Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) - Ersatzneubau des Operationszentrums Süd mit Funktionsbereichen – Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Das TUM Universitätsklinikum Rechts der Isar, Technischer Betrieb und Bauwesen, benötigt Generalplanungsleistungen (Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI) für den Ersatzneubau des Operationszentrums Süd mit Funktionsbereichen in München-Haidhausen. Das Projekt hat einen geschätzten Gesamtwert von maximal 10,8 Millionen Euro und umfasst den Ersatz von 8 Operationssälen, den Neubau einer interdisziplinären Intensivstation mit rund 20 Betten und einer Station für allogene Stammzelltransplantation mit 9 Betten sowie Flächen für die urologische Ambulanz. Die Baumaßnahme ist aufgrund der Lage innerhalb eines laufenden Klinikbetriebs und der komplexen medizinischen Nutzung technisch und organisatorisch anspruchsvoll. Die Zuschlagskriterien sind Personelle Besetzung (40%), Fachtechnische Lösungsansätze (20%) und Honorarangebot (40%). Qualifikationsanforderungen umfassen eine Berufshaftpflichtversicherung von 5,0 Millionen Euro für Personen- und sonstige Schäden, Nachweis über relevante Referenzen der letzten 3 Jahre (2023-2025) für vergleichbar komplexe Maßnahmen, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1 Million Euro für die auszuschreibenden Leistungen in den letzten 3 Jahren sowie durchschnittlich mindestens 5 technische Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Technischer Betrieb und Bauwesen
- Kontakttelefon
- 089 4140 - 0
- Kontakt-E-Mail
- EN-OPZS.tb@mri.tum.de
- Adresse
- Ismaninger Str. 22, 81675 München
Das TUM Klinikum Rechts der Isar plant den Ersatzneubau des Operationszentrums Süd (OPZ Süd) mit zugehörigen Funktionsbereichen auf dem Stammgelände des Klinikums in München-Haidhausen. Anlass der Maßnahme ist der infrastrukturell kritische Zustand des bestehenden OP-Zentrums Süd. Die technische Gebäudeausrüstung und wesentliche Bereiche der Medizintechnik sind vollständig abgängig. Aufgrund des Ausfalls der Lüftungsanlage mussten bereits zwei von ursprünglich zehn Operationssälen dauerhaft außer Betrieb genommen werden. Eine Sanierung des Bestandsgebäudes im laufenden Betrieb ist nicht möglich. Der Neubau dient der langfristigen Sicherstellung der klinischen Leistungsfähigkeit des Klinikums und umfasst insbesondere: Ersatz von 8 Operationssälen des bestehenden OP-Zentrums Süd, Neubau einer interdisziplinären Intensivstation mit rund 20 Betten, Neubau einer Station für die allogene Stammzelltransplantation mit 9 Betten, Flächen für die urologische Ambulanz als Ersatz für künftig verschattete Bereiche im Bestand, Anbindung an die bestehenden klinischen und logistischen Strukturen des Klinikums. Der Ersatzneubau entsteht auf einem bisher unbebauten Grundstück an der Ismaninger Straße 22 unmittelbar angrenzend an die bestehenden Gebäude 561 und 562 des Klinikums. Durch die direkte Anbindung an das bestehende Operationszentrum Nord sowie weitere Bestandsgebäude können bauliche, technische und organisatorische Synergien genutzt werden. Gleichzeitig stellt das Vorhaben eine wesentliche Vorabmaßnahme für die langfristige Weiterentwicklung des Klinikumsstandorts dar. Das Gebäude ist als hochinstallierter Klinikneubau mit zwei Untergeschossen und mehreren oberirdischen Ebenen geplant. Neben den medizinischen Nutzungen umfasst die Maßnahme umfangreiche technische Infrastrukturen, insbesondere für: Heizung, Kälteversorgung und Wärmerückgewinnung, Sanitär- und Trinkwasserversorgung, medizinische Gase, Lüftungs- und Klimatechnik nach den Anforderungen der DIN 1946-4, Gebäudeautomation, Brandmelde- und Löschanlagen, Mittel- und Niederspannungsversorgung, Sicherheitsstromversorgung (SV) und batteriegestützte Sicherheitsversorgung (BSV), Datentechnik und Telekommunikation, Medizintechnik, Photovoltaik- und Energieversorgungssysteme. Die Baumaßnahme ist aufgrund der Lage innerhalb eines laufenden Klinikbetriebs mit besonderen Anforderungen verbunden. Das Baufeld befindet sich zwischen bestehenden Klinikgebäuden und der stark frequentierten Ismaninger Straße mit Straßenbahnanbindung. Die Baustellenlogistik, Ver- und Entsorgung, Sicherung der Bestandsgebäude sowie die Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs stellen besondere planerische und organisatorische Herausforderungen dar. Zusätzlich sind umfangreiche Maßnahmen zum Schall-, Staub-, Erschütterungs- und Sichtschutz erforderlich. Der derzeitige Kostenrahmen beträgt rund 91,75 Mio. € brutto (Kgr. 200-700). Der aktuelle Projektterminplan sieht die Beauftragung des Planungsteams Anfang 2027, den Abschluss der Entwurfsplanung im Jahr 2028, den Baubeginn im Jahr 2029 sowie die Fertigstellung der Baumaßnahme im Jahr 2033 vor. Das Vorhaben stellt aufgrund der hochkomplexen medizinischen Nutzung, der umfangreichen technischen Gebäudeausrüstung, der anspruchsvollen innerstädtischen Grundstückssituation sowie der Einbindung in den laufenden Krankenhausbetrieb eine technisch und organisatorisch anspruchsvolle Bauaufgabe dar. Ziel ist die Errichtung eines modernen, hochinstallierten Gebäudekomplexes zur langfristigen Sicherung der operativen und intensivmedizinischen Versorgung am Standort des TUM Klinikums Rechts der Isar. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Generalplanung, Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Personelle Besetzung
