2026-1005079_Flughafen München_Generalübernehmer Gepäcksortierhalle Terminal 1 auf Pos. 113
Anleggs- og infrastrukturbygging
Die Flughafen München GmbH benötigt Bauleistungen für die Planung und Errichtung einer neuen Gepäcksortierhalle (GSH-113) auf der Vorfeldposition 113 am Flughafen München, um den Gepäckbetrieb während der Modernisierung von Terminal 1 sicherzustellen. Die Halle wird als eingeschossiger Betriebsbau mit einer Bruttofläche von rund 6.000 m² ausgeführt und soll eine Sortierleistung von bis zu 2.500 Gepäckstücken pro Stunde ermöglichen. Die Nutzung ist für mindestens 12 Jahre vorgesehen. Die Bauarbeiten finden im sicherheitskritischen Vorfeldbereich bei laufendem Flugbetrieb statt. Die Vergabe erfolgt an einen Generalübernehmer für Planung und Errichtung der Halle. Die Zuschlagskriterien sind Gesamtpreis (65%), Hallenkonstruktionskonzept (15%), Logistik- & Sicherheitskonzept (10%) und Termin- & Bauablaufkonzept (10%). Als Qualifikationsanforderungen sind ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 15.000.000,00 EUR für vergleichbare Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie mindestens eine Referenz für Gesamt- oder Teil-Planung (mind. HOAI-Leistungsphase 5) und schlüsselfertige Errichtung eines Gebäudes mit mindestens 2.000 m² Bruttogrundfläche und der Nutzungsart Gepäcksortierhalle, Gebäude mit vergleichbarer automatisierter Förder- und Logistikanlage, Logistik- oder Verteilzentrum oder vergleichbares industrielles, technisch geprägtes Betriebsgebäude, die innerhalb der letzten 60 Monate fertiggestellt oder weit fortgeschritten realisiert wurde, erforderlich.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Flughafen München GmbH - Einkauf
- Kontakttelefon
- +4989975 61254
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@munich-airport.de
- Adresse
- Postfach 23 17 55, 85326 München
Im Rahmen des Programms T/EINS wird das Terminal 1 des Flughafens München schrittweise modernisiert, um einen sicheren und leistungsfähigen Betrieb bis mindestens 2050 sicherzustellen. Da die bestehende Gepäckförderanlage während der Sanierungsmaßnahmen nur eingeschränkt verfügbar sein wird, ist zur Aufrechterhaltung des Gepäckbetriebs eine zusätzliche Gepäckinfrastruktur erforderlich. Zu diesem Zweck wird auf der Vorfeldposition 113 eine neue Gepäcksortierhalle (GSH-113) errichtet. Die Halle ergänzt die bestehende Gepäcklogistik des Terminal 1 und wird direkt an die bestehende Gepäckförderanlage angebunden. Sie übernimmt zentrale Funktionen der Gepäckabfertigung wie Sortierung, Sicherheitskontrollen, manuelle Nachbearbeitung, Zollkontrollen sowie die Wiedereinschleusung von Gepäck in den laufenden Förderprozess. Gebäudekonzept Die Gepäcksortierhalle wird als eingeschossiger Betriebsbau mit zusätzlicher Stahlzwischenebene für Fördertechnik und technische Anlagen ausgeführt. Das Gebäude verfügt über eine funktionale Gebäudehülle mit Sandwichfassade und Flachdach. Der gesamte Bruttoflächenbedarf einschließlich Technik- und Nebenflächen inkl. Gitterrostebene beträgt rund 6.000 m². Die Gebäudehöhe liegt bei etwa 9 m und kann durch technische Aufbauten lokal bis zu 12 m erreichen. Betrieb und Kapazität: Die Anlage ist für eine Sortierleistung von bis zu 2.500 Gepäckstücken pro Stunde ausgelegt und schafft die notwendige Kapazität zur Sicherstellung des Gepäckbetriebs während der Generalsanierung von Terminal 1. Neben Sortier- und Kontrollbereichen sind Flächen für Betrieb, Personal, Lagerung und Technik vorgesehen. Projektorganisation und Vergabe: Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist eine Aufteilung in mehrere Vergabeeinheiten vorgesehen. Geplant ist die Beauftragung eines Generalübernehmers für die Planung & Errichtung der Gepäcksortierhalle inkl. Gitterrosteben, eines Generalunternehmers für die Lieferung und Errichtung der Gepäckförderanlage sowie eines gesonderten Auftragnehmers für die Anbindung der Halle an den Bestand (Brückenbauwerk). Dadurch sollen die jeweiligen Fachgewerke effizient umgesetzt und die Schnittstellen zwischen Bauwerk und Gepäckfördertechnik gezielt gesteuert werden. Standort und Rahmenbedingungen Die Gepäcksortierhalle wird auf einer freien Vorfeldfläche im sicherheitskritischen Bereich des Flughafens München errichtet. Im Baufeld befinden sich bestehende Infrastrukturtrassen, darunter Flugbetriebsstoffleitungen, Entwässerungsanlagen sowie Strom- und IT-Leitungen. Zudem besteht eine unmittelbare räumliche Nähe zu den bestehenden Gebäuden des Terminal 1 und der Halle