Generalplanerleistung für Sanierung und Erweiterung - Feuerwehrgebäude OT Friedrichsthal "FFW Nord" als gemeinsame Ortsfeuerwehr für Friedrichsthal und Malz
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Die bisher eigenständig funktionierenden Ortsfeuerwehren in den Ortsteilen Friedrichsthal und Malz mit dementsprechend getrennten Gebäudestandorten sollen im Zuge einer Sanierung - und Erweiterungsplanung zusammengelegt werden. Durch die Zusammenlegung soll die Einsatzbereitschaft tagsüber in beiden Ortsteilen gewährleistet werden. Als Standort ist das Grundstück der jetzigen Feuerwehr OT Friedrichsthal in der Keithstraße 1 vorgesehen. Lage / Grundstück: Das zu beplanende Grundstück befindet sich in Oranienburg OT Friedrichsthal und weist eine Größe von 3.048 m² auf - es setzt sich aus mehreren Flurstücken zusammen (siehe Anlage: "Flurkartenauszug"-Blau eingekreist). Eine Bestandsbebauung ist vorhanden. Das Grundstück befindet sich direkt im alten Ortskern von Friedrichsthal, am Anger und direkt gegenüber einem denkmalgeschützten Kirchengebäude. Beim Entwurfskonzept ist die gestalterische Eingliederung des Gebäudes in den Kontext des alten Dorfkerns unbedingt zu beachten. Bestandsgebäude Feuerwehrgebäude: Auf dem Grundstück befindet sich ein aktuell genutztes Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Friedrichsthal aus dem Jahr um 1904, welches 1997 zuletzt umfangreich saniert wurde. Eine weitere Erneuerung der Fenster fand ca. 2010 statt. Es handelt sich um ein 2-geschossiges Gebäude mit zusätzlichem Schlauchturm und einer Gesamtgröße von rund 250 m²BGF. Es ist im Rahmen von Nachhaltigkeitsbestrebungen gewünscht, dass das Bestandsgebäude bzw. Teile der Bausubstanz mit in die Planung einbezogen werden. Es liegt ein Bauzustandsgutachten zur ersten Einschätzung der Bausubstanz des Bestandsgebäudes vor (siehe Anlage "Bauzustandsgutachten"). Dieses unterstützt im vorliegenden Umfang zunächst die Konzeptfindung. Bei einer planerischen Entscheidung zum Erhalt des Bestandsgebäudes werden weiterführenden Untersuchungen (u.a. Holzschutzgutachten, Schadstoffgutachten, Standsicherheitsnachweis) notwendig, um final über die Umsetzbarkeit entscheiden zu können. Ein Abbruch des Bestandsgebäudes zugunsten eines Ersatzneubaus soll nur in Betracht kommen, wenn die Sanierung und Erweiterung aus eindeutigen planerischen Gründen nicht möglich wären (z.B. falls die Zufahrt-/Ausfahrtsituation im Alarmierungsfall nicht gewährleistet wäre) oder falls andere zwingende Gründe gegen eine Miteinbeziehung des Bestandes sprechen. Bestandsgebäude Scheunengebäude: Nord-Westlich schließt an das Feuerwehrgerätehaus ein baufälliges z.T. ruinöses Scheunengebäude an - Das Dach ist teilweise bereits eingestürzt. Es liegen keine Informationen über die Entstehungszeit, sowie Planunterlagen u.ä. vor. Der Scheunenteil, welcher sich auf dem städtischen Grundstück befindet, wird abgerissen werden müssen, um Platz für den Erweiterungsbau zu schaffen. Nachhaltigkeit Bauweise: Die zukünftigen Lebenszykluskosten des Gebäudes sollen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Nachhaltige Konzepte zu Themen der Begrünung, Materialauswahl, der Integration von Photovoltaik und zum Energieträger werden erwartet
Ergebnis
- Gewinner
- Gölling Götzelmann Architektur- und Ingenieursgesellschaft mbH
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 488.202 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Zentrale Vergabestelle
- Kontakttelefon
- +49 3301600642
- Kontakt-E-Mail
- Vergabestelle@oranienburg.de
- Adresse
- Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg
Die bisher eigenständig funktionierenden Ortsfeuerwehren in den Ortsteilen Friedrichsthal und Malz mit dementsprechend getrennten Gebäudestandorten sollen im Zuge einer Sanierung - und Erweiterungsplanung zusammengelegt werden. Durch die Zusammenlegung soll die Einsatzbereitschaft tagsüber in beiden Ortsteilen gewährleistet werden. Als Standort ist das Grundstück der jetzigen Feuerwehr OT Friedrichsthal in der Keithstraße 1 vorgesehen. Lage / Grundstück: Das zu beplanende Grundstück befindet sich in Oranienburg OT Friedrichsthal und weist eine Größe von 3.048 m² auf - es setzt sich aus mehreren Flurstücken zusammen (siehe Anlage: "Flurkartenauszug"-Blau eingekreist). Eine Bestandsbebauung ist vorhanden. Das Grundstück befindet sich direkt im alten Ortskern von Friedrichsthal, am Anger und direkt gegenüber einem denkmalgeschützten Kirchengebäude. Beim Entwurfskonzept ist die gestalterische Eingliederung des Gebäudes in den Kontext des alten Dorfkerns unbedingt zu