Beschreibung
Fachtechnische Lösungsansätze
Beschreibung
Honorarangebot
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss grundlegende Informationen zu seinem Unternehmen bereitstellen, einschließlich Name, Sitz, Gründungsjahr und Kontaktdaten. Bei Bietergemeinschaften sind diese Informationen für alle beteiligten Unternehmen sowie deren Leistungsanteil anzugeben.
Dokumentationsanforderung
Bereitstellung von Basisinformationen zum Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil).
Beschreibung
Bei Bietergemeinschaften ist eine Eigenerklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und zur Benennung des Vertreters der Bietergemeinschaft abzugeben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
Beschreibung
Bei Bietergemeinschaften ist eine Eigenerklärung zur vergaberechtlichen Zulässigkeit der Bietergemeinschaft abzugeben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zur vergaberechtlichen Zulässigkeit der Bewerbergemeinschaft.
Beschreibung
Der Bieter muss erklären, dass ein Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung (Landschafts-)Architekt:in / Ingenieur:in zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 bzw. 2 VgV), vorliegt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung, dass ein Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung (Landschafts-)Architekt:in / Ingenieur:in zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 bzw. 2 VgV) vorliegt. Der Auftraggeber behält sich vor, den entsprechenden Qualifikationsnachweis vor der Zuschlagserteilung nachzufordern.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen abgeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
Beschreibung
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB.
Beschreibung
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB.
Beschreibung
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Erklärung zur Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen abgeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zur Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen.
Beschreibung
Für ausländische Unternehmen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind (bezogen auf Punkte 6 bis 9).
Dokumentationsanforderung
Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 6.) bis 9.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Erklärung zum Russlandbezug des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen abgeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum Russlandbezug des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
Beschreibung
Der Bieter muss angeben, ob er beabsichtigt, Auftragsteile an andere Unternehmen weiterzugeben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Dokumentationsanforderung
Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung
Beabsichtigt der Bieter, die Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bieter muss nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Dokumentationsanforderung
Benennung der Unternehmen und Abgabe eines eigenen Bewerbungsbogens für diese. Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachweisen. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Der entsprechende Nachweis für die Berufshaftpflichtversicherung ist spätestens innerhalb von zwei Wochen nach Vertragsschluss vorzulegen.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen vorlegen, um nachzuweisen, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen. Je Leistung sind der Rechnungswert (brutto, Kgr. 300+400 DIN 276), die Leistungszeit sowie der öffentliche oder private Auftraggeber der Dienstleistungen anzugeben.
Beschreibung
Der Bieter muss seinen durchschnittlichen Netto-Umsatz für die auszuschreibenden Leistungen in den letzten 3 Jahren (2023 bis 2025) angeben. Es werden Punkte basierend auf dem Jahresmittel vergeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über den durchschnittlichen Umsatz netto des Bewerbers für die auszuschreibenden Leistungen in den letzten 3 Jahren von 2023 bis 2025 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
Beschreibung
Der Bieter muss die Anzahl der Beschäftigten der letzten drei Jahre (2023 bis 2025) für die auszuschreibenden Leistungen in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (Ingenieure/Architekten, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) angeben. Es werden Punkte basierend auf dem Durchschnitt vergeben.
Dokumentationsanforderung
Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2023 bis 2025 für die auszuschreibenden Leistungen in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- TUM Univesitätsklinikum Rechts der Isar, Technischer Betrieb und Bauwesen
- Titel
- Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum) - Ersatzneubau des Operationszentrums Süd mit Funktionsbereichen – Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 10.800.000,00 €