Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim, Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude und in einem untergeordneten Umfang die Freianlagenplanung
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe hat mit dem „büro für architektur“ einen Vertrag über Objektplanungsleistungen für Gebäude und in untergeordnetem Umfang Freianlagenplanung für die Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim geschlossen. Der Vertrag hat einen Wert von 462.575 € und umfasst die Schaffung zusätzlicher Räume, die Modernisierung bestehender Bereiche sowie die Gewährleistung der Barrierefreiheit. Die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb, wobei besondere Anforderungen an Sicherheit, Lärm- und Staubschutz sowie die Abstimmung mit der Schulleitung zu berücksichtigen sind.
Ergebnis
- Gewinner
- büro für architektur
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 462.575 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Gerhard Oldach
- Kontakttelefon
- +49 6721304-237
- Kontakt-E-Mail
- Gerhard.Oldach@vgrn.de
- Adresse
- Koblenzer Straße 18, 55411 Bingen am Rhein
Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe plant die Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim, um den schulischen Bedarf gemäß dem Schulentwicklungsplan Rheinland-Pfalz sicherzustellen. Die Schule besteht aus mehreren Gebäudeteilen aus den späten 1950er-Jahren. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 1.930 m², der umbaute Raum beträgt ca. 8.300 m³. Ziel der Maßnahme ist es, zusätzliche Räume für den Schulbetrieb zu schaffen und bestehende Gebäudebereiche funktional und technisch zu modernisieren. Zudem soll die barrierefreie Erschließung der wesentlichen Nutzungsbereiche gewährleistet werden. Mit Abschluss der Maßnahme soll ein funktional, technisch und energetisch zeitgemäßer Grundschulstandort entstehen, der die pädagogischen Anforderungen erfüllt, zusätzliche Raumkapazitäten bereitstellt und langfristig den Vorgaben des Schulentwicklungsplans entspricht. Eine Machbarkeitsstudie (Stand: 20.11.2025) liegt vor und wird zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind nicht verbindlich, sondern dienen als Orientierung für die weitere Planung. Die konkrete Ausarbeitung erfolgt im Rahmen der zu beauftragenden Planungsleistungen. Erweiterung - zusätzliche Räume für Verwaltung, Betreuung, Bibliothek und Differenzierung - pädagogische Ergänzungsflächen (insbesondere MINT-Bereich) - barrierefreie Erschließung der neuen und bestehenden Bereiche - Anbindung an den Klassentrakt und die Turnhalle Umbau und Sanierung der Bestandsgebäude - Sanierung und Neuordnung der WC-Anlagen - Anpassungen an Erschließung und Fluren (Übergänge Alt-Neu) - teilweise Erneuerung der technischen Anlagen, insbesondere im Hausanschlussraum (HLS, Elektro, IT) - mögliche Umnutzung einzelner Räume (ehem. Lehrmittelraum, Hausmeisterraum etc.) Gebäudehülle / Energie - Austausch eines Teils der Fensteranlagen in Klassenräumen und Fluren - energetische Maßnahmen gemäß GEG, u. a.: o punktuelle Verbesserungen an Gebäudehülle und Bauteilanschlüssen o energetische Optimierung in Verbindung mit der technischen Gebäudeausrüstung Außenanlagen - Anpassung der Außen- und Freianlagen im unmittelbaren Baufeld - barrierefreie Wegeführung und Anbindung an die Bestandsflächen Allgemein: Die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Dabei sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen: - Sicherheit von Schülern und Lehrkräften - Lärm- und Staubschutz - abschnittsweise Bauabläufe - temporäre Wegeführungen - Abstimmung der Arbeiten mit der Schulleitung Für die Maßnahme wird eine Förderung im Rahmen der Schulbauförderung des Landes Rheinland-Pfalz angestrebt. Energetische Einzelmaßnahmen, insbesondere der Fensteraustausch, können zusätzlich über Bundesprogramme (z. B. BAFA) gefördert werden. Die Fördervoraussetzungen werden im Zuge der weiteren Planung fortgeschrieben und mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Die anrechenbaren Kosten werden auf Grundlage der in der Machbarkeitsstudie dargestellten Variante 3 in Höhe von 3.159.115 EUR netto angesetzt. Diese Kosten dienen ebenfalls ausschließlich als Orientierungswert für die Ausschreibung der Planungsleistungen. Die Variantenuntersuchung ist nicht bindend; die konkrete Planung wird in den weiteren Leistungsphasen gemeinsam mit den Planungsbeteiligten entwickelt und fortgeschrieben.Hauptmerkmale des VerfahrensIn der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 15 Stunden Architekt/Geschäftsführer - 30 Stunden Architekt/Ingenieur angestellt - 30 Stunden Zeichner/Schreibkraft
Bewertungsmethode
