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Deutschland: Ausschreibungen/Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH/Beschaffung eines Vertriebs- und Abos-Systems für die VER
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    28. mai kl. 03:5028. mai 2026 kl. 03:50
  2. Teilnahmefrist

    29. juni kl. 08:1529. juni 2026 kl. 08:15
  3. Angebotsfrist

    Kommt mit der Einladung

Brief

Beschaffung eines Vertriebs- und Abos-Systems für die VER

Veröffentlichte Frist abgelaufen

Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

Teilnahmefrist
29. juniAbgelaufen
Verfahrensart
Mit VerhandlungZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Waren

Brief

Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (VER) benötigt ein neues, zukunftsorientiertes Vertriebs- und Abo-System, das als Platform-as-a-service (PaaS) in einem externen Rechenzentrum betrieben werden soll. Das System muss über 20.000 Kunden mit Abonnements (Jedermann-Abos, Job-Tickets und Schüler-Tickets, inkl. Deutschlandticket) sowie EBE-Vorfälle verwalten, die Ticket-Ausgabe als VDV-KA Chipkarte und Barcode (Motics) sicherstellen und auf (((etiCORE aufgerüstet werden können. Zahlungen sollen über Lastschrift sowie Debit- und Kreditkarten realisiert werden. Es sind Webportale für Kunden, Großkunden (Unternehmen, Kostenträger) und Schulen bereitzustellen, um Prozesse zu digitalisieren. Weitere Bestandteile sind die Datenmigration aus dem Altsystem, die Schnittstelle zum Massenpersonalisierer, die Lieferung von Personalisierungseinheiten (Chipkartendrucker und Chipkarten-Schreibgeräte) und die Software-Wartung. Die Lieferung der Leistungen erfolgt in Bochum. Die Vergabe erfolgt nach einem mehrstufigen Verfahren, bei dem die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt wird, gefolgt von Verhandlungsrunden und einer Teststellung mit den aussichtsreichsten Anbietern. Die Zuschlagskriterien umfassen die Erfüllung grundsätzlicher Anforderungen, technischer/funktionaler Anforderungen, Anforderungen an IT-Betrieb und Wartung, Dienstleistungs- und bieterbezogene Anforderungen sowie die Erfüllung der Anforderungen aus der Teststellung.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Der Bewerber fügt den Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis auf andere Weise bei. (Dieser darf nicht älter sein, als der 01.03.2026.)

    Dokumentationsanforderung

    Kopie der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise. Der Nachweis darf nicht älter sein als der 01.03.2026.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand folgenden Verfahrens nach UfAB 2018 in der erweiterten Richtwertmethode. Im Schritt 1 wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt: Z = L : P, wobei Z die Kennzahl für Leistungs-Preis-Verhältnis, L die Gesamtsumme der Wertungspunkte und P der Preis (Euro) für die Leistungserbringung ist. Die Kennzahl Z wird auf einen ganzzahligen Wert skaliert. Im Schritt 1 wird diese Kennzahl dafür verwendet, die aussichtsreichsten vier Anbieter für den Schritt 2 zu ermitteln. Im Schritt 2 wird eine Verhandlungsrunde jeweils einzeln mit den aussichtsreichsten vier Anbietern geführt, die ein gültiges und rechtverbindliches indikatives Angebot abgegeben haben, alle Muss-Kriterien (A Kriterien) erfüllen und die mindestens 80 % der Wertungspunkte aus der schriftlichen Angebotsausarbeitung (d.h. mindestens 591,2 Punkte) erreicht haben. Die Ergebnisse dieser Verhandlungsrunde werden umfassend dokumentiert. Die vier aussichtsreichsten Anbieter werden ferner zur Teststellung eingeladen. Die Ergebnisse aus der Teststellung fließen in die Bewertungen der finalen Angebote ein. Im Schritt 3 wird nach Abgabe der finalen Angebote durch die Bieter die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis auf Basis einer Neubewertung erneut und wie in Schritt 1 beschrieben ermittelt. Hierbei fließen neben der Bewertung des schriftlichen Teils des finalen Angebotes auch die Bewertungen aus der Teststellung in die Angebotsbewertung mit ein. Im Schritt 4 wird ein Korridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes (Obergrenze) und dem Wert der Kennzahl des führenden Angebotes minus 10 % (Untergrenze) gebildet. Angebote innerhalb des Korridors werden zunächst als gleichwertig betrachtet. Entscheidungskriterium für die Vergabe innerhalb dieser Gruppe von gleichwertigen Angeboten ist die höchste Gesamtsumme der Wertungspunkte (L). Sofern die führenden Angebote jeweils die gleiche Anzahl von Wertungspunkten (L) erreicht haben, entscheidet zwischen diesen Angeboten der niedrigste Preis (P).

