Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz
Brann- og sikkerhetstjenester
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, benötigt Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz für den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungsdienstschule in München. Die Leistungen umfassen die Planung und Bauleitung für ein Nichtwohngebäude mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 32.000 qm, das Schulungsräume sowie Übungs-, Simulations- und Trainingsanlagen für die Ausbildung der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr der Stadt München umfassen wird. Der Zuschlag erfolgt auf Basis von Qualität (75%) und Preis (25%). Bewerber müssen den Nachweis über eine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master in Architektur/Bauingenieurwesen oder gleichwertig erbringen, eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nachweisen und mindestens 1-2 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus dem Zeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist vorlegen. Die Referenzen müssen Leistungen der Brandschutzplanung (LPH 2-5) für einen Neubau oder eine Erweiterung eines Nichtwohngebäudes mit Baukosten von mindestens 30 Mio. EUR netto in Holz- oder Holz-Hybridbauweise mit mindestens 3 oberirdischen Geschossen sowie Leistungen der Fachbauleitung Brandschutz (LPH 8) für einen Neubau oder eine Erweiterung eines Nichtwohngebäudes mit Baukosten von mindestens 30 Mio. EUR netto umfassen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
- Adresse
- Friedensstraße 40, 81671 München
Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungsdienstschule, BA2, Aidenbachstraße 7, 81379 München. Am Standort der Feuerwache 2 soll die bestehende Feuerwehrschule durch einen Neubau ersetzt werden, der eine vollständige Ausbildung ermöglicht. Es werden Schulungsräume für theoretische Lehrinhalte, aber auch verschiedenste Übungs-, Simulations- und Trainingsanlagen für den praktischen Ausbildungsteil errichtet. Das Nutzerbedarfsprogramm umfasst eine umzusetzende GF von ca. 32.000qm Aufgrund organisatorischer Abhängigkeiten, müssen ggf. einzelne Teile der Übungsanlagen im Rahmen einer Vorabmaßnahme umgesetzt werden. Der Aus- und Fortbildungsbetrieb der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr der Stadt München findet derzeit auf dem hier vorliegenden Projektgelände in Obersendling statt, auf dem auch die Feuerwache 2 ihren Standort hat. Aufgrund räumlicher und technischer Unzulänglichkeiten wurden im Laufe der Zeit zunehmend verschiedene Schulungsmodule, die an sich integraler Bestandteil der Ausbildung sind, ausgelagert auf andere Standorte in München und teils auch über Bayern hinweg verstreut. So beispielsweise die rettungsmedizinische Ausbildung, die EDV-Schulungen, die Höhenretterausbildung und die Gruppenführerfortbildung. Die auf dem Gelände vorhandenen Schulungsgebäude sind technisch veraltet und befinden sich teils am Ende ihres Lebenszyklusses. Sie haben funktionale Einschränkungen oder bieten schlicht zu wenig Raum. Dieser auf mehreren Ebenen defizitären Situation soll mit der neuen Feuerwehrschule Abhilfe geschaffen werden. Ein Konzept zur technischen Ausrüstung einschließlich der dafür notwendigen Grundlagen sind im Zusammenwirken mit den verschiedenen Fachplanern und gemäß der inhaltlichen Vorgaben des Nutzerbedarfsprogramms zu erarbeiten. Die technischen Funktionsflächen sind entsprechend der sich daraus ergebenen Erfordernisse auszubilden und ökonomisch zu dimensionieren. Sie müssen in Übereinstimmung mit dem Gesamtentwurf gebracht und entsprechend der Nutzungsbereiche aufgeteilt und zugeordnet werden. Ziel ist ein integriertes Projekt für Architektur, Bauphysik, Nachhaltigkeit und Haustechnik zu entwickeln. Für den sommerlichen Wärmeschutz, für Lüftungen, Klimatisierung sowie die Vorkehrungen hinsichtlich von Starkregenereignissen und Wasserhaltung sind entsprechend architektonische wie auch technische Lösungen zu einem gemeinsamen, ganzheitlichen Konzept