Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing)
Helse- og sosial tjenesteyting
Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH beabsichtigt, den Betrieb des Vor-Ort-Labors inklusive des Managements des Blutdepots (Transfusionsmedizin) am Elisabeth-Krankenhaus Rheydt an einen externen Dienstleister zu vergeben (Laboroutsourcing) in Mönchengladbach. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 6 Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils 12 Monaten. Die jährlichen Laborleistungen belaufen sich auf ca. 135 Millionen GOÄ-Punkte. Der Dienstleister soll die Notfall- und Routineanalytik im Rahmen einer Gerätestellung und Versorgung mit Diagnostika sicherstellen sowie ärztliche Laborleistungen (Facharztlabor) aus den Kapiteln M III und IV der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erbringen, die nicht im Vor-Ort-Labor durchgeführt werden. Es wird mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen (Betrieb eines Vor-Ort-Labors in einem Krankenhaus im 24/7-Betrieb) aus den letzten drei Jahren gefordert, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 5.000.000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, sowie eine Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement (ggf. ISO 9001 Zertifikat) und zum Umweltmanagement (ggf. ISO 14001 Zertifikat).
Über das Angebot
- Kontaktperson
- UBCouturier GmbH
- Kontakttelefon
- +49 641-480 920 09
- Kontakt-E-Mail
- ausschreibung-labor@ubc.de
- Adresse
- Hubertusstraße 100, 41239 Mönchengladbach
Die Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH beabsichtigt, den Betrieb des Vor-Ort-Labors inklusive des Managements des Blutdepots (Transfusionsmedizin) am Elisabeth-Krankenhaus Rheydt an einen externen Dienstleister zu vergeben (Laboroutsourcing). Gegenstand ist die Sicherstellung der Notfall- und Routineanalytik im Rahmen einer Gerätestellung und Versorgung mit Diagnostika durch einen externen Dienstleister über eine Vertragslaufzeit von 72 Monaten mit zweimaliger Verlängerungsoption um jeweils 12 Monate. Darüber hinaus sind die ärztlichen Laborleistungen (Facharztlabor) aus den Kapiteln M III und IV der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die nicht im Vor-Ort-Labor erbracht werden, zeitgerecht und qualitätsgesichert im Fremdversand zu erbringen. Die Laborleistungen des Auftraggebers (Vor-Ort-Labor und Facharztlabor) belaufen sich insgesamt auf ca. 135 Mio. GOÄ-Punkte pro Jahr.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber muss im Handelsregister oder in einem vergleichbaren Register des Staats, in dem er niedergelassen ist, eingetragen sein.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zur Eintragung im Handelsregister oder in einem vergleichbaren Register des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist. Bei bestehender Eintragung ist ein aktueller Handelsregisterauszug oder ein aktueller Nachweis über die bestehende Eintragung vorzulegen (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist). Eine Kopie ist ausreichend. Die Erklärung kann mittels Eigenerklärung zur Eignung oder mittels einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden. Für gem. § 48 Abs. 8 VgV eingetragene oder zertifizierte Unternehmen entfällt die Pflicht zur Vorlage, wenn das Verzeichnis bzw. die Zertifizierungsunterlagen entsprechende Urkunden beinhalten; in diesem Fall ist die Angabe der Registriernummer ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften haben Erklärungen und Nachweise für jedes Mitglied gesondert zu erfolgen.
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 5.000.000 EUR je für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, mindestens zweifach maximiert im Versicherungsjahr, besitzen. Falls eine solche Versicherung noch nicht besteht, muss die Bereitschaft erklärt werden, eine solche Versicherung im Zuschlagsfall abzuschließen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit der geforderten Mindestdeckung, oder – soweit eine solche Versicherung noch nicht besteht – Eigenerklärung, eine solche Versicherung im Zuschlagsfall abzuschließen. Zusätzlich ist eine Bescheinigung der Haftpflichtversicherung über das Bestehen der entsprechenden Haftpflichtversicherung oder – soweit eine solche Versicherung noch nicht besteht – eine verbindliche Zusage eines Haftpflichtversicherers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird, vorzulegen. Die Erklärung kann mittels Eigenerklärung zur Eignung oder mittels einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) abgegeben werden. Für gem. § 48 Abs. 8 VgV zertifizierte Unternehmen entfällt die Pflicht zur Vorlage, wenn die Zertifizierungsunterlagen entsprechende Urkunden beinhalten; in diesem Fall ist die Angabe der Registriernummer ausreichend. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied getrennt zu führen. Alternativ kann eine Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaftsmitglieder nebst einer Bestätigung durch eine Versicherungsgesellschaft eingereicht werden, dass im Falle einer Auftragsvergabe durch die Bewerbergemeinschaft eine auftragsbezogene Versicherung in der vorgegebenen Deckungshöhe abgeschlossen wird, die die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft abdeckt.
