Machbarkeitsstudie Generalsanierung
Arkitekttjenester
Das Staatl. Bauamt München 1 benötigt interdisziplinäre Machbarkeitsstudien für die Generalsanierung der Bayerischen Staatsoper (Nationaltheater) in München, mit einem maximalen Gesamtwert von 714.285,71 EUR. Die Studie soll baulich-technische Sanierungsnotwendigkeiten, funktionale Optimierungen, Erweiterungsoptionen, Denkmalschutzbelange und energetische Optimierungen berücksichtigen, wobei die Ziele des nachhaltigen Bauens und ein ganzheitlicher Lebenszyklusansatz im Vordergrund stehen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität und Preis. Bewerber müssen die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nachweisen, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 1.500.000 EUR netto in den letzten drei Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich des Auftrags vorweisen, eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 1.500.000 EUR für Personenschäden und 250.000 EUR für sonstige Schäden besitzen und bis zu 3 Referenzprojekte aus den letzten 15 Jahren (ab Anfang Dezember 2011 bis Ende November 2026) einreichen, die mindestens bis Leistungsphase 3 erbracht wurden.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Staatl. Bauamt München 1
- Kontakttelefon
- +4989212320
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@stbam1.bayern.de
- Adresse
- Peter-Auzinger-Str. 10, 81547 München
Erstellung einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung der Bayerischen Staatsoper Nationaltheater Das Nationaltheater ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Bayerischen Staatsballetts. In seiner jetzigen neoklassizistischen Erscheinung wurde das Opernhaus im Jahr 1818 erstmals eröffnet. Fünf Jahre später wurde das Haus durch einen Brand zur Gänze zerstört und erneut aufgebaut. Der zweite Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern fand in den Jahren 1958 – 1963 statt. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1963 wurde keine Generalsanierung durchgeführt. Zum Gebäudekomplex gehört auch das Dekorationsmagazin entlang der Alfons-Goppel-Straße und das im Jahr 2003 fertiggestellte sog. „Neue Probengebäude“ am Marstallplatz. Weitere für den Probe- und Spielbetrieb genutzte Gebäude sind die Gebäude des Bayerischen Staatsballetts, Platzl 6 und 7, hierbei handelt es sich um ehemalige Corpsgebäude, die 1899 im Stil der Renaissance errichtet wurden. Mit zeitlichem Vorlauf und parallel zur Machbarkeitsstudie wird von Nutzerseite die Erstellung eines Bedarfsgesamtkonzepts einschließlich Visionsentwicklung („Oper der Zukunft“) beauftragt. Gleichzeitig wird außerdem die Bedarfsplanung für eine Interimslösung während der Generalsanierung des Nationaltheaters erstellt. Die Machbarkeitsuntersuchung soll in einem iterativen Prozess mit dem Nutzer und der Bedarfsplanung fortwährend abgeglichen werden. Die Beiträge und Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie sollen sodann in die Bedarfsplanung integriert werden und umgekehrt. Die Studie sollte sich mit den baulich- technischen Sanierungsnotwendigkeiten, funktionalen Optimierungen der betrieblichen Abläufe, möglichen Erweiterungsoptionen, den wesentlichen Belangen des Denkmalschutzes und, nicht zuletzt, den Möglichkeiten energetischer Optimierung der haustechnischen Anlagen auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie sind insbesondere die Ziele des nachhaltigen Bauens zu verfolgen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist vorzusehen um den gesamten Lebenszyklus der Gebäude unter Berücksichtigung der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Qualität sowie der technischen und prozessualen Aspekte zu betrachten. Der Auftragsgegenstand beinhaltet die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die oben genannten Nutzungen in drei Varianten als Entscheidungsgrundlage für die in der Zukunft geplante Generalsanierung. Weitere Angaben sind der Aufgabenbeschreibung und den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1, Zuschlagskriterien) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/297541
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1, Zuschlagskriterien) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/297541
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/BauKaG, Architekt/in. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet.
Beschreibung
Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2022) in EUR netto anzugeben. Für die Höchstpunktzahl wird ein durchschnittlicher spezifischer Jahresumsatz von 1.500.000 EUR netto gefordert. Die Bewertung erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix (s. Anlage Eignungsmatrix_zu_III,6_Stufe_1).
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu III.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“.
Beschreibung
Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu I.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben (Formblatt III.8).
Beschreibung
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 250.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu III.1. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Beschreibung
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 15 Jahren ab Anfang Dezember 2011 bis Ende November 2026 (bis mind. LPH 3) erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Die Auflistung ist auf max. 3 Projekte zu beschränken.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu IV.1. der „Eigenerklärung zu Eignung“: Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt: • Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis) • Beträge (Wert der erbrachten Leistung) • Daten (Erbringungszeitraum) • Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners).
Beschreibung
Es ist die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl inkl. der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2025, 2024, 2023) bezogen auf die zu vergebenden Leistungen anzugeben. Für die Erreichung der Höchstpunktzahl wird eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von 50 Beschäftigten erwartet. Die Bewertung erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix (s. Anlage Eignungsmatrix_zu_III6_Stufe_1).
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch sind auch in der „Eigenerklärung zu Eignung“ (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu IV.2. der „Eigenerklärung zu Eignung“.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Staatl. Bauamt München 1
- Titel
- Machbarkeitsstudie Generalsanierung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 714.285,00 €
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