Erweiterung und Sanierung Brücke-Museum, Berlin
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Arkitekttjenester
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau, benötigt Generalplanungsleistungen für die Erweiterung und Sanierung des Brücke-Museums in Berlin. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines denkmalgerechten Sanierungs- und Erweiterungskonzepts, das den Anforderungen an Präsentation, Vermittlung, Aufbewahrung der Sammlung, steigende Besucherzahlen und moderne Arbeitsplatzanforderungen gerecht wird, basierend auf einem geprüften Bedarfsprogramm mit Baukosten (KG 200 – KG 600) von 20.115.000,00 € brutto. Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb durchgeführt, wobei die erste Phase Architekt:innen offensteht und die zweite Phase eine Verstärkung durch Landschaftsarchitekt:innen erfordert. Die Vergabe der Generalplanungsleistungen erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb durch ein Verhandlungsverfahren. Die Zuschlagskriterien sind Wettbewerbsergebnis (50%), Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Personals (20%), Qualität der projektbezogenen Umsetzungskonzepte (10%) und Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots (20%). Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die freiberuflich als Architekt:innen oder Landschaftsarchitekt:innen tätig sind, sowie juristische Personen, deren Geschäftszweck den Planungsleistungen entspricht, wobei die Federführung beim Architekturbüro liegt. Im nachgeschalteten VgV-Verfahren muss der Bewerber nachweisen, dass er zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt:in“ für Projektbearbeiter:in Objektplanung, „Ingenieur:in“ für Projektbearbeiter:in Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung sowie „Landschaftsarchitekt:in“ für Projektbearbeiter:in Freianlagenplanung berechtigt ist, nachgewiesen durch eine Bescheinigung der Ingenieur- bzw. Architektenkammer.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- SenStadt, Abteilung V - Hochbau - Referat V M, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
- Kontakttelefon
- +49 30901393342
- Kontakt-E-Mail
- vergabe-hochbau@senstadt.berlin.de
- Adresse
- Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin
***ÄNDERUNGSBEKANNTMACHUNG ZU ANGEPASSTEN ABGABEFRISTEN DER PHASE 1*** Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren nach §§ 14 Abs. 4 Ziff. 8, 80 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durchgeführt, wobei Gegenstand des sich an den Wettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens die Vergabe von Generalplanungsleistungen ist. Die 1. Phase ist offen für Architekt:innen. Weitere Fachplanungen der 1. Phase sind als Berater:innen / Sonderfachleute möglich. Das Preisgericht wählt aus der 1. Phase max. 20 Teilnehmer:innen in die 2. Phase aus, die sich in der 2. Phase durch Landschaftsarchitekt:innen verstärken müssen. Die Architektenkammer Berlin wirkte entsprechend der RPW 2013 vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit. Mit der Erteilung der Registriernummer AKB-2026-07 der Architektenkammer Berlin wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der RPW 2013 entsprechen. Die Termine des Wettbewerbsverfahrens sind den Auslobungsunterlagen unter https://ovf.wettbewerbe-aktuell.de/de/wettbewerb-56688 zu entnehmen.Hauptmerkmale des VerfahrensZiel des Realisierungswettbewerbs ist die Entwicklung eines denkmalgerechten Sanierungs- und Erweiterungskonzepts, das anschließend durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (Abteilung Hochbau) umgesetzt wird. Das Brücke-Museum soll zukünftig als zeitgerechtes, hochwertig gestaltetes Ensemble aus Bestands- und Erweiterungsbau der Präsentation, Vermittlung und Aufbewahrung seiner umfangreichen Sammlung, steigenden Besucherzahlen und heutigen Arbeitsplatzanforderungen gerecht werden. Wettbewerbsgrundlage ist das geprüfte Bedarfsprogramm vom 21.06.2022 (Q I /2022), dessen Vorgaben als Planungsziele einzuhalten sind, insbesondere die Vorgabe hinsichtlich der Kosten (Bauwerkskosten KG 200 – KG 600 in Höhe von 20.115.000,00 € brutto). Der Auftraggeber verhandelt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts mit den drei Preisträger:innen über die Vergabe von Generalplanungsleistungen auf der Grundlage eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 80 VgV. Weitere Fachplaner:innen werden im Verhandlungsverfahren in das Generalplanungsteam integriert. Zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist die Anmeldung auf der Vergabeplattform des Landes Berlin https://www.berlin.de/vergabeplattform/registrierung erforderlich. Vor der Verhandlung prüft der Auftraggeber das Vorliegen der Eignung anhand der unter Punkt 5.1.9 bekanntgegebenen Eignungskriterien. Die Preisträger:innen müssen daher die unter Punkt 5.1.9 geforderte Eignung anhand der benannten Eignungsnachweise auf Anforderung des Auftraggebers belegen. Eignungsleihe nach § 47 VgV ist möglich. Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der in Ziffer 5.1.10 bekanntgemachten Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber behält sich darüber hinaus vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlung einzutreten (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (Projektteam).