C-West. Schnittstellen Das Projekt weist technische und betriebliche Schnittstellen zu den bestehenden Gebäuden, den Ver- und Entsorgungsanlagen sowie zur Generalsanierung des Terminal 1 auf. Darüber hinaus ist südöstlich der Gepäcksortierhalle ein Ladepunkt für Vorfeldgeräte vorgesehen. Synergien bei der elektrischen Versorgung werden im Rahmen der Planung geprüft. Energieversorgung und Nachhaltigkeit Die Halle wird als vollwertiger Betriebsbau mit eigenständiger technischer Versorgung ausgeführt. Die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz werden erfüllt. Eine Nutzung ist mindestens bis zum Abschluss der Sanierung des Terminal 1 vorgesehen (mind. 12 Jahre); darüber hinausgehende Nutzungszeiten werden im weiteren Projektverlauf geprüft Besondere Rahmenbedingungen Der Neubau erfolgt im sicherheitskritischen Vorfeldbereich des Flughafens München bei laufendem Flugbetrieb. Die Planung und Ausführung müssen die Anforderungen des Flughafenbetriebs, der Luftsicherheit sowie die Aufrechterhaltung der angrenzenden Betriebsabläufe berücksichtigen. Bau- und Logistikprozesse unterliegen besonderen Sicherheits-, Zugangs- und Genehmigungsanforderungen. Bestehende Versorgungsleitungen im Baufeld sind während der Bauausführung zu berücksichtigen und in den Betriebskonzepten entsprechend einzubinden. Termine Für die Planung und Realisierung der Maßnahme werden folgende projektrelevante Meilensteine vorgegeben:-Durchführung der Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 5: voraussichtlich Q2/2027 bis Q4/2027 -Baubeginn: voraussichtlich Q1/2028 -Baufertigstellung einschließlich vollständiger Inbetriebnahme der technischen Gebäudeausrüstung: spätestens Q2/2029 Die vorgenannten Termine stellen die derzeitige Projektzielplanung des Auftraggebers dar und sind vom Auftragnehmer bei seiner Termin- und Ressourcenplanung zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer hat seine Planungs-, Genehmigungs-, Beschaffungs- und Ausführungsprozesse so zu organisieren, dass die Einhaltung der vorgegebenen Meilensteine sichergestellt wird. Hierzu ist ein durchgängiges Terminmanagement einschließlich regelmäßiger Fortschrittskontrolle und Berichterstattung vorzusehen. Gesamtziel Mit der GSH-113 entsteht eine leistungsfähige und betrieblich integrierte Erweiterung der Gepäcklogistik des Terminal 1. Sie gewährleistet die Aufrechterhaltung der Gepäckabfertigung während der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen und unterstützt einen sicheren und wirtschaftlichen Flughafenbetrieb.Hauptmerkmale des VerfahrensDer Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform des AG nach Registrierung herunterzuladen. Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung. Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
s. Vergabeunterlagen
Beschreibung
s. Vergabeunterlagen
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s. Vergabeunterlagen
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s. Vergabeunterlagen
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Benennung der Handelsregisternummer oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers.
Dokumentationsanforderung
Der Auftraggeber behält sich vor, einen aktuellen Nachweis in Kopie über eine Eintragung bei Bewerbern nach Einreichung des Teilnahmeantrags zu fordern.
Beschreibung
Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen (EUR/ohne Umsatzsteuer) darf im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht unter 15.000.000,00 EUR liegen. Der Auftraggeber wird die angegebenen Umsätze addieren und durch die Anzahl der vorgegebenen Jahre (hier 3) teilen. Der Quotient darf nicht unter 15.000.000,00 EUR liegen. Liegt der Gesamtumsatz in einem Jahr unter der vorgenannten Grenze, kann dies durch höhere Umsätze in einem anderen Jahr kompensiert werden. Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen (Bewerbergemeinschaften oder Eignungsleihe) die Angaben der benannten Unternehmen addiert. Als vergleichbare Leistungen gelten Leistungen eines Generalunternehmers, Generalübernehmers oder Totalunternehmers (Kumulativleistungsträger) für die schlüsselfertige Planung und Errichtung von Hochbauprojekten einschließlich der hierfür erforderlichen Planungsleistungen. Hierzu zählen insbesondere Industrie-, Logistik-, Infrastruktur-, Verkehrs- oder sonstige Gewerbebauten mit vergleichbarer technischer und organisatorischer Komplexität.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (EUR, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahre 2022 - 2024 benennen.
