Objektplanung gem. Par.34 HOAI, LPH 1-9
Arkitekttjenester
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, benötigt Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9, für den Neubau eines Einsatzmittellagers einer Feuerwache sowie Dienstwohnungen in München Aubing. Zusätzlich ist die Planung einer vorübergehenden Nutzung der Flächen als Interimsquartier für den Ausbildungsbetrieb der Feuerwehr- & Rettungsdienstschule erforderlich. Die Leistungen umfassen die Planung einer Abstellhalle für Abrollcontainer, eines Lagerbereichs für Hochregallager, Werkstätten und die dazugehörige Verwaltung, sowie Dienstwohnungen in den darüberliegenden Geschossen. Die Planung muss auch die Erschließung eines später zu planenden Wachgebäudes berücksichtigen. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (75%) und Preis (25%). Bewerber müssen den Nachweis ihrer beruflichen Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master in Architektur erbringen und die Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO nachweisen. Es sind maximal 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen aus dem Zeitraum 2016 bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorzulegen, die Neubauprojekte mit selbst erbrachten Leistungsphasen 2-5 und 6-8 nach § 34 HOAI, Honorarzone ≥ III und Bauwerkskosten gemäß DIN 276 KG 300 + 400 umfassen. Besondere Kriterien wie Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit, Holzbauweise, Nutzungseinheiten mit höherwertiger technischer Ausstattung und weitgespannte Tragwerke sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
- Adresse
- Friedensstraße 40, 81671 München
Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI Leistungsphasen 1-9, für den Neubau des Einsatzmittellagers einer Feuerwache sowie Dienstwohnungen. Planung einer vorrübergehenden Nutzung der Flächen als Interimsquartier für den Ausbildungsbetrieb der Feuerwehr- & Rettungsdienstschule Der Standort ist ein freies stadteigenes Grundstück in München Aubing, im Bereich der Gewerbeflächen Langenburg-, Kronwinkler- und Kastelburgstraße. Geplant ist das Einsatzmittellager der Feuerwache Aubing mit einer Abstellhalle für Abrollcontainer, einem Lagerbereich für Hochregallager, Werkstätten und die dazugehörige Verwaltung. In den darüberliegenden Geschossen über der zweigeschossigen Abstellhalle sollen Dienstwohnungen untergebracht werden. Die Wohnungen sollen von 2-, bis 4-Zimmer-Wohnungen angeboten werden und eine eigene Adresse erhalten. Das Wachgebäude der FW Aubing mit Fahrzeughalle, Wachbetrieb und Ruheräumen soll erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant und umgesetzt werden und ist nicht Teil der Planung. Die Planung hat das Wachgebäude jedoch mit zu berücksichtigen, vor allem in Bezug auf die Erschließung. In dem Gebäuderiegel entlang der Kastelburgstraße soll vorab eine Interimsnutzung für Teile der Feuerwehr- und Rettungsdienstschule (FRSM) aus der Aidenbachstraße aufgenommen werden. Die in dem Bauteil im Erdgeschoss vorgesehenen zukünftigen Abstellhallen für Abrollcontainer, Werkstätten und Sozialbereiche sollen für die FRSM als Fahrzeugabstellgassen und Schulungssäle genutzt werden. Die Halle des Paletten-Regallagers für Einsatzmittel kann vorab als Übungshalle der FRSM dienen. Außenflächen werden vorab als Übungsflächen befestigt. Der Aufwand für die Änderungen und Umbauten für die finale Nutzung als Einsatzmittellager ist planerisch schon frühzeitig abzustimmen und zu minimieren. Das genehmigte, vorläufige Nutzerbedarfsprogramm liegt den Anlagen bei. Ebenfalls sind die Anforderungen an Standard und Ausstattung und an Freiflächen dem vorläufigen Nutzerbedarfsprogramm zu entnehmen. Die vorläufigen Flächenbedarfe sowohl für das Einsatzmittellager als auch die Interimsflächen sind in der Anlage Raumprogramm dargestellt. Die Machbarkeitsstudie und Flächenüberlegungen der Branddirektion für die Interimsnutzung liegen als Anlage zum Verfahren bei. Die betriebliche, wirtschaftliche und dabei nachhaltige Umsetzbarkeit eines schlüssigen Gesamtkonzepts, unter Berücksichtigung der Interims- sowie der finalen Nutzung sind wesentliche Anforderungen. Ein Bebauungsplan liegt nicht vor, baurechtliche Beurteilung nach § 30 Abs. BauGB in Verbindung mit § 34 Abs.1 BauGB. Vorbescheid 2023 wurde positiv beschieden. Anforderungen an Freiflächen Für den Außenbereich sind besonders die PKW Stellplätze sowie der Übungshof von besonderer Bedeutung. Eine Tiefgarage sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Die im Raumprogramm genannte Anzahl Stellplätze stellt jeweils die Maximalzahl dar. In der Vorplanung ist anhand der umsetzbaren Flächen eine Ermittlung der Stellplätze in Vorabklärung mit der LBK und den baurechtlichen Vorgaben durchzuführen. Der Übungshof dient zur Durchführung von Übungen. Es ist dabei eine versiegelte Manipulationsfläche vorzusehen, um bei Übungen das Eindringen von Ölen und Flüssigkeiten in das Erdreich zu verhindern, die bei Übungen mit Schrott-Pkw austreten können. Dienstwohnungsgebäude müssen einschließlich Freifläche und Spielplatz den Wohnungsbauvorschriften entsprechen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber hat den Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Architektur zu erbringen. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt.
Beschreibung
Der Bewerber muss einen gemittelten Gesamtumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto).
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden vorweisen. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Bedingungen vorgelegt wird.
Beschreibung
Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2016 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden: Neubau, LPH 2-5 nach § 34 HOAI selbst erbracht und im Referenzzeitraum abgeschlossen, LPH 6-8 nach § 34 HOAI selbst erbracht und im Referenzzeitraum abgeschlossen, Honorarzone gem. HOAI ≥ III, Bauwerkskosten gem. DIN 276 KG 300 + 400 (brutto) in Euro. Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-3: Energieeffizienz Neubau, Recyclingfähigkeit oder Wiederverwertung oder Einsatz nachwachsender Dämmstoffe, Referenzprojekt in Holzbauweise, Nutzungseinheit mit höherwertiger technischer Ausstattung nach § 55 HOAI Anlage 15.2 mit technischen Anlagen aus Honorarzone III, weitgespanntes Tragwerk mit freier Spannweite von min. 12 m. Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2, 3, 5 im o.g. Referenzzeitraum. Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
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- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Titel
- Objektplanung gem. Par.34 HOAI, LPH 1-9
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
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