MPI für medizinische Forschung, Erweiterung Institut: Rohbau
Abgelaufen
Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.
Anleggs- og infrastrukturbygging
Die Max-Planck-Gesellschaft Abt.III benötigt Rohbauarbeiten für die Erweiterung des bestehenden Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg. Der Auftrag umfasst den Bau eines Hochhauses mit 10 Ober- und 2 Untergeschossen sowie eines unterirdischen Sonderlaborbereichs, einschließlich Erdarbeiten, Mauer-, Beton-, Stahlbeton-, Abdichtungs-, Dämm- und Stahlbauarbeiten, Grundleitungen sowie Einlegearbeiten für die technische Gebäudeausrüstung und Vorabmaßnahmen für die Fernwärme-/Trinkwassererschließung. Die Vertragslaufzeit beträgt 501 Tage, mit einem maximalen Gesamtwert von 1 EUR. Der Preis wird zu 100 % gewichtet. Bewerber müssen drei Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Jahren einreichen und eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert) und 1 Mio. € für Vermögensschäden nachweisen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 8921080
- Kontakt-E-Mail
- bieterfragen@gv.mpg.de
- Adresse
- Hofgartenstraße 8, 80538 München
Inhalt der gemäß Leistungsverzeichnis auszuführenden Leistungen sind die Rohbauarbeiten für die Errrichtung eines Forschungsneubaus zur Erweiterung für das bestehende denkmalgeschützte Max-Planck-Institut für medizinische Forschung. Das Gebäude besteht aus einem Hochhaus mit 10 Ober- und 2 Untergeschossen, sowie einem unterirdischen Sonderlaborbereich. Die Leistung beinhaltet ebenfalls die Erdarbeiten der Baugrube. Die Erstellung des Verbaus erfolgt bauseits. Bestandteil der Rohbauarbeiten sind: - Mauerarbeiten - Beton- und Stahlbetonarbeiten inkl. Fertigteilen und Stahlverbundstützen - Abdichtungs- und Dämmarbeiten - Stahlbauarbeiten - Grundleitungen - Einlegearbeiten für TGA - Vorabmaßnahmen für Erschließung Fernwärme/Trinkwasser Hinweis zur Produktvorgabe Verbundstützensystem Geilinger-Stütze: Auf Grund von komplexen Anforderungen an die Tragfähigkeit, Querschnittsabmessungen und den Brandschutz ist diese Produktvorgabe zwingend erforderlich. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Beruft sich der Bewerber/ Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, oder bewirbt sich eine Bewerber-/ Bietergemeinschaft, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis auch für diese Unternehmen bzw. alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft anzugeben.
Dokumentationsanforderung
Die PQ-Nummer ist mit dem Teilnahmeantrag/dem Angebot anzugeben.
Beschreibung
3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen sind einzureichen. Dies gilt für alle Bieter, auch für präqualifizierte Bieter. Bei präqualifizierten Bietern ist es ausreichend, wenn Sie mit der Angebotsabgabe bestätigen, dass die geforderten vorgenannten 3 vergleichbaren Referenzen aus dem PQ-Verzeichnis der weiteren Prüfung unterzogen werden können.
Dokumentationsanforderung
Das den Vergabeunterlagen beigefügte VHB-Formblatt 444 ist hierfür jeweils verbindlich zu verwenden. Eine Bestätigung des Referenzgebers über die jeweils benannte Referenz ist hierbei nicht zwingend erforderlich. Nicht präqualifizierte Unternehmen geben über das Formblatt 124 mit ihrem Teilnahmeantrag/Angebot eine entsprechende Eigenerklärung ab. Beruft sich der Bewerber/ Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, oder bewirbt sich eine Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Formblatt 124 auch von diesen Unternehmen bzw. von jedem Mitglied einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft mit Teilnahmeantrag/ Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern der engeren Wahl zu den Eigenerklärungen die entsprechenden, im Formblatt 124 genannten Nachweise und Belege anzufordern.
Beschreibung
Die Teile des Auftrags, die als Unteraufträge an andere Unternehmen vergeben werden sollen, sind zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Mit dem Angebot sind die Teile des Auftrags, die als Unteraufträge an andere Unternehmen vergeben werden sollen, zu benennen (Formblatt 235).
Beschreibung
Nimmt der Bieter/Bewerber bzw. die Bieter-/ Bewerbergemeinschaft im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam mit dem Bieter/Bewerber bzw. der Bieter-/ Bewerbergemeinschaft für die Auftragsausführung haften.
Dokumentationsanforderung
Von Bewerbern/Bewerbergemeinschaften ist die Haftungserklärung gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ (Formblatt 236) mit dem Teilnahmeantrag abzugeben, von Bietern/Bietergemeinschaften mit dem Angebot.
Beschreibung
Der Auftraggeber fordert von seinem zukünftigen Vertragspartner, dass er für das Projekt eine adäquate Deckung seines Betriebshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sicherstellt. Mindestens folgende Deckungssummen werden dabei erwartet: 10 Mio. € pauschal, 2-fach maximiert für Personen- und Sachschäden (inkl. Tätigkeitsschäden) und 1 Mio. € für Vermögensschäden. Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung (Hinweis: bei Projektversicherung/ Excedentendeckung genügt stets 1-fach maximiert), alternativ den Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den genannten Deckungssummen, jedoch in diesem Fall mit einer 2-fach Maximierung je Versicherungsjahr. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften fordert der Auftraggeber die vorgenannte Versicherung von jedem Mitglied! Jedes Mitglied hat deshalb eine diesbezügliche Erklärung abzugeben.
Dokumentationsanforderung
Das Bestehen einer derartigen Betriebshaftpflichtversicherung bzw. die Verpflichtung zum Abschluss einer derartigen Betriebshaftpflichtversicherung vor Zuschlagserteilung ist durch Einreichen des Formblatts „Eigenerklärung – Betriebshaftpflichtversicherung“ (siehe Anlage zu den WBVBs) mit Angebotsabgabe zu bestätigen; es bedarf keiner gesonderten Unterschrift. Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung bzw. alternativ die verbindliche Bestätigung eines Versicherers bzw. seines Versicherungsmaklers über eine entsprechende Deckung, ist erst vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen jedoch noch nicht mit dem Angebot.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Max-Planck-Gesellschaft Abt.III
- Titel
- MPI für medizinische Forschung, Erweiterung Institut: Rohbau
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Heidelberg, Stadtkreis
- Geschätzter Wert
- 1,00 €
- Dauer
- 501 Tage