Generalplanungsleistungen für die denkmalgerechte Teilsanierung des GAT-Bereichs im ehemaligen Flughafen Tempelhof
Arkitekttjenester
Das Land Berlin, vertreten durch die Tempelhof Projekt GmbH, benötigt Generalplanungsleistungen für die denkmalgerechte Teilsanierung des GAT-Bereichs im ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin, mit einem maximalen Gesamtwert von 223.000 EUR. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 bis 8 gemäß HOAI für die Objektplanung Gebäude und Innenräume, wobei der Auftrag stufenweise vergeben wird und kein Anspruch auf Abruf aller Leistungsstufen besteht. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Angebotspreises (50 %) und eines schriftlichen Konzepts (50 %). Bewerber müssen mindestens drei Referenzprojekte einreichen, die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI umfassen, eine Bruttogrundfläche von mindestens 900 m² oder Baukosten von mindestens 700.000 EUR netto aufweisen, wovon mindestens zwei realisiert sein müssen, eines eine Sanierung oder Umbau eines Bestandsgebäudes betrifft, eines ein denkmalgeschütztes Gebäude umfasst, eines von einem öffentlichen Auftraggeber beauftragt wurde und eines eine Generalplanungsleistung darstellt. Zusätzlich ist ein mittlerer Jahresumsatz von mindestens 300.000 EUR netto aus den letzten drei Geschäftsjahren für vergleichbare Planungsleistungen sowie eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden erforderlich. Es muss mindestens eine bauvorlageberechtigte Person zur Verfügung stehen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 30 2000 374-500
- Kontakt-E-Mail
- Vergabe@thf-berlin.de
- Adresse
- Friedrich- Ebert- Straße 42, 38820 Halberstadt
Das eingeschossige GAT-Gebäude, ein zwischen 1951 und 1953 als Abfertigungsgebäude für den zivilen Flugverkehr errichteter Anbau des Flughafens Tempelhof, befindet sich im westlichen Flügel des Flughafens zwischen den Treppentürmen 5 und 6. Es liegt zwischen der Landseite des Flughafens und den Flugsteigen auf dem überdachten Vorfeld, dem sogenannten Transit-Gang im Bauteil A1. Der Planungsbereich (BGF: 959 qm) umfasst das Bauvolumen der eingeschossigen GAT-Erweiterung zwischen den Treppentürmen 5 und 6 sowie zwischen den Außenräumen vor dem Eingang und der Bauteiltrennwand zum Transitgang im Gebäude A1. . Der Planungsauftrag erfolgt stufenweise und umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 für die Grundleistungen aller relevanten Planungen der beschriebenen Leistungen gem. HOAI zu 100%. Dabei gilt: - Leistungsstufe 1: LP 1-2 - Leistungsstufe 2: LP 3-4 - Leistungsstufe 3: LP 5-7 - Leistungsstufe 4: LP 8 Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der Leistungsstufe 2-4 besteht nicht.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis geht zu 50 % in die Gesamtwertung ein. Die Einzelangaben sind als Nettobeträge einzugeben. Über das Preisblatt wird abschließend ein Bruttogesamtpreis ermittelt, der als Bewertungsgrundlage für das Angebot dient.
Bewertungsmethode
Das preisniedrigste Angebot erhält 5 Punkte. Ein fiktives Angebot, das 1,5-mal so hoch ist wie das niedrigste Angebot, erhält 0 Punkte. Die Bepunktung aller dazwischenliegenden Angebotspreise erfolgt mittels linearer Interpolation. Anschließend werden die jeweiligen Punktzahlen von der Auftraggeberin gemäß der oben dargestellten Wertungsmatrix gewichtet.
