Klinik Immenstadt, BA 1, Erweiterungsbau Nordwest, Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 3-6, bei stufenweiser Beauftragung
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Klinikverbund Allgäu gGmbH benötigt Tragwerksplanungsleistungen gemäß §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 3-9, für den Neubau "Bauabschnitt 1 Erweiterungsbau Nordwest" der Klinik Immenstadt in Oberallgäu. Der Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 3.921 m² umfasst vier Geschosse (UG, EG, 1.OG, 2.OG, 3.OG) und beinhaltet unter anderem Technikräume, Arztdiensträume, Bettenstationen und Verwaltung. Zusätzlich sind Umbauarbeiten im Bestand zur Erweiterung der Zentralen Notaufnahme vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise. Die Zuschlagskriterien sind Qualität des Projektteams (32%), Herangehensweise an die Planungsaufgabe (38%) und Honorar (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 550.000 EUR brutto im Leistungsbild Tragwerksplanung in den letzten 3 Geschäftsjahren, eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3.000.000 EUR für Personenschäden und 5.000.000 EUR für Sachschäden, einen Geschäftsführer oder eine Führungskraft mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen" und "Nachweisberechtigter für Standsicherheit" sowie mindestens 10 Jahren Berufserfahrung in der Tragwerksplanung, zwei Referenzprojekte (LPH 2-6) im Zeitraum 01.09.2011 - 31.08.2026 mit einem Bruttobauvolumen von mindestens 12 Mio. EUR bzw. 8,5 Mio. EUR, Honorarzone III, Neukonzeption des Tragsystems in Massivbauweise, und eine durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl von 5 technisch festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern (inkl. Geschäftsführung) im Leistungsbild Tragwerksplanung in den letzten 3 Jahren.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Projektsteuerung Klinik Immenstadt
- Kontakttelefon
- 083105303550
- Kontakt-E-Mail
- im-bau-ps@klinikverbund-allgaeu.de
- Adresse
- Robert-Weixler-Straße 50, 87439 Kempten
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 3-9 bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden.------Die Klinikverbund Allgäu gGmbH plant die Errichtung des Neubaus „Bauabschnitt 1 Erweiterungsbau Nordwest“ am Standort Klinik Immenstadt.------Die Klinik Immenstadt ist ein Krankenhaus des Klinikverbunds Allgäu.------Am Standort Immenstadt besteht für den Klinikverbund Allgäu gGmbH ein zusätzlicher Raumbedarf aufgrund der im Mai 2026 vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege beschlossenen Planbettenerhöhung auf 230 Betten und zur Schaffung aktuell fehlender Nebenräume. Das Bauvorhaben erhält die Bezeichnung „Bauabschnitt 1 Erweiterungsbau Nordwest“. ------Der Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 3.921 m² gemäß Zielplanung umfasst vier Geschosse mit: - UG: Technik, Umkleiden - EG: Arztdiensträume, U+B-Räume, Seelsorge, Soziale Dienste, Raum der Stille - 1.OG: Highcare-Bettenstation - 2.OG: Arztdiensträume, Verwaltung, Besprechungsräume, Archiv - 3.OG: Pflegestation, Wahlleistung Auf der Dachfläche sind Flächen für eine Technikzentrale (z.B. Lüftungszentrale) und PV-Anlage vorgesehen. ------Für die Baufeldfreimachung sind zudem Rückbauarbeiten, Spartenanpassungen und Kanalverlegungen im Bereich des Baufeldes bzw. des angrenzenden Bürgersteiges erforderlich. Der Bauherr holt derzeit aktuelle Spartenpläne ein. ------Die Umsetzung zur Baufeldfreimachung, Rückbau der Kapelle, Errichtung des Neubaus, Umbau im Bestand und Herstellung der erforderlichen Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------Es ist eine Verlegung des Sauerstofftanks notwendig; als neuer Standort wird der nördliche Grundstücksbereich vor der Zufahrt zum GZI-Parkplatz favorisiert. ------Die Aushubsohle wird unterhalb des mittleren Grundwasserstandes liegen; somit werden nach bisherigen Erkenntnissen Spundwände für die Baugrube erforderlich, die in die Seetonschichten einbinden. ------Für die weiteren Planungsschritte der Tragwerksplanung wird zeitnah ein Baugrundgutachter beauftragt. ------Zusätzlich zum Neubau ist ein Umbau im Bestand in Form einer Erweiterung der Zentralen Notaufnahme (Schaffung Überwachungsplätze, bisher: Umkleiden) im Untergeschoss vorgesehen (s. Plananlage). Während der Bauausführung muss eine Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme uneingeschränkt möglich sein. -----Das beiliegende Raum- und Funktionsprogramm wurde vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege freigegeben. Bei dem Projekt werden Fördermittel gemäß Art. 11 BayKrG beantragt. Die förderrechtlichen Rahmenbedingungen (u.a. Terminschiene, vergaberechtliche Vorgaben, Anforderungen an Förderantragsunterlagen) sind bei der Projektabwicklung zwingend einzuhalten.