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Deutschland: Ausschreibungen/Gemeinde Oybin/"Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin"; hier: Freianlagenplanung und Ingenierbauwerke
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    12. aug. kl. 06:3612. august 2026 kl. 06:36
  2. Teilnahmefrist

    9. sep. kl. 10:009. september 2026 kl. 10:00
  3. Aufforderung zur Angebotsabgabe

    23. sep. kl. 22:0023. september 2026 kl. 22:00
  4. Angebotsfrist

    Kommt mit der Einladung
  5. Vertragsbeginn

    28. des. kl. 00:0028. desember 2026 kl. 00:00
  6. Vertragsende

    30. juni 2032 kl. 00:0030. juni 2032 kl. 00:00

Brief

"Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin"; hier: Freianlagenplanung und Ingenierbauwerke

Veröffentlichte Frist abgelaufen

Die veröffentlichte Frist ist abgelaufen. Bei mehrstufigen Verfahren kann eine spätere Angebotsfrist weiterhin gelten — prüfen Sie die Bekanntmachung oder das Portal für die aktuelle Phase.

Teilnahmefrist
9. sep.Abgelaufen
Zuschlag
Vorstellung der Projektdurchführung 30 % und 1 weitere
Verfahrensart
Mit VerhandlungZwei Stufen
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungenbis juni 2032

Brief

Die Gemeinde Oybin benötigt Dienstleistungen für die Freianlagenplanung und Ingenieurbauwerke im Rahmen des Projekts "Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin" in Görlitz. Die Vergabe erfolgt in Losen, wobei Angebote für ein, mehrere oder alle Lose eingereicht werden können. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (Projektstruktur/Projektdurchführung 30 %, Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung 40 %) und Preis (Honorar 30 %). Für die Qualifikation ist der Nachweis als Landschaftsarchitekt (Los 1) oder Ingenieur (Los 2) erforderlich, sowie eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Millionen Euro für Personenschäden und 1,5 Millionen Euro für Sach- und Vermögensschäden. Zudem sind drei Referenzprojekte der letzten acht Jahre einzureichen, die spezifische Anforderungen an die Art der Projekte und die Bruttobaukosten erfüllen (z.B. Sanierung von Freianlagen/Parkanlagen/historischen Gartenanlagen mit mindestens 500 T Euro brutto für Los 1, Planung und Ausführung von Leitungs- oder Ingenieurbauwerken in naturschutzfachlich sensiblen Gebieten mit mindestens 250 T Euro brutto für Los 2). Zusätzlich ist eine Referenz über die Planung und Umsetzung eines Projekts mit vergleichbarer Nutzung und Komplexität nachzuweisen, das mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 umfasst und spezifische Honorarzonen und Bruttobaukosten (mindestens 400 T Euro brutto) erfüllt. Des Weiteren ist eine schriftliche Darstellung der personellen Projektorganisation einzureichen, die Aussagen zu Projektleiter, stellvertretendem Projektleiter, Planungsteam und Bauüberwachungsteam sowie zum internen Qualitätsmanagement enthält.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt*in“ (Los 1) oder „Ingenieur“ (Los 2) berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ (Los 1) oder „Ingenieur“ (Los 2) berechtigt ist. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen.

    Dokumentationsanforderung

    Der Nachweis/die Nachweise sind beizulegen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Die Berechtigung der Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Der Nachweis zur Bauvorlage ist optional zu erbringen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und 1,5 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, ist zu erklären. Alternativ kann der Bieter erklären, dass eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Es ist darüber hinaus zu erklären, dass dieser Versicherungsschutz, während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten und auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen für jedes Mitglied abzugeben.

