OV_LK_08-26-0886 Cz-Züchtungsanlage-Fluoride-2027
Forschungsverbund Berlin e.V. benötigt die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer Cz-Züchtungsanlage für Fluorid-Einkristalle in Berlin, mit einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Die Anlage muss Fluorid-Einkristalle mit einem maximalen Durchmesser von 100 mm und einem Gewicht von bis zu 5 kg züchten können, wobei der Prozess in einer wassergekühlten Edelstahlkammer unter Hochvakuum und mit Argon und CF4 als Prozessgase stattfindet. Die Beheizung erfolgt mittels Graphit-Widerstandsheizung. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Preises (100%), wobei der Angebotspreis um Lebenszykluskosten (Stromverbrauchskosten über 15 Jahre) erhöht wird. Als Qualifikationsanforderung ist mindestens eine Referenz über die erfolgreiche Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer Schmelzzüchtungsanlage zur Züchtung von Oxid- oder Fluorid-Einkristallen mittels Ziehverfahren (z. B. Czochralski-Verfahren) bei Temperaturen über 1000 °C und vergleichbarer Komplexität erforderlich, die nicht älter als 3 Jahre ist.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Forschungsverbund Berlin e.V.
- Kontakttelefon
- +49 30 200737502
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@fv-berlin.de
- Adresse
- Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Lieferung "frei Verwendungsstelle", Installation und Inbetriebnahme einer Cz-Züchtungsanlage für das Züchten von Fluorid-Einkristallen. Darüber hinaus: Bereitstellung der Dokumentation, Abnahme (Werks- und Endabnahme), Service im Störungsfall. Das System ermöglicht das Wachstum von Fluorid-Einkristallen aus der Schmelze mittels Ziehverfahren (z. B. Czochralski-Verfahren). Das System wird in einer Forschungsumgebung eingesetzt und muss häufigen Benutzerzugriff, einfache Wartung sowie eine hohe Prozessstabilität gewährleisten. Das System soll Kristalle mit einem maximalen Durchmesser von 100 mm (4 Zoll) und einem Gewicht von bis zu 5 kg herstellen können. Der maximale Innendurchmesser des Tiegels wird auf ca. 200 mm geschätzt. Der Kristallzüchtungsprozess findet in einer wassergekühlten Edelstahlkammer statt, deren Innenwand elektropoliert sein muss, um ein Hochvakuum zu erreichen. Argon und CF4 werden als Prozessgase verwendet. Das System muss über eine Bake-out-Funktion verfügen, d. h. die Kammer muss unter Erwärmung auf >50 °C auf ein Hochvakuum (<1×10-6 mbar) evakuiert werden können. Der Prozess wird bei einem Druck leicht über Atmosphärendruck (typischerweise 1,05-1,1 bar) in statischer oder strömender Atmosphäre durchgeführt. Das Ausgangsmaterial befindet sich in einem kohlenstoffbasierten Tiegel (Graphit oder glasartiger Kohlenstoff), der im Zentrum der Edelstahlkammer beheizt wird. Die Beheizung erfolgt mittels einer Graphit-Widerstandsheizung, die den Tiegel und die Schmelze erwärmt. Der Kristallisationsprozess wird durch einen Impfkristall initiiert, der an einer rotierenden und translatorisch beweglichen Welle aus Platin befestigt ist und in die Schmelze eingetaucht wird. Der Impfkristall wird anschließend unter Rotation langsam aus der Schmelze herausgezogen, wodurch ein Volumeneinkristall entsteht.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Als "Wertungspreis" gilt der Angebotspreis erhöht um Lebenszykluskosten (Stromverbrauchskosten über 15 Jahre). Ermittlung des "Wertungspreises" erfolgt DURCH DEN AUFTRAGGEBER anhand der Berechnungshilfe, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erstellt wurde. Der von dem Bieter im Fragebogen angegebene Strombedarf des Systems in Watt wird in die Zeile "Strombedarf [Watt]" eingetragen (s. Berechnungshilfe "Nicht ausfüllen_Lebenszykluskosten_bei_strombetriebenen_Geräten"). (dieses Formular wird nur zu Ihrer Information beigefügt und wird ausschließlich durch den Auftraggeber ausgefüllt).
Bewertungsmethode
Ein wertbares Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis bekommt für dieses Kriterium 100 Punkte.
Ein anderes wertbares Angebot X mit einem höheren Wertungspreis erhält die Punkte für dieses Kriterium nach der folgenden Formel: (niedrigster Wertungspreis / Wertungspreis des Angebots X) * 100.
Das Angebot mit der höchsten erreichten Gesamtpunktezahl erhält den Zuschlag.
Beim Punktegleichstand entscheidet das Los.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis von mindestens einer Referenz, die die erfolgreiche Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer Schmelzzüchtungsanlage zur Züchtung von Oxid- oder Fluorid-Einkristallen mittels Ziehverfahren (z. B. Czochralski-Verfahren (CZ)) bei Temperaturen von über 1000 °C und vergleichbarer Komplexität bestätigt. Die Referenzen dürfen maximal aus den letzten 3 Jahren (Jahr der Inbetriebnahme) stammen (gerechnet rückwirkend ab dem Datum der Bekanntmachung zu dieser Ausschreibung).
Dokumentationsanforderung
Die Referenz muss im "Fragebogen zur Eignungsprüfung" eingereicht werden und folgende Angaben enthalten: a) Name des Auftraggebers, b) Jahr der Inbetriebnahme, c) Kurzbeschreibung des Auftrags. Wir behalten uns vor, für die ausgewählten Referenzen die Kontaktdaten des Referenzgebers von den Bietern gesondert nachzufordern. Sollte dieser Nachforderung nicht bis zur gewährten Frist nachgekommen sein, wird das Angebot von der Wertung zwingend ausgeschlossen. Referenzen, die einer Nachprüfung nicht standhalten, führen zum Ausschluss des Angebotes vom Vergabeverfahren.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Forschungsverbund Berlin e.V.
- Titel
- OV_LK_08-26-0886 Cz-Züchtungsanlage-Fluoride-2027
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin
- Dauer
- 12 Monate
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…