Brückenschlag für Hamburg - Planungs- und Bauleistungen für Brückenbau
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Bygg og anlegg - Bruer og tunneler
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, hat mit Depenbrock Ingenieurwasserbau GmbH & Co. KG einen Vertrag über Planungs- und Bauleistungen für einen Brückenzug in Hamburg geschlossen. Der Brückenzug, der unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken verlaufen und als Ersatztrasse für den Straßen- und Fuß-/Radwegverkehr dienen soll, hat eine geplante Nutzungsdauer von etwa zehn Jahren und eine Gesamtlänge von rund 500 bis 600 Metern. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 16 Monaten und einen Wert von 21.600.000 €. Die Vergabe erfolgte auf Basis wirtschaftlicher Kriterien (60%) und Konzepten (40%), wobei die Konzepte die Projektabwicklung und das Personalkonzept umfassten. Es gingen zwei Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- Depenbrock Ingenieurwasserbau GmbH & Co. KG
- Anzahl Angebote
- 2
- Vertragswert
- 21.600.000 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 04038088084
- Kontakt-E-Mail
- andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
- Adresse
- Überseeallee 1, 20457 Hamburg
Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden verkehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrskapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Verkehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzuges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brückenzug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erforderlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin vo-raussichtlich vom Bund gemietet. Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich Ende November 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt. Der Brückenzug verläuft unmittelbar westlich der Trasse Neue Elbbrücken und dient als Er-satztrasse für den Straßen- und Fuß-/Radwegverkehr im Bereich der Norderelbquerung. Nach derzeitiger Planung beträgt die Gesamtlänge des Brückenzuges rund 500 bis 600 m. Hiervon entfallen ca. 400 m auf die Querung der Norderelbe; ergänzend können in den An-schlussbereichen weitere Brückenbauwerke erforderlich werden. Die Stützweiten variieren dabei zwischen 15,25 Metern und maximal 70,00 Metern. Der Verkehrsquerschnitt des Brü-ckenzuges weist eine nutzbare Breite von insgesamt 7,50 Metern auf. Davon entfallen 6,00 Meter auf die Fahrbahn, bestehend aus einer 3,25 Meter breiten Lkw-Spur und einer 2,75 Meter breiten Pkw-Spur. Zusätzlich ist eine Geh- und Radwegkonsole mit einer Nutzbreite von 1,50 Meter vorgesehen. Die geplante Nutzungsdauer der Brücke beträgt voraussichtlich etwa zehn Jahre. Für die Auflagerung der Brücke sind Unterbauten erforderlich, die aufgrund der begrenzten Stützweite nicht im Raster der vorhandenen Stützen der "Neuen Elbbrücke" liegen. Die Unterbauten der Brücke werden aus geneigten und teilweise frei liegenden Pfählen mit hoch liegendem Pfahlkopfbalken filigran ausgeführt. Diese Konstruktion erfordert Schutz- und Leiteinrichtungen entlang der Schiffsdurchfahrten. Unterhalb der bestehenden Neuen Elbbrücken sind hierfür besondere statisch-konstruktive Leitwerke vorgesehen, da das Einbringen von Dalben aufgrund der dort sehr begrenzten Bauhöhe nur mit erheblichen Schwierigkeiten möglich ist. Ebenfalls Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungen für Wartung, Pflege und Prüung der Brücke gemäß der Richtlinie für militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung im Straßen- und Ingenieurbau Teil 5 Abschnitt 4.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
I.1 Stundensatz Planungsleistungen 5 Punkte I.2 Zuschlagssatz Bauleistungen 35 Punkte I.3 Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch 20 Punkte gegliedert nach Spezialtiefbau / Wasserbau(40%) Stahlbetonbau (30%) Stahlbau (30%)
Unterkriterien
Beschreibung
Stundensatz Planungsleistungen
Beschreibung
Zuschlagssatz Bauleistungen
Beschreibung
Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch gegliedert nach Spezialtiefbau / Wasserbau(40%) Stahlbetonbau (30%) Stahlbau (30%)
Beschreibung
II.1 Konzept zur Projektabwicklung 30 Punkte II.2 Personalkonzept 10 Punkte
Unterkriterien
Beschreibung
Konzept zur Projektabwicklung
Beschreibung
Personalkonzept
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Als Mindestanforderung ist der Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit zur Herstellung tragender Stahlkonstruktionen der Ausführungsklasse EXC3 zu führen.
Dokumentationsanforderung
Dies erfolgt durch Einreichung der folgenden zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung gültigen Unterlagen: - Zertifikat nach EN ISO 3834-2
Beschreibung
Als Mindestanforderung ist der Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit zur Herstellung tragender Stahlkonstruktionen der Ausführungsklasse EXC3 zu führen.
Dokumentationsanforderung
Dies erfolgt durch Einreichung der folgenden zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung gültigen Unterlagen: - Zertifikat nach EN 1090-1 in der Ausführungsklasse EXC3
Beschreibung
Als Mindestanforderung ist der Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit zur Herstellung tragender Stahlkonstruktionen der Ausführungsklasse EXC3 zu führen.
Dokumentationsanforderung
Dies erfolgt durch Einreichung der folgenden zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung gültigen Unterlagen: - Nachweis der Fertigung nach EN 1090-2 in der Ausführungsklasse EXC3
Frühere Zuschlagsempfänger
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.
Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Freie und Hansestadt Hamburg - Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Titel
- Brückenschlag für Hamburg - Planungs- und Bauleistungen für Brückenbau
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Dauer
- 16 Monate