Vor-Ort-Labors inkl. Organisation des Blutdepots (Transfusionmedizin) im Krankenhaus Freiberg (Outsourcing) beauftragt werden. Weitere Einzelheiten zum Verfahren sind auch den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gem. § 50 VgV. Als ausreichenden Beleg dafür, dass die in § 123 Absatz 1 bis 3 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bieter nicht zutreffen, erkennt der öffentliche Auftraggeber einen Auszug aus einem einschlägigen Register, insbesondere ein Führungszeugnis aus dem Bundeszentralregister oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands oder des Niederlassungsstaats des Bieters an. Als ausreichenden Beleg dafür, dass die in § 123 Absatz 4 und § 124 Absatz 1 Nr. 2 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bieter nicht zutreffen, erkennt der öffentliche Auftraggeber eine von der zuständigen Behörde des Herkunftslands oder des Niederlassungsstaats des Bewerbers oder Bieters ausgestellte Bescheinigung an. Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern (§ 6 WRegG)
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Bewertung der Gesamtkosten nach der in der Bewertungsmatrix veröffentlichten linearen Formel (maximale Punktzahl 5.000 von 10.000).
Beschreibung
Bewertung der Güte der vorgelegten Konzepte (maximale Punktzahl 5.000 von 10.000). Einzelheiten zur Bewertung und zu den Unterkriterien sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung durch Eintragung im Handelsregister oder in einem vergleichbaren Register des Staats, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zur Eintragung im Handelsregister oder in einem vergleichbaren Register des Staats, in dem der Bieter niedergelassen ist. Bei bestehender Eintragung ist ein aktueller Handelsregisterauszug oder ein aktueller Nachweis über die bestehende Eintragung vorzulegen (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist). Eine Kopie ist ausreichend. Die Erklärung kann mittels Eigenerklärung zur Eignung oder mittels einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden. Für gem. § 48 Abs. 8 VgV eingetragene oder zertifizierte Unternehmen ist die Angabe der Registriernummer ausreichend, sofern das Verzeichnis bzw. die Zertifizierungsunterlagen entsprechende Urkunden beinhalten. Bei Bietergemeinschaften haben Erklärungen und Nachweise für jedes Mitglied gesondert zu erfolgen.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 5.000.000 EUR je für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, mindestens zweifach maximiert im Versicherungsjahr, besitzen oder im Zuschlagsfall abschließen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit der geforderten Mindestdeckung, oder – soweit eine solche Versicherung noch nicht besteht – Eigenerklärung, eine solche Versicherung im Zuschlagsfall abzuschließen. Zusätzlich ist eine Bescheinigung der Haftpflichtversicherung über das Bestehen der entsprechenden Haftpflichtversicherung oder – soweit eine solche Versicherung noch nicht besteht – eine verbindliche Zusage eines Haftpflichtversicherers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, vorzulegen. Die Erklärung kann mittels Eigenerklärung zur Eignung oder mittels einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden. Für gem. § 48 Abs. 8 VgV zertifizierte Unternehmen ist die Angabe der Registriernummer ausreichend, sofern die Zertifizierungsunterlagen entsprechende Urkunden beinhalten. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied getrennt zu führen. Alternativ kann eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaftsmitglieder nebst einer Bestätigung durch eine Versicherungsgesellschaft eingereicht werden, dass im Falle einer Auftragsvergabe durch die Bietergemeinschaft eine auftragsbezogene Versicherung in der vorgegebenen Deckungshöhe abgeschlossen wird, die die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft abdeckt.
Beschreibung
Der Bieter muss den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb eines Vor-Ort-Labors, Labor-Fremdversand sowie Pathologie-Versand) nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb eines Vor-Ort-Labors, Labor-Fremdversand sowie Pathologie-Versand). Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bieter muss geeignete Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Leistungen vorlegen. Für den Leistungsteil 'Labor' gelten Referenzen über den Betrieb eines Vor-Ort-Labors in einem Krankenhaus im 24/7-Betrieb als vergleichbar. Für den Leistungsteil 'Pathologie' gelten Referenzen über die Erbringung pathologischer Untersuchungsleistungen für Krankenhäuser als vergleichbar. Innerhalb des Referenzzeitraumes noch nicht abgeschlossene Aufträge werden berücksichtigt, wenn die Leistungserbringung bereits seit mindestens 12 Monaten erfolgt.
Dokumentationsanforderung
Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen mit den im Formular Referenzen geforderten Angaben (Auftraggeber, Projektdaten (24/7 Betrieb, Einsatz Order-Entry, Name Order-Entry, GOÄ-Punkte p. a. für Labor und Pathologie), Leistungsumfang, Leistungszeitraum, Auftragswert in Form des Umsatzes pro Jahr). Mindestens eine Referenz für 'Labor' und mindestens eine Referenz für 'Pathologie' aus den letzten drei Jahren sind vorzulegen, wobei der Nachweis über getrennte Referenzen erfolgen kann. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Mindestanforderung lediglich für den von ihm tatsächlich übernommenen Leistungsteil nachweisen, in ihrer Gesamtheit müssen die Mitglieder jedoch beide Leistungsteile vollständig abdecken.
Beschreibung
Der Bieter muss das ärztliche Personal für den Bereich Labor und Pathologie angeben, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll.
Dokumentationsanforderung
Angabe des ärztlichen Personals für den Bereich Labor und Pathologie, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll (Facharztbezeichnung nach MWBO, Anzahl). Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bieter muss ein Qualitätsmanagementsystem besitzen. Sofern der Bieter ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat besitzt, ist dies nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement des Bieters. Sofern der Bieter angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist das betreffende Zertifikat in Kopie mit dem Angebot vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bieter muss ein Umweltmanagementsystem oder Nachhaltigkeitsmaßnahmen besitzen. Sofern der Bieter ein gültiges Zertifikat gemäß ISO 14001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat besitzt, ist dies nachzuweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Umweltmanagement/zu Nachhaltigkeitsmaßnahmen des Bieters. Sofern der Bieter angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß ISO 14001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist das betreffende Zertifikat in Kopie mit dem Angebot vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Wenn der Bieter die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt oder Teile des Auftrags an Dritte vergibt, muss Art und Umfang der Teilleistungen benannt werden.
Dokumentationsanforderung
Angabe von Art und Umfang der Teilleistungen, für welche sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird. Im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) sind zusätzlich die beim jeweiligen Eignungskriterium angegebenen Nachweise für das betreffende Unternehmen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen ist das Nichtvorliegen von Gründen für den Ausschluss der anderen Unternehmen durch Vorlage von Eigenerklärungen der anderen Unternehmen sowie Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes bzw. einer Bescheinigung in Steuersachen nachzuweisen. Vom Bieter ist zudem auf gesondertes Verlangen durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen und dass im Falle der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe das eignungsverleihende Unternehmen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam mit dem Bieter für die Auftragsausführung haftet. Legt der Bieter zum Nachweis der Eignung eine EEE vor, muss diese auch die Angaben enthalten, die für die Überprüfung der Eignung des anderen Unternehmens erforderlich sind.
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- Auftraggeber
- Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
- Titel
- Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing) inkl. Pathologie - Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mittelsachsen
- Dauer
- 48 Monate
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…