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem 1,5-fachen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriterium "systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe, bewertet anhand der Konzeptidee für eine sinnvolle Gestaltung des Bauablaufs" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem die vorgestellte Konzeptidee für den Bauablauf erhebliche Einwirkungen auf den Betrieb der Schule erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem eine Konzeptidee für die Realisierung der Baumaßnahme vorgestellt wird, die die Beteiligten in den Blick nimmt und nur vertretbare Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das Methoden aufzeigt, wie möglichst geringe Beeinträchtigungen - etwa durch Baulärm, Staub oder räumliche Einschränkungen - entstehen und der Unterrichtsbetrieb während der ganzen Planungs- und Realisierungszeit weiterlaufen kann. Zudem werden zuverlässige Maßnahmen zur Sicherheit von Schülern und Lehrkräften sowie zur Einrichtung temporärer Wegeführungen aufgezeigt. Darüber hinaus zeigt das Angebot klare Methoden für eine verlässliche Kommunikation und Abstimmung mit der Schulleitung auf.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Konzeptidee für den Bauablauf lässt erhebliche Einwirkungen auf den Betrieb der Schule erwarten.
4-6 Punkte: Konzeptidee für die Realisierung der Baumaßnahme nimmt die Beteiligten in den Blick und sieht nur vertretbare Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes vor.
7-10 Punkte: Angebot zeigt Methoden auf, wie möglichst geringe Beeinträchtigungen entstehen und der Unterrichtsbetrieb während der ganzen Planungs- und Realisierungszeit weiterlaufen kann. Zudem werden zuverlässige Maßnahmen zur Sicherheit von Schülern und Lehrkräften sowie zur Einrichtung temporärer Wegeführungen aufgezeigt. Darüber hinaus zeigt das Angebot klare Methoden für eine verlässliche Kommunikation und Abstimmung mit der Schulleitung auf.Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitätsmanagement im Rahmen des Planungsprozesses und der Umsetzung der Planung im Zuge der Ausschreibung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erfolgt, und zwar nicht nur die eigene des Bieters, sondern auch diejenige der Fachplaner. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und das erwarten lässt, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erbracht wird. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus der Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert wird, dass die Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Kein oder wenig Wert auf Qualitätsmanagement gelegt; termingerechte, kostengerechte und qualitätsgesicherte Planung nicht zu erwarten.
4-6 Punkte: Qualitätsmanagement durch systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI; termingerechte, kostengerechte und qualitätsgesicherte Leistungserbringung zu erwarten.
7-10 Punkte: Zusätzlich Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit fachlich Beteiligten so organisiert, dass Projektziele sichergestellt werden und spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriterium "Intensität der Bauüberwachung und Baubetreuung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das nur eine sporadische Präsenz der Bauleitung vorsieht oder erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine regelmäßige deutliche Anwesenheit der Bauleitung erwarten lässt, die eine mindestens mehr als stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine durchgehende Anwesenheit der Bauleitung verspricht.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Sporadische Präsenz der Bauleitung.
4-6 Punkte: Regelmäßige, deutliche Anwesenheit der Bauleitung mit mindestens mehr als stichpunktartiger Kontrolle.
7-10 Punkte: Durchgehende Anwesenheit der Bauleitung.Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des Auftraggebers beinhaltet, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Sehr ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. haftungsbeschränkende Vereinbarungen, Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche, Reduzierung der Leistungspflichten).
4-6 Punkte: Ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche).
7 Punkte: Keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster.
8-10 Punkte: Verbesserungsvorschläge zugunsten des Auftraggebers, u.a. günstigere Risikoverteilung als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Nicht angegeben.
Beschreibung
Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Dokumentationsanforderung
Nicht angegeben.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Verbandgemeinde Rhein-Nahe
- Titel
- Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim, Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude und in einem untergeordneten Umfang die Freianlagenplanung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mainz-Bingen