Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Anleggs- og infrastrukturbygging
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, hat mit Depenbrock Bau GmbH & Co. KG einen Vertrag über Planungs- und Bauleistungen für Erdbau und Straße in Hamburg geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 16 Monaten und einen Wert von 12.000.000 €. Die Leistungen umfassen die integrierte Planung und den Bau eines Brückenzuges über die Norderelbe, einschließlich der Entwicklung einer ausführungsreifen Planung, Kampfmittelfreimachung, Erdbauarbeiten zur Herstellung der Rampenkörper, Baugrundverbesserungen, Dimensionierung von Verbaukonstruktionen und Straßenbau. Es wurde ein Angebot eingereicht.
Ergebnis
- Gewinner
- Depenbrock Bau GmbH & Co. KG
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- 12.000.000 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 04038088084
- Kontakt-E-Mail
- andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
- Adresse
- Überseeallee 1, 20457 Hamburg
Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden verkehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrskapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Ver-kehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzuges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brückenzug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erforderlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin voraussichtlich vom Bund gemietet. Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich Ende November 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt. Der Auftragnehmer hat auf Basis der vorhandenen Unterlagen eine ausführungsreife Planung zu entwickeln und parallel die erforderlichen Leistungen zur Kampfmittelfreimachung zu erbringen. Dies umfasst die Prüfung und Fortschreibung von Räumkonzepten, Sondierungsmaßnahmen zur Befreiung von Kampfmittelverdacht sowie ggf. die technische Unterstützung der fachgerechten Räumung und Entsorgung vorhandener Kampfmittel unter Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Die Planung für die Ausführung beinhaltet insbesondere die Freimachung von Bewuchs, Bodenbelägen und sonstiger Bausubstanz, Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper einschließlich Geländeaufhöhungen, die Planung von Baugrundverbesserungen nach erweiterten Baugrunderkundungen sowie die Dimensionierung erforderlicher Verbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten Spundwänden oder vergleichbaren Systemen sowie die Planung für den Straßenbau, unterBerücksichtigung der Belastungsklasse 100, einschließlich der Anschlussbereiche. Darüber hinaus sind die Rampenbereiche im Bereich der Widerlager unter Einsatz von Stabilisierungssäulen auszubilden und ein schlüssiges Bauablaufkonzept unter Berücksichtigung der verkehrlichen Anforderungen zu entwickeln. Sollten im Laufe der Planung provisorische Flächenbefestigungen oder Baustraßen benötigt werden, sind diese ebenfalls Gegenstand dieser Beauftragung.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
I.1 Stundensatz Planungsleistungen (5%) - Geschäftsleitung, Projektleitung (30%) - Projektingenieur (35%) - Sonstige technische Mitarbeitende (35%) I.2 Zuschlagssatz Bauleistungen (35%) I.3 Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch (20%) - gegliedert nach Spezialtiefbau / Gründung Erdbau / Straßenbau
Unterkriterien
Beschreibung
Stundensatz Planungsleistungen (5%) - Geschäftsleitung, Projektleitung (30%) - Projektingenieur (35%) - Sonstige technische Mitarbeitende (35%)
Beschreibung
Zuschlagssatz Bauleistungen (35%)
Beschreibung
Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch (20%) - gegliedert nach Spezialtiefbau / Gründung Erdbau / Straßenbau
Beschreibung
II.1 Bauablaufkonzept mit Terminplanung 30% II.2 Personalkonzept 10%
Unterkriterien
Beschreibung
Bauablaufkonzept mit Terminplanung 30%
Beschreibung
Personalkonzept 10%
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Umsatz im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) jeweils mindestens 50. Mio. Euro
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Freie und Hansestadt Hamburg - Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Titel
- Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Dauer
- 16 Monate