Flensburg, Schiffbrücke, Abbruch und Wiederherstellung der Kaikante - Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI; Verkehrsanlagen gem. §§ 45 HOAI und Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Prosjekteringstjenester
In der Nacht zum 23.11.2023 senkte sich die Wasserkante der Promenade an der Straße Schiffbrücke in Flensburg um mehrere Dezimeter ab. Die vorhandene Uferbefestigung besteht aus einer Stahlbetonplatte, welche auf Pfählen liegt. An dieser Pfahlbaukonstruktion lehnt landseitig eine Stahlspundwand an. Diese Stahlspundwand ist gleitend an der Stahlbetonplatte gelagert und weist keine Rückverankerung auf. Die Gesamtkonstruktion weist eine Länge von ca. 260m und Breiten von ca. 5,90 bis 15,80m auf. Die Gesamtfläche der Betonplatten beläuft sich auf ca. 2.800m2. Die Höhenlage der Oberflächen an der Wasserkante liegt zwischen 1,16 und 1,20mNHN. Die gesamte Konstruktion ist in acht Teilsegmente, Blöcke I bis VIII, gegliedert. Jedes Teilsegment weist Längen von ca. 32 bis 33 m auf und ist mit einer Bauteilfuge formschlüssig an das benachbarte Segment angeschlossen. Die Anlage wurde schätzungsweise im Jahr 1954 hergestellt und weist damit ein Alter von ca. 70 Jahren auf. Die Verkehrsoberflächen wurden in den Jahren 1997 bis 1999 von der Wasserkante bis zu den Häuserfronten erneuert. In der Nacht zum 23.11.2023 gaben die Teilsegmente Block VI und VII (Gesamtlänge ca. 65m) nach und die Stahlbetonplatten sackten um mehrere Dezimeter ab. Die Promenade wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und es wurden Untersuchungen eingeleitet. Im Ergebnis dieser Untersuchungen wurde deutlich, dass die Gesamtkonstruktion starke Schäden an den Pfählen aufweist, sodass nur ein kurzfristiger bis mittelfristiger Rückbau in Erwägung gezogen werden konnte. Eine Sanierung der Pfähle ist auf Grundlage der vorliegenden Deformationen und Rissbildungen nicht möglich. Aus diesem Grund wird ein Neubau der Pfahlkonstruktion angestrebt.
Ergebnis
- Gewinner
- FBB Flügge-Bogdahn Bauingenieure GmbH
- WKC Hamburg GmbH
- Anzahl Angebote
- 4
- Vertragswert
- -1 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 461-858000
- Kontakt-E-Mail
- info@tbz-flensburg.de
- Adresse
- Schleswiger Straße 76, 24941 Flensburg
In der Nacht zum 23.11.2023 senkte sich die Wasserkante der Promenade an der Straße Schiffbrücke in Flensburg um mehrere Dezimeter ab. Die vorhandene Uferbefestigung besteht aus einer Stahlbetonplatte, welche auf Pfählen liegt. An dieser Pfahlbaukonstruktion lehnt landseitig eine Stahlspundwand an. Diese Stahlspundwand ist gleitend an der Stahlbetonplatte gelagert und weist keine Rückverankerung auf. Die Gesamtkonstruktion weist eine Länge von ca. 260m und Breiten von ca. 5,90 bis 15,80m auf. Die Gesamtfläche der Betonplatten beläuft sich auf ca. 2.800m2. Die Höhenlage der Oberflächen an der Wasserkante liegt zwischen 1,16 und 1,20mNHN. Die gesamte Konstruktion ist in acht Teilsegmente, Blöcke I bis VIII, gegliedert. Jedes Teilsegment weist Längen von ca. 32 bis 33 m auf und ist mit einer Bauteilfuge formschlüssig an das benachbarte Segment angeschlossen. Die Anlage wurde schätzungsweise im Jahr 1954 hergestellt und weist damit ein Alter von ca. 70 Jahren auf. Die Verkehrsoberflächen wurden in den Jahren 1997 bis 1999 von der Wasserkante bis zu den Häuserfronten erneuert. In der Nacht zum 23.11.2023 gaben die Teilsegmente Block VI und VII (Gesamtlänge ca. 65m) nach und die Stahlbetonplatten sackten um mehrere Dezimeter ab. Die Promenade wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und es wurden Untersuchungen eingeleitet. Im Ergebnis dieser Untersuchungen wurde deutlich, dass die Gesamtkonstruktion starke Schäden an den Pfählen aufweist, sodass nur ein kurzfristiger bis mittelfristiger Rückbau in Erwägung gezogen werden konnte. Eine Sanierung der Pfähle ist auf Grundlage der vorliegenden Deformationen und Rissbildungen nicht möglich. Aus diesem Grund wird ein Neubau der Pfahlkonstruktion angestrebt.Hauptmerkmale des VerfahrensLeistungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen: - ausgefüllter Bewerberbogen, - Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB i.V.m. § 42 VgV sowie Eigenerklärung zur Selbstreinigung nach § 125 GWB: - Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen / zur Zusammenarbeit und Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung; - Vordruck 1C: Eigenerklärung, dass eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft vorhanden ist oder diese nicht notwendig ist; - Vordruck 1D: Erklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohnes; - Vordruck 1E: Eigenerklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz; - Vordruck 1F: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben; - Vordruck 1G: Eigenerklärung gem. 5. RUS-Sanktionspaket; - Vordruck 1H: Vollmacht der vertretungsberechtigten Person im Falle einer Arbeitsgemeinschaft; - Vordruck 1I: Angaben zu Auftragsteilen in der Arbeitsgemeinschaft; - Vordruck 1J: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Arbeitsgemeinschaften; - Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und über die Erhöhung im Auftragsfall; - Vordruck 2B: Berufliche Qualifikation zur Berufsausübung; - Vordruck 2C: Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten. Näheres siehe Dokument "Auswahlkriterien".
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- Auftraggeber
- Technisches Betriebszentrum AöR
- Titel
- Flensburg, Schiffbrücke, Abbruch und Wiederherstellung der Kaikante - Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 HOAI; Verkehrsanlagen gem. §§ 45 HOAI und Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Flensburg, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 2.000.000,00 €
- Dauer
- 60 Monate