    Dokumentationsanforderung

    Erklärung zur Haftpflichtversicherung (Formblatt 2, Punkt D).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es ist eine Übersicht von drei geplanten und gebauten Projekten der letzten acht Jahre einzureichen. Die Referenzleistungen müssen dabei die im Folgenden definierten Angaben erfüllen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), erbrachte Leistungen / Leistungsphasen gemäß HOAI, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung. Als Mindestanforderung gilt: Für alle Projekte: Datum der Fertigstellung nicht vor dem 31.06.2018. Los 1: Mindestens 2 Projekte: Sanierung einer Freianlage / Parkanlage / historische Gartenanlage. Los 1: mindestens 2 Projekte: Bruttobaukosten der KG 500 i.H.v. mindestens 500 T Euro brutto. Los 2: Mindestens 1 Projekt: Planung und Ausführung von Leitungsbauwerken oder Ingenieurbauwerken in einem naturschutzfachlich sensiblen Gebiet (z.B. Natura 2000 / FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet, Naturpark, Wasserschutzgebiet Zone I/II, Biotopkomplex oder vergleichbar). Los 2: Mindestens 2 Projekte: Bruttobaukosten der Ingenieurbauwerke (KG 200 / 300 / 400) i.H.v. mindestens 250 T Euro brutto. Bei Bietergemeinschaften für das gleiche Los müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein, bei Bewerbungen in verschiedenen Losen sind die Referenzen pro Los zu benennen.

    Dokumentationsanforderung

    Formblatt 3 ist zu verwenden. Die Vorlage von jeweils mehr als drei Referenzen je Los ist nicht erwünscht. Weitere Anlagen sollen nicht eingereicht werden, da diese für die Bewertung nicht relevant sind.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Auftraggeber fordert von den Bietern der Lose 1 und 2 dass eine Referenz (die Referenz darf nicht im Rahmen der Referenzliste bereits vorgetragen sein) entsprechend den unten beschriebenen Anforderungen nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein. Ausreichend sind nur solche Projekte, bei denen die Leistungen des Bieters abgeschlossen sind und mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 erbracht wurden. Gehört die Leistungsphase 9 zum Leistungsumfang und ist nur diese zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht abgeschlossen, wird die Referenz berücksichtigt. Die Referenz hat folgende Parameter zu berücksichtigen: Los 1: Leistungen der Freianlagenplanung, jeweils mindestens Honorarzone IV, Arbeitsumfang umfasst mindestens LPH 4 bis 8 entsprechend Anl. 11 HOAI, Bruttobaukosten (KG 500) mindestens 400 T € brutto. Los 2: Leistungen der Ingenieurbauwerke, jeweils mindestens Honorarzone III, Arbeitsumfang umfasst mindestens LPH 4 bis 8 entsprechend Anl. 12 HOAI, Bruttobaukosten der Ingenieurbauwerke (KG 200 / 300 / 400) mindestens 400 T € brutto. Als Mindestanforderung gilt: Datum der Fertigstellung nicht vor dem 31.06.2018, Losbezogene Bruttobaukosten (gemäß vorhergehender Darstellung). Los 1: Sanierung einer Freianlage / Parkanlage / historische Gartenanlage, die als Gartendenkmal im Sinne der jeweiligen Denkmalschutzgesetze eingetragen ist oder unter Ensembleschutz/Denkmalschutz steht. Los 1: Honorarzone mind. HZ 4.

    Dokumentationsanforderung

    Das Formblatt 4 ist zwingend zu verwenden. Ein Referenzschreiben ist beizufügen. Weitere Anlagen können eingereicht werden, sind jedoch für die Bewertung nicht relevant.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Die Bieter beider Lose müssen mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Darstellung einreichen, aus der ersichtlich wird, wie das Projekt personell abgewickelt werden soll, um die qualitativen Anforderungen, den angestrebten Fertigstellungstermin und den Kostenrahmen einhalten zu können. Die Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Teilaspekten erhalten: Vorlage eines Organigramms mit Darstellung der Hierarchie und namentliche Benennung der Mitglieder des Projektteams entsprechend der EU-Bekanntmachung. Folgende Leistungsbereiche sind zu berücksichtigen: Projektleiter (Mindestanforderung), Stellvertretender Projektleiter (Mindestanforderung), Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Planung, Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Bauüberwachung (LPH 8). Darstellung des Personaleinsatzes anhand der Terminschiene, Punkt 3 für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit vor Ort und ggf. Reaktionszeit im Bedarfsfall. Erläuterung zum internen Qualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Einbindung des Auftraggebers, sowie zur Art der Anwendung bzw. Umsetzung für das Vorhaben.

    Dokumentationsanforderung

    Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung gebeten. Die Ausführungen sind auf maximal 4 Seiten DIN A4 zu begrenzen. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der vorgegebenen maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Kriterium „Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung“ des Bauvorhabens. Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der Vorgehensweise der Bieter hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw. explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür sollen die Bieter anhand des in der 1. Stufe des Verhandlungsverfahrens benannten Referenzprojekts (Formblatt 4) darlegen, wie Kostenmanagement im Unternehmen durchgeführt wird. Darüber hinaus soll anhand des Referenzprojektes erläutert werden, wie Konflikte bzgl. Kostenänderungen gegenüber Projektbeteiligten, jedoch insbesondere dem Auftraggeber, dargestellt und gelöst werden. Die vom Bieter eingereichte Darstellung soll Aussagen zu folgenden Fragen enthalten: - Zu welchem Zeitpunkt wird der Auftraggeber über Kostenveränderungen informiert? - Wie erfolgt die Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber? - Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze kommen zum Einsatz? - Welche Einsparpotentiale bieten Möglichkeiten zur Optimierung des Vorhabens? Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal fünf Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt. In die Wertung geht das Kriterium mit bis zu 48,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 4,0 (entspricht der Gewichtung von 40,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Auftraggeber wertet als Zuschlagskriterium das Kriterium „Vorstellung der Projektstruktur/Projektdurchführung“. Anknüpfungspunkt ist das Streben des Auftraggebers, das Bauvorhaben bis Mitte 2032 fertiggestellt zu haben. Die Durchführung der Bauleistungen erfolgt unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs von Teilen der Burg- und Klosteranlage. Die organisatorische Umsetzung hat einen beschränkten Materialtransport von Baustoffen auf das Bergmassiv, hohe naturschutzfachliche Auflagen infolge der Lage in einem sensiblen Waldgebiet sowie eine möglichst geringfügige Einschränkung des Besucherverkehrs auf dem Berg zu berücksichtigen. Der vorläufige Projektablaufplan wird in Anlage D mitgereicht. Die vom Bieter einzureichende Darstellung soll Aussagen zu folgenden Aspekten enthalten: - Darstellung einer Terminschiene für die auszuführenden Planungs- und Bauleistungen mit der - Angabe von Meilensteinen, die für die Einhaltung des angestrebten Fertigstellungstermins von besonderer Wichtigkeit sind, - Darstellung einer bauabschnittsweisen Umsetzung/Bauphasenkonzept und kreuzungsfreien Organisation von Baustelleneinrichtung und Baustellenbetrieb - Konzeptionelle Ausführungen zu der eigenen Koordinierungsleistung zu den jeweiligen Objekt- und/oder Fachplanern sowie weiteren Beteiligten mit dem Ziel der Minimierung von Konfliktpotentialen und der Verhinderung von Ablaufstörungen, Darstellung der Präsenz vor Ort während der Planungsphase - Erörterung des Arbeitsumfanges „Bauüberwachung“, Darstellung der Präsenz vor Ort - Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebte Terminschiene zu erwarten sind Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal fünf Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt. In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3,0 (entspricht der Gewichtung von 30,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Bitte geben Sie ein Honorarangebot ab, welches sämtliche unten genannten Parameter berücksichtigt. Die Umsatzsteuer ist getrennt auszuweisen. Die Werte sind in das Formblatt 5 einzutragen und mit dem Angebot vorzulegen. Das Honorarangebot ist nach der aktuellen Rechtsprechung der HOAI auszurichten und kann seitens des Bieters anhand der veränderlichen Parameter angepasst werden. Die nachfolgend genannten unveränderlichen