------ Die im Juni 2026 für die Förderantragserstellung beauftragten Fachdisziplinen gelten als vorbefasste Bewerber. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teilnehmern mit den Verfahrensunterlagen (siehe 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende Oktober 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Ende 2026 / Anfang 2027 vorgesehen. Die Bauausführung des Neubaus ist von Q3/2028 bis Q4/2030 vorgesehen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Beschreibung
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einen spezifischen Gesamtumsatz (Jahresmittel) von mindestens 550.000 EUR brutto im Leistungsbild Tragwerksplanung erzielt haben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den spezifischen Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 5.000.000 EUR für Sachschäden bei einem in der EU oder einem EWR-Vertragsstaat zugelassenen Versicherungsunternehmen besitzen oder bereit sein, eine solche abzuschließen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind spezifische Gestaltungsvarianten hinsichtlich der Haftpflichtversicherung zulässig.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung im Teilnahmeantrag über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an.
Beschreibung
In der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften muss mindestens 1 Person berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Ingenieur der Fachrichtung Bauingenieurwesen“ und "Nachweisberechtigter für Standsicherheit" gemäß § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers zu führen. Falls im Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt ist, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.
Dokumentationsanforderung
Nachweis durch Vorlage einer Eintragung in die Ingenieurkammer als Nachweisberechtigter für Standsicherheit und Vorlage der Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung und Abschlussdatum.
Beschreibung
Die Berufserfahrung des Geschäftsführers oder der Führungskraft (dieselbe Person wie unter 'Berufsqualifikation Ingenieur Bauingenieurwesen') im Leistungsbild Tragwerksplanung muss mindestens 10 Jahre betragen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes.
Beschreibung
Der Bewerber muss 2 Referenzen für Leistungen der Leistungsphasen (LPH) 2-6 gemäß § 75 Abs. 5 VgV vorlegen. Der Referenzzeitraum muss zwischen dem 01.09.2011 und 31.08.2026 liegen, wobei die LPH 2 nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 6 in diesem Zeitraum abgeschlossen sein darf. Die Referenzprojekte müssen Neubau-, Erweiterungs- oder Anbaumaßnahmen im Bereich Hochbau sein, bei denen das Tragsystem neu konzipiert wurde und hauptsächlich in Massivbauweise (Mauerwerk, Stahlbeton) konzipiert ist. Die Referenzprojekte 1 und 2 müssen verschieden sein. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, für die ein Referenzdatenblatt (= Teil 4) im Teilnahmeantrag ausgefüllt wird. Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht.
Dokumentationsanforderung
Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-6) gemäß § 75 Abs. 5 VgV. Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite darzustellen und zu beschreiben, inklusive graphischer Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und einer kurzen Beschreibung in Textform. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern.
Beschreibung
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025) ein jährliches Mittel von mindestens 5 technisch festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern (bei 40 h / Woche) inklusive Geschäftsführung im Leistungsbild Tragwerksplanung aufweisen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der technisch festangestellten Mitarbeiter (bei 40 h / Woche) (VZ-MA) und der Führungskräfte (FK) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen“ gemäß § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist auch von den freien Mitarbeitern auszufüllen.
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- Auftraggeber
- Klinikverbund Allgäu gGmbH
- Titel
- Klinik Immenstadt, BA 1, Erweiterungsbau Nordwest, Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 3-6, bei stufenweiser Beauftragung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Oberallgäu