Köhlbrandbrücke - Strombrücke und Rampen (TP03)
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Rådgivende ingeniører VVA
Die Köhlbrandbrücke ist seit ihrer Verkehrsfreigabe 1974 eine der bekanntesten Brücken Deutschlands und ein Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH). Sie bildet als Teil der Bundesstraße B3 das wichtigste Bindeglied der Haupthafenroute (HHR), die Verbin-dung zwischen den westlichen und östlichen Hafenteilen. Die Haupthafenroute sorgt für einen leistungsfähigen Anschluss an das übergeordnete Straßen- und das Transeuropäische Schie-nennetz (TEN-Netz). Die Köhlbrandbrücke überspannt den Köhlbrand, einen Nebenarm der Elbe, mit einer lichten Höhe von NHN +53,0 m und einer max. Stützweite von 325,0 m. Die Köhlbrandbrücke (KBB) wird in absehbarer Zukunft das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Daher wurde der Entschluss gefasst, die Brücke durch einen leistungsfähigen Brückenneubau mit einer lichten Durchfahrtshöhe von NHN +73,50 m zu ersetzen. Die Entscheidung basiert auf einer Alternativenprüfung (Stand Januar 2024). Dabei wurden die Ergebnisse der Vorplanung einer Bohrtunnelvariante, Optimierungsansätze dieser Vorplanung und eine indikative Konzeptstudie für eine Brücke berücksichtigt. Die bestehende Haupthafenroute (HHR) soll während des Neubaus der Köhlbrandbrücke und der angrenzenden Verkehrsanlagen unter Betrieb bleiben. Die bestehende Köhlbrandbrücke soll nach Fertigstellung des Ersatzneubaus zurück gebaut werden. Der gesamte Planungsbereich umfasst eine Streckenlänge von rd. 5,0 km. Er gliedert sich in die Planungsabschnitte Knoten West (AS Walterhof), die Strombrücke einschl. Rampen so-wie den Knoten Ost mit den Anschlüssen an die Hafenflächen Roß mit dem Containerterminal Tollerort (CTT) und Steinwerder Süd (SWS) sowie die Anschlüsse in Neuhof. Für die Gesamtstrecke soll die Planung der Verkehrsanlagen an einen Objektplaner Verkehrsanlagen vergeben werden. Die Planung der Verkehrsanlage umfasst die (neue) Linienfindung der Neubaustrecke. Die drei o.g. Planungsabschnitte sollen für den konstruktiven Ingenieurbau getrennt an Objekt- und Tragwerksplaner vergeben werden. Die Planung des Rückbaus wurde bereits vergeben. Das Gesamtprojekt soll konsequent nach der BIM-Methode geplant werden; die Gesamtkoordination BIM wird durch das Teilprojekt ("TP") Knoten Ost erbracht. Der Genehmigungsantrag soll vom Objektplaner Verkehrsanlagen erstellt werden, der die dafür erforderliche Koordination leistet. +++ Die Planung der Strombrücke und der beidseitigen Rampen [TP 03] ist Gegenstand dieser Vergabe. Die Planung umfasst die Objekt - (einschließlich Gestaltung ) und Tragwerksplanung sowie die Technische Ausrüstung. +++
Ergebnis
- Gewinner
- Bietergemeinschaft Ingenieurbüro Grassl GmbH, Schlaich Bergermann Partner SE und WTM Engineers GmbH c/o Ingenieurbüro Grassl GmbH Hamburg
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 14.409.414 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Kontakttelefon
- +494038088084
- Kontakt-E-Mail
- andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
Die Köhlbrandbrücke ist seit ihrer Verkehrsfreigabe 1974 eine der bekanntesten Brücken Deutschlands und ein Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH). Sie bildet als Teil der Bundesstraße B3 das wichtigste Bindeglied der Haupthafenroute (HHR), die Verbin-dung zwischen den westlichen und östlichen Hafenteilen. Die Haupthafenroute sorgt für einen leistungsfähigen Anschluss an das übergeordnete Straßen- und das Transeuropäische Schie-nennetz (TEN-Netz). Die Köhlbrandbrücke überspannt den Köhlbrand, einen Nebenarm der Elbe, mit einer lichten Höhe von NHN +53,0 m und einer max. Stützweite von 325,0 m. Die Köhlbrandbrücke (KBB) wird in absehbarer Zukunft das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Daher wurde der Entschluss gefasst, die Brücke durch einen leistungsfähigen Brückenneubau mit einer lichten Durchfahrtshöhe von NHN +73,50 m zu ersetzen. Die Entscheidung basiert auf einer Alternativenprüfung (Stand Januar 2024). Dabei wurden die Ergebnisse der Vorplanung einer Bohrtunnelvariante, Optimierungsansätze dieser Vorplanung und eine indikative Konzeptstudie für eine Brücke berücksichtigt. Die bestehende Haupthafenroute (HHR) soll während des Neubaus der Köhlbrandbrücke und der angrenzenden Verkehrsanlagen unter Betrieb bleiben. Die bestehende Köhlbrandbrücke soll nach Fertigstellung des Ersatzneubaus zurück gebaut werden. Der gesamte Planungsbereich umfasst