Unterkriterien
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Objektplanung Gebäude
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Planung Freianlagen
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Planung technische Gebäudeausrüstung
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Planung Tragwerk
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung Lichtplanung
Beschreibung
Erfahrung mit Zusammenarbeit des Projektteams
Beschreibung
Qualität der projektbezogenen Umsetzungskonzepte.
Unterkriterien
Beschreibung
Qualität und Plausibilität des projektspezifischen Grobterminplans mit Kapazitätsplanung zur Erreichung der vorgegebenen Meilensteine, des Personaleinsatzplans (einschließlich Nachunternehmen) sowie des Personalorganigramms (einschließlich Nachunternehmen)
Beschreibung
Qualität und Plausibilität des Konzeptes zu den erwartbaren Projektrisiken, deren Identifikation und Bewertung und dem Vorstellen von Lösungsansätzen
Beschreibung
Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots.
Bewertungsmethode
Der günstigste Bieter erhält die maximale Punktzahl (20), der teuerste Bieter erhält im Verhältnis zum günstigsten einen abgestuften Punktsatz. Bei der Berechnung der Preispunkte wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Beschreibung
Wettbewerbsergebnis: 1. Preis: 50 Punkte / 2. Preis: 35 Punkte / 3. Preis: 20 Punkte
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Teilnahmeberechtigt sind gem. § 4 (1) RPW 2013 in der 1. Phase Architekt/-innen sowie in der 2. Phase Architekt/-innen in Verfassendengemeinschaft mit Landschaftsarchitekt/-innen: 1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und am Tag der Bekanntmachung gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in bzw. Landschaftsarchitekt/-in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland der Person die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung als Architekt/-in bzw. Landschaftsarchitekt/-in, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. 2. Juristische Personen, zu deren Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern die Verfassenden die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. 3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Mitglieder zusammen die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen. Bewerbergemeinschaften sind mithin teilnahmeberechtigt, wenn die Bewerbergemeinschaft insgesamt die fachlichen Anforderungen erfüllt. Sachverständige, Fachplaner und Fachplanerinnen oder andere Beratende müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, sowie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind. Die Bildung von Bietergemeinschaften aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüro oder die Bewerbung als Einzelbewerber, der beide Fachrichtungen vertritt, ist zwingend vorgeschrieben. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss teilnahmeberechtigt sein, d. h. mindestens eine der geforderten Berufsqualifikationen nachweisen – dies gilt auch bei Beteiligung von Personen in freier Mitarbeit. Die Nennung des Landschaftsarchitekturbüros als Mitglied der Bietergemeinschaft muss mit der Verfassererklärung der 2. Wettbewerbsphase mitgeteilt werden. Die Bietergemeinschaft muss im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften und hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich zeichnet. Mitglieder von Bietergemeinschaften sind von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge. Die Federführung liegt beim Architekturbüro.
Dokumentationsanforderung
Im nachgeschalteten VgV-Verfahren muss der Bewerber nachweisen, dass er zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt:in“ für Projektbearbeiter:in Objektplanung, „Ingenieur:in“ für Projektbearbeiter:in Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung sowie „Landschaftsarchitekt:in“ für Projektbearbeiter:in Freianlagenplanung nachgewiesen werden muss. Dieser Nachweis ist durch Bescheinigung der Ingenieur- beziehungsweise Architektenkammer zu erbringen, für Wettbewerbsteilnehmer aus anderen Mitgliedstaaten der EU durch Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung entsprechend der RL 2013/55/EU.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau
- Titel
- Erweiterung und Sanierung Brücke-Museum, Berlin
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin