Generalplanerleistungen für den Umbau und die Sanierung des Wohnblocks Friedrichstraße 14-18 in 15537 Erkner
Arkitekttjenester
Die Wohnungsgesellschaft Erkner mbH benötigt Generalplanerleistungen für den Umbau und die Sanierung des Wohnblocks Friedrichstraße 14-18 in 15537 Erkner, Deutschland. Das Projekt umfasst die grundlegende Sanierung und Modernisierung von 54 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von rund 3.053 m², einschließlich teilweiser Erweiterung der Wohnungsgrundrisse, und soll im bewohnten Zustand erfolgen. Die geschätzten Baukosten (KG 200-500 und 700) belaufen sich auf rund 8,8 Millionen EUR. Der Auftrag beinhaltet Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Tragwerk, Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-5), Objektplanung Freianlagen, Bauphysik, Tiefbauplanung und Brandschutzplanung, wobei alle Leistungsphasen gemäß HOAI zu erbringen sind. Die Projektdauer ist von März 2027 bis Mai 2029 angesetzt. Die Zuschlagskriterien sind Gesamtkosten (30%), personalorganisatorische Aufgabenumsetzung (50%) und Herangehensweise an das Projekt (20%). Qualifikationsanforderungen umfassen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 260.000 EUR netto im Bereich Generalplanung/Objektplanung in den letzten 3 Jahren, den Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Architekturbüros/Entwurfsverfassers (z.B. Eintragung in eine Architektenkammer/Ingenieurkammer) und die Vorlage von 3 Referenzprojekten, die nach dem 01.01.2016 realisiert wurden, darunter mindestens ein Projekt im Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit mindestens 20 Wohneinheiten (LPH 3-8), mindestens ein Projekt, bei dem der Bewerber als Generalplaner die Planungsleistungen Objektplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung HLS sowie Fachplanung Technische Ausrüstung ELT koordiniert hat, mindestens ein Projekt im Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit Bauen im laufenden Betrieb/bei Vollvermietung und mindestens ein Projekt im Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit Projektkosten von mindestens 4.000.000 EUR netto der KG 300-400 nach DIN 276.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Dirk Haase
- Kontakttelefon
- +49 3362794940
- Kontakt-E-Mail
- info@wg-erkner.de
- Adresse
- Flakenseeweg 99, 15537 Erkner
- Allgemeine Beschreibung: Die Wohnungsgesellschaft Erkner mbH als städtische Tochtergesellschaft der Stadt Erkner beabsichtigt, den Wohnblock Friedrichstraße 14-18 in 15537 Erkner grundlegend zu sanieren und zu modernisieren. Wie bei der bereits abgeschlossenen Sanierung und Modernisierung des Wohnblocks Friedrichstraße 10-12a soll im Zuge der Bauarbeiten durch Umbauten auch eine teilweise Erweiterung der vorhandenen Wohnungsgrundrisse geschaffen werden. Die geplante Umbau- und Modernisierungsmaßnahme erfolgt im bewohnten Zustand bei Vollvermietung des Gebäudes. Nach aktueller Kostenschätzung belaufen sich die Baukosten (KG 200-500 und 700) auf rund 8,8 Mio. EUR. Aufgrund der Komplexität der Planungsaufgaben, die neben der technischen Gebäudeausrüstung auch architektonische und statische Planungsleistungen erfordern hat sich der Auftraggeber entschieden, die Planungsleistungen an einen Generalplaner zu vergeben. - Umfang: Die Wohnfläche umfasst rund 3.053 m² mit 54 Wohneinheiten. - Projektkosten: Die Kostenschätzung beträgt rund 8.800.000 EUR (brutto) für KG 200-500 u. 700 gem. DIN 276. - Projektdauer: März 2027 bis Mai 2029 - Gegenstand des Auftrages: Generalplanung mit den Leistungen: - Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI 2021) - Fachplanung Tragwerk (§ 51 HOAI 2021) - Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1- 5 (§ 53 HOAI 2021) - Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI 2021) - Bauphysik (Wärmeschutz/ Energiebilanzierung