Beschreibung
Der Bewerber muss einen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Betrieb eines Vor-Ort-Labors und Labor-Fremdversand) in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bewerber muss geeignete Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Leistungen nachweisen. Als vergleichbar gelten Referenzen über den Betrieb eines Vor-Ort-Labors in einem Krankenhaus im 24/7-Betrieb. Innerhalb des Referenzzeitraumes noch nicht abgeschlossene Aufträge werden berücksichtigt, wenn die Leistungserbringung bereits seit mindestens 12 Monaten erfolgt. Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Liste der in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen mit den im Formular Referenzen geforderten Angaben (Auftraggeber, Projektdaten (24/7 Betrieb, Einsatz Order-Entry, Name Order-Entry, GOÄ-Punkte p. a. für Labor), Leistungsumfang, Leistungszeitraum, Auftragswert in Form des Umsatzes pro Jahr). Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Mindestanforderung lediglich für den von ihm tatsächlich übernommenen Leistungsteil nachweisen, in ihrer Gesamtheit müssen die Mitglieder jedoch den Leistungsumfang vollständig abdecken.
Beschreibung
Der Bewerber muss das ärztliche Personal für den Bereich Labor angeben, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll.
Dokumentationsanforderung
Angabe des ärztlichen Personals für den Bereich Labor, das im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll (Facharztbezeichnung nach MWBO, Anzahl). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bewerber muss ein Qualitätsmanagement besitzen. Sofern der Bewerber angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist dieses vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement des Bewerbers. Sofern der Bewerber angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist das betreffende Zertifikat in Kopie mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Der Bewerber muss ein Umweltmanagement oder Nachhaltigkeitsmaßnahmen besitzen. Sofern der Bewerber angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß ISO 14001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist dieses vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Umweltmanagement/zu Nachhaltigkeitsmaßnahmen des Bewerbers. Sofern der Bewerber angibt, ein gültiges Zertifikat gemäß ISO 14001 oder ein diesem Zertifikat gleichwertiges Zertifikat zu besitzen, ist das betreffende Zertifikat in Kopie mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Beschreibung
Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Eignungsleihe) und/oder beabsichtigt er, Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so sind Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Benennung von Art und Umfang der Teilleistungen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird. Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags zusätzlich nachzuweisen, dass das Unternehmen, dessen Kapazitäten er für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt. Hierzu sind mit dem Teilnahmeantrag die beim jeweiligen Eignungskriterium angegebenen Nachweise für das betreffende Unternehmen vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen ist das Nichtvorliegen von Gründen für den Ausschluss der anderen Unternehmen nachzuweisen (durch Vorlage von Eigenerklärungen der anderen Unternehmen sowie durch Vorlage von Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes bzw. einer Bescheinigung in Steuersachen). Vom Bewerber ist zudem auf gesondertes Verlangen durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen und dass im Falle der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe das eignungsverleihende Unternehmen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet. Legt der Bewerber zum Nachweis der Eignung eine EEE vor, muss diese auch die Angaben enthalten, die für die Überprüfung der Eignung des anderen Unternehmens erforderlich sind. Liegen bei einem Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen oder an das er Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe weiter vergeben will, die Ausschlussgründe nach § 123 oder 124 GWB vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen.
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- Auftraggeber
- Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH
- Titel
- Versorgung mit Labordiagnostik (Laboroutsourcing)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mönchengladbach, Kreisfreie Stadt
- Dauer
- 72 Monate