Beschreibung
Die Bieter haben mit den Angebotsunterlagen ein schriftliches Konzeptpapier einzureichen. Die Bewertung des schriftlichen Konzepts macht 50 % der Gesamtwertung aus. Ziel des schriftlichen Konzepts ist es, dem Auftraggeber einen bewertbaren Eindruck davon zu vermitteln, mit welcher Qualität der Bieter die spezifischen Anforderungen des Planungsauftrags bearbeiten und die Projektziele erreichen wird. Ausführliche Beschreibung des Wertungskriteriums ist in der Anlage Mindestanforderungen zur Eignung und Zuschlagskriterien in Kapitel 4.4 beschrieben.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mindestens drei Referenzprojekte einzureichen. Die drei maßgeblichen Referenzprojekte werden in ihrer Gesamtheit auf die Erfüllung der nachfolgend genannten Mindestanforderungen geprüft. Soweit nachfolgend nicht ausdrücklich abweichend geregelt, müssen die Mindestanforderungen nicht jeweils durch alle drei Referenzprojekte erfüllt werden. Sie können durch unterschiedliche Referenzprojekte nachgewiesen werden. Eine Referenz kann zugleich mehrere Mindestanforderungen erfüllen. Mindestanforderungen an die Referenzen: • Die Referenz muss Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI umfassen. • Die Referenz muss hinsichtlich der Projektgröße mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar sein. Die Anforderung ist erfüllt, wenn das jeweilige Referenzprojekt eine Bruttogrundfläche (BGF) von 900 m² oder Baukosten von mind. 700.000 EUR netto für KG 300+400 nach DIN 276 aufweist. Mindestanforderungen an die Gesamtheit der drei Referenzen: • Mindestens zwei der Referenzprojekte müssen realisierte Bauvorhaben darstellen. Als realisiert gilt ein Referenzprojekt, wenn die Bauaufgabe baulich abgeschlossen und das Bauwerk an den Auftraggeber bzw. Nutzer übergeben wurde. Ein Abschluss sämtlicher beauftragter Planungsleistungen, insbesondere der Leistungsphase 9, ist hierfür nicht erforderlich. • Mindestens eines der drei Referenzprojekte muss Planungsleistungen für die Sanierung oder den Umbau eines Bestandsgebäudes umfassen. • Mindestens eines der Referenzprojekte muss Planungsleistungen für die Sanierung, den Umbau oder die Erweiterung eines zum Zeitpunkt der Leistungserbringung unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes umfassen. • Mindestens eines der Referenzprojekte muss von einem öffentlichen Auftraggeber beauftragt worden sein. • Durch die drei Referenzprojekte muss insgesamt die Bearbeitung der Leistungsphasen 1 bis 8 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI nachgewiesen werden. Die Leistungsphasen können kumulativ durch mehrere Referenzprojekte nachgewiesen werden. Es ist nicht erforderlich, dass die Leistungsphasen 1 bis 8 vollständig innerhalb eines einzelnen Referenzprojekts erbracht wurden. • Mindestens eines der drei Referenzprojekte muss eine Generalplanungsleistung umfassen. Als Generalplanungsleistung gilt eine vertraglich geschuldete, fachübergreifende Planung und Koordination, die neben der Objektplanung Gebäude und Innenräume mindestens Leistungen der Technischen Ausrüstung und Tragwerksplanung umfasst.
Dokumentationsanforderung
Für den Nachweis der Referenzen ist das Bewerberformular zu verwenden. Hierfür ist das vorgesehene Bewerberformular zu verwenden; die dort vorgesehenen Eingabefelder sind vollständig auszufüllen. Dem Bewerber steht es frei, mehr als drei Referenzprojekte einzureichen. In diesem Fall hat der Bewerber eindeutig zu kennzeichnen, welche drei Referenzprojekte für die Prüfung der Mindestanforderungen berücksichtigt werden sollen. Ausschließlich diese drei vom Bewerber benannten Referenzprojekte werden für die Eignungsprüfung herangezogen.
Beschreibung
Als Mindestanforderung muss ein mittlerer Jahresumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) von mindestens 300.000 € netto für vergleichbare Planungsleistungen (Objektplanung Gebäude, Fachplanung TGA) erzielt worden sein.
Dokumentationsanforderung
Nicht angegeben.
Beschreibung
Der Bewerber erklärt, im Auftragsfall über eine Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen zu verfügen: Personenschäden: mindestens 1,5 MIO EUR je Versicherungsfall Sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden): mindestens 1,5 MIO EUR je Versicherungsfall Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der vorgenannten Deckungssummen pro Versicherungsjahr betragen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung.
Beschreibung
Der Bewerber hat nachzuweisen, dass für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen mindestens eine bauvorlageberechtigte Person zur Verfügung steht.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist durch eine aktuelle Bescheinigung der zuständigen Architekten- oder Ingenieurkammer über die Eintragung in die entsprechende Liste der Bauvorlageberechtigten oder durch einen gleichwertigen Nachweis zu führen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Landkreis Harz- Fachdienst zentrale Vergabestelle
- Titel
- Generalplanungsleistungen für die denkmalgerechte Teilsanierung des GAT-Bereichs im ehemaligen Flughafen Tempelhof
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin
- Geschätzter Wert
- 223.000,00 €