Denkmalgerechte Instandsetzung Brikettfabrik "Louise" in Uebigau-Wahrenbrück, OT Domsdorf (Objektplanung)
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Die Gemeinde Domsdorf (rd. 300 Einwohner) ist ein Ortsteil der Städte Uebigau-Wahrenbrück. Uebigau-Wahrenbrück ist seit dem 01.01.2020 im Zuge eines freiwilligen Verwaltungszusammenschlusses mit den Nachbarstädten Bad Liebenwerda, Falkenberg/Elster, und Mühlberg/Elbe die Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die Bildung der Verbandsgemeinde Liebenwerda war ein Pilotprojekt der Landesregierung zur freiwilligen Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene im Land Brandenburg. Planungsgegenstand ist das Technische Denkmal Brikettfabrik Louise, welches aus herausragenden Industriegebäuden und -anlagen besteht. Die über 100-jährige Geschichte der Brikettfabrik bis zur ihrer Stilllegung 1991 ist eng mit der Geschichte des Braunkohlenbergbaus und der Veredlung der Braunkohle verbunden. Von den in Mitteldeutschland bzw. in der Lausitz in Betrieb genommenen Fabriken ist nur die Brikettfabrik in Domsdorf erhalten. In dieser im Weitgehend ursprünglichem Zustand erhaltenen Industrieanlage sind wesentliche Etappen der technologischen Entwicklung der Brikettierung auf der Grundlage eines einmaligen historischen Maschinenparks erlebbar. Durch die Vollständigkeit der technischen Ausrüstung, die wesentlichen Etappen der Briket- tierungstechnologie widerspiegelt, erlangt die Brikettfabrik herausragende produktions- und wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung. Die ästhetische und landschaftsprägende architektonische Qualität der seit 1992 unter Denkmalschutz gestellte Anlage liegt v. a. in ihrer Korrespondenz und Geschlossenheit der einzel-nen Baukörper der Industrieanlage. Die historischen Gebäude bzw. Gebäudekomplexe sind sehr unterschiedlich in ihrer Ausbildung und Größe. Die darin befindlichen historisch technischen Anlagen sind ebenso wie die Bausubstanz und die Außenanlagen Bestandteil des Denkmals. Ziel der geplanten Maßnahme ist der Erhalt des industriekulturellen Erbes und die Entwicklung eines lebendigen Kulturdenkmales. Vorgesehen ist die schrittweise, denkmalgerechte Sicherung, Sanierung, Restaurierung und Modernisierung der vorhandenen Industriegebäude und -anlagen (soweit nicht bereits erfolgt - wie Schornsteinanlage, das Museum und Verwaltungsgebäude).
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Bauamt / Hochbau, Herr Weiland
- Kontakttelefon
- +49-176-56198078
- Kontakt-E-Mail
- carl.weiland@vg-liebenwerda.de
- Adresse
- Markt 1, 04924 Bad Liebenwerda
Die Gemeinde Domsdorf (rd. 300 Einwohner) ist ein Ortsteil der Städte Uebigau-Wahrenbrück. Uebigau-Wahrenbrück ist seit dem 01.01.2020 im Zuge eines freiwilligen Verwaltungszusammenschlusses mit den Nachbarstädten Bad Liebenwerda, Falkenberg/Elster, und Mühlberg/Elbe die Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die Bildung der Verbandsgemeinde Liebenwerda war ein Pilotprojekt der Landesregierung zur freiwilligen Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene im Land Brandenburg. Planungsgegenstand ist das Technische Denkmal Brikettfabrik Louise, welches aus herausragenden Industriegebäuden und -anlagen besteht. Die über 100-jährige Geschichte der Brikettfabrik bis zur ihrer Stilllegung 1991 ist eng mit der Geschichte des Braunkohlenbergbaus und der Veredlung der Braunkohle verbunden. Von den in Mitteldeutschland bzw. in der Lausitz in Betrieb genommenen Fabriken ist nur die Brikettfabrik in Domsdorf erhalten. In dieser im Weitgehend ursprünglichem Zustand erhaltenen Industrieanlage sind wesentliche Etappen der technologischen Entwicklung der Brikettierung auf der Grundlage eines einmaligen historischen Maschinenparks erlebbar. Durch die Vollständigkeit der