und Bauakustik) (Anlage 1 HOAI 2021) - Tiefbauplanung - Brandschutzplanung Der Generalplaner soll unter Berücksichtigung der vorliegenden Planung alle Leistungsphasen gem. HOAI erbringen. Es ist eine Beauftragung in Leistungsabschnitten vorgesehen (Stufe 1: LPH 1-3, Stufe 2: LPH 4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8-9). Im Leistungsumfang des Generalplaners enthalten ist auch die vollständige Genehmigungsplanung und Bauantragstellung unabhängig von den Vorschriften der neuen Bauordnung. Der Auftraggeber geht davon aus, dass nachfolgende besondere und sonstige Leistungen erforderlich sind. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer, dass der Auftragnehmer ihn berät und diese Leistungen selbst erbringt oder geeignete Nachunternehmer beauftragt. Besondere und sonstige Leistungen: - Brandschutzplanung (Vorplanung, Entwurfsplanung, prüf- und genehmigungsfähiges Brandschutzkonzept) AHO Heft 17, LPH 1-9 - Energiebedarfsausweis nach Baufertigstellung - Mitwirkung Mieterveranstaltungen - Wohnungsbegehungen mit Mietern - Fördermittelbegleitung projektbegleitend - Abwicklung der Ausschreibungen der einzelnen Gewerke über die e-Vergabeplattform des AGs - Zuarbeiten zur Modernisierungsankündigung und -umlage nach BGB - Baugrunduntersuchung - vollumfängliche Schadstoffuntersuchung ausgewählter Bauteile (Fensterbereich, Dach) - Baustoffliche und Baukonstruktive Untersuchungen (optional) - Bautechnische Untersuchung zur Loggiaverankerung - Begutachtung Loggiaauflager und Brüstungsgeländer - Schallimmissionsprognose, Ermittlung maßgeblicher Außenlärmpegel - Lüftungskonzept Bestand (optional) Der Auftraggeber hat bereits umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen für den angrenzenden Wohnblock in der Friedrichstraße 10-12a im Jahr 2025 abgeschlossen. In diesem Rahmen wurden bereits Untersuchungen erarbeitet, die den ausgewählten Bewerbern in der Stufe 2 des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, keinen Projektsteuerer zu beauftragen .Hauptmerkmale des VerfahrensDas Verfahren wird zweistufig in der Form eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 74 VgV i. V. m. § 17 VgV durchgeführt. Dieses besteht in der ersten Stufe aus einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb mit der Feststellung der Bewerber auf Mindesteignung und Auswahl geeigneter, fachkundiger und leistungsfähiger Unternehmen für die sich als zweite Stufe anschließende Angebotserarbeitungs- und Verhandlungsphase. Die Angebotserarbeitungsphase beginnt mit der Aufforderung der ausgewählten Teilnehmer. Nach der Aufforderung erstellen die Teilnehmer ein Honorarangebot und eine Präsentation. Die Bieter, die fristgemäß ein dem Aufforderungsschreiben entsprechendes Angebot abgegeben haben, werden zu einem Bietergespräch eingeladen. In diesem Gespräch erhalten die Bieter die Möglichkeit, ihre Vorstellungen zum Projektablauf und zur Projektorganisation, zur Kosten- bzw. Terminkontrolle sowie zur Qualitätssicherung darzustellen und die Erfahrungen und Fachkunde des Projektteams anhand bisher abgeschlossener Projekte darzulegen und ihr Angebot kurz zu erläutern. Der Ablauf eines Bietergesprächs und die Bewertungs- bzw. Zuschlagskriterien für das Angebot sind in den Vergabeunterlagen Anlage A2 dargestellt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Optimierungsrunde durchzuführen, die im Anschluss an die Bietergespräche erfolgen kann. Gleichermaßen behält sich der Auftraggeber auch eine Auftragsvergabe auf Grundlage der Erstangebote gem. § 17 Abs. 11 VgV ausdrücklich vor.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Details siehe Bewertungsmatrix Stufe 2.
Beschreibung
Qualitäten/ Erfahrungen des Projektteams, Zusammenwirken des Teams im Gespräch. Details, Haupt- und Unterkriterien siehe Bewertungsmatrix Stufe 2.