eine Streckenlänge von rd. 5,0 km. Er gliedert sich in die Planungsabschnitte Knoten West (AS Walterhof), die Strombrücke einschl. Rampen so-wie den Knoten Ost mit den Anschlüssen an die Hafenflächen Roß mit dem Containerterminal Tollerort (CTT) und Steinwerder Süd (SWS) sowie die Anschlüsse in Neuhof. Für die Gesamtstrecke soll die Planung der Verkehrsanlagen an einen Objektplaner Verkehrsanlagen vergeben werden. Die Planung der Verkehrsanlage umfasst die (neue) Linienfindung der Neubaustrecke. Die drei o.g. Planungsabschnitte sollen für den konstruktiven Ingenieurbau getrennt an Objekt- und Tragwerksplaner vergeben werden. Die Planung des Rückbaus wurde bereits vergeben. Das Gesamtprojekt soll konsequent nach der BIM-Methode geplant werden; die Gesamtkoordination BIM wird durch das Teilprojekt ("TP") Knoten Ost erbracht. Der Genehmigungsantrag soll vom Objektplaner Verkehrsanlagen erstellt werden, der die dafür erforderliche Koordination leistet. +++ Die Planung der Strombrücke und der beidseitigen Rampen [TP 03] ist Gegenstand dieser Vergabe. Die Planung umfasst die Objekt - (einschließlich Gestaltung ) und Tragwerksplanung sowie die Technische Ausrüstung. +++Hauptmerkmale des VerfahrensDer Wettbewerbliche Dialog wird gem. §17 SektVO durchgeführt. Hinweis: Die gesamte Ausschreibung unterliegt der Sektorenverordnung (SektVO)! Die mit den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten acht Teilnehmenden erfolgt in zwei aufeinanderfolgenden Dialogphasen (Auswahlphase und Vertiefungsphase). Die Auswahlphase (Phase 1) wurde mit 7 Teilnehmenden durchgeführt werden. Vor Beginn der Vertiefungsphase (Phase 2) wurde das Teilnehmerfeld in einem Auswahlprozess an Hand der Zuschlagskriterien für den Angebotsteil I (planerischer Dialogbeitrag) auf 3 Unternehmen reduziert. Die Verhandlung der Angebotsteile 2-4 erfolgt während der Vertiefungsphase mit drei Bietern. Die Verhandlung beginnt mit der Aufforderung an die drei Bieter zur Abgabe eines indikativen Angebotes. Die Bietenden haben die Möglichkeit, mit ihrem indikativen Angebot auch Verhandlungsvorschläge einzureichen. Nach Abschluss des planerischen Dialogs fordert die Auftraggeberin die im Verfahren verbliebenen drei Unternehmen auf, auf Grundlage der eingereichten und in der zweiten Dialogphase näher ausgeführten Lösungen ihr finales Angebot einzureichen. Mit der Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe stellt die Auftraggeberin eine finale Vertragsfassung zur Verfügung, welche das Verhandlungsergebnis der mit allen im Verfahren verbliebenen Unternehmen geführten Vertragsverhandlungen für alle Unternehmen in gleicher Weise abbildet. Nach dem Ablauf der finalen Angebotsfrist erfolgt eine Präsentation der mit den Angeboten eingereichten abschließenden Dialogbeiträge (Angebotsteil 1) durch die Unternehmen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Zuschlagskriterium I für den planerischen Dialogbeitrag (Angebotsteil 1) setzt sich aus den nachfolgenden Unterkriterien zusammen, die im Rahmen des 70%-igen Wertungsanteils jeweils wie folgt gewichtet werden: - Kriterium 1: Städtebauliche und gestalterische Qualität (anteilig 35 %) - Kriterium 2: Statisch-konstruktive Gestaltung (anteilig 35 %) - Kriterium 3: Wirtschaftlichkeit (anteilig 30 %)
Unterkriterien
Beschreibung
Kriterium 1: Städtebauliche und gestalterische Qualität (anteilig 35 %)
Beschreibung
Kriterium 2: Statisch-konstruktive Gestaltung (anteilig 35 %)
Beschreibung
Kriterium 3: Wirtschaftlichkeit (anteilig 30 %)
Beschreibung
Das Zuschlagskriterium II setzt sich aus den nachfolgenden Unterkriterien für die Angebotsteile 2-4 zusammen, die im Rahmen des 30%-igen Wertungsanteils jeweils wie folgt gewichtet werden: - Teil 2: Angebotspreis/Honorar (anteilig 40%)
Beschreibung
Das Zuschlagskriterium II setzt sich aus den nachfolgenden Unterkriterien für die Angebotsteile 2-4 zusammen, die im Rahmen des 30%-igen Wertungsanteils jeweils wie folgt gewichtet werden: - Teil 3: Leistungskonzept (anteilig 40%): o Terminmanagement (davon anteilig 20 %) o Kostenmanagement (davon anteilig 20 %) - Teil 4: Personalkonzept (anteilig 20%)
Unterkriterien
Beschreibung
Teil 3: Leistungskonzept (anteilig 40%): o Terminmanagement (davon anteilig 20 %) o Kostenmanagement (davon anteilig 20 %)
Beschreibung
Teil 4: Personalkonzept (anteilig 20%)
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Titel
- Köhlbrandbrücke - Strombrücke und Rampen (TP03)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Dauer
- 7 Jahre