Klinik Immenstadt, BA 1, Erweiterungsbau Nordwest, Leistungen der Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 3-9, bei stufenweiser Beauftragung
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Klinikverbund Allgäu gGmbH benötigt Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung (ALG 1, 2, 3, 7 und 8 - Heizung, Lüftung, Sanitär) gemäß §§ 53 ff HOAI 2021, Leistungsphasen 3-9, für den Erweiterungsbau Nordwest der Klinik Immenstadt in Oberallgäu. Der Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 3.921 m² umfasst vier Geschosse und beinhaltet Technikbereiche, Arztdiensträume, Bettenstationen, Verwaltung und eine Pflegestation, sowie die Neukonzeption eines versorgungstechnischen Haustechnikkonzepts. Die Vergabe erfolgt stufenweise, und es sind auch Umbauarbeiten im Bestandsgebäude sowie Rückbauarbeiten und Spartenanpassungen erforderlich. Die Zuschlagskriterien sind Qualität des Projektteams (33%), Herangehensweise an die Planungsaufgabe (37%) und Honorar (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 540.000 EUR brutto in den letzten 3 Geschäftsjahren im Leistungsbild Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS), eine Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000 EUR für Personenschäden und 5.000.000 EUR für Sachschäden, durchschnittlich 5 technisch festangestellte Vollzeit-Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführung) in den letzten 3 Jahren im Leistungsbild Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS), sowie mindestens eine Führungskraft mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur", "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o.ä. mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung in diesem Leistungsbild. Es sind zwei Referenzprojekte (LPH 2-8) aus dem Zeitraum 01.09.2013 - 31.08.2026 nachzuweisen, bei denen mindestens zwei der ALG 1, 2, 3, 7 und 8 beauftragt und vollständig bearbeitet wurden.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Technische Leitung Klinikum Kempten
- Kontakttelefon
- 083105303550
- Kontakt-E-Mail
- im-bau-ps@klinikverbund-allgaeu.de
- Adresse
- Robert-Weixler-Straße 50, 87439 Kempten
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 3-9 bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden.------Die Klinikverbund Allgäu gGmbH plant die Errichtung des Neubaus „Bauabschnitt 1 Erweiterungsbau Nordwest“ am Standort Klinik Immenstadt.------Die Klinik Immenstadt ist ein Krankenhaus des Klinikverbunds Allgäu.------Am Standort Immenstadt besteht für den Klinikverbund Allgäu gGmbH ein zusätzlicher Raumbedarf aufgrund der im Mai 2026 vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege beschlossenen Planbettenerhöhung auf 230 Betten und zur Schaffung aktuell fehlender Nebenräume. Das Bauvorhaben erhält die Bezeichnung „Bauabschnitt 1 Erweiterungsbau Nordwest“. ------Der Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 3.921 m² gemäß Zielplanung umfasst vier Geschosse mit: - UG: Technik, Umkleiden - EG: Arztdiensträume, U+B-Räume, Seelsorge, Soziale Dienste, Raum der Stille - 1.OG: Highcare-Bettenstation - 2.OG: Arztdiensträume, Verwaltung, Besprechungsräume, Archiv - 3.OG: Pflegestation, Wahlleistung Auf der Dachfläche sind Flächen für eine Technikzentrale (z.B. Lüftungszentrale) und PV-Anlage vorgesehen. ------Für die Baufeldfreimachung sind zudem Rückbauarbeiten, Spartenanpassungen und Kanalverlegungen im Bereich des Baufeldes bzw. des angrenzenden Bürgersteiges erforderlich. Der Bauherr holt derzeit aktuelle Spartenpläne ein. ------Die Umsetzung zur Baufeldfreimachung, Rückbau der Kapelle, Errichtung des Neubaus, Umbau im Bestand und Herstellung der erforderlichen Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------Es ist eine Verlegung des Sauerstofftanks notwendig; als neuer Standort wird der nördliche Grundstücksbereich vor der Zufahrt zum GZI-Parkplatz favorisiert. ------Die Aushubsohle wird unterhalb des mittleren Grundwasserstandes liegen; somit werden nach bisherigen Erkenntnissen Spundwände für die Baugrube erforderlich, die in die Seetonschichten einbinden. ------Für die weiteren Planungsschritte der Tragwerksplanung wird zeitnah ein Baugrundgutachter beauftragt. ------Zusätzlich zum Neubau ist ein Umbau im Bestand in Form einer Erweiterung der Zentralen Notaufnahme (Schaffung Überwachungsplätze, bisher: Umkleiden) im Untergeschoss vorgesehen (s. Plananlage). Während der Bauausführung muss eine Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme uneingeschränkt möglich sein. -----Das beiliegende Raum- und Funktionsprogramm wurde vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege freigegeben. Bei dem Projekt werden Fördermittel gemäß Art. 11 BayKrG beantragt. Die förderrechtlichen Rahmenbedingungen (u.a. Terminschiene, vergaberechtliche Vorgaben, Anforderungen an Förderantragsunterlagen) sind bei der Projektabwicklung zwingend einzuhalten.------ Die im Juni 2026 für die Förderantragserstellung beauftragten Fachdisziplinen gelten als vorbefasste Bewerber. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teilnehmern mit den Verfahrensunterlagen (siehe 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Mitte November 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Ende 2026 / Anfang 2027 vorgesehen. Die Bauausführung des Neubaus ist von Q3/2028 bis Q4/2030 vorgesehen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Beschreibung