Beschreibung
Einschätzung der projektspezifischen Rahmenbedingungen und Risiken. Details, Haupt- und Unterkriterien siehe Bewertungsmatrix Stufe 2.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss insgesamt im Bereich Generalplanung/ Objektplanung mindestens größer/gleich 260.000 EUR netto betragen.
Dokumentationsanforderung
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Beschreibung
Nachweis des Architekturbüros/ Entwurfsverfassers zur Bauvorlageberechtigung.
Dokumentationsanforderung
Nachweis des Architekturbüros/ Entwurfsverfassers zur Bauvorlageberechtigung (z.B. Eintragung in die Liste einer Architektenkammer/ Ingenieurkammer).
Beschreibung
Vorstellung von 3 mit der Planungs- und Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 3 Referenzen).
Dokumentationsanforderung
Angaben zu: Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Ansprechpartner/ Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/Architekt, weitere Planer, Projektdauer, Gebäudenutzung, Art der Baumaßnahme, Grundlagen der Baumaßnahme: BGF, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung, Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Projektabwicklung (projektbezogene Aussagen zu Kosten-, Termin- und Qualitätssicherung sowie Kommunikation mit dem Auftraggeber). Hinweis: Berufung auf Zertifizierung nach EN DIN ISO 9001 oder gleichgestellte Verfahren genügt nicht, Vorlage eines projektbezogenen Referenzschreibens, etc. Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht. Bewertung der Referenzen siehe Auswahlmatrix Stufe 1 TWB.
Beschreibung
Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab dem 01.01.2016 und bis zum Tag der Veröffentlichung realisiert worden sein (LPH 5, 6, 7 und die überwiegenden Leistungen der LPH 8).
Dokumentationsanforderung
Die Referenzprojekte sind im Bewerbungsbogen anzugeben.
Beschreibung
Mindestens ein Projekt aus dem Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit gleich/mehr als 20 Wohneinheiten (mind. Honorarzone III gem. Anlage 10.2 HOAI Objektliste Gebäude) in dem die LPH 3-8 erbracht wurden.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzprojekte sind im Bewerbungsbogen anzugeben.
Beschreibung
Mindestens ein Projekt aus dem Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten, in der der Bewerber als Generalplaner mindestens die Planungsleistungen Objektplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung HLS sowie Fachplanung Technische Ausrüstung ELT koordiniert hat.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzprojekte sind im Bewerbungsbogen anzugeben.
Beschreibung
Mindestens ein Projekt aus dem Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit Bauen im laufenden Betrieb/ bei Vollvermietung.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzprojekte sind im Bewerbungsbogen anzugeben.
Beschreibung
Mindestens ein Projekt aus dem Bereich energetische Sanierung von Wohnobjekten mit Projektkosten von mindestens größer/gleich 4.000.000 EUR netto der KG 300-400 nach DIN 276.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzprojekte sind im Bewerbungsbogen anzugeben.
Beschreibung
Eigenerklärung mit Informationen zum Bewerber/ Bieter.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Eigenerklärung mit Informationen zum Bewerber/ Bieter einzureichen (Anlage 1).
Beschreibung
Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 (Anlage 2) einzureichen.
Beschreibung
Eigenerklärung nach §§ 123 und 124 GWB.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Eigenerklärung nach §§ 123 und 124 GWB (Anlage 3) einzureichen. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
Beschreibung
Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen im Falle einer Bietergemeinschaft.
Dokumentationsanforderung
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 4 a).
Beschreibung
Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft.
Dokumentationsanforderung
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 5).
Beschreibung
Angaben zu den Auftragsanteilen, die als Unterauftrag von Auftragnehmer vergeben werden sollen.
Dokumentationsanforderung
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag von Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 4 b).
Beschreibung
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV.
Dokumentationsanforderung
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrages an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten des Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmer) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 6) und die Eigenerklärung nach §§ 123 und 124 GWB (Anlage 3) vorgelegt werden.
Beschreibung
Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV.
Dokumentationsanforderung
In dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, ist eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Wohnungsgesellschaft Erkner mbH
- Titel
- Generalplanerleistungen für den Umbau und die Sanierung des Wohnblocks Friedrichstraße 14-18 in 15537 Erkner
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Oder-Spree