Beschreibung
Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto) für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; Ist das Geschäftsjahr 2025 noch nicht abgeschlossen, so kann der Bewerber auch die Geschäftsjahren 2022 - 2024 benennen.
Beschreibung
Angaben zu Referenzprojekten des Bewerbers, die innerhalb der letzten 60 Monate vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung fertiggestellt oder weit fortgeschritten realisiert wurden und hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Eine Referenz gilt als fertiggestellt, wenn das Bauwerk in Betrieb genommen wurde oder die Nutzungsaufnahmefähigkeit vorliegt. Eine Referenz gilt als weit fortgeschritten realisiert, wenn die Rohbauarbeiten / Arbeiten an der Hülle abgeschlossen und der Ausbau begonnen wurde. Mindeststandard: Zusätzlich zu den für Referenzen vorgegebenen Anforderungen (z.B. der Aktualität, s.o.) müssen die nachstehenden Anforderungen mind. in einer Referenz erfüllt sein: - Gesamt- oder Teil-Planung (mind. HOAI-Leistungsphase 5) und schlüsselfertige Errichtung, - Bruttogrundfläche LR (BGF R) von mindestens 2.000 m² und - Nutzungsart: Gepäcksortierhalle, Gebäude mit vergleichbarer automatisierter Förder- und Logistikanlage, Logistik- oder Verteilzentrum oder vergleichbares industrielles, technisch geprägtes Betriebsgebäude. Gewertet werden max. drei Referenzen. Reicht ein Bewerber bzw. eine Bewerbergemeinschaft mehr als drei Referenzen ein, kann der Bewerber selbst eine Auswahl treffen. Ansonsten werden die besten Referenzen berücksichtigt. In jedem Fall werden die Referenzen gewertet, anhand derer die Einhaltung der Mindeststandards nachgewiesen wird.
Dokumentationsanforderung
Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: - Name und Adresse des Auftraggebers; eine Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten; - Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: - Leistungsinhalte (Gesamt-Planung (ab HOAI-Leistungsphase 2) und schlüsselfertige Errichtung / Teil-Planung (mind. HOAI-Leistungsphase 5) und schlüsselfertige Errichtung / Schlüsselfertige Errichtung ohne Planung / Teil-Generalunternehmer für einzelne Leistungsbereiche / Gewerkeweise Bauleistungen / Einzelgewerke) - Nutzungsart (Gepäcksortierhalle / Gebäude mit vergleichbarer automatisierter Förder- und Logistikanlage / Logistik- oder Verteilzentrum / vergleichbares industrielles, technisch geprägtes Betriebsgebäude / sonstiger Hochbau) - Beauftragte Hauptbauleistungen (Rohbau (oder Hülle) / Ausbaugewerke (sonstige Kostengruppen 300 DIN 276) / Technische Ausrüstung (Kostengruppe 400 DIN 276) / Technische Erschließung9 - Beschreibung der besonderen Umstände der Leistungserbringung (Leistungserbringung im Sicherheitsbereich / Leistungserbringung unter vergleichbaren Beschränkungen des Zutritts / Leistungserbringung auf einem Werksgelände unter laufendem Betrieb / Leistungserbringung ohne die voranstehend beschriebenen besonderen Umstände der Leistungserbringung) Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: - Benennung der Brutto-Grundfläche (BGF R ? 6.000 m2 / BGF R ? 4.000 m2 < 6.000 m2 / BGF R ? 2.000 m2 < 4.000 m2 / BGF R < 2.000 m2) - Benennung vom Bewerber erbrachte Technische Anlagen (Fördertechnik / Logistiksysteme / Gebäudeautomation / Sicherheitstechnik / Sprinkleranlagen / Lüftungsanlagen / Kälteanlagen / Mittelspannungsanlagen / Sonstige technische Anlagen) - Zeitangaben zur Referenz (Zeitraum der Leistungserbringung, Datum der Fertigstellung / Nutzungsaufnahmefähigkeit oder alternativ: Abschluss der Rohbauarbeiten / Arbeiten an der Hülle und Beginn des Ausbaus - Angabe zu Eigenleistung bzw. Kooperationen
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- Auftraggeber
- Flughafen München GmbH
- Titel
- 2026-1005079_Flughafen München_Generalübernehmer Gepäcksortierhalle Terminal 1 auf Pos. 113
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Freising