zusammenzuführen. Grundsätzlich sind dabei technisch einfache und passive Konzepte anlagentechnischen Lösungen vorzuziehen. Dazu sollen im Zusammenspiel mit den anderen Fachbeteiligten entsprechende Vorschläge erarbeitet werden. Eine enge Absprache mit einem gesondert beauftragten Klimadesigner wird erwartet. Ein erster Bauabschnitt, bestehend aus dem Brandhaus, der Atemschutzwerkstatt und der Atemschutzübungsstrecke, wird im Rahmen einer gesonderten Vorabmaßnahme realisiert. Dieser erste Bauabschnitt ist nicht Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens und gehört nicht zum Umfang der ausgeschriebenen Leistungen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen oder gleichwertig nachweisen. Ist der Bieter eine juristische Person, muss der benannte verantwortliche Berufsangehörige die Anforderungen erfüllen. Berufsangehörige aus anderen EU- oder EWR-Staaten erfüllen die Voraussetzungen, wenn sie sich dauerhaft in Deutschland niedergelassen und die Berechtigung zur Führung der deutschen Berufsbezeichnungen nach Richtlinie 2005/36/EG haben, oder wenn sie vorübergehend tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die berufliche Qualifikation ist mit dem Angebot zu erbringen. Bei juristischen Personen ist eine Erklärung des Bieters beizufügen, die nachweist, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die Anforderungen erfüllt.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) abgeben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto).
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nachweisen. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied eine Versicherung zu den genannten Bedingungen nachzuweisen. Zudem muss eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beigefügt werden, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Inhalten vorgelegt wird. Zudem ist eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen.
Beschreibung
Vorlage von mindestens 1-2 Referenzen vergleichbarer Leistungen aus dem Referenzzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss Leistungen der Brandschutzplanung gemäß AHO-Heft Nr. 17 LPH 2-5 umfassen, die selbst erbracht und im Referenzzeitraum abgeschlossen wurden. Es muss sich um eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme eines Nichtwohngebäudes mit vergleichbarer Größenordnung (Bauwerkskosten KG300+400 gem. DIN 276 mind. EUR 30 Mio. netto) handeln. Die Konstruktion muss in Holzbauweise mit mindestens 3 oberirdischen Geschossen gemäß BayBO Art. 2 (7) ausgeführt sein, entweder in reiner Holzbauweise oder in Holz-Hybridbauweise. Keine mobilen Raumeinheiten, keine Hallentragwerke, keine Minimal-Hybridbauweise.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. Für jede Referenz sind Kontaktdaten des Auftraggebers, Beschreibung der erbrachten Leistung, Wert der erbrachten Leistung, Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen, sowie Angaben zum Eigenleistungsanteil und ggf. zu Nachunternehmern oder Kooperationen zu machen.
Beschreibung
Vorlage von mindestens 1-2 Referenzen vergleichbarer Leistungen aus dem Referenzzeitraum 2016 bis Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss Leistungen der Fachbauleitung Brandschutz gemäß AHO-Heft Nr. 17, LPH 8 umfassen, die selbst erbracht und im Referenzzeitraum abgeschlossen wurden. Es muss sich um eine Neubau- oder Erweiterungsmaßnahme eines Nichtwohngebäudes mit vergleichbarer Größenordnung (Bauwerkskosten KG300+400 gem. DIN 276 mind. EUR 30 Mio. netto) handeln.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. Für jede Referenz sind Kontaktdaten des Auftraggebers, Beschreibung der erbrachten Leistung, Wert der erbrachten Leistung, Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen, sowie Angaben zum Eigenleistungsanteil und ggf. zu Nachunternehmern oder Kooperationen zu machen.
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- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Titel
- Brandschutzplanung und Fachbauleitung Brandschutz
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt