Neubau einer Integrierten Kreisleitstelle der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
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Oppføring av bygninger
Der Kreis Paderborn plant den Neubau einer Integrierten Kreisleitstelle – ein zukunftsweisendes Projekt mit besonderen Anforderungen, da es sich um eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur handelt. Ziel ist es, eine moderne, leistungsfähige und ausfallsichere Leitstelle zu realisieren, die den gestiegenen Anforderungen des Bevölkerungsschutzes dauerhaft gerecht wird. Um den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines öffentlichen Auftraggebers Rechnung zu tragen, erfolgt die Vergabe im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Dieses Verfahren stellt sicher, dass sowohl die vergaberechtlichen Vorgaben als auch wirtschaftliche Effizienz und Terminsicherheit gewahrt bleiben. Die Realisierung des Gebäudes ist im Systembau vorgesehen. Diese Bauweise ermöglicht eine signifikant verkürzte Bauzeit und gewährleistet durch standardisierte Prozesse eine hohe Qualitätssicherung. Zudem erlaubt die modulare, skalierbare Bauweise eine flexible Anpassung an zukünftige Bedarfe und Entwicklungen. Für die Leitstellentechnik wurde bereits ein eigenständiges Wettbewerbsverfahren erfolgreich durchgeführt; ein Fachplaner ist bereits beauftragt. Das geplante Gebäude wird eine Gesamtnutzfläche von rund 5.000 m² umfassen. Die Fertigstellung ist für Mitte bis Ende 2029 vorgesehen. Die Herstellungskosten gemäß Kostengruppen 300 und 400 (Baukonstruktion und technische Anlagen) belaufen sich nach aktueller Schätzung auf rund 16,5 Millionen Euro netto. Zur Realisierung des Projekts beabsichtigt der Kreis den Erwerb eines ca. 35.000 m² großen Grundstücks im südlichen Stadtgebiet von Paderborn, nahe dem Autobahnkreuz A33/B64. Die Grundstücksverhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Perspektivisch ist auf diesem Gelände auch ein weiterer Bauabschnitt mit einem Aus- und Fortbildungszentrum inklusive Übungsplatz vorgesehen. Im aktuellen Verfahren wird jedoch ausschließlich der Neubau der Leitstelle realisiert. Die Beauftragung zu diesem Verfahren erfolgt auf Grundlage eines Totalunternehmervertrags (TU-Vertrag, im Sinne eines die Planung, Projektierung und Erstellung des Bauwerks umfassenden Werkvertrags). Der Vertragsentwurf wird im Zuge der zweiten Verfahrensstufe mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Der Vertrag beinhaltet u. a. die Planung, Ausführung und Koordination der Gesamtleistung. Die Bieter werden gebeten, sich frühzeitig mit den Anforderungen eines TU-Vertrags vertraut zu machen. Anhand der Eigenerklärungen der Bewerber und Unterlagen soll der Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie über die fachliche Eignung erbracht werden.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Kreisverwaltung Paderborn
- Kontakttelefon
- +49 5251 3083016
- Kontakt-E-Mail
- submissionsstelle@kreis-paderborn.de
- Adresse
- Aldegreverstr. 10 -14, 33102 Paderborn
Der Kreis Paderborn plant den Neubau einer Integrierten Kreisleitstelle – ein zukunftsweisendes Projekt mit besonderen Anforderungen, da es sich um eine Einrichtung der kritischen Infrastruktur handelt. Ziel ist es, eine moderne, leistungsfähige und ausfallsichere Leitstelle zu realisieren, die den gestiegenen Anforderungen des Bevölkerungsschutzes dauerhaft gerecht wird. Um den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines öffentlichen Auftraggebers Rechnung zu tragen, erfolgt die Vergabe im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Dieses Verfahren stellt sicher, dass sowohl die vergaberechtlichen Vorgaben als auch wirtschaftliche Effizienz und Terminsicherheit gewahrt bleiben. Die Realisierung des Gebäudes ist im Systembau vorgesehen. Diese Bauweise ermöglicht eine signifikant verkürzte Bauzeit und gewährleistet durch standardisierte Prozesse eine hohe Qualitätssicherung. Zudem erlaubt die modulare, skalierbare Bauweise eine flexible Anpassung an zukünftige Bedarfe und Entwicklungen. Für die Leitstellentechnik wurde bereits ein eigenständiges Wettbewerbsverfahren erfolgreich durchgeführt; ein Fachplaner ist bereits beauftragt. Das geplante Gebäude wird eine Gesamtnutzfläche von rund 5.000 m² umfassen. Die Fertigstellung ist für Mitte bis Ende 2029 vorgesehen. Die Herstellungskosten gemäß Kostengruppen 300 und 400 (Baukonstruktion und technische Anlagen) belaufen sich nach aktueller Schätzung auf rund 16,5 Millionen Euro netto. Zur Realisierung des Projekts beabsichtigt der Kreis den Erwerb eines ca. 35.000 m² großen Grundstücks im südlichen Stadtgebiet von Paderborn, nahe dem Autobahnkreuz A33/B64. Die Grundstücksverhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Perspektivisch ist auf diesem Gelände auch ein weiterer Bauabschnitt mit einem Aus- und Fortbildungszentrum inklusive Übungsplatz vorgesehen. Im aktuellen Verfahren wird jedoch ausschließlich der Neubau der Leitstelle realisiert. Die Beauftragung zu diesem Verfahren erfolgt auf Grundlage eines Totalunternehmervertrags (TU-Vertrag, im Sinne eines die Planung, Projektierung und Erstellung des Bauwerks umfassenden Werkvertrags). Der Vertragsentwurf wird im Zuge der zweiten Verfahrensstufe mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Der Vertrag beinhaltet u. a. die Planung, Ausführung und Koordination der Gesamtleistung. Die Bieter werden gebeten, sich frühzeitig mit den Anforderungen eines TU-Vertrags vertraut zu machen. Anhand der Eigenerklärungen der Bewerber und Unterlagen soll der Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie über die fachliche Eignung erbracht werden.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (2022 bis 2024)
Beschreibung
Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter (gesamt Beschäftigte) in den letzten drei Geschäftsjahren
Beschreibung
Erklärung über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (ggf. eine rechtsverbindliche und unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfalle die genannte Versicherung in der entsprechenden Höhe abschließen zu wollen) mit folgenden Mindestdeckungssummen: Personenschäden mindestens 5.000.000 Euro; Sach- und sonstige Schäden mindestens 1.500.000 Euro.
Beschreibung
Im Rahmen der Bewerbung sind zwingend mindestens folgende Angaben zu den Referenzen zu machen. Sie dienen dem Nachweis der fachlichen Eignung gemäß §§ 34, 49, 56 ff. HOAI sowie der Erfahrung im Bereich kritischer Infrastrukturen. Werden diese Angaben nicht gemacht, droht ein Ausschluss des Teilnahmeantrags. • Gefordert werden mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen, die die Mindestanforderungen erfüllen. • Zulässig sind maximal 5 Referenzen. Weitere Referenzen werden nicht gewertet. • Nähere Erläuterungen und Darstellungen zu den einzelnen Referenzen sind zulässig in Form von Anlagen, beschränkt auf maximal eine DIN A4-Seite je Referenz. Jede eingereichte Referenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: • Nachweis erbrachter, vergleichbarer Planungsleistungen nach §§ 34, 49, 56 ff. HOAI • Nachweis von Erfahrung mit Gebäuden der kritischen Infrastruktur • Realisierungszeitraum innerhalb der letzten 8 Jahre • Baukosten (Kostengruppen 300 + 400) mindestens 3 Mio. Euro netto • Vergleichbare Schwierigkeit, mindestens Honorarzone III Erforderliche Angaben je Referenz: • Projektgegenstand • Auftraggeber und Bauherr mit Kontaktdaten • Name des Projektleiters • Erbrachte Leistungsphasen • Baukosten (KG 300 + 400, brutto) • Zeitpunkt der Ausführung Weitere Nachweise (in Listenform): • Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, inkl. Angabe des Auftraggebers und der bearbeiteten Leistungsphasen • Objektliste der in den letzten drei Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, inkl. Gesamtbaukosten, Leistungszeit, Auftraggeber und bearbeitete Leistungsphasen
Beschreibung
Erklärung über den Umsatz für den Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten drei Geschäftsjahre 2022 bis 2024 (falls vom Gesamtumsatz abweichend)
Beschreibung
Befähigung und Erlaubnis der Berufszulassung gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV in Verbindung mit § 25 Abs. 2 VSVgV; Angabe zur Befugnis der Leistungserbringung nach den Rechtsvorschriften des Niederlassungsstaates.
Beschreibung
Angaben zur Zusammenstellung, Größe und Organisation des Projektteams, Nachweis der beruflichen Qualifikation.: Benennung vorgesehene Projektleitung; Dauer der Zugehörigkeit Unternehmen, Berufsbezeichnung / Qualifikation; Dauer der Berufserfahrung; Vorlage Persönliche Referenzen (max. 4) des Projektleiters / der Projektleiterin mit folgenden Angaben: Bezeichnung der Baumaßnahme, Ausführungszeit, Gesamtbaukosten in Euro, erbrachte Leistung. Benennung etwaiger weitere Teammitglieder mit Angabe Dauer der Zugehörigkeit Unternehmen, Berufsbezeichnung / Qualifikation; Dauer der Berufserfahrung, Persönliche Referenzen jedes Mitarbeiters im vorgesehenen Projektteam (je Mitarbeiter max. 2 Stück mit folgenden Angaben: Bezeichnung der Baumaßnahme, Ausführungszeit, Gesamtbaukosten in Euro, erbrachte Leistung);
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- Auftraggeber
- Kreisverwaltung Paderborn, Abfallverwertungs.und
- Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb)
- Titel
- Neubau einer Integrierten Kreisleitstelle der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Paderborn