beachten. Bestandsgebäude Feuerwehrgebäude: Auf dem Grundstück befindet sich ein aktuell genutztes Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Friedrichsthal aus dem Jahr um 1904, welches 1997 zuletzt umfangreich saniert wurde. Eine weitere Erneuerung der Fenster fand ca. 2010 statt. Es handelt sich um ein 2-geschossiges Gebäude mit zusätzlichem Schlauchturm und einer Gesamtgröße von rund 250 m²BGF. Es ist im Rahmen von Nachhaltigkeitsbestrebungen gewünscht, dass das Bestandsgebäude bzw. Teile der Bausubstanz mit in die Planung einbezogen werden. Es liegt ein Bauzustandsgutachten zur ersten Einschätzung der Bausubstanz des Bestandsgebäudes vor (siehe Anlage "Bauzustandsgutachten"). Dieses unterstützt im vorliegenden Umfang zunächst die Konzeptfindung. Bei einer planerischen Entscheidung zum Erhalt des Bestandsgebäudes werden weiterführenden Untersuchungen (u.a. Holzschutzgutachten, Schadstoffgutachten, Standsicherheitsnachweis) notwendig, um final über die Umsetzbarkeit entscheiden zu können. Ein Abbruch des Bestandsgebäudes zugunsten eines Ersatzneubaus soll nur in Betracht kommen, wenn die Sanierung und Erweiterung aus eindeutigen planerischen Gründen nicht möglich wären (z.B. falls die Zufahrt-/Ausfahrtsituation im Alarmierungsfall nicht gewährleistet wäre) oder falls andere zwingende Gründe gegen eine Miteinbeziehung des Bestandes sprechen. Bestandsgebäude Scheunengebäude: Nord-Westlich schließt an das Feuerwehrgerätehaus ein baufälliges z.T. ruinöses Scheunengebäude an - Das Dach ist teilweise bereits eingestürzt. Es liegen keine Informationen über die Entstehungszeit, sowie Planunterlagen u.ä. vor. Der Scheunenteil, welcher sich auf dem städtischen Grundstück befindet, wird abgerissen werden müssen, um Platz für den Erweiterungsbau zu schaffen. Nachhaltigkeit Bauweise: Die zukünftigen Lebenszykluskosten des Gebäudes sollen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Nachhaltige Konzepte zu Themen der Begrünung, Materialauswahl, der Integration von Photovoltaik und zum Energieträger werden erwartet
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Bewertung des Honorarangebots, gewichtet mit 30 %, erfolgt anhand der vom Bieter ge-nannten Honorarparameter. Bewertet wird das voraussichtliche Gesamthonorar (Honorarberech-nung gem. Ziff. 6 Buchst. a) für die ausgeschriebenen Planungsleistungen. Der Bieter mit dem nach rechnerischer Prüfung niedrigsten Gesamtpreis (auf Basis der in der Auf-gabenbeschreibung genannten geschätzten Kosten) erhält 5 Punkte. Die Bewertung der anderen Bieter erfolgt nach der Dreisatzmethode. Das heißt, die preisliche Bewertung der jeweils anderen Bieter ergibt sich daraus, dass das jeweilige Angebot ins Verhältnis zum Angebot des besten Bieters gesetzt wird: (Wertungspreis Bestbieter / Wertungspreis Bieter) x max. Punktzahl des Kriteriums * Preis * (5 Punkte) Die Punktzahl wird auf eine Zahl hinter dem Komma kaufmännisch auf- oder abgerundet. Honorarangebote, die um 50 % oder mehr über dem niedrigsten Honorarangebot liegen, erhalten 0 Punkte.
Bewertungsmethode
Der Bieter mit dem nach rechnerischer Prüfung niedrigsten Gesamtpreis (auf Basis der in der Aufgabenbeschreibung genannten geschätzten Kosten) erhält 5 Punkte. Die Punktzahl wird auf eine Zahl hinter dem Komma kaufmännisch auf- oder abgerundet. Honorarangebote, die um 50 % oder mehr über dem niedrigsten Honorarangebot liegen, erhalten 0 Punkte.
Beschreibung
Die Bewertung des vorgesehenen Projektteams, insg. gewichtet mit 30 %, erfolgt anhand der vorgelegten Angaben zur persönlichen auftragsbezogenen Qualifikation sowie - außer im Falle der Ziff. 5.10. (Zuschlag ohne Verhandlung bereits auf Grundlage des verbindlichen Erstangebots) - des persönlichen Eindrucks von den benannten Personen im Aufklärungs- und Verhandlungsgespräch vor.
Unterkriterien
Beschreibung
Gesamtprojektleiter Generalplanung, gewichtet mit 7,5 %
Beschreibung
Projektleiter Technische Ausrüstung, gewichtet mit 7,5 %
Beschreibung
Projektleiter Objektplanung, gewichtet mit 7,5 %
Beschreibung
Projektleiter Freianlagenplanung, gewichtet mit 7,5 %
Beschreibung
Zur Bewertung des Angebots im Hinblick auf die Qualität wird das Leistungskonzept bewertet, insgesamt gewichtet mit 40 % (Oberkriterium).
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Stadt Oranienburg
- Titel
- Generalplanerleistung für Sanierung und Erweiterung - Feuerwehrgebäude OT Friedrichsthal "FFW Nord" als gemeinsame Ortsfeuerwehr für Friedrichsthal und Malz
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Oberhavel
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…