Neubau der Feuerwache Überseehafen in Bremerhaven - Technische Ausrüstung (ALG 4-5)
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven, vertreten durch den Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien, hat einen Vertrag mit der Planungsbüro Brunen GmbH & Co. KG über Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) des Neubaus der Feuerwache Überseehafen in Bremerhaven abgeschlossen. Die Leistungen umfassen die Planung der Starkstrom-, Fernmelde- und Informationstechnik für die neue Feuer- und Rettungswache, die eine Bruttogeschossfläche von rund 2.900 m² aufweist und in Holz-Hybridbauweise errichtet wird. Die geschätzten Baukosten für die Starkstrom-, Fernmelde- und Informationstechnik belaufen sich auf 1.189.500,00 Euro netto, wobei der Vertragswert 131.614 Euro beträgt. Bei der Vergabe wurden Honorar (40%), persönliche Referenzen des Projektleiters (30%) und persönliche Referenzen des Bauüberwachers (30%) berücksichtigt. Es gingen 4 Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- Planungsbüro Brunen GmbH & Co. KG
- Anzahl Angebote
- 4
- Vertragswert
- 131.614 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- GVP infraconsult GmbH
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- jerko.vergabe@gvp-infraconsult.de
- Adresse
- Hinrich-Schmalfeldt-Straße 36, 27576 Bremerhaven
Für die adäquate Sicherstellung von Brandschutz und rettungsdienstlicher Versorgung im Norden der Stadt Bremerhaven wurde der Bedarf einer neuen Feuer- und Rettungswache in einem Brandschutzbedarfsplan ermittelt. Als geeigneter Wachstandort wurde ein Grundstück von rund 10.000 m² in der Alfred-Wegener-Straße ausgewählt, welches sich im Stadtbremischen Überseehafengebiet befindet und daher Eigentum der Stadtgemeinde Bremen ist. Die Wache weist eine Bruttogeschossfläche von rund 2.900 m² in zwei Vollgeschossen auf: Im Erdgeschoss befinden sich 12 Fahrzeugstellplätze sowie eine Waschhalle. Über den Funktionsräumen wie den Lagerflächen befindet sich ein Zwischengeschoss mit Werkstätten. Im Obergeschoss befinden sich die Büro- und Ruheräume sowie eine Dachterrasse. Geplant ist eine Holz-Hybridbauweise, wobei das Erdgeschoss aus Betonelementen und das Obergeschoss in Holzbauweise errichtet werden. Die Flachdachflächen des Obergeschosses werden vollständig mit einer Photovoltaikanlage belegt, deren Überschussenergie in einem Batteriespeicher verortet werden soll. Die Etagen sind neben dem Aufzug und der Treppe auch durch Rutschstangen miteinander verbunden. Im Rahmen der elektrotechnischen Erschließung (KG 440) ist die Mittelspannungsversorgung inklusive einer eigenen Übergabestation, der Transformatorauslegung sowie eines selektiven Schaltanlagenkonzepts zu planen, um eine maximale Ausfallsicherheit der Netzebenen zu garantieren. Zur Sicherstellung des autarken Einsatzbetriebs sind eine Notstromanlage (Diesel, ca. 400 kVA) mit automatischer Umschalteinrichtung und Kraftstoffbevorratung sowie eine USV-Anlage für kritische IT-Infrastrukturen in die Planung zu integrieren. Der Schutz des Gebäudes und der Technik ist durch eine normgerechte Blitzschutz- und Erdungsanlage sicherzustellen. Zudem ist eine Ladeinfrastruktur mit DC-Schnellladern und AC-Wallboxen samt Lastmanagementsystem sowie eine DALI-gesteuerte Innen- und Außenbeleuchtung inklusive Sicherheitsbeleuchtung zu realisieren. Für die Fernmelde- und Informationstechnik (KG 450) ist eine strukturierte Datenverkabelung sowie die Installation von Gefahrenmeldeanlagen (BMA/ZKS/Video) vorzusehen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Planung liegt in der intelligenten Verknüpfung der Alarmierungseinrichtungen mit der Haustechnik: Im Alarmfall müssen die Ansteuerung der Tore, die Aktivierung der Alarmbeleuchtung sowie die Ampelschaltung zur Ausfahrtfreigabe automatisiert erfolgen. Da das Grundstück bisher als naturbelassene Fläche im Flächennutzungsplan dargestellt wurde, wird derzeit in einem Bebauungsplanverfahren Baurecht für dieses Grundstück hergestellt. Voraussichtlich wird der formelle Beschluss im Sommer 2026 gefasst. Die Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung in den Anlagengruppen 4-5 für die Leistungsphasen 1-2 wurden durch den Auftraggeber erbracht, die Entwurfsplanung wird durch den Auftraggeber derzeit finalisiert. Die Entwurfsplanung wird mit Auftragserteilung zur Verfügung gestellt. Die Baukosten für die Starkstrom-, Fernmelde- und Informationstechnik (KG 440 und 450) belaufen sich gemäß Kostenschätzung auf 1.189.500,00 Euro netto.Hauptmerkmale des Verfahrens1. Zunächst wurden alle Angebote hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft. 2. Anschließend erfolgte die Eignungsprüfung der Bieter hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wurde geprüft, ob die Bieter die geforderten Mindeststandards und Bedingungen für den Auftrag erfüllen. 3. Die Angebote der geeigneten Bieter wurden gemäß der angegebenen und in den Vergabeunterlagen näher erläuterten Zuschlagkriterien gewertet. 4. Das wirtschaftlichste Angebot mit der höchsten Punktzahl hat den Zuschlag erhalten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Gemäß Vergabeunterlagen
Beschreibung
Gemäß Vergabeunterlagen
Beschreibung
Gemäß Vergabeunterlagen
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Im Auftragsfall muss durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,0 Mio. EUR gegeben sein. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Eigenerklärung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft darüber einzureichen, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,0 Mio. EUR gegeben ist. Alternativ kann eine Erklärung über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung über die genannten Summen im Auftragsfalle abgegeben werden. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis bzw. die Erklärung für jedes Mitglied einzureichen. Die Eigenerklärung ist in dem zur Verfügung gestellten Bieterbogen (Datei "D1_Feuerwache-Ueberseehafen_TA_Bieterbogen") zu erbringen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Magistrat der Stadt Bremerhaven vertr. d. den Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien
- Titel
- Neubau der Feuerwache Überseehafen in Bremerhaven - Technische Ausrüstung (ALG 4-5)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bremerhaven, Kreisfreie Stadt