Parameter sind hingegen verbindliche Vorgaben seitens des Auftraggebers. Eine Änderung dieser Parameter führt zum Ausschluss gemäß § 57 Abs. 1, Nr. 4 VgV. Unveränderliche Parameter - Anrechenbare Kosten Als anrechenbare Kosten sind dem Angebot die Werte aus der nachfolgenden Tabelle zugrunde zu legen (hier nur die für diese Ausschreibung relevanten Kosten angeführt). Netto [Euro] Brutto [Euro] KG 200 545.792,33 649.492,87 KG 500 790.402,37 940.578,82 Aus der KG 600 (bewegl. Mobiliar Außenanlage) 44.550,00 53.014,50 Die Angaben beruhen auf der von der Gemeinde Oybin freigegebenen Kostenberechnung, Stand 03/2026. Eine Detaillierung findet sich in Anlage A. Demnach sind für die genannten Anforderungen entsprechend Punkt 2.3 im Gesamtprojekt Aufwendungen in Höhe von 14,912 Mio. Euro netto über die KG 200 bis 600 anzunehmen. Die Abrechnung des Honorars für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen erfolgt nach den Bestimmungen des abzuschließenden Architekten- bzw. Ingenieurvertrages. - Honorarzone Die Honorarzone wird gemäß HOAI losbezogen wie folgt vorgegeben. Die Angabe ist dem jeweiligen Leistungsbild im Punkt 4 ff. dieser Unterlage zu entnehmen. - Mitzuverarbeitende Bausubstanz (nur Los 1) Entsprechend § 2 Abs. 1 (7) HOAI ist für das Los eine anrechenbare Bausubstanz anzusetzen. Diese wird mit 5 % der Aufwendungen der KG 500 der Kostenberechnung der Gemeinde Oybin (Stand 03/2026) vorgegeben und mit 39.520,12 Euro netto absolut über den Gesamtprojektzeitraum vertraglich gebunden. Veränderliche Honorarparameter - Honorarsatz Der Honorarsatz ist vom Bieter anzugeben. - Umbauzuschlag gemäß §§ 6 Abs. 2, 36 HOAI Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine Modernisierung gemäß § 2 Abs. 6 HOAI. Daher ist ein Umbauzuschlag zu vereinbaren und vom Bieter dementsprechend seinem Angebot zugrunde zu legen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es keinen gesetzlichen Mindest-Umbauzuschlag gibt. Der Prozentwert des Umbauzuschlags ist im Honorarangebot anzugeben. Dieser kann auch „0“ sein. - Nebenkostenpauschale Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch „0“ sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 14 HOAI abgegolten. Der Prozentwert ist im Honorarangebot anzugeben. - Stundensätze und Pauschalen Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den - Projektleiter - Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker) - Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen, welche u.a. als „Besondere Leistung“ gesondert beauftragt werden, sofern sie nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an. In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3,0 (entspricht der Gewichtung von 30,00 %) ein. Das Formblatt 5 ist zwingend pro Los zu verwenden. Die Kalkulation des Honorarangebotes ist als Anlage beizufügen. Gewertet wird das geprüfte Gesamthonorar (s. Formblatt 5, Seite 2) über die Grundleistungen (inklusive mitzuverarbeitende Bausubstanz, Umbauzuschlag und Nebenkosten).

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Gemeinde Oybin gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • "Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin"; hier: Freianlagenplanung und IngenierbauwerkeHauptmerkmale des VerfahrensDas Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV i.V. § 74 VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt. Ziel ist die Zuschlagserteilung der losweisen Leistungsbilder gemäß §§ 39 ff. HOAI i.V. Anlage 11 (Freianlagenplanung) sowie gemäß §§ 41 ff. HOAI i.V. Anlage 12 für die Planung und Umsetzung des kommunalen Bauvorhabens „Hochwertiger Kulturtourismus auf dem Berg Oybin“. Teilnahmeanträge bzw. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten.

  • Kontakt

    die STEG Stadtentwicklung GmbHvergabe.steg@steg.de
  • Typ
    Wettbewerb · Präqualifikation
  • Ort
    Görlitz
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
    71240000

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