technischen Ausrüstung, die wesentlichen Etappen der Briket- tierungstechnologie widerspiegelt, erlangt die Brikettfabrik herausragende produktions- und wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung. Die ästhetische und landschaftsprägende architektonische Qualität der seit 1992 unter Denkmalschutz gestellte Anlage liegt v. a. in ihrer Korrespondenz und Geschlossenheit der einzel-nen Baukörper der Industrieanlage. Die historischen Gebäude bzw. Gebäudekomplexe sind sehr unterschiedlich in ihrer Ausbildung und Größe. Die darin befindlichen historisch technischen Anlagen sind ebenso wie die Bausubstanz und die Außenanlagen Bestandteil des Denkmals. Ziel der geplanten Maßnahme ist der Erhalt des industriekulturellen Erbes und die Entwicklung eines lebendigen Kulturdenkmales. Vorgesehen ist die schrittweise, denkmalgerechte Sicherung, Sanierung, Restaurierung und Modernisierung der vorhandenen Industriegebäude und -anlagen (soweit nicht bereits erfolgt - wie Schornsteinanlage, das Museum und Verwaltungsgebäude).
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
(Organigramm, Sicherstellung personeller Verfügbarkeit, Vertretungssituationen, örtliche Präsenz für Planungs- und Ausführungsphase)
Beschreibung
(Projektablauf, Einbindung externer Anforderungen, Kostenkontrolle, Projektdoku-mentation, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und Objektplaner - die Erläuterungen der zu erwartenden qualitätvollen, termin- und kostengerechten Bearbeitung der Leistung kann auch anhand eines vergleichbaren Re-ferenzprojektes erfolgen)
Beschreibung
(skizzenhafter oder beispielhafter Lösungsansatz, Umgang mit Gebäudebestand, Bewertung möglicher Varianten, Aufgabenverständnis - die Erläuterungen dazu können auch anhand eines vergleichbaren Referenzprojekts erfolgen)
Beschreibung
(Vollständigkeit und Höhe inkl. Nebenkosten sowie ggf. Besondere Leistungen)
Beschreibung
(Struktur, Gliederung, Einhaltung Zeitvorgabe)
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat die Anzahl der Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) innerhalb der vergangenen 3 Geschäftsjahre anzugeben.
Dokumentationsanforderung
Anzahl der Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) innerhalb der vergangenen 3 Geschäftsjahre.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft haben einen Projektleiter, einen stellvertretenden Projektleiter sowie die ggf. für das Projekt einzusetzenden weiteren Personen mit Angabe von: Namen, beruflicher Qualifikation und fachgezogener Berufserfahrung (in Jahren) und deren Referenzprojekte (sofern vorhanden) zu benennen. Für Projektleiter und Stellvertreter sind jeweils die fachlichen Lebensläufe (s. Anlagen) auszufüllen.
Dokumentationsanforderung
Namen, beruflicher Qualifikation und fachgezogener Berufserfahrung (in Jahren) und deren Referenzprojekte (sofern vorhanden) der einzusetzenden Personen. Fachliche Lebensläufe für Projektleiter und Stellvertreter.
Beschreibung
Das Beibringen von Zusatzqualifikationen/besondere Kenntnisse oder Erfahrung des Projektleiters / des stellvertretenden Projektleiters ((Sachverständiger IHK, Erfahrung mit Planung von Außenanlagen im Denkmalbereich (auch als Nachauftragnehmer)) Erfahrung mit EU/Landes- bzw. Städtebauförderung bzw. mit öffentlichen Auftrag ist erwünscht.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über Zusatzqualifikationen/besondere Kenntnisse oder Erfahrung des Projektleiters / des stellvertretenden Projektleiters.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat mindestens eine, vom Büro realisierte oder sich in Bearbeitung befindliche vergleichbare Planungsleistung der vergangenen 5 Jahre (Objektplanung in Hz III entsprechend § 33-37 HOAI in den Leistungsphasen 2-8 ab 1.000.000 EUR anrechenbare Bruttobaukosten) beizufügen.