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 540.000 EUR brutto im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den spezifischen Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Beschreibung
Berufshaftpflichtversicherung über 3.000.000 EUR für Personenschäden und über 5.000.000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bestehen hinsichtlich der Haftpflichtversicherung folgende zulässige Gestaltungsvarianten: a) Die Bewerbergemeinschaft schließt eine eigenständige, projektbezogene Haftpflichtversicherung (Projekt-Haftpflichtversicherung) ab, welche sämtliche im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) erbrachte Leistungen mit den oben genannten Konditionen abdeckt. b) Beide Mitglieder der Bewerbergemeinschaft verfügen jeweils über eine eigene Haftpflichtversicherung, die ausdrücklich auch die Mithaftung im Rahmen einer ARGE umfasst und die oben genannten Konditionen erfüllt. c) Mindestens eines der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft verfügt über eine Haftpflichtversicherung, die die Mithaftung im Rahmen einer ARGE ausdrücklich einschließt und die oben genannten Konditionen erfüllt. Nicht ausreichend und daher unzulässig ist es, wenn beide Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zwar jeweils über eine eigene Haftpflichtversicherung verfügen, diese jedoch keine Deckung für die Mithaftung im Rahmen einer ARGE vorsehen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung im Teilnahmeantrag über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an.
Beschreibung
Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 5 technisch festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern (bei 40 h / Woche) inklusive Geschäftsführung (GF) im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025).
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der technisch festangestellten Mitarbeiter (bei 40 h / Woche) (VZ-MA) und der Führungskräfte (FK) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen“ gemäß § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist auch von den freien Mitarbeitern auszufüllen.
Beschreibung
Der Bewerber erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mindestens 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" oder "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o.vgl. gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur" oder "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o. vgl. nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist.
Dokumentationsanforderung
Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation eines Geschäftsführers oder einer Führungskraft gemäß § 75 VgV. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung und Abschlussdatum.
Beschreibung
Mindestanforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung für den Geschäftsführer oder die Führungskraft im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS).
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie unter a) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation] im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
Beschreibung
Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV. Folgende Mindestanforderungen gelten bei den Referenzprojekten: Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.09.2013 - 31.08.2026 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Von den ALG 1, 2, 3, 7 und 8 wurden mind. zwei ALG dem Bewerber beauftragt bzw. von ihm vollständig bearbeitet. Die Referenzprojekte 1 und 2 müssen verschieden sein. Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht.
Dokumentationsanforderung
Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, für die ein Referenzdatenblatt (= Teil 4) im Teilnahmeantrag ausgefüllt wird. Werden zusätzliche Referenzen eingereicht, ist das Referenzdatenblatt der jeweiligen Referenzkategorie dem zu Folge zu kopieren, auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seiten darzustellen und zu beschreiben. Die graphische Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und eine kurze Beschreibung in Textform sollen Ihr Vorgehen bei den Referenzprojekten erläutern und uns die Wertung ermöglichen. Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Klinikverbund Allgäu gGmbH
- Titel
- Klinik Immenstadt, BA 1, Erweiterungsbau Nordwest, Leistungen der Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 3-9, bei stufenweiser Beauftragung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Oberallgäu