    Bewertungsmethode

    Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand folgenden Verfahrens nach UfAB 2018 in der erweiterten Richtwertmethode. Im Schritt 1 wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis ermittelt: Z = L : P, wobei Z die Kennzahl für Leistungs-Preis-Verhältnis, L die Gesamtsumme der Wertungspunkte und P der Preis (Euro) für die Leistungserbringung ist. Die Kennzahl Z wird auf einen ganzzahligen Wert skaliert. Im Schritt 1 wird diese Kennzahl dafür verwendet, die aussichtsreichsten vier Anbieter für den Schritt 2 zu ermitteln. Im Schritt 2 wird eine Verhandlungsrunde jeweils einzeln mit den aussichtsreichsten vier Anbietern geführt, die ein gültiges und rechtverbindliches indikatives Angebot abgegeben haben, alle Muss-Kriterien (A Kriterien) erfüllen und die mindestens 80 % der Wertungspunkte aus der schriftlichen Angebotsausarbeitung (d.h. mindestens 591,2 Punkte) erreicht haben. Die Ergebnisse dieser Verhandlungsrunde werden umfassend dokumentiert. Die vier aussichtsreichsten Anbieter werden ferner zur Teststellung eingeladen. Die Ergebnisse aus der Teststellung fließen in die Bewertungen der finalen Angebote ein. Im Schritt 3 wird nach Abgabe der finalen Angebote durch die Bieter die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis auf Basis einer Neubewertung erneut und wie in Schritt 1 beschrieben ermittelt. Hierbei fließen neben der Bewertung des schriftlichen Teils des finalen Angebotes auch die Bewertungen aus der Teststellung in die Angebotsbewertung mit ein. Im Schritt 4 wird ein Korridor aus der Kennzahl des führenden Angebotes (Obergrenze) und dem Wert der Kennzahl des führenden Angebotes minus 10 % (Untergrenze) gebildet. Angebote innerhalb des Korridors werden zunächst als gleichwertig betrachtet. Entscheidungskriterium für die Vergabe innerhalb dieser Gruppe von gleichwertigen Angeboten ist die höchste Gesamtsumme der Wertungspunkte (L). Sofern die führenden Angebote jeweils die gleiche Anzahl von Wertungspunkten (L) erreicht haben, entscheidet zwischen diesen Angeboten der niedrigste Preis (P).

    Unterkriterien

    • Grundsätzliche Anforderungen

      Die grundsätzlichen Anforderungen werden durch Anforderungen an Zukunftsfähigkeit, Normen, allgemeine Systemanforderungen sowie kommerzielle Anforderungen bestimmt.

    • Technische/funktionale Anforderungen

      Die Erfüllung der technischen/funktionalen Anforderungen spiegelt auch den technischen Wert wider.

    • Anforderungen IT-Betrieb und Wartung

      Das Kriterium repräsentiert die Qualität des IT-Betriebs und der Wartung.

    • Dienstleistungs- und bieterbezogene Anforderungen

      Das Kriterium repräsentiert die Qualität der Dienstleistungs- und sonstigen Anforderungen.

    • Anforderungen aus der Teststellung

      Die Erfüllung der Anforderungen aus der Teststellung werden auf Basis von Testszenarien durch ein Testteam des Auftraggebers ermittelt (siehe auch „Teststellung“).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (VER) ist ein regional operierendes Verkehrsunternehmen und Partner im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Als Mobilitätsdienstleister und Verkehrsunternehmen sorgt die VER für einen leistungsstarken Nahverkehr, der die Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises verbindet und mit der Region vernetzt. Da das bestehende Vertriebssystem am Ende seines Produktlebenszyklus ist und wirtschaftlich nicht mehr auf (((etiCORE aufgerüstet werden kann, hat sich die VER entschieden, ein neues, zukunftsorientiertes Vertriebs- und Abo-System zu beschaffen, das auch der fort-schreitenden Digitalisierung Rechnung trägt. Das neue System muss über 20.000 Kunden mit Abonnements (Jedermann-Abos, Job-Tickets und Schüler-Tickets, inkl. Deutschlandticket) sowie EBE-Vorfälle verwalten, die Ticket-Ausgabe als VDV-KA Chipkarte und Barcode (Motics) sicherstellen sowie auf (((etiCORE aufgerüstet werden können. Zahlungen sind über Lastschrift sowie Debit- und Kreditkarten (Zahlungsdienstleister) zu realisieren. Webportale ermöglichen einen einfachen Online-Zugang für alle Kunden (inkl. Schüler bzw. Erziehungsberechtigte für die Beantragung von Schülertickets). Darüber hinaus werden Großkundenportale für Unternehmen (Job-Tickets) und Kostenträger sowie Schulen bereit-gestellt, mit dem Ziel, möglichst viele Prozesse zu digitalisieren. Des Weiteren soll das neue Vertriebssystem in einem externen Rechenzentrum als PaaS-Lösung (Platform-as-a-service) betrieben werden. Weitere Bestandteile des Projektes sind die Übernahme des aktiven Kundenstamms aus dem Altsystem (Datenmigration), die Schnittstelle zum Massenpersonalisierer sowie die Lieferung von Personalisierungseinheiten (Chipkartendrucker und Chipkarten-Schreibgeräte) und die Software-Wartung.

  • Kontakt

    info@ver-kehr.de
  • Typ
    Wettbewerb · Präqualifikation
  • Ort
    Bochum, Kreisfreie Stadt, Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Hauptcode
    Softwarepaket für Vertrieb, Marketing und Business-Intelligence
    48480000
  • 72260000Dienstleistungen in Verbindung mit Software

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