Dokumentationsanforderung
Mindestens eine Referenz für eine realisierte oder in Bearbeitung befindliche vergleichbare Planungsleistung der vergangenen 5 Jahre (Objektplanung in Hz III entsprechend § 33-37 HOAI in den Leistungsphasen 2-8 ab 1.000.000 EUR anrechenbare Bruttobaukosten). Die Referenzen sind in das entsprechende, der Ausschreibung beigefügte Formular einzutragen. Zusätzliche, erläuternde Projektsteckbriefe der Büroreferenzen können im Umfang von zwei DIN A4 Seiten je Referenz zusätzlich beigefügt werden.
Beschreibung
Des Weiteren wird eine Referenz für eine Sanierung/Umbau eines Einzeldenkmals gefordert. Hierfür kann sich der Realisierungszeitraum auf die vergangenen 10 Jahre erstrecken. Es gibt keine Mindestbaukosten bei der Denkmalreferenz.
Dokumentationsanforderung
Eine Referenz für eine Sanierung/Umbau eines Einzeldenkmals aus den vergangenen 10 Jahren. Die Referenzen sind in das entsprechende, der Ausschreibung beigefügte Formular einzutragen. Zusätzliche, erläuternde Projektsteckbriefe der Büroreferenzen können im Umfang von zwei DIN A4 Seiten je Referenz zusätzlich beigefügt werden.
Beschreibung
Für besondere Projekteigenschaften Industriebauten - Errichterzeitraum 1880-1920, Sanierung von Ziegelbauten mit Stahlfachwerk, Sanierung von Gebäuden mit musealer Nutzung und/oder besondere Projekterfolge (Preis in RPW-Wettbewerben) werden je Referenz (Realisierungszeitraum: letzte 10 Jahre; ohne Mindestbaukosten) zusätzliche Punkte vergeben (max. 2 Zusatzpunkte).
Dokumentationsanforderung
Referenzen für Projekte mit besonderen Eigenschaften (Industriebauten - Errichterzeitraum 1880-1920, Sanierung von Ziegelbauten mit Stahlfachwerk, Sanierung von Gebäuden mit musealer Nutzung und/oder besondere Projekterfolge (Preis in RPW-Wettbewerben)) aus den letzten 10 Jahren.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat in den letzten drei Geschäftsjahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtumsatz von mindestens brutto 100.000 EUR erzielt.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über den durchschnittlichen jährlichen Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat in den letzten drei Geschäftsjahren einen gemittelten Umsatz an vergleichbaren Planungsleistungen von mindestens 100.000 EUR brutto (§ 35 HOAI) erzielt.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über den gemittelten Umsatz an vergleichbaren Planungsleistungen der letzten drei Geschäftsjahre.
Beschreibung
Der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft) verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung in der nachfolgend benannten Höhe: Personenschäden: 3.000.000 EUR, Sachschäden: 1.000.000 EUR.
Dokumentationsanforderung
Ein aktueller Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme wie gefordert erhöht wird.
Beschreibung
Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft verfügt - neben einer üblichen Büroausstattung - mindestens über ein CAD-Programm zum Erstellen digitaler Pläne und Zeichnungen, das einen Datenaustausch über das DXF- bzw. DWG-Format sowie Office-Anwendungen gewährleistet.
Dokumentationsanforderung
Beschreibung der Büroausstattung und der verwendeten Software, insbesondere des CAD-Programms und dessen Kompatibilität mit DXF-/DWG-Format.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Verbandsgemeinde Liebenwerda
- Titel
- Denkmalgerechte Instandsetzung Brikettfabrik "Louise" in Uebigau-Wahrenbrück, OT Domsdorf (Objektplanung)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Elbe-Elster
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…