"Mobilität in Deutschland 2028"
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Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen benötigt Dienstleistungen für die Durchführung der Studie „Mobilität in Deutschland 2028“, einer bundesweiten repräsentativen Befragung von mindestens 35.000 Privathaushalten und 70.000 Personen im Kalenderjahr 2028. Ziel ist die Erfassung von Mobilitätsverhalten, Verkehrsmittelnutzung, Wegestrecken und -zwecken, um aktuelle Mobilitätskennwerte für Bund und Länder sowie sozioökonomische und raumtypische Mobilitätsmuster zu liefern. Die Erhebung soll bewährte Methoden mit innovativen Ansätzen wie Smartphone-Tracking kombinieren und die Einbeziehung unterrepräsentierter Gruppen verbessern. Der Projektstandort ist der Rheinisch-Bergische Kreis. Als Qualifikationsanforderungen sind eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate) und ein Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 3.000.000 € für Personen- und Sachschäden sowie 100.000 € für Vermögensschäden erforderlich.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Referat Z2, Externe Forschungsvergabe
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- forschungsvergabe@bast.de
- Adresse
- Brüderstraße 53, 51427 Bergisch Gladbach
„Mobilität in Deutschland 2028“ Verkehrspolitik und Verkehrsplanung benötigen zuverlässige, aktuelle und räumlich differenzierte Informationen zur Wahl und Nutzung von Verkehrsmitteln, um zielgenaue Infrastrukturinvestitionen und politische Maßnahmen entwickeln zu können. Die amtliche Statistik erfasst die Mobilität privater Haushalte und den Wirtschaftsverkehr mit kleineren Lkw und Pkw nur rudimentär. Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) als nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ist daher für ihre Aufgaben auf eigene Erhebungen angewiesen. Bisherige Erhebungen der Studie Mobilität in Deutschland (MiD) (2002, 2008, 2017, 2023) benötigen eine Aktualisierung, um neue Entwicklungen abzubilden. Die BASt beabsichtigt, eine bundesweite repräsentative Befragung von mindestens 35.000 Privathaushalten und 70.000 Personen im Kalenderjahr 2028 durchzuführen. Erfasst werden Mobilitätsverhalten, Verkehrsmittelnutzung, Wegestrecken und -zwecke. Die Erhebung baut auf bewährten Methoden der Vorgängerstudien auf, integriert jedoch innovative Ansätze wie Smartphone-Tracking und verbessert die Einbeziehung unterrepräsentierter Gruppen. Regionale Vertiefungsstichproben ermöglichen bis zu 175.000 Haushalte. Die MiD 2028 liefert aktuelle Mobilitätskennwerte für Bund und Länder sowie sozioökonomische und raumtypische Mobilitätsmuster. Sie unterstützt die Bedarfsplanüberprüfung der Verkehrsträger (Schiene, Straße, Wasserstraße), die Weiterentwicklung des Klimaschutzprogramms und die Planung nachhaltiger Infrastruktur. Die Datenbasis ermöglicht evidenzbasierte verkehrspolitische Entscheidungen, fördert die wissenschaftliche Forschung und steht Dritten (Gebietskörperschaften, Verkehrsunternehmen) für regionale Vertiefungsstichproben zur Verfügung. Durch methodische Weiterentwicklungen verbessert sie langfristig die Qualität der Mobilitätsforschung in Deutschland.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum). Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum). Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Beschreibung
Ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt. Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abzudecken: für Personen- und Sachschäden 3.000.000 € pauschal je Schadensfall, für Vermögensschäden 100.000 € je Schadensfall.
Dokumentationsanforderung
Ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Beschreibung
Mindestens 1 abgeschlossenes Projekt aus den letzten 10 Jahren, das vergleichbar ist mit den ausgeschriebenen Leistungen in Bezug auf Umfang, Komplexität und Schwierigkeitsgrad. Dies umfasst: Konzeption, Durchführung und Auswertung einer nationalen oder anderen gemeinde-/ gebietskörperschaftsübergreifenden Befragung zur Alltagsmobilität inkl. Wegeerfassung, die von einer öffentlichen Stelle finanziert wurde und einen Mindestumfang von 1.000 teilnehmenden Haushalten oder 2.000 Personen hatte. Durchführung einer Einwohnermeldeamts-Stichprobe (EWO) (Mindestumfang 2.500 teilnehmende Haushalte oder 5.000 Personen). Durchführung einer Befragung im Mixed-mode-Design (Mindestumfang 2.500 teilnehmende Haushalte oder 5.000 Personen). Konzeption und Durchführung von Gewichtungs- und Hochrechnungsverfahren mit Berücksichtigung unterschiedlicher städtischer und ländlicher Raumtypen. Verkehrsträgerübergreifender Ergebnisbericht zur Alltagsmobilität auf Basis von Befragungen zur Mobilität (mindestens 20 Seiten, auf Basis von Daten von mindestens 2.500 teilnehmenden Haushalten oder 5.000 Personen).
Dokumentationsanforderung
Nachzuweisen durch: Mindestens 1 abgeschlossenes Projekt aus den letzten 10 Jahren, unter Angabe des Projekttitels, Auftraggeber, Zeitraum, Gesamtvolumen, einzutragen in die Referenzliste 1. Beschreibung des Referenzprojektes (Projektinhalt, Projektziele, durchgeführte Leistungen und erzielte Ergebnisse). Erläuterung der Vergleichbarkeit des Referenzprojektes/Projektinhaltes mit dem Ausschreibungsgegenstand gemäß im Entwurf beiliegende Projektbeschreibung.
Beschreibung
Mindestens ein Referenzprojekt in den letzten 5 (10) Jahren, das die Erfahrungen des Bewerbers hinsichtlich der Erarbeitung eines Datenschutzkonzepts für eine von einer öffentlichen Stelle finanzierten Befragung mit einem Mindestumfang von 1.000 teilnehmenden Haushalten belegt. Es ist deutlich zu machen, dass es sich um eine Haushaltsbefragung handelt, hier definiert als die Abfrage von persönlichen Merkmalen der Mitglieder der Privathaushalte.
Dokumentationsanforderung
Nachzuweisen durch: Mindestens ein Referenzprojekt in den letzten 5 (10) Jahren unter Angabe des Projekttitels, Auftraggebers, Zeitraum und Auftragsvolumen. Umfang der Stichprobe der Haushaltsbefragung (netto). Beschreibung des Referenzprojektes (Projektinhalt, Projektziele, durchgeführte Leistungen und erzielte Ergebnisse). Erläuterung der Vergleichbarkeit des Referenzprojektes/Projektinhaltes mit dem Ausschreibungsgegenstand gemäß im Entwurf beiliegende Projektbeschreibung.
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- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
- Titel
- "Mobilität in Deutschland 2028"
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Rheinisch-Bergischer Kreis
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